Dessertkuchen

dessertkuchenstücke

Er ist nicht knusprig und nicht fest, eher ein Dessert als ein Kuchen, mit einer weichen cremigen Konsistenz, fast schon ein Pudding, der auf der Zunge zergeht.

Zutaten

125 g ganz weiche Butter, 130 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, Abrieb von 2 Zitronen und Saft einer Zitrone, 4 Eier, 1 TL Vanilleextrakt, 120 g Mehl, 1 TL Backpulver, 350 ml Milch, eckige Backform von ca. 23 x 23 cm (die Form muss ganz dicht sein), Puderzucker zum bestäuben.

Zubereitung

Den Backofen auf 160 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die 4 Eigelb in einer anderen Schüssel mit dem Zucker, der Prise Salz, dem Vanillezucker und dem Vanilleextrakt schaumig rühren.

Die weiche Butter unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit der flüssigen Masse verrühren. Den Zitronenabrieb und den Zitronensaft zugeben, gut vermischen.

Die Milch nun langsam einrühren. Den Eischnee unterheben, so dass noch kleine Eischneeflocken bleiben.

Backzeit: ca. 50 Minuten bei 160 Grad

Dessertkuchen mit Zitronen

 

 

Saftiger Orangenkuchen

Orangenkuchen mit Orangen und Zitronen

Der Kuchen ist schnell und einfach gemacht.

Orangenkuchen

Zutaten

275 g  Butter, 200 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, Saft und den Abrieb von 1 unbehandelten Zitrone, 5 Eier, 130 g Speisestärke, 200 g Mehl, 3 TL Backpulver, Saft und den Abrieb von 2 unbehandelten Orangen, 150 g Zucker

Glasur

2 EL Orangenlikör, 2 EL Orangensaft, Puderzucker, Orangenzesten von einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung

Butter, Zucker, Vanillezucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zitronenabrieb und Orangenabrieb zugeben. Die 5 Eier nach und nach gründlich unterrühren, anschließend Speisestärke, Mehl und Backpulver unterheben. Den Saft einrühren.

Den Teig in eine flache (gut eingefettete) Form 20 x 30 cm füllen und ca. 35 – 45 Minuten bei 180°C backen. Den Kuchen nach der halben Backzeit im Ofen abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Ich würde den Teig beim nächsten Mal auf ein Backblech streichen, dann nur ca. 20 – 30 Minuten backen.

Dekoration

In der Zwischenzeit aus 2 EL Orangenlikör, 2 EL Orangensaft und Puderzucker eine Glasur herstellen und den Kucken damit bestreichen. Die Orangenzesten auf der Glasur verteilen.

Zitronen- Ingwer- Plätzchen

Zitronen-Ingwerkekse

Zitronen-Ingwer-Plätzchen

Zutaten

220 g Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 daumengroßes Stück frischen Ingwer – fein gerieben, ca. 30 g Zitronat – fein gehackt, Saft und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 140 g weiche Butter

Dekoration

2 EL Zitronensaft, Puderzucker, ca.20 g kandierten Ingwer (gibt es in jedem Asia Laden, ich habe ihn im Supermarkt gefunden) – grob hacken, ca.20 g Orangeat – grob hacken

Zubereitung

Ingwer reiben, Zitronenschale abreiben und Zitrone auspressen. Das Zitronat fein hacken. Orangeat und den kandierten Ingwer grob hacken.

Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker, Vanillezucker vermischen. Ingwer, Zitronenschale, 1 EL Zitronensaft, Zitronat dazugeben und mit so viel Butter verkneten, dass ein homogener Teig entsteht, der nicht mehr krümelt (eventuell etwas mehr Butter nehmen).

Kirschgroße Kugeln formen, mit der Hand flachdrücken und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad Ober-Unterhitze ca. 12 Minuten backen.

Aus Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft einen Zuckerguss herstellen und die Kekse nach dem Auskühlen damit bestreichen und mit dem kandierten Ingwer und Orangeat dekorieren.

Ingwertee Teetasse

Ingwer

Die Ingwerwurzel ist schon seit Jahrtausenden als Gewürz- und Heilmittel in den verschiedensten Kulturen bekannt. Als Hausmittel gegen Erkältungen kennt ihn jeder. In der Naturheilkunde spielt er in vielfältiger Anwendung schon lange eine große Rolle, als Schmerzmittel, gegen Übelkeit und bei Erkältungen. Auch in der Schulmedizin findet er in der jüngeren Zeit wieder seinen Platz, als Mittel gegen Muskelschmerzen oder bei Gelenkentzündungen.

Wegen seinen wohltuenden Eigenschaften ist er bei vielen Menschen sehr beliebt. Unverzichtbar ist er als Gewürz beim Kochen asiatischer Gerichte. Als Getränk passt die Wurzel in jede Jahreszeit, wärmend als Ingwertee oder erfrischend als Ingwerwasser. Nur nach 16.00 Uhr sollte man ihn nicht genießen – munter macht er immer.

Die Bedeutung des Ingwers in der asiatischen Küche und als Heilmittel kann man an einem besonderen Haushaltsgegenstand aus China ermessen: Der Ingwertopf ist in China ein traditionelles Hochzeitsgeschenk. Mit typischen blauen Verzierungen und den Schriftzeichen für „Glück“ versehen findet man ihn dort in jedem Haushalt. Ingwer wird darin in ganzen Knollen, getrocknet oder gerieben gelagert und ist immer griffbereit. Zu uns fanden früher nur die Töpfe aus dickem Porzellan, die so für den langen Transport nach Europa stabil genug gemacht wurden. Das feine Porzellan war den Chinesen vorbehalten. Dekorativ und funktional zugleich sind aber beide Sorten. Die Wurzeln bleiben durch das Mikroklima darin länger frisch.

Ingwertee mit Apfel und Zitrone
Dünne Scheiben von frischem Ingwer – für eine Tasse ein etwa daumengroßes Stück, dünne Scheiben vom Apfel und ein paar Spritzer Zitrone. Die Ingwer- und Apfelscheiben in eine Kanne geben und kochendes Wasser aufgießen. Nach etwa 8 Minuten in eine Tasse geben, etwas Zitrone zugeben, fertig.
Wer möchte kann die Ingwerscheiben auch mit grünem Tee aufbrühen.

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und natürlich einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Es war ein schönes Jahr mit Ihnen. Wir freuen uns auf ein neues und spannendes Jahr 2017.

Bleibt gesund!

traditional medicine and synthetic drugs

health, traditional medicine and ethnoscience concept – natural and synthetic drugs on wooden table

Meditation erlernen mit Heike

Meditation erlernen mit Heike
Samstag, 26.11.2016 von 17.00 – 18.30 Uhr im Zeitfenster in Berlin Pankow
Meditation bedeutet im stressigen Alltag Ruhe und den Weg zu sich selbst finden. Wir beginnen mit leichten, ruhigen Yogaübungen, um den Alltag loszulassen. Heike Armonat führt Sie anschließend in die Meditation ein.

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn:

„Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“

Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern:

„Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“
Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf:

„Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“

Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

Der Mönch sprach:

„Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selber! Und nun wartet noch eine Weile.“

Nach einer Weile sagte der Mönch erneut: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“

Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“

Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“

Autor unbekannt

corporate green break - meditating middle age male professional sitting on a wooden bridge in the middle of an asian-like green pond for company wellbeing,back view with park foreground

Zimtbrot und Kürbiskernplätzchen

 

Zimtbrot in Backform und Plätzchen auf dem Backrost

Die ersten kalten Tage sind da und so kann ich in die vorweihnachtliche Bäckerei starten.

Heute gibt es ein leckeres Zimtbrot. Zimt ist sehr gesund. Besonders ein Bestandteil des Zimt, das Polyphenol MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer), es wirkt direkt an den Insulinrezeptoren und senkt den Blutzucker. Darüberhinaus verbessert Zimt den Blutfettspiegel (Senkung der Triglycerid-, LDL-Cholesterin- und Gesamtcholesterinwerte), regt den Kreislauf an, schützt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.

Also, ran an das Zimtbrot (und dabei den Zucker und die Butter einfach mal vergessen).

Zimtbrot Scheiben auf einem Teller

Zimtbrot (Cinnamon-Sugar-Bread)

Das Rezept habe ich in dem Heft „Küchenzauber“ gefunden. Diese Heftreihe kann ich sehr empfehlen, ihr findet dort viele tolle, interessante Rezepte für Süßes und Herzhaftes und Tipps zur saisonalen Küche.

Zutaten

Butter und brauner Zucker für die Backform

Zutaten Teig

1 Würfel Hefe, 250 ml lauwarme Milch, 500 g Mehl, 50 g Zucker, 50 g Butter, 1 Ei, 1/2 TL Salz

Füllung

80 g zerlassene Butter, 80 g brauner Zucker, 3 TL Zimt , Zimt und Zucker mischen, 1-2 TL Hagelzucker

Zubereitung

Die Kastenform mit Butter bestreichen und mit dem braunen Zucker ausstreuen.

Die Milch leicht anwärmen, die Hefe in die Milch bröseln und auflösen. Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, die Hefemilch dazugießen und zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Ich musste noch 2 EL Mehl dazugeben, sonst wäre der Teig zu klitschig gewesen.

Nach der Ruhezeit den Teig nochmals gut durchkneten und zu einem 5 mm dicken, großen Rechteck ausrollen.

Von der zerlassenen Butter und der Zimt-Zuckermischung jeweils gut 1EL beiseite stellen. Den Teig dick mit der zerlassenen Butter einstreichen und den Teig mit der Zucker- Zimt- Mischung gleichmäßig bestreuen.

Den ausgerollten Teig in gleich große Vierecke schneiden, die der Kastenform entsprechen. Die Teigvierecke hochkant hintereinander in die gefettete und gezuckerte Kastenform schichten und nochmals ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen vorheizen (180 Grad Ober- Unterhitze)

Das Brot mit der übrigen Butter bestreichen und mit der restlichen Zimt- Zuckermischung und dem Hagelzucker bestreuen.

Im Backofen ca. 30 Minuten backen

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Kürbiskernplätzchen

Zutaten

250 g Mehl, 125 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 80 g grob gehackte Kürbiskerne, 125 Kälte Butte, 2 EL kaltes Wasser, Mehl zum Arbeiten

Zubereitung

Mehl mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker, einer Prise Salz und den gehackten Kürbiskernen mischen. Auf der Arbeitsplatte anhäufeln und die kalte Butter in kleinen Stücken darüber verteilen. Alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten, dabei die 2 EL Wasser dazugeben (vielleicht noch 1 EL mehr Wasser, wenn der Teig sich nicht zusammen kneten lässt).

Den Teig zu einer Rolle formen, diese zu einem lang gestreckten Quader formen und in Folie gewickelt ca. 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Den Teig nach der Ruhezeit mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche legen.

Die Plätzchen im Backofen für ca. 10 Minuten lichtgelb backen. Sie dürfen nicht zu dunkel werden.

Das Rezept aus dem Heft Landidee: Advent. Dort findet ihr viele tolle Rezeptideen.

 

Herbstliche Muffins

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Apfelmuffins

Zutaten
150 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 1 EL Speisestärke, 130 g brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 gehäufte TL Backpulver, 2 TL Zimt, 1 Prise Salz
2 Eier, 125 ml Öl, 150 ml Milch, 50 g Zartbitter-Raspelschokolade
2 mittlelgroße Boskoopäpfel, 1 TL Zitronensaft, 2 EL weißer Zucker, 1 TL Zimt, Puderzucker
Zubereitung
Die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. 2 EL weißer Zucker und 1 TL Zimt vermengen. Die Hälfte dieser weißen Zimtzucker- Mischung  zusammen mit 1 TL Zitronensaft über die Apfelstücke gegeben.
Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) oder 160°C (Umluft) vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen bestücken.
Mehl, gemahlene Mandeln, Speisestärke, Backpulver, brauner Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt zusammen in eine Schüssel geben und vermengen. In einer zweiten Schüssel werden dann die Eier, Milch und Öl mit dem Mixer aufgeschäumt. Sobald die Masse gut verquirlt ist, gibt man löffelweise die Mehlmischung hinzu bis der Teig zähflüssig ist. Dann die gehackte Schokolade und Apfelstückchen unterheben. Ich habe noch 1 EL Mehl hinzugefügt, da mir der Teig etwas zu flüssig vorkam. Die Äpfel geben noch etwas Saft ab. Den Teig in die Papierförmchen verteilen. Den Rest der vorher zusammen gemischten weißen Zimt-Zucker Mischung über die Muffins streuen. Jetzt geht das Ganze für ca. 25 Minuten in den Backofen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Quitten am Baum

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Quitten-Apfel-Muffins

Zutaten
3 Quitten, 2 TL Zitronensaft,  2 cl Calvados, 3 Nelken, ein kleines Stück Zimtrinde, 1 Prise Salz,

150 g Butter, 120 g Zucker,1 Päckchen Vanillezucker oder/und abgeriebene Zitronenschale, 100 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, 50 g Speisestärke, 2 Eier, 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz, 3 EL Milch, Puderzucker zum besteuen.

Zubereitung
Den Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen.  Die Quitten schälen und entkernen, in Würfel schneiden und direkt mit 1 TL Zitronensaft gut benetzen und in einen kleinen Kochtopf geben. Zu einem Drittel mit Wasser bedecken, 1TL Zitronensaft, eine kleine Prise Salz, die 3 Nelken und ein kleines Stück Zimtrinde hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. 5 Minuten ziehen lassen, dann in einem Sieb abtropfen lassen. In einer Schale mit 2 cl Calvados flambieren.

Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Nach und nach die Eier zugeben und jedes Ei 1/2 Minute rühren. Das Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz und die Milch zügig unterrühren. Die vorbereiteten Quitten unter den Teig heben. Die Konsistenz bestimmen Sie mit der Milch, der Teig soll weich und breit vom Löffel fallen. Den Teig in die Förmchen füllen und 25-30 Minuten goldgelb backen. Die Muffins nach dem Abdampfen aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

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Herbstfarben

Herbstgemüse Kürbis Pilze Weintrauben Feldsalat

Im Herbst biegen sich die Markttische unter dem regionalen Obst- und Gemüseangebot. Alleine schon die Farben der Früchte regen zum Einkaufen und Kochen an.

Salat mit Hokkaidokürbis und Kräuterseitlingen für 4 Personen

Kürbispalten

1 mittelgroßer Hokkaidokürbis, 2 Knoblauchzehen, 5 Stängel Rosmarin, Salz, Pfeffer und Olivenöl

Den Knoblauch und Rosmarin fein hacken und vermischen. Den Kürbis gut waschen, aushöhlen und in 2-3 cm dicke Spalten schneiden, auf ein gut geöltes Backblech legen und mit der Knoblauch-Rosmarin-Mischung bestreuen. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln. Ist der Backofen auf 180 Grad aufgeheizt, wird der Kürbis für etwa 30 Minuten gebacken und anschließend 5 Minuten lang gegrillt.

Kürbisspalten mit Rosmarin auf Backblech

Kräuterseitlinge

400 g Kräuterseitlinge, reichlich Rosmarin und Thymian, Pfeffer, 5 Knoblauchzehen, Salz und Öl (Rapsöl und Olivenöl 1:1)

Die Pilze längs in Scheiben schneiden – etwa 4-5 mm dick. Der Kräuterseitling wird im Handel geputzt angeboten, deshalb nicht waschen, höchstens mit einem Küchenkrepp abreiben. In einer Pfanne werden die Seitlinge gemeinsam mit den Kräutern und den zerquetschten Knoblauchzehen (in der Schale lassen und einmal kräftig mit dem Handballen draufschlagen) so lange gebraten, bis sie beginnen goldbraun zu werden. Nicht komplett bräunen, sonst werden die Pilze zu fest und trocken. Würzen – fertig.

Croutons

4-5 Scheiben Roggenbrot oder Mischbrot, Olivenöl, 2 EL Butter, 3 Knoblauchzehen (ich habe geräucherten Knoblauch genommen, er bringt mehr Aroma), Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz und eine Prise Kümmel

Die Brotscheiben in Würfel (1×1 cm) schneiden und zusammen mit den Kräutern und dem Knoblauch bei mittlerer Hitze in Öl braten, dabei häufig wenden und im letzten Drittel Butter zugeben und würzen, zur Seite stellen.

Rote Zwiebeln

Ich habe zwei große rote Lauchzwiebeln in dünne Scheiben geschnitten, das Zwiebelgrün in Ringe. Die Zwiebeln nur kurz in Rapsöl anschmoren – dabei eine Prise Zucker über die Zwiebeln streuen. Die Lauchringe sind zum Garnieren des Salates.

Pflücksalat und Feldsalat

4 Hände voll Pflück- und Feldsalat

Den Salat gründlich waschen, trockenschleudern, mit dem Kürbis, den Pilzen und den anderen Zutaten auf großen Tellern anrichten. Ein Dressing würde zu stark mit den Kräuter- und Röstaromen konkurrieren, deshalb reichen ein paar Tropfen Balsamicoessig und etwas Olivenöl für die Kürbisspalten und die Salatblätter.

Der orangene Hokkaido-Kürbis wirkt anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig auf natürliche Art. Er hat reichlich Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A umwandeln kann. 100 g Hokkaido-Kürbis decken etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Karotin. Die Schale enthält extra viel Beta-Karotin. Außerdem hat Hokkaido-Kürbis noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten.

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Fischrouladen

Strahlendes Herbstwetter und Zeit für den Blog.

Fischgericht mit Reis und Gemüse

Rouladen von der Scholle
für vier Personen

Rouladen
4 Schollenfilets, grünes Pesto, 1 Packung Pinienkerne, 1/2 Zitrone, Pfeffer und Salz
Die Filets waschen und trocken tupfen. Gleichmäßig mit Pesto bestreichen, mit etwas Zitrone beträufeln und mit Pfeffer aus der Mühle würzen. Danach die gerösteten Pinienkerne darüber streuen. Von der breiten Seite beginnend die Filets aufrollen und die Enden mit einem Holzspieß fixieren.
Die Rouladen in eine heiße beschichtete Pfanne mit ausreichend Öl geben und die Hitze reduzieren. Der Fisch ist recht empfindlich, deshalb nur einmal wenden. Insgesamt benötigen die Rouladen maximal 10 Minuten. Mit dem Wenden ein paar Salbeiblätter in die Pfanne geben und mitraten.

Spitzkohl (Spitzkohl ist milder und feiner als der normale Weißkohl)
1 Spitzkohl, 2 Schalotten, 1/4 TL Kümmel, 4EL Joghurt, (10% Fett), Pfeffer, Salz und Öl zum Anbraten, 100 ml Gemüsefond
Die gewürfelten Schalotten anbraten und den in Streifen geschnittenen Spitzkohl zugeben, kurz anschmoren, mit etwas Gemüsefond ablöschen, Pfeffer, Kümmel und Salz zugeben und für etwa 5 Minuten mit wenig Hitze schmoren. Den Joghurt unterrühren und weitere 3-5 Minuten schmoren. Abschmecken, eventuell mit einer Prise Zucker verfeinern.

Salbei-Weißwein-Soße
200 ml Gemüsefond, 150 ml Weißwein, 2 Schalotten, eine Prise Zucker, 1/2 Zitrone, 1 TL Speisestärke, Salz, Pfeffer, 50 g kalte Butter, 5-6 Salbeiblätter
Die Schalotten fein würfeln, in Öl anschmoren und mit Weißwein ablöschen. Anschließend den Fond zugeben. Mit den Gewürzen und dem Zitronensaft kommen die Salbeiblätter dazu. Wenn ihr die Soße etwas gebunden haben möchtet, in etwas Wasser gelöste Stärke unterrühren, danach aber mindestens 10 Minuten köcheln lassen. Es reicht aber auch, wenn ihr, nachdem die Flüssigkeit mindestens zur Hälfte reduziert ist, kalte Butter unterrührt. Dann jedoch nur noch auf kleiner Hitze ziehen lassen.

Zu den Rouladen passt ein Duft- oder Basmatireis.

Noch zwei Tipps:
1. Fangt mit dem Spitzkohl und der Soße an. Beides kann man vor dem Servieren aufwärmen. Der Fisch benötigt meist eure ganze Aufmerksamkeit.
2. Wenn ich Zeit habe, bereite ich Gemüsefond in größerer Menge vor und friere ihn in Portionen ein. Da weiß ich, welche Zutaten drin sind – Sellerie, Lauch, Möhren, Petersilie, Petersilienwurzel, Lorbeerblätter, Pimentkörner und Pfeffer.

Roher Fisch mit Kräutern und Pinienkerne

Mangoldklößchen mit Tomatensugo

Mangoldklößchen in Tomatensoße

Mangoldklößchen mit Tomatensugo

Zutaten Mangoldklößchen für vier Personen

300g mehlige Kartoffeln, 150g Mangold, 120g Mehl, 70g Weizengrieß, 150g Parmesan, 2 Eier, 1 Schalotte und 1 Knoblauchzehe (zum Bestreuen der Klöße), beide sehr fein schneiden, Muskat, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Nach ca. 20 Minuten abgießen, gut dämpfen und stampfen oder pressen. Während die Kartoffeln kochen Grieß, Mehl, Eier, Zwiebel und Knoblauch vermischen, die Mangoldblätter fein hacken (alternativ könnt ihr Spinat oder im Frühjahr auch Bärlauch verwenden) und zusammen mit den etwas abgekühlten und gestampften Kartoffeln zu einer Kloßmasse verkneten. Während des Knetens würzen und abschmecken, anschließend beiseitestellen und etwa 15 Minuten quellen lassen.

Zutaten Tomatensugo

500g Tomaten, 450g Tomatenstücke aus der Dose, 1 Knoblauchzehe, 1 große Zwiebel, 1 Handvoll Kräuter (viel Basilikum, Thymian, Oregano, Rosmarin), Salz, 1TL Zucker, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung

Die Zwiebeln grob schneiden und im Öl schmoren, Knoblauch etwas später und danach die kleingehackten Tomaten und die Tomatenstücke zugeben. Wenn die Tomaten richtig heiß sind, kommen die die gehackten Kräuter und die Gewürze in den Schmortopf. Bei kleiner bis mittlerer Hitze wird das Sugo ca. 20 Minuten reduziert, dabei hin und wieder umrühren.

Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Der Topf sollte so groß sein, dass alle Klößchen nebeneinander in den Topf passen. Mit angefeuchteten Händen werden nun kleine Kugeln aus der Kloßmasse geformt und in das kochende Wasser gegeben – sofort die Temperatur herunterregeln und 20 Minuten ohne Deckel ziehen lassen. Das Wasser darf nicht mehr kochen! Die Klößchen schwimmen zum Schluss alle oben. Nun alle Klöße aus dem Wasser heben und abgetropft auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Parmesan darüber hobeln und im Ofen so lange grillen, bis der Parmesan goldbraun wird.

Mit frischem Basilikum anrichten.

Guten Appetit!

 

 

Aprikosen – Käsekuchen

Aprikosen Käsekuchen aufgeschnitten

Aprikosen – Käsekuchen

Mit dem leicht säuerlichen und cremigen Schichtkäse schmeckt Käsekuchen noch viel besser als mit normalem Quark. Anstelle von Aprikosen könnt ihr den Kuchen auch mit Mandarinen oder Kirschen backen.

Das Rezept ist aus dem Backbuch: Backen ganz einfach von H.M. Stuber (blv Verlag).

Zutaten Mürbeteig

300 g Mehl, 150 g weiche Butter, 75 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Eigelb

Zutaten Käsecreme

1 kg Schichtkäse (oder Magerquark), 120 g weiche Butter, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, abgeriebene Schale 1 Bio- Zitrone, 4 Eigelb, 2 EL Speisestärke, 5 Eiweiß, steif schlagen

1 Dose Aprikosen- gut abtropfen lassen

Puderzucker zum Besieben

Backzeit

50 – 60 Minuten bei 190 Grad Ober – Unterhitze

Zubereitung

Die Aprikosen abgießen, halbieren und gut abtropfen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel geben, die übrigen Zutaten zufügen, mit dem Handrührgerät und Knethaken erst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe rasch zu einem Teig verarbeiten. Mit den Händen zur Kugel formen, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche, etwas größer als die Form, ausrollen, in die Springform legen und dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals einstechen.

Für die Käsecreme die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Zitronenabrieb und den 4 Eigelb schaumig schlagen, die Speisestärke unterrühren. Den Schichtkäse unter die Schaummasse mischen, zuletzt den Eischnee unterheben.

Die Hälfte der Käsecreme auf den Teigboden füllen und glatt streichen. Die Aprikosenstücke darauf verteilen, die restliche Creme aufstreichen. Im Ofen goldgelb backen.

Nach dem Abdämpfen den Formrand mit einem Messer lösen, aber noch nicht entfernen. Den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker besieben.

 

Zitronencremekuchen mit Beeren

Beerenkuchen mit Erdbeeren Blaubeeren

Süßer Abschied von den Beeren

Jetzt im Spätsommer ernten wir die letzten Blaubeeren und Erdbeeren in unserem Garten, ein paar späte Himbeeren können wir noch ernten, aber für einen Kuchen wird es wohl dann nicht mehr reichen.

Zitronencremekuchen mit Beeren

Das Rezept ist aus dem Backbuch: Backen ganz einfach von H. M. Stuber (blv Verlag)

Zutaten Mürbeteig

200 g Mehl, 50 g Speisestärke, 70 g Zucker, 125 g weiche Butter, 1 Ei

Zutaten Zitronencreme

70 ml Zitronensaft, Zitronenschalenabrieb von 1/2 Bio- Zitrone, 300 g Creme fraiche, 2 Eier, 50 g Zucker

Zutaten Belag

500 g Beeren (gemischt Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren), 1/2 Päckchen Tortenguss, eventuell Puderzucker zum Besieben

Wenn der Kuchen nicht gleich verzehrt wird, eine dünne Schicht Tortenguss auf die Beeren geben, dann bekommen die Früchte mehr Halt.

Vorbacken: 20 – 25 Minuten bei 210 Grad (Ober- Unterhitze)

Fertig backen: 35 Minuten bei 130 Grad

Springform: ca. 26 cm Durchmesser

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbeteig das Mehl in die Rührschüssel geben, die übrigen Zutaten zufügen. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) kurz auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe oder mit der Hand rasch zu einem glatten Teig verkneten. Mit den Händen zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und mindestens für 30 Minuten kalt stellen.

Den Ofen auf 210 Grad vorheizen.

Den Teig, etwas größer als die Form, sehr dünn rund ausrollen, die Backform damit auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Einen Ring aus Alufolie innen an den Teigrand drücken, damit er nicht zusammenfällt. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen und den Teig goldgelb vorbacken. Die Alufolie entfernen und die Ofentemperatur auf 130 Grad reduzieren.

Zubereitung Creme

Für die Creme alle Zutaten gründlich verrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Boden füllen und bei verminderter Hitze fertig backen. Die Creme soll hell bleiben. In der Form gut abkühlen lassen, bevor er mit den Beeren belegt wird. Ist der Kuchen noch warm, sinken die Früchte in die Creme ein. Je nach Wunsch den Tortenguss und/ oder den Puderzucker über die Beeren geben.

 

 

Mini Focaccia

Minifocaccia auf Holzbrett Weinglas Pfeffer

Mini Focaccia mit Kartoffeln, Ziegenkäse und Thymian

Das Rezept ist, von mir leicht verändert, aus dem Koch- und Backbuch: Picknick (Umschau Verlag).

Die kleinen Focaccia empfehle ich für einen Weinabend mit Freunden. Am Tage vorbereitet, kann man sie, wenn die Gäste da sind, kurz in den Ofen schieben, aber sie schmecken auch kalt.

Im Rezept wurde die Backzeit mit 10 Minuten angegeben, unsere Fladenbrote brauchten 20 Minuten.

Ihr könnt die Focaccia nur mit Rosmarin würzen, oder mit Thymian und Rosmarin (diese Kräuterkombination hat uns besser geschmeckt).

Zutaten für 8 Stück

400 g Weizenmehl, ca. 200 ml warmes Wasser, 80 ml Olivenöl + ca. 30 ml zum Bestreichen, 2 EL Ahornsirup, 2 1/2 TL Salz, 1 Würfel frische Hefe, 1 große Kartoffel, 400 g schnittfeste Ziegenrolle, 5 Rosmarinzweige, 5 Thymianzweige

Zubereitung 

Von den 200 ml Wasser etwas abnehmen und die Hefe hineinbröseln und mit 2 EL Ahornsirup auflösen. Diese Mischung zu dem Mehl geben + 2 1/2 TL Salz + 80 ml Olivenöl. Mit einer Küchenmaschine oder per Hand gut verkneten, nach und nach das warme Wasser hinzugeben und weiter kneten. Man braucht nicht immer die ganze Wassermenge. Der Teig darf nicht zu klebrig sein, sonst noch etwas Mehl hinzugeben oder ist er zu trocken, etwas Flüssigkeit zugeben. Er muss sich gut vom Schüsselrand lösen können.

Den Teig abdecken und mindestens 45 Minuten gehen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal gut durchkneten und zu 8 Kugeln formen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen, das Papier mit Olivenöl bestreichen. Die Teigkugeln drauflegen und mit der Handfläche auf eine Höhe von ca. 1,5 cm flach drücken. Mit dem Küchentuch abdecken und erneut mind. 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Die Kartoffel mit dem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden, den Ziegenkäse würfeln. Die Teigfladen in der Mitte etwas tiefer eindrücken, so dass sich ein Rand bildet, damit der Käse nicht runter läuft. Kartoffelscheiben mit dem Ziegenkäse und den Kräutern auf dem Teig verteilen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und für 10 – 20 Minuten backen.

Ihr könnt die Focaccia auch anders belegen: Zum Beispiel mit Oliven, frischen oder getrockneten Tomaten, Parmesan.

Guten Appetit!

Focaccia Ziegenkäse Rosmarinzweige