Smoothie mit Grünkohl und Spinat

grüner Smoothie

Smoothie mit Grünkohl und Blattspinat

Die Grünkohlzeit hat begonnen, nutzen wir sie aus. Grünkohl enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin E, C und B- Vitamine, zahlreiche Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Proteine. Blattspinat enthält reichlich Beta Carotin, Folsäure, Vitamin C – E und Vitamin K und auch, wie der Grünkohl, einige Mineralstoffe. Zusammen mit dem Obst ist das eine Powermischung für einen perfekten Start in den Tag.

Zutaten

5 Blätter Grünkohl, eine Handvoll Spinat, 2 Äpfel, 1 Banane, 1 Apfelsine, ca. 100 ml Wasser, ca. 100 ml Hafermilch

Zubereitung

Die Strünke aus dem Grünkohl und dem Blattspinat herausschneiden, Äpfel waschen und vierteln, die Apfelsine und die Banane schälen. Alles zusammen mit dem Wasser und der Hafermilch in einem Standmixer zerkleinern.

Grünkohl Smoothie

Saiblingsfilet mit Rote Beete Gemüse und Taboulé

Orangenessig

Kochen mit gesunden Ölen

Dieser Beitrag enthält nicht bezahlte Werbung, da ich von verwendeten Ölen und dem Essig überzeugt bin.

Mein Vorschlag für ein leichtes und gut vorzubereitendes Weihnachtsessen.

Taboulé mit Quinoa

Zutaten

150g Quinoa nach Kochanleitung kochen und abkühlen lassen, 1 rote Paprika fein würfeln, 1 kleine Zwiebel fein gewürfelt, 4 Cornichons klein gewürfelt,1 Bund glatte Petersilie klein hacken, eine Prise Zucker, Salz, Pfeffer, Abrieb einer kleinen Zitrone, Öl und Essig.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, alles vermischen, abschmecken und fertig

Zubereitung

Taboulé ist einfach und schnell zuzubereiten. Geschmackliche Highlights sind zwei Zutaten, die ich bisher noch nicht eingesetzt hatte: Ein „Winter-Orangen Balsam“ und ein Öl, das „W-Omega 3-6-9 Power-Mix“ genannt wird. Beides ist von der „vomFass“ Filiale in der Breitestraße in Berlin Pankow. Der Essig bringt ein süßes kräftiges Aroma mit und das nussig-buttrig schmeckende Öl rundet das Taboulé wunderbar ab. Zudem steckt es voller gesunder Zutaten wie Hanfsamenöl, Leinöl, Haselnussöl, Zedernnussöl, Traubenkernöl, Rapsöl, Weizenkeimöl und Borretschöl.

Rote Beete Gemüse

Zutaten

5 mittlere Rote Beete Knollen etwa 12 Minuten kochen (mit Wasser bedeckt kochen), abschälen und in Würfel schneiden, 1 mittlere Zwiebel fein würfeln, ½ Bund glatte Petersilie gehackt, 1-2 Knoblauchzehen, 1 daumengroßes Stück frischen Meerrettich, 25g Schafskäse würfeln, 200ml Wein, Olivenöl, eine Prise braunen Zucker, Salz, Pfeffer und „Winter-Orangen Balsam“.

Zubereitung

Die Zwiebeln und die fein gehackte Knoblauchzehe reichlich Öl anbraten, den Zucker darüber streuen, die Rote Bete zugeben, bei größerer Hitze anbraten , mit dem Wein ablöschen und dann bei kleiner Hitze abgedeckelt etwa 5-8 Minuten schmoren. Zwischendurch kann das Gemüse gewürzt werden. Ich gebe gerne noch etwas Gemüsebrühe dazu. Der „Winter-Orangen Balsam“, den ich auch schon für das Taboulé verwendet habe, bringt eine leicht herbe, süß-säuerliche Note in das Gericht. Ihr könnt die enthaltenen Aromen vielleicht auch selber mischen, aber für ungeübte Köche ist es easy mit dem Produkt zu arbeiten. Ich war der Dame aus dem Geschäft „vomFass“ dankbar für Ihre Empfehlung, die mir die Zubereitung vereinfacht hat.

Beim Servieren einige Würfel Schafskäse und Petersilie über das Gemüse streuen.

Feldsalat

Zutaten

Zwei Hände Feldsalate, zwei Orangen, „Winter-Orangen Balsam“, Salz, Pfeffer und das Power-Mix Öl

Zubereitung

Den Salat gut waschen, trocken schleudern, die Wurzeln vom Feldsalat abschneiden, die Orangen filetieren. Alles zusammen in eine Schüssel geben und vorsichtig miteinander vermischen.

Das Öl erst kurz vor dem Anrichten zugeben, sonst fällt der Salat zusammen.

Saibling

Zutaten

1 ½ Saiblingfilets pro Person, Pfeffer, Salz, Mehl und Pankomehl (gibt es im Asialaden)

Zubereitung

Die Filets entgräten, dritteln, mit Salz und Pfeffer würzen, mit etwa Mehl bestreuen und fest auf das Pankomehl drücken, dass etwas davon an den Filets haften bleibt.

Reichlich Öl in eine Pfanne geben, ich mische immer Rapsöl und Sesamöl (von ungeröstetem Sesam, das bekommt ihr ebenfalls in guter Qualität im „vom Fass“) im Verhältnis 1:1. Die Filets mit der Hautseite zuerst braten, nach zwei Minuten wenden und dann die Pfanne vom Herd nehmen. Die Filets können ein paar Minuten garziehen, während ihr anrichtet.

Fisch mit Salat und Roter Bete Gemüse

Fett macht nicht fett: Auf die Dosis und die Wahl des Fettes kommt es an, denn ohne Fett könnten wir nicht leben. Sie sind Energielieferanten, machen uns satt und sie helfen fettlösliche Vitamine aufzunehmen (Vitamin A, D,E,K). Diese Vitamine brauchen Fett, damit sie vom Körper aufgenommen werden können. Zudem brauchen wir Fett als Baustein für die Bildung verschiedener Gewebshormone und Signalstoffe und zum Aufbau von Zellmembranen. Einige Fette vermindern bestimmte Herz- Kreislauf Erkrankungen und lindern Entzündungen.

Wir müssen weniger tierische Fette, dafür mehr pflanzliche Öle zu uns nehmen. Fette sollten maximal ein Drittel der gesamten Energie ausmachen, empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung. Das entspricht 75 – 90 g Fett/Tag. Zur Orientierung: Ein Esslöffel sind ca. 10 g.

Fettsäuren – wozu sind sie gut?

Gesättigte Fettsäuren machen ein Fett fest. Sie kommen vorwiegend in tierischen Lebensmitteln, wie Fleisch, Butter, Schweineschmalz, Eiern, Fisch oder Kokosfett vor. Gesättigte Fettsäuren dienen der Energiegewinnung, als Fettreserve und sind ein Baustoff für Zellwände. Zu viel davon ist nicht gesund Gesättigte Fettsäuren stehen im Zusammenhang mit Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ungesättigte Fettsäuren sind einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3-, Omega 6-, Omega- 9-Fettsäuren. Sie machen ein Fett flüssig. Sie dienen der Leitfähigkeit der Nerven, der Bildung von Zellhüllen und Botenstoffen. Mit diesen Botenstoffen werden zum Beispiel der Blutdruck und das Immunsystem geregelt. Ungesättigte Fettsäuren muss man sich wie eine weitverzweigte Familiensippe vorstellen. So gibt es einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die auch unterschiedliche Aufgaben im Körper erfüllen. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind im Olivenöl und in der Avocado enthalten. Sie sind nicht essentiell, d.h. diese Fettsäuren können vom Körper selbst gebildet werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wiederum Omega-3- und Omega-6-Fette. Es sind essentielle Fettsäuren, d.h. der Körper kann sie nicht oder nur sehr eingeschränkt selbst herstellen und wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Omega-3-Fettsäuren sind z.B. in Lein- oder Rapsöl und auch in fetteren Fischsorten, wie z.B. Lachs, Hering und Makrele enthalten, Omega-6-Fettsäuren unter anderem in Sonnenblumen- Traubenkern- und Weizenkeimöl.

Wichtig ist auch das richtige Verhältnis von Omega-3- zu Omega- 6- Fettsäuren. Es wird empfohlen zwei – fünfmal so viele Omega 6- Fettsäuren wie Omega – 3 Fettsäuren aufzunehmen. Mit diesem ausgewogenen Verhältnis kann der Körper gut arbeiten und es ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit.

Die Qualitätsstufen von Ölen

Raffinierte Öle werden industriell gewonnen. Das Öl wird erhitzt und mithilfe von Lösungsmitteln werden Trübstoffe aus dem Öl gefiltert. Dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Dafür ist das Öl länger haltbar und geschmacksneutral.

Kaltgepresste Öle werden ohne große Hitze ausgepresst. Man bezeichnet sie auch als ,,nativ“. Durch die schonende Pressung bleiben Geschmacksstoffe, Vitamine und Fettsäuren erhalten. Kalt gepresste Öle haben nicht so eine lange Haltbarkeit und sind eher für die kalte Küche geeignet.

Native extra bezieht sich nur auf Olivenöl. Es ist das Öl aus der allerersten Pressung und hat höchste Qualität. Der italienische Ausdruck dafür ist ,,Extra vergine“

 

 

Vegetarische Wirsingrouladen

Vegetarsiche Wirsingroulade

Wirsingrouladen

Wirsingrouladen für 4 Personen

Zutaten

1 großer Wirsing, 250g rote Linsen, 250g Bulgur, 0,75L Gemüsebrühe, 50 g getrocknete Tomaten (in Öl), 1 Bund Petersilie (grob hacken), 50g Sultaninen, 1 gehäuften TL gemörserten Kreuzkümmel, 250g Schafskäse, 2 rote Zwiebeln (gewürfelt), 1 Knoblauchzehe (gewürfelt), Oregano, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Oliven- und Rapsöl, 50g Butter

Zubereitung

16 Blätter vom Wirsing ablösen, den Mittelstrunk flach herunterschneiden und die Blätter in kochendem Salzwasser 4 Minuten blanchieren. Die Blätter gut abtrocknen.
250g Bulgur nach Anweisung kochen, die Kochzeit um ca. 3-4 Minuten reduzieren. Mit den Linsen ebenso verfahren. Beides abkühlen und sehr gut abtropfen lassen.
Die Zwiebeln und Knoblauch würfeln und zusammen in der Pfanne braten und auf die Linsen und den Bulgur geben. Sultaninen, gehackte Petersilie, den grob zerdrückten Schafskäse und die zerkleinerten Tomaten mit der Linsen-Bulgur-Masse vermengen und mit Salz, Pfeffer, Oregano, gemörsertem Kreuzkümmel und Muskatnuss würzen.
2-3 EL der Masse nacheinander in zwei Wirsingblätter (insgesamt 8 Rouladen) wickeln. Mit Küchengarn zu Päckchen schnüren. Die Rouladen mit der Strunkseite nach unten in eine ofenfeste Pfanne, in eine heiße Oliven- und Rapsölmischung, setzen. Die Päckchen ringsherum braten, bis sie bräunen. Tomatenmark in die Zwischenräume geben, verrühren und erhitzen, dass Röstaromen entstehen, dann mit Wein ablöschen, diesen verdunsten lassen und anschließend die Brühe angießen und abgedeckelt 15 Minuten bei kleiner Hitze schmoren. In der Zwischenzeit ist der Elektro-Ofen auf 220 Grad vorgeheizt. Noch einmal für etwa 10 Minuten abgedeckelt im Ofen schmoren. Die Päckchen in eine zweite Pfanne mit etwas Wasser (max. 50ml) geben und ohne Deckel im Ofen nochmals weiterschmoren. Mit der Grillfunktion können die Rouladen zum Schluss noch einmal gebräunt werden.

In der Zwischenzeit kann die Soße zubereitet werden: Wein und Brühe in den Bratensaft geben, mit großer Hitze einkochen lassen, etwas Sahne zugeben, mit etwas Muskatabrieb, einer Prise Zucker, Pfeffer und Salz würzen, bis Geschmack und Menge stimmen. Zum Schluss kalte Butterflocken unterrühren und so die Soße binden, dabei darf die Soße nicht mehr kochen.

Sellerie-Kartoffelstampf

6 Große Kartoffeln und ½ Selleriekopf schälen und die Stücke in Salzwasser getrennt garkochen. Anschließend gut dämpfen, Schlagsahne zugeben, stampfen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und ½ Bund gehackte Petersilie unterheben.

Wirsingrouladen

 

Sellerie Smoothie

Herbstgemüse 

Sellerie Smoothie

Zutaten für 2 Personen – ca. 250 ml/Person

6 Stangen Staudensellerie (Bio- Qualität), 2 Äpfel, 1 Orange, 1 Stück frischen Ingwer (daumendick), 250 ml Hafermilch

Zubereitung

Sellerieblätter abzupfen, Stangen großzügig in Stücke schneiden, Äpfel kleinschneiden, Orangen schälen, kleinschneiden und mit der Hafermilch in den in den Standmixer geben.

Die grünen Blätter vom Staudensellerie könnt ihr trocknen oder einfrieren. Sie geben jeder Suppe und Soße einen würzigen Geschmack.

Gesundheit

Sellerie wirkt entgiftend und entzündungshemmend. Durch seinen hohen Kaliumgehalt ist er harntreibend und entwässernd für den Körper. Die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt Selleriesaft als Mittel gegen zu hohen Blutdruck. In der ayurvedischen Medizin wird Sellerie bei Verdauungsstörungen und neurologischen Altersbeschwerden empfohlen.

 

Staudensellerie

 

Sauerkraut mit Hokkaido und Kartoffeln

Sauerkraut Hokkaido

Sauerkraut mit Kürbis und Kartoffeln

Nach dem heißen Sommer kommt der Herbst mit Kälte und endlich etwas Regen. Für unsere innere Wärme empfehlen sich Speisen mit saisonalen Zutaten. Und warum sollte man nicht zwei typische Produkte miteinander kombinieren – Kürbis und Sauerkraut.

Zutaten

500 g Sauerkraut, 0,3 L Gemüsefond, 50 ml Weißwein, 1 große rote Zwiebel, 1 großen Apfel, 1 mittelgroße Kartoffel, ca. 100 ml Apfelsaft, 3 EL Butter, 2 Lorbeerblätter, 3 Pimentkörner, Petersilie, 3 EL brauner Zucker, Salz, Pfeffer und Olivenöl.

Zubereitung Sauerkraut

Die Zwiebel und den Apfel würfeln, beides zusammen in Olivenöl anschmoren, dann das Sauerkraut mit allen anderen Zutaten in den Topf geben und bei kleiner Hitze schmoren, dabei hin und wieder umrühren. Nach ca. 20 Minuten die Kartoffel in das Sauerkraut reiben und weitere 10 Minuten schmoren.

Zubereitung Kürbis

½ Hokkaido Kürbis, 2 EL Butter, Salz, Pfeffer, ½ TL Zucker

Hokkaido in Spalten schneiden und diese in Butter auf jeder Seite 4 min bei mittlerer Hitze braten, dabei mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Dafür möglichst eine ofenfeste Pfanne nutzen. Die Kürbisspalten herausnehmen, den Bratensatz in der Pfanne lassen.

Zubereitung Kartoffeln

8 kleine Kartoffeln schälen, längs halbieren und in Salzwasser Kochen.

Alle Zutaten in die Pfanne, in der ihr die Kürbisspalten gebraten habt, schichten – z.B. so wie es auf dem Foto zu sehen ist und in den vorgeheizten Backofen schieben – ca. 5min bei 180°C Ober- und Unterhitze, dann und weitere 5 Min. mit der Grillfunktion des Ofens backen. Sollte das Kraut beim Einschichten zu trocken sein, könnt ihr vor dem Backen noch ca.100 ml Gemüsebrühe oder Wasser zugeben.

Guten Appetit und lasst euch wärmen

 

 

 

 

 

Plätzchen mit Zitronenverbene und Schokoladen-Birnenkuchen

Herbstliches Gebäck

 Herbstliches Gebäck

Zitronenplätzchen mit Zitronenverbene

Endlich habe ich es geschafft, hier findet ihr die Rezepte vom Montag. Kuchen und Plätzchen sind längst alle. Sie reichen leider immer nur bis zu den Dienstagskursen.

Zutaten

6 EL getrocknete Zitronen- Verbenenblätter (gibt es als Tee im Bioladen zu kaufen, z.B. von der Firma Sonnentor. Man kann sie auch mit getrockneter Zitronenmelisse mischen)

125 g Butter, 100 g weiße Schokolade, 230 g Mehl, 2 TL Backpulver, Prise Salz, abgeriebene Schale einer Bio- Zitrone, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 EL Zitronensaft, 1 Ei

Glasur: 50 g Puderzucker mit 1-2 EL Zitronensaft verrühren und die Plätzchen mit der Glasur verzieren

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die weiße Schokolade in kleine Stücke schneiden.

Die Butter schmelzen und 5 EL der Verbenenblätter durch ein Sieb in die Butter reiben, leicht köcheln lassen. Die Butter von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen, den Zucker und Vanillezucker einrühren, sodass eine cremige Masse entsteht. Das Ei unterschlagen und anschließend die Mehl- Backpulvermischung zugeben. Die Schokoladenstücke unterheben.

Den Teig in Folie gewickelt mindestens eine halbe Stunde kaltstellen.

Das Backblech mit Backpapier ausschlagen und ca. 25 – 30 Kugeln formen, auf das Backblech legen und flach drücken. Abstand zwischen den Plätzchen halten, denn sie gehen noch auf.

Backzeit: 20-25 Minuten bei 170 Grad Umluft.

Glasur: Puderzucker mit 1 EL Verbenenblättern (ebenfalls durch ein Sieb streichen) und dem Zitronensaft zu einer glatten Masse verrühren. Die Plätzchen nach dem Backen nach Wunsch verzieren.

Zirtronenplätzchen

Schokoladen- Birnenkuchen

Zutaten

Eine große Dosen Birnen, 200 g Zartbitterschokolade, 250 g weiche Butter, 5 Eier, 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 1 EL Speisestärke, 2 Päckchen echter Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote, 150 g Zucker, geriebene Schale einer Zitrone, Puderzucker, Zartbitter Kuvertüre, etwas Butter zum Einstreichen der Backform

Zubereitung

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform einfetten.

Birnen abgießen, vierteln und den Saft auffangen. Zartbitterschokolade in kleine Stücke schneiden.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker oder Vanillemark und der geriebenen Zitronenschale schaumig rühren. Die Eier einzeln unterschlagen. Mehl, Backpulver und Speisestärke einrühren. Die Birnenstücke und die Zartbitterschokolade unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform geben und 50-60 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.

Puderzucker mit etwas Birnensaft zu einer dünnen Masse verrühren und damit den Kuchen dünn glasieren. Entweder mit Puderzucker bestreuen oder mit, im Wasserbad geschmolzener, Kuvertüre verzieren.

herbstlicher Kuchen

 

Yoga und Pilates im Park

Yoga Im Park

Yoga im Park

Bürgerparkverein

Yoga im Park

Yoga im Park

Bürgerparkverein

Foto: Cally Stronk

 

Am Sonntag hat der „Bürgerparkverein Pankow e.V.“, zusammen mit dem Zeitfenster Yoga und Pilates im Bürgerpark veranstaltet. Das Wetter hat sich, trotz der schlechten Wetterprognose, gut gehalten. Die Resonanz war großartig und es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir werden das bestimmt wiederholen. Nach den Kursen gab es leckeren selbst gebackenen Kuchen, die Rezepte findet ihr hier auf unserem Zeitfensterblog.

 Apfelkuchen mit Ingwerstreusel

Zutaten für ein Backblech

Streusel

8 g Ingwer, 240 g, Butter, 120 g Zucker, 400 g Mehl

Teig

1,3 kg Äpfel, 200 g Butter, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker,400 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 4 Eier, 5-6 EL Milch, Butter für das Backblech

Zubereitung

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen

Für die Streusel die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Den Ingwer schälen und fein in eine Schüssel reiben, mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren, die geschmolzene Butter hinzugeben und zum Schluss mit dem Mehl zu Streuseln kneten. Die Streusel, bis der Teig fertig ist, im Kühlschrank kaltstellen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Butter schmelzen. Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver mischen. Zucker und die geschmolzene Butter schaumig rühren, die Eier nach und nach unterrühren. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und 5-6 EL Milch verrühren.

Den Teig auf ein eingefettetes Backblech geben, mit den Apfelscheiben belegen und dann die Streusel auf den Äpfeln verteilen.

Den Kuchen ca. 35-40 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.

Ananaskuchen

Zutaten

Kastenform, 1 Dose Ananasstücke, 200 g weiche Butter, 4 Eier, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 50 g Speisestärke, 200 g Puderzucker, 4 EL Ananassaft

Zubereitung

Die Ananasstücke abgießen und den Saft auffangen. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren, die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischen und dazugeben. Die Ananasstücke vorsichtig unterheben.

Den Teig in die gefettete Kastenform geben und 50-60 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.

Für den Glasur 3 EL Ananassaft mit Puderzucker verrühren und den noch warmen Kuchen damit überziehen.

Yoga im Park

Ypga Park 1

 

 

 

Saftiger Zucchinikuchen

Zucchinicake

Saftiger Zucchinikuchen

Auch dieses Rezept stammt von meiner Mutter. Der Rührteig ist schnell gemacht und der Kuchen schmeckt köstlich.

Zutaten Teig

3 Eier, 1/8 l Öl, 180 g Zucker, 1 Vanillezucker, 150 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 300 g gemahlene Haselnüsse, 1 EL Speisestärke, 1 EL Kakao, 250 – 280 g geraspelte Zucchini, Prise Salz

Zutaten Glasur

Puderzucker, Zitronensaft oder Rum, Kakao

Zubereitung

Zucchini raspeln und mit einer Prise Salz in einem Sieb etwa eine Stunde stehen lassen. Die Zucchini ziehen etwas Wasser. Die Zucchini mit den Händen ausdrücken, um die Flüssigkeit zu reduzieren.

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen

Mehl, Kakao, Backpulver, Speisestärke, gemahlene Haselnüsse vermischen. Die 3 Eier mit dem Öl, dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Mehlmischung langsam hinzugeben und gut unterrühren. Die geraspelten Zucchini mit den Händen vorsichtig auswringen und unter den Teig rühren. Teig in die Backform geben.

Backzeit

65 – 75 Minuten bei 170 Grad Umluft

Glasur

2-3 TL Zitronensaft (oder Rum) mit Puderzucker und Kakao zu einer glatten Masse verrühren.

Nach dem Backen den Kuchen etwas abkühlen lassen und den noch  warmen Kuchen mit der Glasur bestreichen.

Der Kuchen schmeckt auch toll mit Preiselbeeren und Sahne.

zucchinicake

Schokoladenplätzchen und Kokosplätzchen

chocolate biscuit

Schokoladenplätzchen

Diese Plätzchen schmecken auch im Sommer. Das Rezept für die Schokoladenplätzchen ist von Jamie Oliver, ich habe es etwas abgeändert.

In meinen Rezepten reduziere ich die Zuckermenge deutlich. Das ist das Schöne am selber backen, ihr könnt einen Teil der Zutaten selbst bestimmen. In diesem Rezept ist Vollrohrzucker angegeben. Zucker ist Zucker, brauner oder Vollrohrzucker sind nicht wirklich gesünder. Brauner Zucker enthält ein paar mehr Mineralstoffe als weißer Standard Zucker und ist intensiver im Geschmack. Weißer oder brauner Zucker werden aus Zuckerrüben gewonnen, der eine ist extrem raffiniert und von allen dunklen Bestandteilen befreit, der braune Zucker hingegen nicht.

Zutaten

100 g Zartbitterschokolade (ich habe 50g Zartbitterschokolade mit etwas Salz und 50 g Zartbitterschokolinsen verwendet), 120 g getrocknete Beerenmischung, 350 g Mehl, 2 TL Backpulver, 2 große Eier, 1 TL Zimt, 200 g weiche Butter, 150 g brauner Rohrzucker oder feiner braunen Zucker

Zubereitung

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Die Schokolade und die getrockneten Beeren in kleine Stücke hacken und beiseitelegen.

Die weiche Butter mit den Eiern, dem Zimt und Zucker schaumig schlagen. Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss die Schokolade mit den getrockneten Beeren unterrühren.

Aus dem Teig Kugeln formen- etwas Golfballgröße, und in einem Abstand von 3 cm auf das Backblech legen. Durch das Backpulver vergrößern sie sich ordentlich.

Backzeit

17 – 20 Minuten bei 170 Grad Umluft

chocolate cookies

Kokosplätzchen mit Palmzucker

Die Kokosplätzchen sind mit Palmzucker gebacken. Palmzucker wird aus den Blütenständen der Atta- und der Zuckerpalme gewonnen und hat einen niedrigeren glykämischen Index als normaler Haushaltszucker. Palmzucker besteht wie Haushaltszucker überwiegend aus dem Zweifachzucker Saccharose (Fruktose und Glucose) und enthält in Spuren einige Vitamine und Mineralstoffe.

Zutaten

2 Mangos, 4 Eiweiß, 1 Prise Salz, 200 g Kokosraspel, 1/4 TL gemahlene Vanille,  1-2 TL Palmzucker, 1/2 TL Zimt

Zubereitung

Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Die Mango waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden und pürieren. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Langsam die Zutaten unter das geschlagene Eiweiß heben und vorsichtig vermischen. Kleine Kugeln formen, auf ein Backblech geben und leicht eindrücken. Wer es  es süßer mag kann Stevia, mehr Palmzucker oder normalen Haushaltszucker verwenden.

Backzeit

15 – 25 Minuten bei 170 Grad Umluft

 

 

Kichererbsensalat

Kichererbsensalat

Kichererbsen-Salat x 2

Kichererbsen enthalten viele Proteine, wirken dadurch gut sättigend und bremsen Heißhungerattacken aus. Sie enthalten eine Menge Mineralstoffe wie Kalium, Calzium, Magnesium und Eisen, weiterhin Beta-Carotin, Vitamin E und vieles mehr. Kichererbsen sind regelrechte Fitmacher. Aber sie bitte nur gekocht verzehren, da sie im ungekochten Zustand den unverdaulichen Giftstoff Phasin enthalten, dieser wird durch Hitzeeinwirkung zersetzt.

Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten

Zutaten – mit Tomaten

400g gekochte Kichererbsen, 200g eingelegte getrocknete Tomaten, 200-250g Schafskäse, 1 rote Zwiebel, Saft von 2 Limetten, 1 Handvoll Basilikum, etwa die gleiche Menge Petersilie, Salz, Pfeffer,  1TL Zucker, 5-6 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Erbsen in eine Schüssel geben, die Kräuter hacken, Tomaten und Käse in Stücke schneiden, die etwa so groß sind wie die Kichererbsen. Die Zwiebel in sehr feine Scheiben schneiden oder würfeln. Alle Zutaten und Gewürze kommen ebenfalls in die Schüssel und werden vorsichtig vermischt. Das Öl kommt wie immer zum Schluss dazu.

Kichererbsensalat mit Thunfisch

Zutaten – mit Meeresfrüchten

400g gekochte Kichererbsen, 200g weißen Thunfisch aus dem Glas (er sollte nachhaltig gefischt sein, denkt an unsere Ressourcen), 200g Meeresfrüchtesalat aus dem Glas (Oktopus, Sepia – gibt es zubereitet im Feinkostgeschäft), 1 rote Zwiebel, Saft von 2 Limetten, Abrieb einer Limette, 1 Bund Petersilie, eine Melange aus Thymian, Oregano und etwas Majoran, Salz, Pfeffer, 1TL Zucker, 5-6 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Erbsen in eine Schüssel geben, die Kräuter hacken, Thunfisch und Meeresfrüchte in Stücke schneiden, die größer sind als die Kichererbsen. Die Zwiebel in sehr feine Scheiben schneiden oder würfeln. Alle Zutaten und Gewürze kommen ebenfalls in die Schüssel und werden sehr vorsichtig vermischt. Der Thunfisch ist zwar recht fest, zerfallen sollte er nicht. Das Öl kommt auch hier zum Schluss dazu.

Werden die Salate nicht gleich serviert, werdet ihr wahrscheinlich nachwürzen müssen. Die Kichererbsen nehmen besonders das Salz und die Säure auf und etwas Olivenöl rundet den Salat ab.

Kichererbsen kann man gekocht kaufen, selber kochen hat aber Vorteile: Der Preis ist deutlich geringer und ihr bestimmt die Konsistenz selber. Wichtig ist, dass die Erbsen ca. 12 Stunden eingeweicht und anschließend gut gespült werden. Nach etwa 1,5 Stunden Kochzeit abgießen und wieder gut spülen.

 

Pflaumenkuchen

plumcake

Pflaumenkuchen

Hier mal wieder ein Rezept meiner Mutter. Ihr könnt den Kuchen auch ohne Streusel backen. Durch den Eierlikör ist er wunderbar saftig. Der Pflaumenkuchen ist schnell gezaubert und schmeckt köstlich.

Zutaten

3 Eier, 125g weiche Butter, 80g Zucker, 120g Mehl, 30g Speisestärke, ½ Päckchen Backpulver, 125ml Eierlikör, 700g Pflaumen oder Äpfel oder anderes Obst

Zutaten Streusel

100g gemahlene Mandeln, 100g Butter, 100g Zucker (im Rezept stand 180g), etwas Mehl, denn die Streusel sollen schön krümelig werden.

Zubereitung

Die Pflaumen entkernen und je nach Größe, vierteln oder halbieren.

Die 3 Eier trennen, das Eiweiß festschlagen. Das Eigelb mit der weichen Butter und dem Zucker schaumig schlagen. Mehl, Backpulver, Speisestärke mischen und unterrühren. Den Eierlikör einrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben.

Für die Streusel Mandeln, Butter, Zucker, Mehl verrühren.

Den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig in eine eingefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Den Teig in die Form gießen und die Pflaumen leicht in den Teig drücken. Zum Schluss die Streusel über dem Teig verteilen.

Backzeit bei 165 Grad Umluft

Ohne Streusel 30-40 Minuten, mit Streusel 45-55 Minuten (Die Streusel sollen goldgelb werden)

Plumcake

Ein Stück Pflaumenkuchen auf einem Teller mit Pflaumen dekoriert

 

Basilikum

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Basilikum

Basilikum steht für Italien, aber das Kraut ist ursprüngliche eine Asiatische Würzpflanze. Seit rund 3000 Jahren wird Basilikum in Indien kultiviert.

Es gibt eine Vielzahl von Variationen des Basilikums, die sich in Aussehen, Geruch und Geschmack deutlich unterscheiden. Es gibt den Klassiker, es ist die Basilikumsorte Genoveser, oder das feinblättrige Basilikum, der Pistou- Basilikum und das Buschbasilikum, dieses wächst gut im Garten. Es gibt mehrere verschiedene Sorten rotblättriges Basilikum. Deren Geschmack ist etwas herber und leicht schärfer. Die drei verschiedenen Sorten des Thai- Basilikums sind für die asiatische Küche geeignet: Horapa hat einen süßlichen Geschmack, der an eine Mischung aus Anis und Lakritze erinnert, das Zitronenbasilikum und das indische Basilikum Kaprao erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Nelken und Piment. geeignet.

Genoveser und Pistou- Basilikum: für italienische Gerichte, Pestos, Salate, Käse- und Brotgerichte, Eierspeisen, Gemüse, Meeresfrüchte.

Rotblättriges Basilikum: für italienische Speisen, Salate, Pestos

Anis- und Zitronenbaslikum: für süße Speisen, asiatische Gerichte, Salate, pikante Suppen

Thai Basilikum für: Suppen, Reisbandnudelgerichte, Saucen

Würzprodukt

Verwendet werden frische Blätter. Das getrocknete, gerebelte Kraut und frische Blätter können in Öl eingelegt werden, da die Aromastoffe des Basilikums fettlöslich sind. Die frischen Stängel, fein gehackt, können ebenso in die Speisen gegeben werden.

Frische Basilikumblätter lassen sich gut einfrieren. Hierfür vorab die einzelnen Blättchen mit etwas Speiseöl einreiben.

Naturheilkunde

Basilikum hat eine appetitanregende und verdauungsfördernde und harntreibende Wirkung. Ihm wird eine desinfizierende Wirkung zugeordnet und wirkt antibakteriell und kann auch vor anderen Krankheitserregern schützen, sogar vor solchen, die bereits gegen Antibiotika resistent sind. Basilikum kann auch Schäden, die durch freie Radikale entstehen, vorbeugen.

Basilikum gegen Verstopfung

In dem Lieblingskraut aller Mozzarella-Fans stecken reichlich ätherische Öle und Saponine. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken über die Zellwände des Darms reinigend. Sie helfen bei Verstopfung und gegen Blähungen.

Anwendung: Basilikum möglichst immer frisch verwenden. Kaufen Sie also lieber einen Topf als Stengel. Die Blätter am besten erst kurz vor dem Essen pflücken. Schmeckt lecker im Salat, auf frischen Tomaten. Besonders intensiv ist ein Teeaufguss. Dafür brauchen Sie jeweils 1 TL gehacktes Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) auf 1 Tasse Wasser. Wasser kochen, vom Herd nehmen, ca. 3 Minuten abkühlen lassen, dann über die Blätter gießen und 5 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie 2-3 Tassen täglich (morgens, mittags und abends), langsam und ungesüßt.

Jeder sollte mehr frisches, biologisch angebautes Basilikum zu sich nehmen, um von den positiven Eigenschaften dieses Heilkrauts zu profitieren. Auf diese Weise kann dann vielleicht auf die Einnahme der chemischen Medikamente ganz verzichtet werden. Es ist reich an Vitamin A und C, hat einen hohen Anteil an Eisen. Im Ayurveda wird die reinigende Kraft des indischen Basilikums geschätzt. Basilikum besitzt dieselben Enzyme, die auch in entzündungshemmenden Medikamenten enthalten sind, wie zum Beispiel in Ibuprofen oder Tylenol. Nur mit dem Unterschied, dass sie von einem übermäßigen Verzehr an Basilikum nicht tot umfallen können.