Gegrillte Rote Bete

Gegrillte Rote Bete

Das ist eine wunderbar würzige Speise für Genießer, die auf Fleisch verzichten oder weniger davon essen möchten, jedoch Grillaromen mögen. Die aktive Vorbereitung ist schnell und einfach absolviert, ausreichend Zeit benötigt das Gemüse aber zum Aufnehmen der Marinade. 

Vor dem Grillen wird die Rote Bete bissfest gekocht. Normal große Knollen benötigen nicht mehr als 18 Minuten. Ausgestattet mit Gummihandschuhen und einem Sparschäler lässt sich das Gemüse leicht schälen. Oft reicht auch, wenn ihr die Knolle in die Hand nehmt und leichten Druck ausübt. Ein Großteil der dünnen Schale lässt sich so von der Knolle „schieben“. 

Anschließend schneidet ihr die Knollen in 1,5-2 cm dicke Scheiben. 

Marinieren

Saft einer Orange, je 2TL gemörserte Kreuzkümmel- und Koreandersamen, 1 gemörsertes Lorbeerblatt, 1EL Honig, 1TL Salz, 1 Prise Chiliflocken, etwas schwarzen Pfeffer, 3EL Olivenöl. Wer hat, kann auch noch zwei Kardamom Kapseln mit in den Mörser geben.

Alle Zutaten kommen zusammen mit den Scheiben für mindestens 1 Stunde in einen Gefrierbeutel. Zwischendurch solltet ihr immer mal wieder die Marinade in die Scheiben einmassieren. Das funktioniert super mit dem fest verschlossenen Beutel. 

Grillen 

Beschafft euch am besten flache Holzspieße, die ihr vor dem Grillen in Wasser einlegt. So verbrennen sie später nicht. Flach sollen sie sein, weil sich die Rote Bete Scheiben dann nicht verdrehen können. Nun könnt ihr die Scheiben seitlich mit den Spießen durchstechen. Auf dem Bild seht ihr, dass das wie ein 4- oder 5-stufiger Lolli aussieht. 

Anschließend können die „Rote Bete Lollis“ auf den Grill und werden von beiden Seiten gegrillt, bis ein deutliches Ggrillmuster zu sehen ist und sich Röstaromen bilden. Das geht recht schnell.

Noch ein kleiner Trick: Grillt eine Scheibe extra. Die könnt ihr zum Probieren nutzen, um vielleicht mit Salz und Kreuzkirchenmmel nachzuwürzen, mache ich immer. 

Dip

Zu den Spießen passt ein Dip aus griechischem Joghurt mit gemörsertem Kreuzkümmel, einer Prise Zucker und 2EL Olivenöl. Der ist in 2 Minuten zubereitet.

Etwas Abrieb von Zitronen gibt zusätzliche Frische. 

Guten Appetit 

Geröstete Auberginen, grüne Bohnen mit Roter Bete

Auberginen aus dem Ofen 

Ein simples Gericht, das kalt oder warm gegessen werden kann. Das Besondere daran ist eine Zutat: eingelegte Sardellen 

Zutaten

2 Auberginen in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten, Olivenöl, Salz, 2 EL Oreganoblätter (1 EL getrockneter), ein kleines Bund Petersilie hacken

Für die Soße

6 Sardellenfilets in kleine Stücke geschnitten, 1 gepresste Knoblauchzehe, 3EL Olivenöl, 1-2 EL hellen Balsamico, 1/2 TL Pfeffer, etwas Salz 

Zubereitung

Die Auberginen in einer Schüssel salzen und mit Öl vermischen. Dann kommen sie auf Backpapier für ca. 40 Minuten bei 220 Grad in den Backofen, bis sie goldbraun werden. 

Für die Soße werden alle Zutaten in einer Schüssel verrührt. Die Soße wird homogen, wenn erst zum Schluss das Öl untergerührt wird. 

Nun die fertigen Auberginenscheiben vorsichtig in der Schüssel mit der Soße vermengen. Zum Servieren streut ihr nur noch den Oregano und die Petersilie über die Gemüsescheiben. 

Und schon ist das erste Gericht fertig 

Rote Bete mit grünen Bohnen 

Beide Gemüsesorten waren in meinem Gemüsefach. Sie zu kombinieren war für mich ein Experiment. Es schmeckte so lecker, dass ich das ich das Rezept gleich für euch aufschreiben muss.

Zutaten

3 faustgroße Rote Bete in Würfel geschnitten, 500g Bohnen, 1 EL Kreuzkümmel und 1 EL Koriander, 1 TL Harissa, zwei Frühlingszwiebeln, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, 100 ml Weißwein, 100 ml Gemüsebrühe, eine Prise Zucker, etwas Zitronensaft 

Zubereitung 

Die Bohne putzen, in Stücke schneiden und in Salzwasser für 5 Minuten bissfest kochen. Aus dem Wasser heben und das Wasser aufheben. 

In einer Pfanne werden in Olivenöl die zerstoßenen Kreuzkümmel- und Koriandersamen angeröstet. Dann kommen die Rote Bete und der Zucker dazu. Die Temperatur hoch lassen, so dass sich Röstaromen bilden. Wenn das Gemüse am Boden ansetzt, fügt ihr die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch zu und löscht mit dem Wein und der Gemüsebrühe ab und streut die Gewürze darüber. Immer noch mit hoher Temperatur lasst ihr die Flüssigkeit verkochen. Nun kommen die Bohnen in die Pfanne und etwas Bohnenwasser. Die Temperatur kann heruntergeregelt werden und ihr gebt immer wieder ein wenig Bohnenwasser in die Pfanne, so dass das Gemüse schmort, nicht kocht und Biss behält. 

Noch einmal mit Zitronensaft und Salz abschmecken und zum Servieren mit den Ringen vom Zwiebellauch und Petersilie garnieren. 

Und schon ist das zweite Gericht fertig. Dazu gibt es eine lecker, leichte Joghurtsoße.

Joghurtsoße

Als frische Komponente zum Rote Bete – Bohnengemüse passt eine Joghurtsoße.

Zutaten 

1 Becher Joghurt (3,5%), gemörserter Koriander und Kreuzkümmel – je ½ TL, je ½ TL Kurkuma und Curry, 1 TL Kokosblütenzucker, Salz, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Olivenöl

Zubereitung 

Alles gut miteinander verrühren, und schon ist es geschafft.

Powerbrot – glutenfrei

Powerbrot – Körnerbrot

Dieses glutenfreie Brot steckt voller gesunder Zutaten – Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette. Es ist schnell und unkompliziert gebacken. Im Kühlschrank aufbewahrt hält es dann ca. 5 Tage.

Zutaten für ein Laib Brot

50g Chiasamen, 20g Flohsamenschalen, 320g gegarter Quinoa, 375ml Wasser, 160g Sonnenblumenkerne, 80g Leinsamen, 120g grob gehackte Mandeln, 5 EL Olivenöl, 2 EL Ahornsirup, mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken, 1/2TL Gewürzmischung (Kardamom, Zimt, Ingwer, Muskat)

Zubereitung

Die Quinoa nach Packungsbeilage kochen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Chiasamen, die Flohsamenschalen und die gekochte Quinoa mit 375g Wasser 15-20 Minuten quellen lassen. Eine Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen. Nun die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut vermengen. Den Teig in die Backform füllen und 90 Minuten bei 160 Grad Umluft backen, bis sich das Brot auf Druck fest anfühlt. In der Form auskühlen lassen und dann genießen.

Gemüse – Rösti

Gemüse Rösti


Eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten mit wunderbaren Röstaromen, schnell und einfach hergestellt – schnell gemacht, einfacher geht es nicht.

Zutaten für 4 Personen

400g Kidneybohnen (abgespült und abgetropft), 600g Gemüse: 3 geriebene Karotten, 2 Rote Bete, 1 Süßkartoffel, 3-4 Kartoffeln, 70g fein gehackten Blattspinat (oder im Winter Grünkohlblätter), 1 rote Zwiebel (fein gehackt), 1 Knoblauchzehe (gepresst), 1/2 Bund Minze (gehackt), 1 Bund glatte Petersilie (gehackt), 90g weiße Tahin (Sesampaste), 50g Chiasamen, Salz, schwarzer Pfeffer, Olivenöl, 1 Prise Zucker, etwas Säure in Form von Obstessig (wir haben Cranberry Balsamessig verwendet)

Zutaten Joghurtsoße

250g frischer Naturjoghurt, 250g Quark, 1 Knoblauchzehe (gepresst), 1 Schlangengurke (klein geschnitten)

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Olivenöl einpinseln.
Die Bohnen (abgespült und abgetropft) in einer großen Schüssel mit einem Kartoffelstampfer zu einer groben Masse zerdrücken. Das Gemüse – die Karotten, Rote Bete, Süßkartoffeln, Kartoffeln grob raspeln, den Spinat, die Zwiebeln und die Hälfte der Petersilie und der Minze kleinschneiden. Den Knoblauch pressen. Das Gemüse und die Kräuter mit den restlichen Zutaten vermengen.
Die Gemüsemischung in kleinen Portionen auf das Backblech geben und zu flachen Rösti von etwa 8 cm Durchmesser formen. Mit Öl beträufeln (nicht zu sparsam) und im Ofen 15 Minuten bei 200 Grad Umluft und anschließend 5 für Minuten goldbraun und knusprig grillen.
Den Joghurt und Quark mit der kleingeschnittenen Gurke, dem Knoblauch und den restlichen, kleingeschnittenen Kräutern in einer Schale verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Ihr könnt die verschiedenen Gemüseanteile ganz nach Geschmack variieren – es schmeckt so oder so wirklich köstlich. Dazu einen frischen Salat und wir wünschen euch guten Appetit!

Mangold, Spinat und Tomaten


Mangoldgemüse kombiniert mit Spinat, Tomaten und Kichererbsen

Eine neue kulinarische Entdeckung für mich – Die Kombination von Kümmel, Minze, Dill mit Mangold und Spinat.
Zutaten für 6 Personen

5 EL Olivenöl, 70g gehobelte Mandeln, 1/2 TL Paprikapulver, 11/2 TL Kümmelsamen, 2 – 3 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, 2 Dosen Eiertomaten (je 400g), 1 Dose Kichererbsen, 200g Schafskäse, 500 – 700g Mandeln, 150g Baby Blattspinat, 2 Bio – Limetten (1 TL angeriebene Schale, 2 EL Saft), 35g Minze, 35g Dill, 8 Frühlingszwiebeln (in 1 cm breite Stücke geschnitten), Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung

In einem großen Topf 2 EL Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Mandeln mit dem Paprikapulver darin 2 Minuten goldbraun anbraten. Die Mandeln herausheben und in eine Schüssel geben. Das Öl mit einem Haushaltstuch entsorgen.
Die restlichen 3 EL Öl in den Topf geben und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Kümmel und Knoblauch darin ca. 1 Minute vorsichtig anbräunen. Dann die kleingeschnittene Zwiebel, ein Drittel der Frühlingszwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Tomaten, Mangold und Salz und Pfeffer hinzufügen, umrühren und die Tomaten zerdrücken. Den Deckel auflegen und 20 Minuten dünsten. Mit einer Prise Zucker abschmecken. Für die letzten 5 Minuten die Kichererbsen hinzugeben und mitdünsten. Vom Herd nehmen und den Blattspinat, die Limettenschale und den Limettensaft, die restlichen Frühlingszwiebeln und Kräuter unterrühren. Das Gericht mit den Mandeln und dem gewürfelten Schafskäse bestreuen und servieren.

Dazu passen Reis oder Kartoffeln.

Caesar Salad

Caesar Salad

Caesar Salad ist ein beliebter Salat der amerikanischen Küche. Seinen Namen verdankt der Caesar Salad seinem Erfinder Caesare Cardini. Der Italo-Amerikaner erlebte zum amerikanischen Nationalfeiertag 1924 einen Ansturm auf sein Lokal und die Zutaten für die Gerichte auf der Speisekarte gingen aus. Kurzerhand entwickelte der Koch aus den noch vorhandenen Zutaten einen neue Salatvariation – den Caesar Salad.


Dressing

150g 10% Joghurt, 2 gekochte Eier (abgekühlt), 2TL Senf, 1EL geriebenen Parmesan, 60ml Rapsöl, 2 einlegte Sardellen, 2 TL Kapern, ein paar Spritzer Zitrone, 1 TL Honig, Salz und Pfeffer 

Die Zutaten, bis auf das Öl, werden mit einem Mixer püriert. Nun das Öl langsam zugeben und weiter mixen bis das Dressing eine cremige Konsistenz hat.

Lachs

Lachs in Würfel schneiden, mit Zitrone Salz und Pfeffer würzen, mit etwas Mehl und Semmelbrösel in einer Schüssel vermischen. 

Die Stücke in Knoblauchöl portionsweise braten (nicht länger als 2 Minuten). Auf Küchenpapier das Fett abtropfen lassen und beiseite stellen. 

Brotcroûtons

Weißbrot in Würfel schneiden und mit etwas Knoblauch und Öl langsam in einer Pfanne goldbraun braten. 

Salat

Zwei Salatherzen und eine Handvoll Spinat waschen, trocken schleudern und den Salat in Stücke schneiden, 250g Cherrytomaten (vierteln) und den Salat anrichten. 

Lachs, Croûtons, Tomaten, Parmesan und Dressing auf dem Salat verteilen und geviertelte hartgekochte Eier zugeben.

Guten Appetit!

Müsliriegel

Selbstgemachte Müsliriegel enthalten viel weniger Zucker, gesunde Öle und keine Zusatzstoffe.

Zutaten

Müsliriegelform

75g grob gehackte Mandeln oder Mandelplättchen, 2,5 EL Mehl, 75g Haferflocken, 1 grob geriebener Apfel, 50g halbierte, getrocknete Cranberries, 1 EL Sesam, 1 EL Leinsamen, 1/2 TL Zimt, 1 TL Kokosraspel, einige Kürbiskerne, 2 EL Honig, 1 EL Rapsöl (ich habe Walnussöl „vom Fass“ aus dem Rathauscenter in Pankow verwendet).

Ihr könnt die Haferflocken und Mandelplättchen vor dem Vermischen in einer Pfanne anrösten. Die Cerealien könnt ihr nach Geschmack austauschen.

Zubereitung

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und die klebrige Masse in eine Müsliriegelform drücken.

Die Müsliriegel bei 160 Grad Umluft ca. 30 backen bis sie leicht gebräunt sind. Ich habe die Riegel 5 Stunden bei 70 Grad im Dörrautomaten gebacken. Im Backofen geht es wesentlich schneller, aber ich wollte meinen neuen Dörrautomaten 😉 ausprobieren.

Gut auskühlen lassen und in einer Dose kühl aufbewahren.

Chicorée aus dem Backofen

Chicorée aus dem Backofen 

Rezept für zwei Personen 

Mit sehr wenig Aufwand, nur 3 Hauptzutaten zaubert ihr in ein paar Minuten ein schmackhaftes und gesundes Gericht.

Zutaten 

3 Chicorée, 150g Parmesan, 1 Zitrone, 6EL Olivenöl, 1 Chili fein gehackt, 1 Knoblauchzehe gepresst, 1TL Kokosblütenzucker, Pfeffer, Salz

Zubereitung 

Die Böden der Knospen abschneiden, so dass die Blätter noch zusammenhalten, dann den Chicorée längs halbieren, mit etwas Zitrone (⅓) beträufeln und fünf Minuten dämpfen oder 2 Minuten blanchieren. In der Zwischenzeit den Käse reiben, die Gewürze mit dem Olivenöl und dem Saft der Zitrone (⅔) zu einer Marinade vermischen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Hälften schichtet ihr nun, mit den Schnittflächen nach oben, in eine Form, streicht sie mit der Marinade ein, streut den geriebenen Käse darüber und backt den Chicorée so lange, bis der Käse goldbraun ist.

Etwas Zitronenabrieb für die Frische und Petersilie für die Farbe – fertig ist die leichte Mahlzeit. 

Wegen seiner Bitterstoffe ist Chicorée sehr gesund. Diese sind gut für Verdauung, Stoffwechsel und Kreislauf. Chicorée ist reich an Kalium, Folsäure und Zink, besitzt die Vitamine A, B und C. 100 Gramm Chicorée hat nur 16 kcal, dafür aber sehr viel Ballaststoffe. 

Lackierter Lachs mit Fenchelgemüse

Lackierter Lachs mit Fenchelgemüse

Fenchelgemüse für 4 Personen 

Zutaten – 3 große Fenchelknollen, 1 Gemüsezwiebel – würfeln, 2 Knoblauchzwiebeln – in feine Scheiben schneiden, 1 Zitrone, 1 Orange, 1 EL Zucker, Olivenöl, Pfeffer, Salz, ½ Bund Petersilie 

Zubereitung – Die Knollen werden geputzt, längs halbiert und für fünf Minuten sanft gekocht oder gedämpft. Nach dem Dämpfen schneidet ihr die Knollen quer in 1cm breite Streifen und beträufelt Streifen mit dem Saft einer halben Zitrone. Die Zwiebeln und der Knoblauch kommen mit 5 EL Öl in eine große Pfanne und werden glasig geschmort, dabei mit dem Zucker bestreut und dann mit dem Saft der Orange abgelöscht. Die Temperatur wird hochgeregelt und der Fenchel kommt für 5 – 8 Minuten dazu. Je länger die Fenchelstreifen schmoren, um so mehr verlieren sie ihr Aroma. Sie sollten also noch Biss haben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Erbsen – Kartoffelstampf für 4 Personen 

Zutaten – 8 große Kartoffeln, 500g  gefrorene Erbsen, Salz, Pfeffer, Muskat und ca 250ml warme Milch 

Zubereitung – Während die geschälten Kartoffeln in wenig Wasser, in einem großen Topf, normal gekocht werden, zerkleinert ihr 400g Erbsen in einem Standmixer. Nach etwa 20 Minuten sind die Kartoffeln gar, werden abgegossen und bei geringer Temperatur mit dem „Erbsenschrot“ und der Milch gestampft. Danach kommen die restlichen Erbsen dazu und ihr schmeckt das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch Butter oder Schmand unterheben. 

Lachs mit Fenchel – Honiglack

Zutaten und Zubereitung – ca. 300g pro Person, waschen und trocken tupfen und mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln. Jetzt wird der Lack hergestellt: 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Korianderkörner, 1 TL grobes Salz, ½ TL Pfefferkörner werden fein gemörsert und in eine kleine Schüssel gegeben. Dazu kommen der Saft einer kleinen Zitrone, 4 TL Honig, 3 EL Sojasoße, 3EL Olivenöl. Gut verrührt pinselt ihr die Lachsstücke (mit der Hautseite unten in einer Form oder auf dem Blech) mit dem Lack ein. Der Fisch wird für 18 Minuten bei 200 Grad im Backofen gebacken. Nach der Hälfte der Zeit streicht ihr die Stücke wieder mit dem Lack ein. So bekommt er diese herrliche Farbe und nimmt die Aromen der Gewürze auf.

Gefächerte Rote Bete mit Kaffirlimetten – Butter

Gefächerte Rote Bete mit Kaffirlimetten – Butter

Röstaromen und die feine exotische Zitrus-Note machen die Rote Rübe zu einer Delikatesse. Außerdem ist Rote Bete sehr gesund, kalorienarm und enthält viel Folsäure, jede Menge Vitamine und Mineralstoffe.

Zutaten für 4 Personen als Beilage (für 2 Personen als Hauptspeise)

6-8 Rote Beten, Salz

Kaffirlimetten – Butter : 90g Butter, 40ml Olivenöl, 5 frische grob zerhackte Kaffirlimettenblätter, 10g geschälter und fein gehackter Ingwer, 1 zerstoßene Knoblauchzehe, 1 El Limettensaft (plus 2 EL Limettensaft zum Servieren)

Kaffirlimetten – Salsa: 10 frische ganz fein gehackte Kaffirlimettenblätter, ½ Tl frisch gehackter Ingwer, 1 gepresste Knoblauchzehe, ½ grüne, entkernte und sehr fein gehackte Chilischote, 1 EL gehackter Koriander, 3 EL Olivenöl,

Joghurtcreme: 80 Schmand, 90g griechischer Joghurt

Zubereitung

Die Rote Bete wird fächerartig aufgeschnitten. Das sieht toll aus und die Ränder werden schön knusprig. 

Die Roten Beten könnt ihr auch 1- 3 Tage vorher garen und im Kühlschrank aufbewahren.

Den Backofen auf 190 °C (Umluft) vorheizen.

Die Rote Bete in einem Topf gar aber nicht zu weich kochen, je nach Größe zwischen 15 und 25 Minuten.

Während die Roten Beten köcheln, die Kaffirlimetten-Butter zubereiten: Butter, Öl, Kaffirlimettenblätter, Ingwer und Knoblauch in einem kleinen Topf vermengen und bei mittlerer bis hoher Temperatur etwa 4 Minuten erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und zu schäumen beginnt, Vom Herd nehmen und die Mischung mindestens noch 40 Minuten durchziehen lassen. Die Butter durch ein Sieb gießen, die festen Rückstände wegwerfen und dann 1 EL Limettensaft und 1 TL Salz unterrühren.

Für die Kaffirlimetten-Salsa sämtliche Zutaten in einer kleinen Schüssel mit ¼ TL Meersalzflocken verrühren und beiseitestellen.

Für die Joghurtcreme in einer mittelgroßen Schüssel Joghurt, Schmand und Salz etwa 3 Minuten aufschlagen, bis die Masse locker und luftig ist. Kaltstellen.

Die geschälten Roten Beten im Abstand von 4 mm senkrecht bis etwa 1 cm über der Basis einschneiden, sodass die Scheiben noch zusammenhalten. Die Knollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Einschnitte soweit wie möglich öffnen und auffächern. Gleichmäßig mit der flüssigen Kaffirlimettenbutter beträufeln, besonders die Schnittflächen.

Im Backofen 1 ¼ Stunden backen, dabei alle 20 Minuten die Scheiben vorsichtig voneinander lösen und sorgfältig mit der Butter aus dem Blech beträufeln, bis sie am Rand knusprig und karamellisiert sind.

Die Roten Beten aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zum Servieren die Joghurtcreme auf einer Platte verstreichen, die Roten Beten darauf anrichten. Die Rüben mit der restlichen Butter und der Kaffirlimetten-Salsa überziehen und vor dem Servieren mit 2 TL Limettensaft beträufeln.

Gerösteter Spitzkohl – ganz schnell und einfach

Gerösteter Spitzkohl mit Estragon und Parmesan

ganz schnell – ganz einfach

Heute gab es noch einmal Spitzkohl, ganz anders als im letzten Rezept, einfacher, aber unglaublich köstlich. Also, es gibt ein neues Lieblingsrezept:

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch: Ottolenghi – Simple Das Kochbuch. Wir haben es jedoch etwas verändert.

Der Spitzkohl wir bei Zimmertemperatur serviert, damit der geriebene Käse seine Konsistenz und seinen Geschmack nicht verliert. Der Spitzkohl passt perfekt zu Bratkartoffeln, Kartoffelpüree und Geflügel.

Zutaten für 2 Personen

1 Spitzkohl – von den Außenblättern befreit und längs geachtelt

10 El Olivenöl, 2 Bio Zitronen – Abrieb von 2 Zitronen und der Saft 1 Zitrone, 3 Knoblauchzehen, 1 EL getrocknete, fein zerriebene Estragonblätter oder 10g frische und fein gehackte Estragonblätter, 100g geriebener Pecorino oder Parmesan, Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Olivenöl in einer Schüssel mit dem Zitronenabrieb, dem gepressten Knoblauch, 1/2 TL Salz, Estragon und Pfeffer verquirlen, ca. 4 EL davon abnehmen und beiseitestellen.

Die Spitzkohspalten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit dem Öl gut und mehrmals einstreichen. Ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Vor dem Backen den Spitzkohl wenden, dass die Unterseite, an der sich das Öl gesammelt hat, nach oben zeigt .

Den Spitzkohl mit Backpapier bedecken und 20-25 Minuten im Backofen rösten. Nach der halben Backzeit den Spitzkohl wenden und weiter rösten, bis die Ränder knusprig und gebräunt sind.

Aus dem Ofen nehmen und noch einmal mit dem Öl einstreichen.

Gut abkühlen lassen.

Das Gemüse mit Parmesan/Peccorino bestreuen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mal asiatisch, es ist aktuell ein Lieblingsgericht von mir.

1 Spitzkohl – die äußeren Blätter entfernen und in Stücke oder Streifen schneiden

1 Bund Koriander – kleinschneiden

Zutaten Ingwercreme

50g Ingwer – geschält und fein gerieben, 250g Frischkäse, 1 Knoblauchzehe – zerdrückt, Saft 1 Limette (abschmecken, vielleicht mögt ihr mehr oder weniger Säure), Salz 

Zutaten für das scharfe Öl

150ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl, 1 Schalotte (fein gewürfelt), 2 Knoblauchzehen (fein gedrückt), 20g Ingwer (geschält und gerieben), 1 Sternanis, Pfeffer (gerne Szechuanpfeffer grob zerstoßen – sehr scharf), ½ rote Spitzpaprika (in feine Streifen geschnitten), 2 EL Tomatenmark, je 1 EL schwarzer und weißer Sesam (in der Pfanne ohne Öl anrösten)

Je nachdem wie scharf ihr es mögt: ½ – 1 TL Chiliflocken, ½ rote Chili und pfeffern

2 – 3 EL Sojasoße 

Zubereitung 

Die Schalotten mit dem Tomatenmark in etwas Öl (von den 150ml ) nur ganz kurz anrösten, dann die restlichen Zutaten hineingeben und sehr sanft 5 -10  Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen. 

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Ingwercreme gut miteinander verrühren. 

Die Spitzkohlstücke in einem Topf blanchieren oder dämpfen (wir nutzen einen Dämpfkorb – 3 – 4 Minuten dämpfen sollten reichen). Der Spitzkohl muss knackig bleiben. Nach dem Blanchieren den Kohl sehr gut abtropfen lassen und abkühlen lassen.

Das abgekühlte ÖL mit der Sojasoße vermischen.  

Die Ingwer-Frischkäsecreme auf eine Platte streichen, die Spitzkohlblätter darauf anrichten, mit dem scharfem Öl beträufeln, Koriander (wer es mag) darüber streuen und genießen.

Dazu schmecken Tofu, gebratener Fisch, Hühnchen und Reis.

Mit dem scharfen Öl könnt ihr auch viele andere Gemüsesorten verfeinern, probiert es aus. Es hält sich zwei Wochen im Kühlschrank.