Willkommen im Zeitfensterblog

Mein Name ist Heike Armonat. Als Heilpraktikerin, Yoga-und Pilateslehrerin habe ich in Berlin-Pankow das Yoga-Pilates- und Naturheilzentrum „Zeitfenster“ gegründet. Es ist eine Oase mitten in Deutschlands Hauptstadt, in welcher die Besucher sich eine Auszeit nehmen und sich wohlfühlen können. Dieses Ziel verfolgt auch der Zeitfensterblog: Hier werde ich in regelmäßigen Abständen Koch- und Kräuterrezepte, Yoga-Übungen, Event-Informationen und viele nützliche Tipps aus der Naturheilkunde für einen gesunden Lebensstil mit Euch teilen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr öfters vorbeischaut und ein paar nützliche Tipps in euren Alltag integrieren könnt.

Gesunde Grüße Heike

Quinoa/Rote-Bete-Burger

Quinoa & Rote-Bete-Burger

Ein vegetarischer Burger mit einer wunderbaren Aromenvielfalt. Der macht soviel Spaß im Mund. Das Rezept ist von Jamie Oliver.

Hefeteig für ca. 8 Burgerbrötcen

Zutaten

400g Mehl Typ 550, 100g Dinkelvollkornmehl, 1/2 Würfel frische Hefe, 12g Zucker, 8g Salz, 150 ml lauwarme Milch, 150 ml Wasser, 40 ml neutrales Pflanzenöl (Rapsöl, Distelöl)

Zutaten zum Bestreichen

1 Ei, 2 EL Sahne

Zubereitung

Zunächst das Wasser und die Milch vermischen. Bei Milch aus dem Kühlschrank heißes Wasser verwenden, so dass die Flüssigkeit angenehm warm ist (ca. 35 °C). Die Hefe in einer Tasse mit 100 ml der Wasser-Milch Mischung und der Hälfte des Zuckers auflösen und quellen lassen. Mehl, Salz und den restlichen Zucker vermischen. Die Hefe hinzugeben und und das Öl. Alle Zutaten für den Teig gut verkneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der nicht mehr am Schüsselrand klebt. Zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. 

Den Teig ohne erneutes Kneten auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen. Den Teig in acht etwa gleich große Stücke (etwa 110 g) teilen. Jedes Teigstück immer wieder rundherum falten, bis eine schöne Wölbung mit glatter Oberfläche entsteht. Mit der Naht nach unten auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die kleine Teigkugel mit der hohlen Hand ein wenig drehen. Nicht zu dicht aneinandersetzen! Die acht Stück passen gerade so auf das Blech, backen aber an einigen Stellen zusammen. Uns macht das nichts aus. Aber wer sicher gehen will, dass hinterher nichts zusammenklebt, muss zwei Bleche verwenden. Wieder abdecken und nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Sobald die Brötchen schön aufgegangen sind, das Ei mit der Sahne verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Zum Schluss noch etwas Sesam darüber streuen.

Die Burgerbrötchen auf mittlerer Schiene bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 17-20 Minuten goldbraun backen.  Auf den Boden des Ofens eine feuerfeste Schüssel mit heißem Wasser stellen.

Zutaten für 6 Burger

1 große Süßkartoffel, 100g Quinoa, 1 rote Zwiebel, Olivenöl, 1El getrockneter Oregano, 200g Rote Bete, 100g Vollkornsemmelbrösel, 1 großes Ei, 1 Zitrone, Salz, frischer schwarzer Pfeffer, 11/2 reife Avocado, 1 frische rote Chilischote, 2 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 4 Frühlingszwiebeln, 100g Hüttenkäse, Prise Zucker, Koriander, 6 Burgerbrötchen

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Süßkartoffel auf ein Backblech legen und 50 Minuten im Ofen backen, bis sie weich ist. In der Zwischenzeit die Quinoa nach Packungsbeilage kochen. Die rote Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne glasig schmoren, den getrockneten Oregano hinzugeben, von der Kochstelle nehmen und abkühlen lasen. Quinoa, Zwiebeln und Oregano vermischen.

Rote Bete schälen und gob raspeln. Mit der abgekühlten Quinoa-Zwiebel-Mischung und den Semmelbröseln in den Zerkleinerer/Mixer geben. Das Ei hineinschlagen, die Zitronenschale hineinreiben und gut salzen und pfeffern. Mixen, bis alles gleichmäßig vermengt ist und die Masse zu 6 gleich großen Pattys formen. Die Pattys auf ein Blech legen, mit Frischhaltefolie zudecken, c.a. 30 Minuten kalt stellen, damit sie etwas fester werden.

Die Süßkartoffel, wenn sie weich ist, aus dem Ofen nehme und abkühlen lassen. Die Avocados halbieren, entsteinen. Das Fruchtfleisch von den 11/2 Avocados auf ein Brett löffeln und kleinschneiden und in eine Schüssel geben. Chili halbieren, die Kerne entfernen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden. Frühlingszwiebelröllchen und Chili zu der Avocado geben. Den Saft von 1/2 Zitrone hineinpressen, einen Schuss Olivenöl und den gemahlenen Kreuzkümmel zugeben und vermengen. Mit weiterem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Hüttenkäse mit etwas Zitronensaft, 1 Prise Zucker in eine weitere Schüssel geben. Mit Pfeffer würzen und gründlich verrühren.

Die abgekühlte Süßkartoffel halbieren und das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel löffeln, die Schale wegwerfen.

Eine große beschichtete Pfanne vorheizen, die Pattys mit Olivenöl beträufeln, in die Pfanne legen und bei kleiner Stufe von beiden Seiten ca.5 Minuten braten, bis sie gar sind. Vorsichtig wenden. Auf einen Teller legen und warm stellen.

Die Burger Brötchen in der Pfanne mit der Schnittfläche nach unten 2-3 Minuten leicht rösten.

Burger anrichten: Auf die untere Brötchenhälfte die Süßkartoffel streichen, die Pattys auflegen und mit einer Schicht Avocado-Salsa und einem dicken Klecks Hüttenkäse und Koriander garnieren. Mit einer Würzsauce bzw. Ketchup eurer Wahl servieren.

Meditationspause mit Heike

Herzlich Willkommen zu einer kurzen Meditationspause im Zeitfenster mit Heike

Kurze Pausen, Innehalten, Durchatmen sind so wichtig und heilsam für uns. Oft denken wir, ich habe keine Zeit, mir fehlt die Ruhe, ich kann das nicht oder vielleicht: das ist doch Quatsch, mir zu esoterisch. Meditation muss nichts mit Esoterik oder Religion zu tun haben. Es gibt eine moderne Interpretation der Meditation. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Meditation sich positiv auf Körper, Geist und Atem auswirken.

Meditieren ist einfacher gesagt als getan. Wir sehen in allen Medien Menschen mit schicken Klamotten in einer tollen Umgebung entspannt meditieren. Die Klamotten bekommen wir hin, aber die Umgebung ist schwierig zu ändern und dann auch noch zu entspannen, das fällt ganz schön schwer. Hinzu kommt noch, wenn wir zur Ruhe kommen möchten, drängen sich unsere Gedanken erst richtig in den Vordergrund.

Deshalb heißt es üben. Zur Ruhe kommen muss man Trainieren, wie ein Muskel, der trainiert werden muss. 

Also lasst uns trainieren und die Stille und Ruhe hinter unseren Gedanken finden.

Nehmt eine Meditationshaltung ein, die für euch angenehm und auszuhalten ist. 

Im Schneidersitz, Fersensitz, im Liegen.

Meditation erlernen mit Heike

Zen Weisheit „Meditiere 20 Minuten täglich, es sei denn du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde“ 

Pilzfrikadellen und Sauerkraut-Kartoffeln

Pilzfrikadellen

Heute werde ich Frikadellen aus Champignons und Dinkel zubereiten. In Form, Aussehen und Konsistenz ähneln sie üblichen Frikadellen aus Fleisch. Jedoch entwickelt sich bei dieser vegetarischen Variante durch das langsame Braten ein feines Pilzaroma, das durch passende Kräuter und Gewürze noch intensiver wird.

Zutaten

400 g feste Champignons, 250 g Dinkelkörner, 100 g Dinkel Paniermehl (oder Semmelmehl), weitere 100 g Semmelmehl zum Panieren, 2 Eier, 1 EL Thymian, 1 EL Oregano, 1 EL Majoran, 100 g geriebenen Parmesan, 2 EL Speisestärke, 1 rote Zwiebel – fein gewürfelt, 2 Knoblauchzehen pressen, 2 EL Senf, 2 EL Tomatenmark, ein paar Spritzer Tabasco, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Rapsöl und Olivenöl zum Braten

Wer möchte kann noch frisch gemörserten Kreuzkümmel und Koreandersamen (je ein TL) zugeben.

Zubereitung

Ich beginne mit den Dinkelkörnern. Die werden nach Anleitung in Salzwasser gekocht, abgegossen und beiseitegestellt. Mit einem Zerkleinerer die Pilze zerhacken, nicht zu fein. Die feingehackte Zwiebel mit dem Knoblauch in Olivenöl glasig braten. Die getrockneten Kräuter zusammen mit Salz und Pfeffer mörsern. Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Die Masse nun etwa 1 Stunde ruhen lassen, anschließend in nicht zu große Bällchen formen und im Paniermehl wälzen. Sollte der Teig zu nass sein, könnt ihr den Teig mit Semmelbrösel leichter formbar machen. Auf kleiner (!) Flamme, mit etwas Geduld, werden die leicht flach gedrückten Frikadellen von beiden Seiten gebraten, bis sie schön gebräunt sind.

Sauerkraut-Kartoffeln

Ein gesundes und schnelles Wintergericht.

Zutaten

1 Glas mildes Sauerkraut, 7 mittlere Kartoffeln, 1 große rote Zwiebel, 1 sauren Apfel, zwei Möhren, 1 EL Zucker, 2 TL Salz, etwas Gemüsefond, ein Lorbeerblatt, 3 Pimentkörner, etwas Pfeffer, 80 g Parmesan

Zubereitung

Alle Kartoffeln schälen, 6 davon in maximal 1cm dicke Scheiben schneiden und 10 min in Salzwasser kochen. Eine Kartoffel wird gerieben. In einem flachen Topf oder einer ofenfesten Pfanne werden die Zwiebelwürfel mit reichlich Olivenöl angebraten. Bevor sie braun werden, kommen Kraut, Möhrenraspel und Gewürze dazu. Etwas Fond und die geriebene Kartoffel (zum Andicken) unterrühren. Nach etwa 5 Minuten die Apfelstücke unterheben. Hin und wieder mit etwas Gemüsefond angießen, so dass nichts anbrennt und das Kraut nicht zu trocken wird. Die gesamte Schmorzeit dauert ca. 10-12 Minuten.

Nach dieser Zeit die Kartoffelscheiben zwischen das Sauerkraut stecken, geriebenen Käse und noch etwas Olivenöl darüber verteilen. Das Kraut sollte nicht in Flüssigkeit schwimmen, im unteren Viertel sollte es jedoch im Fond stehen. Ist zu wenig da, einfach mit Wasser auffüllen. Die Pfanne für 25-20 Minuten bei 160 Grad im Ofen backen.

Zimtschnecken

Saftige Zimtschnecken aus Hefeteig

Das beliebte skandinavische Gebäck schmeckt schmeckt ofenwarm am allerbesten und sollte möglichst frisch gegessen werden. Restliche Zimtschnecken könnt ihr in gut verschließbaren Dosen bei Zimmertemperatur aufbewahren, oder noch am Backtag einfrieren und bei Bedarf auftauen. Die gefrorenen Zimtschnecken dann bei 100-150 °C für ca. 5 Minuten im Ofen aufbacken und direkt servieren.

Zimtschnecken sollten innen richtig schön saftig und klebrig sein, dann sind sie perfekt! Diesmal bitte nicht mit Butter und Zimtzucker geizen und die Teigstücke großzügig damit einstreichen.

Zutaten für 3 Backbleche

1 kg Mehl Typ 405, 1 Würfel frische Hefe (ich habe noch 10g Hefe mehr genommen, also etwa 50g), 300 g zimmerwarme Butter, 500 ml Milch, 400g Zucker, 1TL Salz, 1,5 TL gemahlener Kardamom, 2,5 EL Zimt, 1 guten EL der Zimt/Zucker Mischung zum Bestreuen verwenden

Zubereitung

150 g Butter schmelzen. Milch lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröckeln und in der Milch auflösen. 150 g Zucker, Salz, Kardamom und Mehl vermengen. Hefe-Milch und geschmolzene Butter zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und gut 60-90 Minuten an einen warmen Ort stellen, bis der Teig bis zur doppelten Größe aufgegangen ist.. 
Backofen vorheizen – Umluft 180 °C.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und in 3 gleichgroße Stücke teilen. Alle Teigstücke ausrollen und mit je 50 g weicher Butter bestreichen. 200 g Zucker mit Zimt und 1/2 Tl Kardamom mischen und jedes Rechteck dick mit 1/3 Zimtzuckerkardamom bestreuen. 
Rechtecke von der Längsseite her so fest wie möglich aufrollen und jeweils in ca. 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden. Enden leicht andrücken. Teigscheiben mit der Schnittfläche nach unten auf drei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Dabei genügend Abstand zwischen den Zimtschnecken lassen. Zugedeckt für weitere 30 Minuten gehen lassen.
Ei verquirlen, die Zimtschnecken damit bepinseln und mit der restlichen Zimt/Zucker/Kardamom – Mischung bestreuen. Schnecken im vorgeheizten Backofen 8-10 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen und genießen.

Galettes

Galettes

Holt euch Frankreich nach Hause – Bretonische Galettes

Zutaten

300g Buchweizenmehl, 630ml Wasser, 2 Eier, 1 gestrichener TL Salz, 30g Butter 

Zubereitung 

Die Butter wird erwärmt und darf dann etwas auskühlen. Eier, Butter und Salz werden unter das Mehl gehoben und das Wasser wird langsam und unter ständigem Rühren zugegeben. Der glatt gerührte Teig sollte mindestens 1 Stunde ruhen, kann aber schon am Vortag zubereitet werden.

Der Teig wird dann in einer großen Pfanne einseitig, bei nicht zu hoher Hitze, gebraten und noch warm gefüllt. Da schon Butter im Teig ist, reicht es, wenn ihr die Pfanne nur mit Öl ausreibt. Dazu gebt ihr die Füllung, 3 Rezepte gibt es unten, in die Mitte der Galette und schlagt von 4 Seiten nach innen. Ihr dürft natürlich auch Rollen oder einfach Falten. Da seid ihr so frei wie bei den Füllungen.

Thunfischsalat

Thunfisch aus dem Glas, bitte nur aus nachhaltiger Fischerei, ca. 10 kleine saure Gurken, 1 EL Kapern, 1 Lauchzwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 sauren Apfel, Dill, Schnittlauch, Petersilie, eine Prise Zucker, Limetten- oder Zitronensaft einer halben Frucht, Salz, Pfeffer und 6 EL Olivenöl 

Die Zutaten werden in Stücke, Scheiben oder Ringe geschnitten. Alle Zutaten vermischen und etwas ziehen lassen.

Paprikapaste 

Zwei Paprikaschoten längs vierteln und in einer Grillpfanne anrösten. Anschließend in nicht zu kleine Stücke schneiden. ½ Frischkäse, 2 EL Schmand, 5 EL Joghurt, 1 TL Zucker, Saft ½ Limette, ½ Chili in feine Stücke schneiden und ½ TL Paprikapulver (wenn ihr geräucherten habt, nehmt diesen). Alles miteinander vermengen. Fertig

Tomatenpaste 

1 Frischkäse, 150ml Joghurt- min. 3,5%, 6 weiche getrocknete Tomaten- kleingeschnitten, 1 Handvoll kleine Tomaten – entkernen und in Stücke schneiden, 2 EL Tomatenmark, kleines Bund frischen Basilikum zerhacken, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer

Die Zutaten verrühren, abschmecken, fertig. 


Pancakes mit Blaubeeren und Granatapfelkernen

Pancakes mit Blaubeeren und Granatapfelkernen 

Wer mag dieses Gericht nicht …?  Pancakes zum Frühstück am Wochenende,wenn mehr Zeit ist, oder zum Kaffee am Nachmittag, mit frischen Früchten serviert, sind immer eine tolle Leckerei.

Rezept

250 g Mehl, 1 Pk Vanillezucker, ½ Pk Backpulver, 2 Eier, 1 große Prise Salz, 175 ml Milch, 1 El Speiseöl, Puderzucker zum Garnieren und Beeren

Zubereitung 

Gebt das Mehl in ein Gefäß, in dem ihr rühren könnt und das einen Ausgießer hat. Zuerst vermischt ihr den Vanillezucker, Backpulver und das Salz mit dem Mehl, die Mit einem Schneebesen die Eier unterrühren und dabei die Milch zugießen, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss das Öl zugeben und schnell mit dem Schneebesen schlagen. Dadurch verbindet sich das Öl mit dem Teig. Ich benutze später kein Öl mehr zum Braten. Der Teig kann jetzt ½ Stunde ruhen. 

Jetzt könnt ihr den Teig in eine kleine beschichtete Pfanne gießen. Der Ausgießer hilft beim Portionieren. Eine Kelle tut es natürlich auch, aber so gibt es weniger Kleckerei um den Herd herum. Mit ein bisschen Übung habt ihr die richtige Menge gefunden, dass die Pancakes nicht zu dünn und nicht zu dick sind.

Etwas Puderzucker darüber und die frischen Beeren dazu, fertig sind die goldgelben, duftenden Pancakes. Die, die es süßer mögen, können diese Leckerei auch mit Ahornsirup (der Klassiker), Honig oder Konfitüre genießen.


Rote Bete – Champignon Eintopf

Rote Bete – Champignon Eintopf 

An kalten Tagen wärmt uns diese Suppe herrlich auf. Und vor allem, sie ist in etwa 25 Minuten gekocht. Ein weiteres Plus ist, dass ihr rund um die Hauptzutat fast jedes Gemüse arrangieren könnt, was ihr so in eurer Gemüsekiste findet. So ist auch dieses Rezept entstanden.

Zutaten für 4 Personen

6 rote Bete Knollen, 400 g kleine Champignons, 750 ml Gemüsebrühe, 10 Schalotten, 2 Möhren, 4 Kartoffeln, 6 Knoblauchzehen, 4 Pimentkörner, ein gehäufter TL Kreuzkümmel, 1 TL Zucker, Saft einer halben Zitrone, ein Schuss Portwein, Pfeffer, Olivenöl, Salz

Frischkäse (hier passt besonders ein milder Ziegenfrischkäse, oder Schmand), Petersilie, Schnittlauch

Zubereitung 

Die Rote Beete schälen und in gleichmäßig große Stücke schneiden, Zwiebeln und Knoblauch schälen und halbieren, die Schalotten bleiben ganz. Diese Zutaten in einen großen Topf mit Olivenöl anschmoren. Während die Rote Bete schmort, Pilze putzen (ganz lassen), Möhren putzen und in Stücke schneiden, Kartoffeln schälen und würfeln. Zwischenzeitlich die Rote Bete im Topf umrühren und mit Portwein ablöschen. Das dauert etwa 10 Minuten. Das restliche Gemüse, die Gemüsebrühe und die gemörserten Gewürze zugeben und etwa 10 Minuten mit Deckel und schwacher Hitze köcheln lassen. 

Und schon könnt ihr servieren. Etwas Frischkäse, Petersilie und Schnittlauch dazu, lasst es euch schmecken.

Blumenkohlsalat und Blumenkohlsuppe

Blumenkohlsalat mit Kurkuma 

Zutaten

1 Blumenkohl in kleine Röschen brechen, 400g grüne Bohnen (Abschnitte), feine Streifen von einer Spitzpaprika, Saft von zwei Zitronen, 1 Lauchzwiebel oder eine gleiche Menge Schnittlauch in Ringe schneiden, 1 Chili fein schneiden, 1 EL gemahlenen Kurkuma, 1 EL Zucker, Pfeffer, Salz, 50g Pinienkerne vorsichtig angeröstet, 6 EL Raps- oder Olivenöl 

Zubereitung

Salzwasser mit Kurkuma in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Röschen in das siedende Wasser geben und ca. 3 Minuten blanchieren. Die Bohnen kochen, auch sie sollten noch bissfest sein. Wenn ihr die Bohnen kalt abschreckt, behalten sie ihre grüne Farbe. Das Gemüse wird mit den anderen Zutaten und Gewürzen vermischt, noch einmal abschmecken und zum Schluss das Öl unterheben und die Pinienkerne darüberstreuen.

Topping für den Salat – Joghurtsoße

500 ml Joghurt (min. 3,5% Fette), 2 TL Kreuzkümmel frisch gemörsert, 1/2 TL Salz und 1/2 TL Zucker

Alles miteinander verrühren, fertig ist das frische Dressing.

Blumenkohlsuppe mit Salsa

Zutaten für 4 Personen

1 mittelgroßer Blumenkohl, 1 Stück Sellerie (250g), 2 mittelgroße Kartoffeln, 1 Gemüsezwiebel, 100ml Weißwein, 0,5L Gemüsefond oder Wasser, 100ml Sahne, 1EL Butter, Öl, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Muskatnuss (frisch gerieben)

Zubereitung

Öl in einen Topf geben, die gewürfelte Zwiebel und den kleingeschnittenen Sellerie darin schmoren, ohne dass sie Farbe bekommen, mit dem Wein ablöschen. Die inzwischen abgebrochenen Blumenkohlröschen und die Kartoffelwürfel zugeben und mit dem Fond begießen. Das Gemüse sollte nicht mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Bei kleiner Hitze gart ihr den Blumenkohl ca. 10 Minuten lang, und rührt dabei hin und wieder um. Die Gewürze, bis auf die Muskatnuss, und die Sahne können zwischenzeitlich in den Topf. Nach den 10 Minuten hat der Blumenkohl noch etwas Biss, so soll es sein. Nehmt den Topf vom Herd und püriert das etwas abgekühlte Gemüse im Standmixer. Ein Pürierstab tut es auch, die Suppe wird aber nicht so glatt. Nun kommt die Suppe wieder in den Topf, wird bei kleinster Hitze erwärmt, dabei die Butter unterrühren und die Muskatnuss hineinreiben. Eine schön cremige Konsistenz sollte die Suppe haben. Ist sie zu dick, einfach mit Wasser nachjustieren.

Salsa

Ein dickes Bund Petersilie mit Stielen, 1 Knoblauchzehe, 80ml Olivenöl, 2-3 Salzsardellen, Saft einer Zitrone, Abrieb einer halben Zitrone, Pfeffer und Salz in einem Zerkleinerer für ein paar Sekunden häckseln.

Damit und mit Croutons vom Schwarzbrot garnieren – Guten Appetit.

Blumenkohl- Pizza

Blumenkohl

Blumenkohl gibt es das ganze Jahr über. Er ist relativ günstig, gesund und vielseitig und er ist bekömmlicher als andere Kohlsorten. Blumenkohl ist reich an Vitamin C, K, B-Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Zink, Kupfer, Sulforaphan, Jod und Fluor. Im Gegensatz zu anderen Kohlsorten werden beim Blumenkohl nicht die Blätter gegessen, sondern sein Blütenstand – es sind verdickte Blütensprossen, die sich so wunderbar entwickeln. Die Kohlblume ist ganz von Hüllblättern umschlossen und ist daher nicht dem Licht ausgesetzt, so bleibt die weiße Farbe erhalten. 

Blumenkohl – Pizza

Low Carb Variante. Viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamin C, Zink, eine gute Quelle für B-Vitamine, Eiweiß – Käse, Eier, ungesättigte Fettsäuren wie Olivenöl. 

Zutaten für 2 Personen, Zubereitungszeit 45 Minuten 

Zutaten

400g Blumenkohl (ein kleiner Blumenkohl), Salz, Pfeffer, 4-5 TL mediterrane Kräuter (Oregano, Thymian, Majoran), Muskatnuss, etwas Zucker, Olivenöl, 1 Chili, 2 Knoblauchzehen.

2 Eier, 250g geriebener Käse (Mittelalter Gouda, Parmesan oder älterer Bergkäse), 1 EL Speisestärke,

1 Dose passierte Tomaten, 1 Zwiebel, Tomatenmark, etwas Wein oder 100 ml Gemüsebrühe

Belag nach Wahl: 50g Cocktailtomaten, Brokkoli, Bohnen, Spargel, Blattspinat. Kochschinken, Salami, Paprika, Zwiebeln,  Frühlingszwiebeln.  

Zubereitung

  1. Als erstes den Tomatensugo für den Pizzaboden zubereiten, denn der muss etwas einkochen. 1 kleine Zwiebel und 1 klein geschnittene Knoblauchzehe in Olivenöl anrösten, 1 EL Tomatenmark, eine halbe gehackte Chili zugeben, kurz mit anschmoren und mit 100 ml Wein oder Gemüsebrühe ablöschen. Die Dose Tomaten hinzugeben, verrühren und mit Salz, Pfeffer, 2 TL (oder etwas mehr) der mediterranen Kräuter würzen. Einköcheln lassen.
  2. Den Blumenkohl putzen, waschen und den harten Strunk entfernen, den Stiel schälen, den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Stiel und Röschen im Blitzhacker fein hacken, sodass eine griesähnliche Masse entsteht. Dann in kochendes Wasser geben und 1 Minute blanchieren, in einem Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen und das Wasser mit einem Löffel ausdrücken.
  3. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  4. Paprika für den Belag in feine Streifen schneiden. Cocktailtomaten halbieren, Gemüse für den Belag kurz in kochendem Wasser blanchieren- Brokkoli 3 Minuten, Bohnen, Spinat 2 Minuten – wieder eiskalt abschrecken. Zwiebeln in Olivenöl leicht anrösten.
  5. Den Käse reiben.
  6. Die Blumenkohlmasse mit den Eiern, Pfeffer, Salz, Speisestärke, mediterranen Kräutern und der Hälfte des geriebenen Käse und 1 gepressten Knoblauchzehe vermischen. Die Masse auf einem Backblech zu einem Rechteck ausstreichen, auf der mittleren Schiene goldbraun (ca. 15 Minuten) vorbacken.
  7. Die Pizza aus dem Ofen nehmen und den Tomatensugo auf dem Boden ausstreichen, dann mit den gewünschten Zutaten belegen und mit dem übrigen Käse bestreuen. Ich mag eine dicke Käsekruste und nehme daher immer etwas mehr Käse. Die Pizza mit dem Belag weitere 10-15 Minuten backen.

GUTEN APPETIT!

Kurkuma und Ingwer -gesunde Fitmacher

Kurkuma und Ingwer – die gesunden Fitmacher aus der Natur

Kurkuma-Ingwer-Tee ist ein neues Trendgetränk. Kurkuma und Ingwer sind tolle Gewürze, die oft in der asiatischen Küche für eine Vielzahl von Gerichten eingesetzt werden. Zudem sind sie auch noch sehr gesund. Perfekt für die jetzige Zeit, in der wir ein starkes Immunsystem benötigen.

Kurkuma (Gelbwurz, Safranwurzel) und Ingwer sind eng miteinander verwandt, sie gehören zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma wird bei uns, im Gegensatz zum Ingwer, sehr wenig verwendet. Das gelbe Gewürz wurde schon immer in der traditionellen Chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Wissenschaftliche Studien belegen die entzündungshemmende Wirksamkeit des sekundären Pflanzenstoffs Curcumin, z.B. bei rheumatischen Beschwerden. Zudem wirkt es antibakteriell, antiviral und antioxidativ. Unser Immunsystem profitiert von den enthaltenen ätherischen Ölen, Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen. Kurkuma regt den Stoffwechsel und die Verdauung an, lindert Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wirkt entkrampfend, leberschützend und -entgiftend und blutfettsenkend.

Verwendet wird der Wurzelstock der Pflanze – das Rhizom. Die goldgelbe leuchtende Farbe des Kurkumas ist sehr intensiv und wurde früher auch zum Färben von Textilien verwendet. Also Achtung, die frischen Wurzeln nur mit Gummihandschuhen reiben. Ihr könnt frischen geriebenen Kurkuma oder Kurkumapulver in wärmenden Suppen, Aufläufen, Salaten, Linsengerichten und als Tee verwenden.

Kurkuma ist nicht wasserlöslich und für den Körper schwer verfügbar und braucht 3 Stoffe, damit es gut von unserem Körper aufgenommen wird:

1.Wärme

2. Pfeffer (Piperin, der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers)

3. Fett – z.B. Kokosöl, Mandelmilch (Hafermilch ist nicht fettig genug), Kokosmilch, Milch, Sahne, Ghee, Öl

Ein Tee mit Ingwer und Kurkuma vereint Gingerole und Curcumin, d.h. vereinte Kraft von Scharf- und Bitterstoffen.

Das liegt vor allem an der Kombination aus den Hauptwirkstoffen der beiden Rhizome. Beim Ingwer sind das die Gingerole (Schärfe), beim Kurkuma das Curcumin mit seinen zahlreiche Bitterstoffen.

Gemeinsam sorgen Gingerole und Curcumin für die Anregung der Produktion von Verdauungssäften in Magen und Galle, fördern die Fettverdauung, aktivieren den Stoffwechsel, wirken entblähend und beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt – ein wohltuendes Getränk mit vielen Variationsmöglichkeiten

Den Tee könnt ihr mit Minze, Zitrone (sie wirken kühlend und lindern die Schärfe), Nelken und Zimt (unterstützen die wärmende Wirkung des Tees) kombinieren.

Ingwer-Kurkuma Tee

1 Teelöffel Kurkumapulver oder ein paar Scheiben Kurkumawurzel

1 Teelöffel Ingwerpulver oder ein paar Scheiben frischer Ingwer

½ Teelöffel Zimt oder eine kleine Zimtstange

½ Zitrone oder eine ausgepresste Orange

etwas frisch gemahlenen Pfeffer

150 ml heißes Wasser und ein Schuss Kokos- oder Mandelmilch

Mit heißem Wasser übergießen, 10Min ziehen lassen oder kurz aufkochen und abkühlen lassen.

Je nach Geschmack weniger Wasser, mehr Milch verwenden, etwas Orangensaft und Zitronensaft zugeben und mit Honig süßen.

Kurkuma-Paste

Ihr könnt die Kurkuma-Paste zum Würzen einsetzen aber auch zur Wundheilung bei leichten Verbrennungen, Insektenstichen und Schürfwunden, einfach auf die betroffene Stelle auftragen.

Zutaten

20g frischer gemahlener Kurkuma (gibt es im Bioladen oder im gut sortierten Supermarkt), 100 ml Wasser

Zubereitung

Das Kurkuma-Pulver mit dem Wasser in einem Topf unter Rühren einkochen, bis eine zähflüssige Paste entsteht. Nach dem Einkochen noch 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Mit dem Stabmixer kann man die Paste zu einem homogenen Brei verarbeiten, einige Tropfen Kokos- oder Olivenöl und frisch gemahlenen Pfeffer hinzugeben. In saubere Gläser abfüllen und bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern. 1 TL täglich in warmer Milch, als Tee-Aufguss oder zum Würzen von Gerichten verwenden.

Teerezepte (Quelle: Heilen mit Lebensmitteln von Dr.F. Rubin)

Curry-Kurkuma-Zitronen Tee

1 TL Kurkumapulver, 1 TL Curry, 1/2 TL gemahlenen Anis mit ca. 300 ml kochendem Wasser überbrühen. Den Tee auf eine trinkbare Temperatur abkühlen lassen, 1 TL Zitronensaft hinzugeben und eventuell mit etwas Honig süßen.

2-3 im Jahr als Kur über ca. 6 Wochen trinken

Goldene Milch

Die „Goldene Milch“ ist ein Genuss und unterstützt das Immunsystem

Zutaten für 2 Gläser

2 TL Kurkumapaste (ersatzweise 2 TL gemahlener Kurkuma), 400 ml Milch oder Hafer- Mandel- Kokosmilch, ¼ TL frisch gemahlener Pfeffer, 2 TL Kokosöl, mit Honig oder Agavendicksaft nach Belieben süßen.

Zubereitung

Milch mit Kurkumapaste/ -pulver, Pfeffer, Kokosöl in einem Topf verrühren und erwärmen. Bei mittlerer Hitze 4 Minuten köcheln. Nach Belieben süßen. Man kann den Drink aufschäumen und heiß servieren

 Kurkumaauflage bei Neurodermitis

Anwendung: 1 EL Mandelöl oder ein anderes neutrales Öl mit 1 TL Kurkumapulver verrühren. Die Mischung auf die betroffenen Hautstellen auftragen und mit Gaze abdecken, 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser abspülen. Gelbverfärbungen mit etwas Öl entfernen.

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Arbeiten, die den antioxidativen und entzündungshemmenden Effekt (natürliches Ibuprofen) und neuerdings auch den neuroprotektiven Wirkungsmechanismus (Nervenzellen vor dem Absterben bewahren) zeigen. Diabetiker sollen viele Speisen mit Kurkuma würzen und täglich 1-2 Tassen Kurkumatee trinken.

Ceviche

Ceviche

Es gibt kaum eine leichtere Speise, die ihr zu jeder Jahreszeit genießen könnt. Im Winter eignet sich der Skrei, der Winterkabeljau, wunderbar als Grundlage für dieses Gericht.

Zutaten – Vorspeise für 4 Personen

500 g Kabeljau- oder Dorschfilet von Haut und Gräten befreit, Saft von 3-4 Limetten mit 1TL Salz vermischen, 1-2 Stangen Staudensellerie, 1 Chili, 1-2 rote Zwiebeln (alternativ 2 Frühlingszwiebeln), 1 kleines Bund Koriander , Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln werden in sehr feine Ringe geschnitten und kommen für ca. ½ Stunde in 200 ml Wasser, in das ihr 1TL Salz aufgelöst habt. So wird der Zwiebel die Schärfe entzogen.

Die Filets schneidet ihr in 1 cm große Stücke und verteilt sie auf einem flachen Teller. Darauf kommt für mindestens  15 Minuten der Salz-Limettensaft. Dadurch denaturiert das Eiweiß im Fisch (wie Kochen ohne Hitze). Zwischendurch können die Würfel gewendet werden. Nach dieser Zeit kommen die trocken getupften Zwiebelringe, Chili, der sehr fein geschnittene Sellerie und der gehackte Koriander über das Carpaccio. Etwas frischen Pfeffer drüber, fertig.

Pulpo Carpaccio mit Gremolata

Pulpo Carpaccio mit Gremolata

Eine leichte, frische und köstliche Vorspeise.

Zutatenals Vorspeise für 4 Personen

1 Pulpo 1-1,5kg, 2TLSalz, 3 Wacholderbeeren, 3 Pimentkörner,  10 Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, etwas Rosmarin und Thymian, 1 kleine Chili, 1-2 Knoblauchzehen – wer möchte, kann ergänzend auch etwas Suppengemüse beifügen

Zubereitung

In einem großen Topf Wasser mit den Gewürzen zum kochen bringen. Hier gebe ich euch eine Methode weiter, die mir ein Küchenchef auf Ischia geraten hat, um den Octopus  schön zart zu bekommen. Das funktioniert wunderbar, allerdings habe ich das noch nie anders probiert. Der gewaschene Pulpo  wird in das kochende Wasser getaucht und wieder über den Topf gehoben. Den Vorgang wiederholt ihr 3-4 mal. Das Wasser soll in den Pausen wieder sprudelnd kochen. Das hört sich aufwändig an, dauert aber kaum 3 Minuten.  Anschließend wird der Pulpo für ca. 50 Minuten bei niedriger Temperatur gekocht. Um ihn im Topf unten zu halten, beschwere ich den Octopus immer mit einem kleineren Topf, in den ich kochendes Wasser gebe. Dann hebe ich den Octopus aus dem Topf und lasse ihn abkühlen. In der Zwischenzeit bereite ich die Gremolata zu:

Gremolata

1 kleines Bund Petersilie, Saft einer Zitrone, etwas Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, eine Knoblauchzehe, reichlich Olivenöl

Alles wird zusammen püriert. Die Konsistenz und die Würze könnt ihr nach eigenem Geschmack gestalten.

Nun kommt die Glaubensfrage, mit oder ohne Saugnäpfe? Ich mag das Carpaccio ohne. Dazu nehme ich Küchenkrepp und ziehe die Saugnäpfe und die weiche Haut von den Armen. An den Spitzen wird das nicht gelingen, da stören sie aber auch nicht. Anschließend den Pulpo (Arme und Körper) in dünne Streifen oder Scheiben schneiden. Die Gremolata darauf verteilen und dann könnt ihr diese leichte und frische Vorspeise genießen.