Gerösteter Spitzkohl – ganz schnell und einfach

Gerösteter Spitzkohl mit Estragon und Parmesan

ganz schnell – ganz einfach

Heute gab es noch einmal Spitzkohl, ganz anders als im letzten Rezept, einfacher, aber unglaublich köstlich. Also, es gibt ein neues Lieblingsrezept:

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch: Ottolenghi – Simple Das Kochbuch. Wir haben es jedoch etwas verändert.

Der Spitzkohl wir bei Zimmertemperatur serviert, damit der geriebene Käse seine Konsistenz und seinen Geschmack nicht verliert. Der Spitzkohl passt perfekt zu Bratkartoffeln, Kartoffelpüree und Geflügel.

Zutaten für 2 Personen

1 Spitzkohl – von den Außenblättern befreit und längs geachtelt

10 El Olivenöl, 2 Bio Zitronen – Abrieb von 2 Zitronen und der Saft 1 Zitrone, 3 Knoblauchzehen, 1 EL getrocknete, fein zerriebene Estragonblätter oder 10g frische und fein gehackte Estragonblätter, 100g geriebener Pecorino oder Parmesan, Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Olivenöl in einer Schüssel mit dem Zitronenabrieb, dem gepressten Knoblauch, 1/2 TL Salz, Estragon und Pfeffer verquirlen, ca. 4 EL davon abnehmen und beiseitestellen.

Die Spitzkohspalten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit dem Öl gut und mehrmals einstreichen. Ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Vor dem Backen den Spitzkohl wenden, dass die Unterseite, an der sich das Öl gesammelt hat, nach oben zeigt .

Den Spitzkohl mit Backpapier bedecken und 20-25 Minuten im Backofen rösten. Nach der halben Backzeit den Spitzkohl wenden und weiter rösten, bis die Ränder knusprig und gebräunt sind.

Aus dem Ofen nehmen und noch einmal mit dem Öl einstreichen.

Gut abkühlen lassen.

Das Gemüse mit Parmesan/Peccorino bestreuen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mal asiatisch, es ist aktuell ein Lieblingsgericht von mir.

1 Spitzkohl – die äußeren Blätter entfernen und in Stücke oder Streifen schneiden

1 Bund Koriander – kleinschneiden

Zutaten Ingwercreme

50g Ingwer – geschält und fein gerieben, 250g Frischkäse, 1 Knoblauchzehe – zerdrückt, Saft 1 Limette (abschmecken, vielleicht mögt ihr mehr oder weniger Säure), Salz 

Zutaten für das scharfe Öl

150ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl, 1 Schalotte (fein gewürfelt), 2 Knoblauchzehen (fein gedrückt), 20g Ingwer (geschält und gerieben), 1 Sternanis, Pfeffer (gerne Szechuanpfeffer grob zerstoßen – sehr scharf), ½ rote Spitzpaprika (in feine Streifen geschnitten), 2 EL Tomatenmark, je 1 EL schwarzer und weißer Sesam (in der Pfanne ohne Öl anrösten)

Je nachdem wie scharf ihr es mögt: ½ – 1 TL Chiliflocken, ½ rote Chili und pfeffern

2 – 3 EL Sojasoße 

Zubereitung 

Die Schalotten mit dem Tomatenmark in etwas Öl (von den 150ml ) nur ganz kurz anrösten, dann die restlichen Zutaten hineingeben und sehr sanft 5 -10  Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen. 

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Ingwercreme gut miteinander verrühren. 

Die Spitzkohlstücke in einem Topf blanchieren oder dämpfen (wir nutzen einen Dämpfkorb – 3 – 4 Minuten dämpfen sollten reichen). Der Spitzkohl muss knackig bleiben. Nach dem Blanchieren den Kohl sehr gut abtropfen lassen und abkühlen lassen.

Das abgekühlte ÖL mit der Sojasoße vermischen.  

Die Ingwer-Frischkäsecreme auf eine Platte streichen, die Spitzkohlblätter darauf anrichten, mit dem scharfem Öl beträufeln, Koriander (wer es mag) darüber streuen und genießen.

Dazu schmecken Tofu, gebratener Fisch, Hühnchen und Reis.

Mit dem scharfen Öl könnt ihr auch viele andere Gemüsesorten verfeinern, probiert es aus. Es hält sich zwei Wochen im Kühlschrank.

Süßkartoffelsuppe

Süßkartoffelsuppe

Die Süßkartoffel fand ich bisher nicht sonderlich interessant. Nach dieser leckeren Suppe werde ich aber weiter mit ihr experimentieren.

Zutaten

3 mittelgroße Süßkartoffeln, 2 Kartoffeln, 1 Bund Suppengrün, 0,5 l Gemüsebrühe, Saft von 3 Orangen, 1 Chili, 3 Stängel Zitronengras, 5 Kaffirlimettenblätter, Salz, Zucker, 1 Bund Koriander 

Zubereitung

Die Süßkartoffeln werden geschält, in Würfel (ca. 2 cm) geschnitten und kommen, verpackt als flaches Päckchen in Alufolie, für 20 Minuten bei 220 Grad In den Backofen. Dann können die Süßkartoffeln beiseite gestellt werden und auskühlen

In der Zeit, in der die Süßkartoffeln im Backofen sind, werden die beiden Kartoffeln und das Suppengrün geputzt, gewürfelt und in einem großen Topf in Rapsöl angeschmort. Wenn ihr möchtet, könnt ihr das Gemüse mit 100ml Weißwein ablöschen. Ansonsten löscht ihr mit der Gemüsebrühe ab, fügt Zitronengras, Limettenblätter, die Chili (klein gehackt) und den Orangensaft zu. Nach etwa 15 Minuten ist das Gemüse gar und die die Süßkartoffeln kommen dazu. Mit einem Stabmixer wird nun die Suppe glatt gemixt. Die Kaffirlimettenblätter und das Zitronengras solltet ihr dabei herausnehmen. Zum Schluss, das ist kein Muss, könnt ihr mit etwas Sahne oder zwei Esslöffel Butter die Suppe verfeinern. Dann wird nach euren Vorstellungen mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Mengenangaben kann ich hier nicht machen. Orangen haben immer eine andere Süße und Säure, also müsst ihr nach euren Vorlieben abschmecken. Serviert wird die Suppe mit frischem Koriander. Als Topping eignen sich Brotcroutons oder Mangowürfel.

Guten Appetit!

Orangen-Streuselkuchen

Mediterraner Streuselkuchen mit der leichten Bitternote der Blutorange.

Zutaten Streusel

110g Mehl, 30g Zucker, 40g Butter, 20ml Olivenöl, 1 Prise Salz

Belag

4 große oder 7 kleine Orangen – schälen (die weiße Haut vollständig entfernen) und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und beiseite stellen.

Zutaten Teig

180g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 gestrichener TL Kardamom, 6 Bio-Eier, 300g Mehl, 100g Speisestärke, 1 Päckchen Weinsteinbackpulver, 50g Haselnüsse, 350g Butter, 60g Marzipanrohmasse, 1 Prise Salz, (ich habe noch 100g Kakaonibs hinzugegeben, das gibt einen schönen Crunch)

Zubereitung

Die Zutaten für die Streusel in einer Schüssel zügig mit den Händen zu Streuseln verkneten und 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Marzipan in ganz kleine Stücke oder feine Scheiben schneiden. Marzipan, geschmolzene Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz und Kardamom schön cremig schlagen. Die 6 Eier nacheinander gut unterrühren. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Haselnüsse, Kakaonibs miteinander vermischen und unter den flüssigen Teiganteil rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verstreichen. Mit den Orangenscheiben belegen, die Streusel darüberstreuen und im Ofen auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten backen.

Lauchpuffer und Bohnengemüse

Puffer schmecken immer. Aus Lauch zubereitet haben sie einen feinen, sehr eigenständigen Geschmack.

Lauchpuffer und mediterrane Dicke Bohnen

Das Rezept von den Lauchpuffern hat mich in dem Kochbuch von Yotam Ottolenghi angesprochen und wir haben es gleich umgesetzt. Diese großen, dicken Bohnen entdeckte ich im Bio Laden und habe daraus eine meiner Lieblingsspeisen gezaubert.

Zutaten

500g Weiße Riesenbohnen (12 Stunden einweichen und 60 Minuten ohne Salz kochen), 3 Tomaten, 1 große Zwiebel, 1 Paprikaschote, 6 EL Tomatenmark, zwei Knoblauchzehen (gepresst), eine Chilischote feine Streifen, Pfeffer, Salz, 1 EL Bohnenkraut, 2TL Thymian, 1 EL Oregano (alle Mengen beziehen sich auf getrocknete Kräuter, bei frischen Kräutern mehr nehmen), 100ml Weiß- oder Rotwein, Olivenöl, 1TL Zucker. Ich nehme noch gerne ein paar Spritzer Worcestershiresauce zum Würzen. Ein Bund Petersilie (gehackt) ist für den Geschmack und die Farbe zuständig. Übrigens: Werft die Stiele der Petersilie nicht weg. Hackt sie ganz fein und gebt sie mit den Tomaten in die Pfanne, sie sind sehr aromatisch.

Zubereitung

Die Weißen Bohnen nach dem Kochen abgießen und beiseite stellen. In einer großen Pfanne wird die gewürfelte Zwiebel in reichlich Olivenöl angebraten, wenn sie glasig ist, kommen Knoblauch, die Paprika- und Tomatenwürfel und das Tomatenmark dazu. Ist die Flüssigkeit verdampft, mit Wein ablöschen. Anstelle von Zucker könnt ihr einen Schuss Portwein zugeben. Jetzt kommen die Bohnen und alle anderen Zutaten dazu, alles schön unterheben. Werden die Bohnen zu trocken, etwas Wasser oder Gemüsefond zugeben. 10 Minuten alles noch einmal mit kleiner Hitze schmoren. Zum Schluss kommt die Petersilie dazu.

Zutaten und Zubereitung Kräuterdip

100 g griechischer Naturjoghurt, 100g Sauerrahm, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 2 EL Zitronensaft, 3 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz, 20 g fein gehackte Petersilienblätter, 30 g fein gehackte Korianderblätter. Alles Zutaten miteinander verrühren.

Zutaten für 4 Personen

3 Stangen Lauch, Lauch/ca. 500g (geputzt, nicht abwaschen, ist er zu sandig nach dem Abwaschen trocken schleudern), 5 kleingehackte Schalotten, 150g Olivenöl, 1 frische rote Chilischote (von den Samen befreit und in feine Streifen geschnitten), 30g (Blätter und Stängel fein hacken), 1 TL gemörserte Korianderkörner, 1 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Zimt, 1 TL Zucker, 1/2 TL Salz, 1 Eiweiß, 120g Weizenmehl, 1 gehäufter EL Backpulver, 1 Ei, 150ml Milch, 50g geschmolzene Butter

Zubereitung der Lauchpuffer

Den Lauch in 2cm dicke Ringe schneiden. Lauch und feingeschnittene Schalotten etwa 20 Minuten bei mittlerer Temperatur in der Hälfte des Olivenöls braten, bis sie weich sind. In eine große Schüssel umfüllen und die Chilischote, die Petersilie, die Gewürze, den Zucker und das Salz unterziehen. Abkühlen lassen.
Das Eiweiß steif schlagen und unter das Gemüse heben. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem
Backpulver, dem Ei, der Milch und der Butter zu einem Teig verrühren. Behutsam unter die Eiweiß-Gemüse-Masse ziehen.
2 EL vom restlichen Öl in eine Bratpfanne geben und und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Aus etwa der Hälfte des Pufferteigs vier große Puffer in der Pfanne ausbacken. Die Puffer ca. 5 Minuten pro Seite – bel kleiner Hitze – braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Zum Abtropfen auf Küchenpapier legen und warm halten. Die restlichen Lauchpuffer auf dieselbe Weise braten; bei Bedarf mehr Öl zugeben. Die Menge sollte etwa acht große Lauchpuffer ergeben. Ihr könnt auch kleinere Puffer backen, sie sind besser zu wenden.
Den Dip zu den Lauchpuffern servieren.

Tofu mit Spinat und Limettensoße

Tofu mit Spinat und Limettensoße

Zutaten

2 Stücken festen Tofu á 280g (trockenpressen und in Würfel schneiden), 200g Kräuterseitlinge, 1 Büchse Kichererbsen, 300-400g Spinat, 5 Knoblauchzehen, 1 ½ Limetten, 1 große Gemüsezwiebel, 1 große rote Zwiebel, 3 EL weißen Balsamico, Kokosblütenzucker, Salz, Pfeffer, 1 ½ EL Kreuzkümmel, Speisestärke, Rapsöl, 100ml Weißwein, 400ml Wasser, Petersilie

Zubereitung

Ihr startet mit der marinierten Zwiebel. Die rote Zwiebel wird in feine Scheiben geschnitten und im Balsamicoessig, 1 Teelöffel Zucker und mit einer großen Prise Salz mariniert, abgedeckt beiseite stellen.

Zweiter Schritt: Die Limettensoße – Dazu Knoblauch und die Gemüsezwiebel in sehr feine Würfel schneiden, in Öl sanft anbraten. Wenn sie glasig sind, 3 EL Tomatenmark, 1 EL gemörserten Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer, 1 ½ EL Zucker, Limettensaft und den Abrieb der Limette zugeben, ein paar Minuten weiter schmoren. Mit 100 ml Weißwein und 400 ml Wasser ablöschen und mindestens10 Minuten einköcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben und öfter umrühren.

Die Tofuwüfel kommen mit 2 EL Maisstärke in eine Schüssel, vorsichtig vermischen, so dass sich ein gleichmäßiger Mantel um die Würfel legt. In einem kleinen hohen Topf portionsweise goldbraun braten oder frittieren, auf Haushaltskrepp beiseite stellen. Die Seitlinge werden in Scheiben geschnitten und bei hoher Hitze in Öl kurz gebraten. Anschließend salzen und pfeffern und beiseite stellen. In einer Pfanne röstet ihr nun in etwas Öl die Kichererbsen, etwas Zucker, Kreuzkümmel und Salz zum Schluss darüber streuen.

Jetzt wird alles zusammengefügt. Tofu, Kichererbsen, Pilze kommen in die Soße und werden 3 Minuten gemeinsam geschmort. Schon einmal mit Limettensaft, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken, ruhig etwas stärker würzen, der Spinat nimmt davon noch einiges auf. Nun den gewaschenen und trockengeschleuderten Spinat kurz unterheben, vom Herd nehmen, mit Petersilie bestreuen und servieren.

Guten Appetit


Joghurtbrötchen und Aufstriche

Sonntagsbrötchen blitzschnell zubereitet, dazu vegetarische Aufstriche – ein köstliches, ballaststoffreiches Frühstück. Die Aufstriche passen auch perfekt zu Gemüsesticks oder salzigem Gebäck.

Joghurtbrötchen

Zutaten für 12 Joghurtbrötchen

500g Dinkelvollkornmehl, 1 Päckchen Weinsteinbackpulver, 2 TL Salz, 2 EL Sonnenblumenkerne, 2 EL ganzer Leinsamen, 2 EL dunkler Sesamsamen, 400g Naturjoghurt (1,5%Fett), 3 EL kaltgepresstes Rapskernöl, Dinkelvollkornmehl zum Arbeiten

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen, eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Backofen stellen.

Mehl mit Backpulver, Salz und jeweils 1 EL Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesamsamen (ich habe etwas mehr von den Körnern verwendet), Joghurt und Öl dazugeben, alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ist der Teig zu fest noch etwas Wasser einarbeiten.

Den Teig in 12 gleichgroße Stücke teilen und jedes Teigstück mit bemehlten Händen zu einem Brötchen formen. Nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, oben kreuzweise einschneiden, mit etwas Wasser bestreichen, die übrigen Körner mischen und die Teiglinge damit bestreuen und dabei leicht eindrücken.

Die Brötchen auf mittlerer Schiene 25-35 Minute goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tomatenaufstrich

Zutaten

150g Frischkäse, 75g Schafskäse, 2 El Tomatenmark, 1 Prise Zucker, Pfeffer, mediterrane Kräutermischung, 100g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt-abtropfen lassen), 1 EL natives Olivenöl

Zubereitung

Abgetropfte getrocknete Tomaten kleinschneiden. Alle Zutaten mischen und mit einem Stabmixer pürieren.

Möhren-Ingwer-Aufstrich

Zutaten

200g Möhren, 25g Ingwer, 1 TL Kurkuma, Salz, Pfeffer, 2 EL kaltgepresstes Rapsöl, 1 EL dunkles Mandelmus, 150g Frischkäse, 30g Schafskäse, 4 EL Wasser, 1 EL Zitronensaft, 1 TL abgeriebene Zitronenschale, etwas Möhrengrün, 1 Prise Kreuzkümmel, 1 TL Honig

Zubereitung

Möhren waschen, Ingwer und Möhren schälen, kleinschneiden und mit dem Rapsöl in einem Topf 3 Minuten andünsten, 4 EL Wasser dazugießen, mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten dünsten. Abkühlen lassen, alle restlichen Zutaten mit einem Stabmixer pürieren. Möhrengrün kleinhacken und unterrühren.

Aufstriche

Rote Bete Aufstrich – mein Lieblingsaufstrich

Zutaten

1 Fetakäse, 1 Packung Frischkäse, 3 Kugeln gekochte Rote Bete (wenn ihr vorgekochte Rote Bete verwendet, solltet ihr diese zwischen Küchentüchern kräftig trockenpressen), eine Handvoll eingelegte Rote Bete, Pfeffer und ½ TL gemahlenen Kreuzkümmel, ½ EL Kokosblütenzucker (alternativ braunen Zucker)

Zubereitung

Die eingelegte Rote Bete in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen. Alle anderen Zutaten zusammen pürieren, Säure und Süße nach eigenem Geschmack variieren, die Rote Bete Würfel unterrühren.

Guten Appetit!

Ingweraufstrich

1 Fetakäse, 1 Packung Frischkäse, ein daumengroßes Stück geriebenen Ingwer, 1½ EL Honig, 1TL Senf, 1EL Quittengelee, Pfeffer

Zubereitung

Alle Zutaten pürieren und schon habt ihr eine leckere Paste für Gemüsesticks oder als Brotaufstrich.

Bunte Kräutermischung

Zutaten                                                                                                                                                 

200g Frischkäse, 100g Schafskäse, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kresse, Salz, Pfeffer 

Zubereitung                                                                                                                                   

Frisch- und Schafskäse mit einer ordentlichen Kräutermenge  mit einem Stabmixer pürieren, pfeffern und nach Geschmack salzen – Vorsicht, der Schafskäse bringt schon viel Salz mit. Kleingeschnittene Kräuter unterheben.

Honig-Dill- Dip

Zutaten                                                                                                                                                    

100 g Ziegenfrischkäse, 2 EL Schmand, viel Dill, Petersilie (die Hälfte der Dillmenge), 1 TL Quittengelee, 1 TL Honig, Saft 1/2 Limette,  Salz und Pfeffer                                                  

Zubereitung                                                                                                                                      

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Etwas Dill und Petersilie kleinschneiden und unter die Paste heben.

Scharfer Kräuterdip

Zutaten 

200g Sahnequark, 100 g Schafskäse, 2 Stangen Frühlingszwiebeln, viel Schnittlauch, 1/2 Packung Kresse, 1/4 Packung Rote Rettich Kresse, Salz und Pfeffer.                                 

Zubereitung                                                                                                                                          

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Auch hier noch einmal kleingeschnittene Kräuter unter die Paste heben.

Möhren – Hafer – Cookies

Möhren – Hafer – Cookies

Cookies erlaubt – diese gesunde Knabberei enthält wertvolle Ballaststoffe, B-Vitamine, Beta-Carotin, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Plätzchen werden u.a. mit kaltgepresstem Rapsöl gebacken. Das Rapsöl, sowie die enthaltenen Walnüsse, weisen ein optimales Verhältnis an ungesättigten Fettsäuren (kaum Cholesterin) und vielen Antioxidantien auf. Antioxidantien sind für uns so wichtig, weil sie freie Radikale abfangen.

Zutaten für 16 Stück

140g fein geraspelte Möhren, 50g grob gehackte Walnüsse, 70g getrocknete Cranberrys, 1oo ml kalt gepresstes Rapsöl, 70g Vollrohrzucker (ich habe 40g Kokosblütenzucker und 30g Vollrohrzucker verwendet), 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei (Größe M), abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone, Prise Salz, 110g Dinkelvollkornmehl, 2 TL Weinsteinbackpulver, 80g zarte Haferflocken

Zubereitung

Cranberries und Walnüsse grob hacken, Möhren waschen und fein reiben.

Den Backofen auf Umluft 165 Grad vorheizen.

Öl und Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Das Ei, die abgeriebene Zitronenschale und eine Prise Salz unterrühren. Mehl, Backpulver, Haferflocken mischen und ebenfalls unter die Masse rühren. Zum Schluss die Möhren, Cranberries und Nüsse unterheben.

Von dem Teig esslöffelgroße Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. die Häufchen etwas platt drücken. Die Plätzchen im Backofen 20-30 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldbraun backen.

Lindenblüten-Hagebutten – Tee

It`s Tea Time

Lindenblüten-Hagebuttentee – wohltuend, wärmend und unterstützend. Eine Teemischung die unser Immunsystem puscht. Hagebutten enthalten viel Vitamin C, aber auch Vitamin B1+B2, Vitamin E, Provitamin A, ätherische Öle, Gerbstoffe, Antioxidantien, Mineralstoffe und Pektine. Hagebutten stärken und festigen unser Bindegewebe und wirken leicht entwässernd. Die ätherischen Öle, Gerbstoffe und Flavonoide der Lindenblüten intensivieren die gesundheitsfördernde Wirkung des Tees. Diese Mischung ist entzündungshemmend, schleimlösend bei Erkältungen und Halsschmerzen. Lindenblüten wird außerdem eine beruhigende Wirkung nachgesagt.

Die Zutaten bekommt ihr zum Beispiel am Samstag auf dem Kollwitzmarkt oder am Freitag auf dem Markt in Wilmersdorf, am Stand des Diedersdorfer Ladens.

Zutaten und Zubereitung für 500 ml Tee (zwei große Tassen)

3 TL getrocknete Hagebutten (im Mörser eventuell zerstoßen) und 4 TL getrocknete Lindenblüten mit 500 ml kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Den Tee durch ein Sieb gießen (oder gleich in einem Teefilter ziehen lassen). Mit 1 TL Zitronensaft und 1 TL Honig je Tasse mischen.

Zitronen Powerballs

Zitronen Powerballs

Naschen ist auch im neuen Jahr erlaubt. Diese fruchtigen Pralinen machen nicht dick, sind köstlich und gesund. Cashewkerne, Zitrone, Ingwer und Kurkuma stärken mit ihren Inhaltsstoffen Zink, Vitamin C, B- Vitamine, hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe, Gingerol und Curcumin unser Immunsystem. Und das Beste ist, sie sind wirklich super schnell zubereitet.

Zutaten für ca. 16 Stück

160g Cashewkerne, 90g Kokosraspel, 3 Bio-Zitronen (Saft von 1,5 Zitronen, abgerieben Schale von 2,5 Zitronen), 25 g Ingwer, 3 EL Honig, 1,5 TL gemahlener Kurkuma, 35 g natives Kokosöl, 3 EL gemahlene Mandeln

Zubereitung

Cashewkerne und geschälten Ingwer in einem Multi-Häcksler fein hacken, 60 g Kokosraspel dazugeben und alles gut durchmischen. Die unbehandelten Zitronen abwaschen, die Schale von 2,5 Zitronen abreiben, 1,5 Zitronen auspressen. Die Cashew- Kokos – Ingwermasse mit dem Zitronensaft, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Honig, dem Kurkuma und dem Kokosöl gut verkneten.

Aus der Masse Bällchen formen und die Zitronenbällchen in den restlichen Kokosraspeln wälzen.

Die Powerbällchen auf einem Teller mindestens eine Stunde kalt stellen. Dann sind sie fest und ihr könnt sie genießen. Luftdicht verpackt sind sie zwei Wochen haltbar.

Quinoa/Rote-Bete-Burger

Quinoa & Rote-Bete-Burger

Ein vegetarischer Burger mit einer wunderbaren Aromenvielfalt. Der macht soviel Spaß im Mund. Das Rezept ist von Jamie Oliver.

Hefeteig für ca. 8 Burgerbrötcen

Zutaten

400g Mehl Typ 550, 100g Dinkelvollkornmehl, 1/2 Würfel frische Hefe, 12g Zucker, 8g Salz, 150 ml lauwarme Milch, 150 ml Wasser, 40 ml neutrales Pflanzenöl (Rapsöl, Distelöl)

Zutaten zum Bestreichen

1 Ei, 2 EL Sahne

Zubereitung

Zunächst das Wasser und die Milch vermischen. Bei Milch aus dem Kühlschrank heißes Wasser verwenden, so dass die Flüssigkeit angenehm warm ist (ca. 35 °C). Die Hefe in einer Tasse mit 100 ml der Wasser-Milch Mischung und der Hälfte des Zuckers auflösen und quellen lassen. Mehl, Salz und den restlichen Zucker vermischen. Die Hefe hinzugeben und und das Öl. Alle Zutaten für den Teig gut verkneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der nicht mehr am Schüsselrand klebt. Zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. 

Den Teig ohne erneutes Kneten auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen. Den Teig in acht etwa gleich große Stücke (etwa 110 g) teilen. Jedes Teigstück immer wieder rundherum falten, bis eine schöne Wölbung mit glatter Oberfläche entsteht. Mit der Naht nach unten auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die kleine Teigkugel mit der hohlen Hand ein wenig drehen. Nicht zu dicht aneinandersetzen! Die acht Stück passen gerade so auf das Blech, backen aber an einigen Stellen zusammen. Uns macht das nichts aus. Aber wer sicher gehen will, dass hinterher nichts zusammenklebt, muss zwei Bleche verwenden. Wieder abdecken und nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Sobald die Brötchen schön aufgegangen sind, das Ei mit der Sahne verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Zum Schluss noch etwas Sesam darüber streuen.

Die Burgerbrötchen auf mittlerer Schiene bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 17-20 Minuten goldbraun backen.  Auf den Boden des Ofens eine feuerfeste Schüssel mit heißem Wasser stellen.

Zutaten für 6 Burger

1 große Süßkartoffel, 100g Quinoa, 1 rote Zwiebel, Olivenöl, 1El getrockneter Oregano, 200g Rote Bete, 100g Vollkornsemmelbrösel, 1 großes Ei, 1 Zitrone, Salz, frischer schwarzer Pfeffer, 11/2 reife Avocado, 1 frische rote Chilischote, 2 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 4 Frühlingszwiebeln, 100g Hüttenkäse, Prise Zucker, Koriander, 6 Burgerbrötchen

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Süßkartoffel auf ein Backblech legen und 50 Minuten im Ofen backen, bis sie weich ist. In der Zwischenzeit die Quinoa nach Packungsbeilage kochen. Die rote Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne glasig schmoren, den getrockneten Oregano hinzugeben, von der Kochstelle nehmen und abkühlen lasen. Quinoa, Zwiebeln und Oregano vermischen.

Rote Bete schälen und gob raspeln. Mit der abgekühlten Quinoa-Zwiebel-Mischung und den Semmelbröseln in den Zerkleinerer/Mixer geben. Das Ei hineinschlagen, die Zitronenschale hineinreiben und gut salzen und pfeffern. Mixen, bis alles gleichmäßig vermengt ist und die Masse zu 6 gleich großen Pattys formen. Die Pattys auf ein Blech legen, mit Frischhaltefolie zudecken, c.a. 30 Minuten kalt stellen, damit sie etwas fester werden.

Die Süßkartoffel, wenn sie weich ist, aus dem Ofen nehme und abkühlen lassen. Die Avocados halbieren, entsteinen. Das Fruchtfleisch von den 11/2 Avocados auf ein Brett löffeln und kleinschneiden und in eine Schüssel geben. Chili halbieren, die Kerne entfernen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden. Frühlingszwiebelröllchen und Chili zu der Avocado geben. Den Saft von 1/2 Zitrone hineinpressen, einen Schuss Olivenöl und den gemahlenen Kreuzkümmel zugeben und vermengen. Mit weiterem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Hüttenkäse mit etwas Zitronensaft, 1 Prise Zucker in eine weitere Schüssel geben. Mit Pfeffer würzen und gründlich verrühren.

Die abgekühlte Süßkartoffel halbieren und das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel löffeln, die Schale wegwerfen.

Eine große beschichtete Pfanne vorheizen, die Pattys mit Olivenöl beträufeln, in die Pfanne legen und bei kleiner Stufe von beiden Seiten ca.5 Minuten braten, bis sie gar sind. Vorsichtig wenden. Auf einen Teller legen und warm stellen.

Die Burger Brötchen in der Pfanne mit der Schnittfläche nach unten 2-3 Minuten leicht rösten.

Burger anrichten: Auf die untere Brötchenhälfte die Süßkartoffel streichen, die Pattys auflegen und mit einer Schicht Avocado-Salsa und einem dicken Klecks Hüttenkäse und Koriander garnieren. Mit einer Würzsauce bzw. Ketchup eurer Wahl servieren.

Meditationspause mit Heike

Herzlich Willkommen zu einer kurzen Meditationspause im Zeitfenster mit Heike

Kurze Pausen, Innehalten, Durchatmen sind so wichtig und heilsam für uns. Oft denken wir, ich habe keine Zeit, mir fehlt die Ruhe, ich kann das nicht oder vielleicht: das ist doch Quatsch, mir zu esoterisch. Meditation muss nichts mit Esoterik oder Religion zu tun haben. Es gibt eine moderne Interpretation der Meditation. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Meditation sich positiv auf Körper, Geist und Atem auswirken.

Meditieren ist einfacher gesagt als getan. Wir sehen in allen Medien Menschen mit schicken Klamotten in einer tollen Umgebung entspannt meditieren. Die Klamotten bekommen wir hin, aber die Umgebung ist schwierig zu ändern und dann auch noch zu entspannen, das fällt ganz schön schwer. Hinzu kommt noch, wenn wir zur Ruhe kommen möchten, drängen sich unsere Gedanken erst richtig in den Vordergrund.

Deshalb heißt es üben. Zur Ruhe kommen muss man Trainieren, wie ein Muskel, der trainiert werden muss. 

Also lasst uns trainieren und die Stille und Ruhe hinter unseren Gedanken finden.

Nehmt eine Meditationshaltung ein, die für euch angenehm und auszuhalten ist. 

Im Schneidersitz, Fersensitz, im Liegen.

Meditation erlernen mit Heike

Zen Weisheit „Meditiere 20 Minuten täglich, es sei denn du hast keine Zeit, dann meditiere eine Stunde“