Weißkohlröllchen

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Alle reden vom Superfood, Chiasamen, Matetee, Gojibeeren. Dabei müssen wir gar nicht so weit schauen, viel Geld ausgeben und so extravagant kochen. Zur Zeit gibt es das beste Superfood, unser regionales Gemüse – Kohl. Er ist ungemein vielfältig zu verarbeiten: In Salaten, Suppen, als Schmorgemüse, gedünstetes Gemüse und vieles mehr. Der Weißkohl zum Beispiel schmeckt nicht nur fantastisch, er versorgt uns gerade im Winter mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und enthält viel Vitamin C – auch im gekochten Zustand. Er ist ballaststoffreich, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ. Ihm wird eine heilende Wirkung bei Magen- Darm- Geschwüren nachgesagt. Einige Studien belegen die vor Krebs schützende Wirkung des Kohls. Gallensäuren und Cholesterin werden an Ballaststoffe gebunden und mit dem Stuhl ausgeschieden, daher sinkt auch der Cholesterinspiegel mit dem Verzehr von Weißkohl.

Alle heutigen Gemüsekohlsorten stammen vom Wildkohl, der aus Italien oder Griechenland kommen soll. Vor mehreren Tausend Jahren begannen die Menschen den Kohl zu kultivieren. Im Mittelalter kam der Kohl dann zu uns in den Norden.

Kohl war früher ein Armeleuteessen und war oft die Rettung der Bevölkerung. Heute hat er sich auch in der Restaurantküche etabliert und wird auf allen Kontinenten angebaut.

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Weißkohlröllchen

Zutaten für 5 Personen

60 g Spaghetti (in kurze Stücke brechen ca. 1cm), 300 g Basmatireis, Salz, 1 mittelgroßer Weißkohl, 80 g Pinienkerne rösten und grob hacken, 150 g Frischkäse, 100 g Ziegenfrischkäse, 60 g geriebenen Parmesan, 3 EL gehackte Minze, doppelte Menge gehackte Petersilie, 2-3 Knoblauchzehen pressen, schwarzer Pfeffer, 200 ml trockener Weißwein, 150 ml Gemüsefond, 1 1/2 EL Zucker, 8 EL Olivenöl

Zubereitung

Nudeln in den Topf geben und rösten, dabei rühren bis sie hellbraun sind. Sind die Nudeln fertig, den Reis hinzufügen und gut umrühren. 300 ml Wasser mit ½ TL Salz zugeben und zum Kochen bringen. Bei niedrigster Temperatur etwa 20 Min. mit Deckel garen. Vom Herd nehmen und mit Deckel 10 Min. quellen lassen und erst dann den Deckel abnehmen und den Topfinhalt abkühlen lassen.

Den Strunk aus dem Weißkohl herausschneiden, dann den Kohlkopf mit der Strunkseite nach unten in einen Topf mit kochendem Wasser geben, nach 10 Min. die gegarten Blätter ablösen, dabei den Kohl weiter im kochenden Wasser belassen und zwischen jedem Blatt ca. 1 Min. vergehen lassen. Die Blätter in kaltem Wasser abschrecken, dann die Mittelader der Blätter flachschneiden.

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Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Pinienkerne, den Frischkäse, die Hälfte des Parmesans, Kräuter, Knoblauch, 3 EL Öl, Salz und Pfeffer zum Reis geben und alles miteinander vermischen. Die Kohlblätter mit der Füllung zu gleich großen Rouladen rollen und eng in eine Auflaufform schichten und die Zwischenräume mit restlichen Stücken vom Kohl füllen. Den Wein mit dem Gemüsefond, dem Zucker, dem Olivenöl und reichlich Salz und Pfeffer verrühren und den Kohl damit übergießen. Die Auflaufform in den Ofen stellen und die Rollen etwa 45 Minuten backen. Mit dem restlichen Parmesan bestreuen und weitere 10 Minuten gratinieren. Angerichtet wird direkt aus der Auflaufform.

Guten Appetit

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Orangenkuchen mit Espresso

Espresso Kuchen

Ganz schnell – Orangenkuchen mit Espresso

Dieser flache, saftige Kuchen ist schnell zum Nachmittagskaffee gemacht, schmeckt auch am Abend nach einem leckeren Essen zum Espresso.

 Teig

150g Butter, 150g Zucker, 2 Eier, 120g Mehl, 1/2 TL Backpulver, abgeriebene Schale von 2 Bio-Orangen, 50ml kalter Espresso

Glasur

100g Puderzucker, 2 EL Orangensaft oder Orangenlikör

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker gut verrühren bis sich der Zucker gelöst hat. Nach und nach zwei Eier zugeben, jeweils 30 Sekunden cremig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver leicht unterrühren, anschließend die abgeriebenen Orangenschalen und den Espresso zugeben.

Backzeit

Eine Springform mit Backpapier auslegen (Durchmesser ca. 26 cm), den Teig in die Springform geben und 20 Minuten bei 180 Grad backen.

 Glasur

Puderzucker mit dem Orangensaft verrühren und auf dem noch warmen Kuchen verstreichen.

Guten Appetit!

Welsfilet mit Rosenkohl

Wels und Rosenkohl

Im Moment haben wir schmuddeliges Herbstwetter und mein Appetit auf wärmendes Essen wächst. Es gab schon den ersten Rosenkohl zu kaufen und das Welsfilet beim Fischhändler war verlockend. Hier seht ihr das Ergenbis.

Welsfilet mit Rosenkohl, schwarzem Reis und Petersiliensoße

Zutaten für zwei Personen
1 Welsfilet ca. 600g
500g Rosenkohl
200g schwarzen Reis

Für die Petersiliensoße
200 ml Fischfond (es lohnt sich, diesen selber zu kochen und in einzelnen Portionen einzufrieren)
1 Bund Petersilie
2 Schalotten
1 TL Mehl
50 ml Weißwein
50 ml Sahne
50 g Butter

Gewürze
1 EL Fenchelsamen, 1 TL Pfeffer gemeinsam im Mörser zerkleinern
Ca. 1/2 TL Limettensalz
1/4 Zitrone

Als erstes den Rosenkohl putzen und waschen. Dabei die Stielansätze kreuzweise einschneiden. So gart der Kohl gleichmäßig durch. Den Kohl kurz aufkochen, abgießen und mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser bedeckt zur Seite stellen. Den Reis nach Kochanleitung kochen. Der braucht etwa 40min, genug Zeit für die Soße und den Fisch.
Für die Soße Schalotten in kleine Stücke schneiden und in Öl glasig braten aber nicht bräunen, mit dem Mehl bestäuben und anschwitzen. Auch hier darauf achten, dass die „Mehlschwitze“ hell bleibt, mit Wein ablöschen und den Fischfond zugeben. 3/4 der gehackten Petersilie (mit den Stielen) einstreuen und kochen lassen. Mit etwas Salz und Zitronensaft, ca. 1 TL der Fenchel-/Pfeffermischung und einer Prise Zucker abschmecken, mit leichter Hitze ohne Deckel reduzieren lassen. Zwischenzeitlich mit dem Stabmixer glätten.
Der Reis hat jetzt die Hälfte seiner Kochzeit hinter sich. Den Kohl aufkochen und bei kleiner Hitze max. 18min garen. Dadurch, dass das erste Kochwasser abgegossen wurde, verliert der Rosenkohl Bitterstoffe und schmeckt feiner.
Ist der Kohl aufgesetzt, kann mit dem Fisch begonnen werden. Das Filet waschen, trocken tupfen und in 4-6 Teile schneiden, salzen, mit dem Fenchel- Pfeffergemisch würzen und leicht mehlieren. Zum Salzen verwende ich gerne ein tolles Limettensalz, das ich bei „Spice for Life“ in Berlin Weißensee kaufe. Dem Wels bekommt diese frische Note sehr gut, und ich kann auf Zitrone verzichten, die beim Braten sowieso nur spritzt. Jetzt die Filetstücke von beiden Seiten je drei Minuten mit großer Hitze braten, ausstellen, einen EL Butter dazu, Bratfett über den Fisch geben und abgedeckt in der Pfanne ziehen lassen.
Nun den Kohl abgießen, 1EL Butter unterheben und etwas Muskat darüber reiben.
Zum Andicken der Soße einige kalte Butterflocken unterrühren, die Hitze dabei zurücknehmen.
Der Reis ist fertig und es kann serviert werden.
Mit der restlichen Petersilie garnieren – Guten Appetit.

Wels und Rosenkohl 2

Kekse für das Zeitfenster

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Selbstgebackene Plätzchen schmecken nicht nur in der Weihnachtszeit. Zu einer Auszeit bei mir Zeitfenster gehören auch kleine Knabbereien. Und selbstgemacht bedeutet nicht nur lecker, sondern wir wissen was drin ist. In dem Gebäck ist weniger Zucker und es gibt keine künstlichen Zusatzstoffe.

Fruchtkekse

4 getrocknete Feigen,10 getrocknete Pflaumen, 2 EL Cranberrys, 200 g weiche Butter, 170 g Zucker, 1 Ei, 1 Eigelb, 300g Mehl

Die getrockneten Früchte fein hacken.
In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Das Ei und das Eigelb zufügen und weiterrühren. Das Mehl zugeben und alles gut vermengen. Zum Schluss die getrockneten Früchte untermischen. Den Teig 30 Minuten kalt stellen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu einer Rolle formen und in gleich dicke Scheiben schneiden und diese auf das Blech legen. Je nach Größe 12-15 Minuten backen. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Schoko- Mandelkekse mit Kokosflocken

150 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Msp. Salz, 2 EL gemahlene Mandeln, 50g Kokosraspel, 150 g Zucker, 2 Eier, 100 g Zartbitterschokolade

In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und Salz, den gemahlenen Mandeln, den Kokosraspeln und dem Zucker gut vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken und die Eier in die Mulde geben. Alles gut vermengen.
Die Schokolade in kleine Stücke schneiden, unter den Teig arbeiten und zu einem glatten Teig verkneten. Eine Teigrolle formen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Blech mit Backpapier auslegen. Die Teigrolle in gleich dicke Scheiben schneiden und diese auf das Blech legen. 5-8 Minuten backen, umdrehen und noch einmal 3- 5 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Einfache Mandelplätzchen

150 g Butter, 200 g Mehl, 200g Puderzucker, 6 EL gemahlene Mandeln, 2 Eier, 1 Vanilleschote

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen. In einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker und den Mandeln mischen. Die Eier und die geschmolzene Butter zugeben und alles gut verrühren bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Zu einer Teighälfte den Saft von einer 1/2 Zitrone und geriebene Zitronenschale unterrühren und zu der anderen Hälfte das Mark der Vanillseschote.
Mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf das Blech geben. 12-15 Minuten backen. Vom Blech lösen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Wer es süßer möchte, eine Glasur aus 300 g Puderzucker und einem verquirltem Eiweiß herstellen und die Plätzchen damit bestreichen, dann abkühlen lassen.

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Pflaumentarte

Fresh plums on brown wooden background

Pflaumentarte

Boden
225 g Mehl
1 TL Zimt
2 1/2 EL Rohrzucker
1 Prise Salz
130 g kalte, gewürfelte Butter
1 Eigelb mit 2 EL Milch verquirlt
Mehl, Salz, Zimt, Zucker und Butter zu Streuseln verkneten. Den Teig mit 1 1/2 EL der Eigelb- Milch- Mischung beträufeln und einarbeiten. Wenn der Teig sich immer noch zu trocken anfühlt, einen weiteren 1/2 EL der Eigelb- Milch- Mischung hinzufügen und einarbeiten. Damit fortfahren, bis der Teig glatt und fest ist.
Den Teig 3mm dick ausrollen und in die Form geben und einen Rand formen.
Den Teig 15 Minuten bei 190 Grad mit Backpapier und Backbohnen blindbacken, das Backpapier entfernen und noch einmal 5 Minuten backen. Den Ofen dann 180 Grad runter drehen.

Füllung
110 g Butter
110 g Zucker
2 Eier
1 1/2 TL Vanilleextrakt
30 g Mehl
110 g gemahlene Mandeln
400 g Pflaumen, gewaschen, entkernt und halbiert

Butter mit Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hinzufügen, jedes Ei 20 Sekunden gründlich schlagen und dann den Vanilleextrakt dazugeben. In einer anderen Schüssel Mehl und gemahlene Mandeln vermischen, dann mit der Buttermischung verrühren. Die Mischung auf den Teigboden geben, die Pflaumenhälften gleichmäßig darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
Bei 180 Grad 30 – 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Quinoasalat und Champignonfrikadellen

Quinoa

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Quinoasalat und Champignonfrikadellen

Im letzten Jahr habe ich Quinoa für mich entdeckt. Es hat eine angenehme Körnigkeit und harmoniert geschmacklich mit vielen Salatbeilagen, da es die Gewürze gut aufnimmt und dabei trotzdem seinen eigenen Geschmack behält. Das sogenannte Inkagold ist kein Getreide. Es gehört zur Pflanzenfamilie der Gänsefußgewächse, wie Rote Bete und Spinat. Quinoa ist sehr eiweißreich, enthält viele Mineralien, alle neun essentiellen Aminosäuren, viel Eisen und Vitamin E und ist glutenfrei. Weitere Inhaltsstoffe sind Magnesium und Vitamin B2 (Riboflavin), die Migränepatienten Erleichterung schaffen sollen, indem diese Zusatzstoffe den Energiestoffwechsel im Gehirn und den Muskeln verbessern.
Wichtig ist aber, Quinoa macht einfach Spaß im Mund.

Quinoasalat mit Avocado

Zutaten

400g Quinoa
1 Avocado in Stücke schneiden
1 Paprika rot in feine Streifen schneiden
200g Rucola
Saft einer Zitrone
1 El Zucker
1 El Balsamico
Salz, Pfeffer
3 Frühlingszwiebeln
1 großes Bund Petersilie
4 El Rapsöl oder Nussöl

Zubereitung

Quinoa abspülen, 15 min kochen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen die Paprikaschote in feine Streifen-, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Fleisch der Avocado würfeln, den Rucola grob- und die Petersilie fein hacken.
Die Avocadowürfel mit Zitrone beträufeln und beiseite stellen. Alle anderen Zutaten (bis auf das Öl) in eine Schüssel geben und vermengen. Nach dem Abschmecken die Avocadowürfel und das Öl vorsichtig unterheben.

Champignonfrikadellen

Diese Champignonfrikadellen sind sehr, sehr lecker.

Zutaten

400g Champignons
150g Semmelbrösel
2 Eier
1 große Zwiebel fein würfeln
1 Knoblauchzehe fein zerkleinern
150g Parmesan reiben
1 EL Senf
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 Priese Zucker
1 große Handvoll frische Kräuter: Rosmarin, Thymian, Majoran, Bohnenkraut und Petersilie fein hacken

Zubereitung

Die Pilze trocken reinigen und fein hacken (das ist etwas mühevoll) und in einer großen Schüssel mit allen Zutaten vermischen – abschmeckend. Keine Angst, die Masse scheint zu Anfang etwas trocken zu sein, die Pilze geben aber bald Wasser ab, deshalb schnell flache Frikadellen formen und in Rapsöl bei mittlerer Hitze (Elektroherd Stufe 6-7) auf jeder Seite ca. 8 Minuten braten, bis die Frikadellen goldbraun sind.
Wenn die Frikadellen zu hoch geraten sind, für kurze Zeit einen Deckel auf die Pfanne legen, dann wird die Mitte besser gegart.

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Kuchen für die Seele

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Die Rezepte von Cynthia Barcomi sind sehr, sehr lecker, man kann sie nicht als kalorienarm bezeichnen, aber sie können glücklich machen. Ab und zu muss es einfach mal süß und lecker sein.

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Apple Caramel Cheesecake Bars
Rezept von Cynthia Barcomi

Für eine Backform 24 x 32 cm

Für den Boden:
75 g Amarettini, 75 g Cantuccini und 100 g Löffelbiskuit, alles fein gemahlen
1/4 TL Zimt
95 g Butter geschmolzen

Für die karamellisierten Äpfel:
5 Äpfel (groß, etwa 1,2 kg)
65 g Butter
150 g Zucker

Für die Füllung:
525 g Frischkäse
80 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt

1. Ofen auf 180 Grad Celsius (Umluft oder Unterhitze) vorheizen. Die Backform einfetten. Die Zutaten für den Boden in einer Schüssel vermengen und in die Backform drücken. Auf mittlerer Schiene 9 Minuten backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

2. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel der Länge nach halbieren.

3. In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen. Sobald sie anfängt zu schäumen, den Zucker zugeben und mit einem hölzernen Kochlöffel umrühren. Nach einigen Minuten bei großer Hitze wird die Mischung bernsteinfarben.

4. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Apfelscheiben im Kreis hineinlegen. Die Stücke dürfen ruhig ein bisschen übereinanderliegen, die Äpfel schrumpfen ja beim Kochen.

5. Die Äpfel in der Pfanne auf großer Hitze 20 Minuten kochen. Die austretende Flüssigkeit immer wieder mit einem großen Löffel über die Äpfel geben. Beiseitestellen.

6. Den Backofen auf 175 Grad herunterschalten. Mit Küchenmaschine oder Handmixer den Frischkäse mit dem Zucker aufschlagen. Eier und Vanilleextrakt zugeben und 30 Sekunden weiterschlagen.

7. Die Füllung gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Die Apfelscheiben in 5 Reihen zu je 8 Apfelscheiben auf die Füllung legen. Den Karamellsaft im Topf stehen lassen, er wird später noch gebraucht.

8. 25 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Den Karamellsaft erhitzen und auf den Äpfeln verteilen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Vor dem Servieren mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen

Traumhafte Desserts – schnell gemacht

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Meine Mutter und ihre Freundinnen haben immer tolle Ideen für schnelle Desserts. Hier sind zwei Rezepte, leider nur ein Foto mit einem Dessert. Ein Nachtisch war schon schwups aufgegessen bevor ich den Fotoapparat holen konnte.

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Nun zu den Rezepten

Orangen- Mascarpone- Creme

Zutaten für 4 – 6 Personen
500 g Mascarpone
500 g Magerquark
100 g Zucker
2 Vanillezucker
6 -8 EL Eierlikör
3 Dosen Mandarinen

Zubereitung

  • Die Mandarinen abtropfen lassen und den Saft auffangen.
  • Vom Saft 130 ml abnehmen und mit der Mascarpone, dem Magerquark, dem Zucker + Vanillezucker und dem Eierlikör verrühren.
  • Abwechselnd eine Lage der Creme und eine Lage Mandarinen in einer Schüssel schichten.
  • Zum Schluss mit Mandarinen und Schokostreuseln verzieren.

Nachtischtraum

Zutaten
Löffelbisquittes
Eierlikör
1 Becher Sahne + 1 Päckchen Sahnesteif
1 Becher Schmand
1 EL Zitronensaft
1 EL Speisestärke oder 3 EL Gelierzucker
Beerenmischung Tiefkühl

Zubereitung

  • Die Beerenmischung in einem Topf auftauen.
  • Eine flache Schüssel mit Löffelbisquittes auslegen, den Eierlikör darüber gießen, so dass die Bisquittes gut bedeckt sind, kurz einziehen lassen.
  • Sahne zusammen mit einem Päckchen Sahnesteif schlagen und anschließend mit Schmand und Zitronensaft vermischen.
  • Die Masse auf die mit dem Eierlikör bedeckten Löffelbisquittes geben.
  • In einer Tasse 1EL Speisestärke mit etwas Flüssigkeit von den Beeren oder Wasser verrühren und zu der Beerenmischung geben (statt der Speisestärke 3 EL Gelierzucker verwenden, dann nicht mehr nachsüßen ) und unter Rühren kurz aufkochen, mit Zucker abschmecken, abkühlen lassen und auf die Creme geben.
  • Kühl stellen.

Rezepte aus der Kräuterküche – Kochen auf dem Lande

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Kochen ist Leidenschaft, das haben wir am Wochenende mit Gleichgesinnten geteilt. Nach einem Gang durch das Kräuterbeet ging es auch gleich an die Arbeit. Es gab gesunde, leichte Gerichte aus der mediterranen und asiatischen Küche, gewürzt mit vielen Kräutern.

Vielen Dank an die tollen, engagierten und fleißigen Mitstreiter die unseren Exkurs in die Kräuter- und Gewürzwelt zu einem nachhaltigen Erlebnis gemacht haben.

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Gang durch das Kräuterbeet

Kräuter bringen nicht nur einen tollen Geschmack, sondern deren Inhaltsstoffe,  die ätherischen Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Solanine und vieles mehr haben auch einen  therapeutische Nutzen. Sie wirken zum Beispiel appetitanregend, verdauungsfördernd, entschleimend, entzündungshemmend und entkrampfend. Kräuter enthalten Vitamine und Eisen. Petersilie zum Beispiel enthält u.a. ordentlich viel Vitamin A und C .

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Der eingelegte Tofu wird angebraten.

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Es gibt viel Gemüse zu schnippeln.

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Zwiebeln schneiden macht doch Spaß.

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Drei Männer vom Grill.

Kuchen mal herzhaft – Torta Mediterrana

IMG_0162 Diesen Kuchen mag ich sehr. Ihr könnt ihn an einem schönen Sommerabend zu einem  Glas kalten Weißwein und ein paar Oliven knabbern. Auch sehr lecker, wenn man eine Scheibe des lauwarmen Kuchens mit Olivenpesto bestreicht. Dieser herzhafte Kuchen passt gut zu Gemüsegerichten, gegrilltem Fisch oder Fleisch. Zutaten 1 Kugel Büffelmozzarella, 10 – 15 getrocknete Tomaten, 100 g Parmesan, 150 g Mehl Typ 405, 50 g Vollkornmehl, 2Teelöffel Backpulver, 3 Eier, 150 ml Milch, 5 Teelöffel gehacktes Basilikum, Salz, Pfeffer Zubereitung

  • Den Backofen auf 180° vorheizen. Mozzarella würfeln, die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden. Den Parmesan reiben.
  • Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel geben und mit dem Backpulver und dem geriebenen Parmesan vermischen. Die Eier und die Milch unterrühren. Mozzarellawürfel, Tomatenstreifen und Basilikum zugeben und das Ganze zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Teig in eine Kastenbackform füllen und im Ofen 45 Minuten backen. Für die Garprobe den Kuchen mit einer Messeklinge einstechen; wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran anhaftet, ist der Kuchen gar; andernfalls noch etwas weiterbacken.
  • Den Kuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Am nächsten Tag könnt ihr die Brotscheiben in Olivenöl von beiden Seiten in der Pfanne goldbraun anbraten, etwas frischen Pfeffer rüber geben. Dann werden alle Aromen noch einmal aktiviert. Köstlich!

Kochen auf dem Lande

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Am Samstag, den 08. August ab 14.00, Uhr könnt Ihr Kochen zum Anfassen und Mitmachen vor der schönen Kulisse von Bindow/Heidesee erleben. Der Designer Thomas Meyer ist ein engagierter Hobbykoch. Auf seinen vielen Reisen durch China und Italien findet er die kulinarische Inspiration für seine leichte und gesunde Küche. Bei diesem Outdoor Kochnachmittag wird er zusammen mit mir schnelle und einfache Gerichte aus der asiatischen und mediterranen Küche zeigen. Wir freuen uns auf einen tollen kulinarischen Nachmittag mit Euch.

1 Platz ist noch frei.

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Heute mal Kirschtorte

Bild 05Diese Kirschtorte ist auch nach einem alten Familienrezept gebacken. Sie ist ganz einfach und gelingt immer.

Zutaten:

2 Gläser Sauerkirschen, 2 Becher Sahne, 2 Päckchen Tortenguss, 150g geraspelte Zartbitterschokolade, 4 Eier, 200 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 200 g gemahlene Haselnüsse, 2 Esslöffel Backpulver, 1 1/2 Esslöffel warmes Wasser, 1Prise Salz.

2 Gläser Kirschen gut abtropfen lassen und den Saft auffangen.

Von 4 Eiern das Eiweiß zu festem Eischnee schlagen.

Die 4 Eigelb mit 200 g Zucker + 2 Päckchen Vanillezucker schaumig schlagen.

1 Prise Salz hinzugeben.

100g geraspelte Zartbitterschokolade unterrühren.

200 g gemahlene Haselnüsse mit 2 Teelöffeln Backpulver vermischen, zugeben und gut unterrühren. 1 1/2 Esslöffel warmes Wasser hinzugeben, sodass die Masse nicht zu fest wird.

Den Eischnee unterheben. Die Masse in eine gut gebutterte Tortenform geben, den Boden vorher mit Backpapier auslegen, damit der Teig nicht hängen bleibt.

Backen bei Ober- Unterhitze:

1/4 Stunde bei 100°, dann 1/2 Stunde bei 150° und dann 1/4 Stunde bei 200°

Den abgekühlten Teig mit den Kirschen belegen. Den Kirschsaft mit 2 Päckchen Tortenguss, entsprechend Packungsbeilage, aufkochen und über die Kirschen geben – abkühlen lassen. 2 Becher Sahne aufschlagen damit den Kuchen überziehen, etwas von der Sahne übrig lassen. Mit dem Rest Sahne, geraspelter Schokolade und Kirschen die Torte dekorieren.

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