Abnehmen in den Wechseljahren

Stoffwechsel anregend

 

Abnehmen in den Wechseljahren 

Es ist Sonntag, und um mir das restliche Wochenende so richtig zu verderben, habe ich mich heute Morgen auf die Waage gestellt. Ups, dort stand eine Zahl, die ich nicht wirklich sehen wollte. Glücklicherweise habe ich mir gerade neue Laufschuhe gekauft. Also ging es direkt nach dem Wiegen in die Sportklamotten, meine Freundin Susanne angesimst und zusammen ging es ab in den Wald zum Walken (90 Minuten!). Leider kann ich wegen einer Achillodynie (Achillessehnenentzündung) nicht mehr joggen, das fehlt mir sehr. Aber walken ist eine Alternative. Fahrradfahrern wäre auch in Ordnung, jedoch bin ich die schlechteste Fahrradfahrerin der Welt, schon immer gewesen. Zu fuß gefährde ich jedenfalls nicht meine Mitmenschen.
Es ist aber auch ein Kreuz mit den Wechseljahren. In meinem Beruf als Yoga und Pilateslehrerin leide ich nicht an Bewegungsarmut. Ich ernähre mich ausgewogen und gesund und trotzdem läuft mein Stoffwechsel, mit nun 54 Jahren, auf Sparflamme. Die lieben Wechseljahre verändern einiges im Körper. Ich weiß es geht vielen Frauen so. Daher habe ich beschlossen einige Blogbeiträge dem Abnehmen in den Wechseljahren zu widmen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir schreibt wie es euch in den Wechseljahren ergeht, welche Tipps und Tricks ihr habt, gut durch diese Zeit zu kommen. Aber vielleicht habt ihr auch keine Probleme und fühlt euch pudelwohl. Diese Zeit durchlebt jeder Frau ganz anders.
Um allgemein Gewicht zu reduzieren gibt es einfache Regeln, die oftmals in der Umsetzung scheitern 😉, aber sehr wirkungsvoll sind:
– 3 Mahlzeiten am Tag
– Zwischen den Mahlzeiten eine Essenspause von 4-5 Stunden einhalten, so wird die letzte Mahlzeit richtig verdaut. Zwischen dem Abendbrot und dem Frühstück 12 Stunden Zeit lassen
– Die letzte Mahlzeit des Tages zwischen 18.00 – 19.00 Uhr einnehmen.
– Weniger auf den Teller packen, nehmt kleinere Teller.
– Langsam und in Ruhe essen und das Sättigungsgefühl beachten. Wenn man zwischendurch, im Gehen, bei der Arbeit isst, kommt leider im Gehirn nicht an, dass man schon seinen Magen gefüllt hat.

Ein paar Tipps um den Stoffwechsel anzuregen:

  • Bewegung ist wichtig, wie walken, joggen, Fahrradfahren, schwimmen. 10000 Schritte/Tag sind perfekt.
  • Yoga, Pilates zum Muskelaufbau und für die Entspannung
  • Bürstenmassagen am Morgen unter der Dusche oder in der Badewanne
  • 1 Grapefruit am Tag essen oder Zitronenwasser (Saft von einer halben Zitrone auf 1 L Wasser), oder vor dem Essen ein Glas Wasser trinken mit einem Spritzer Zitrone
  • Grüner Tee, Mate Tee (keinen gerösteten Mate Tee), Pu- Erh Tee, Oolong Tee – Achtung anregend, nicht abends trinken.
  • Bio-Vollkornprodukte- getreide
  • Leinöl, Kokosöl
  • Viel trinken
  • Naturbelassene Lebensmittel mit hohem Vitamin- und Mineralstoffgehalt verwenden. Die vitalstoffreiche Ernährung hilft dabei, den Stoffwechsel anzukurbeln! Dazu gehören Quinoa, Hirse, Amarant, Vollkornhaferflocken, Flohsamen, Sesam, Hülsenfrüchte.
  • Stress kann die Speicherung von Fett fördern, da die Stresshormone Adrenalin und Cortisol Stoffwechselstörungen verstärken.
  • Bitterstoffe

Bekommt Ihr Heißhunger auf Süßes, dann Bitterstoffe essen. Dadurch verliert sich der Hunger auf die Süßigkeiten oder Kuchen. Bitterstoffe regen auch den Stoffwechsel an. Bitterstoffe sind in: Chicoree, Radicchio, Rucola, Endiviensalat, Rosenkohl, Brokkoli, Artischocke, Schafgarbe, Enzian, Petersilie, Kerbel, Koriander, Grapefruit.

 

Ernährungs- und Gesundheitstipps für den Winter

Hoar Frost

Ernährungs- und Gesundheitstipps für den Winter

In der traditionellen chinesischen Medizin gehören die Organe Niere und Blase zu dem Element Wasser. Die Nieren sind die Speicher unserer Lebenskraft, daher müssen wir sie gut umsorgen. Das Element Wasser ist nicht nur in unserem Kulturkreis die Basis allen Lebens. Da Niere und Blase besonders kälteempfindlich sind, sollten sie besonders gut warmgehalten werden. Wie schon unsere Mütter sagten: Ziehe ein Unterhemd an. Also- das stimmt! Das Nieren- Qi müssen wir schützen. Ist zu wenig Nieren- Qi vorhanden, haben wir Symptome von innerer Kälte und Krankheiten können eindringen. Das bedeutet auch, dass wir unsere Energie im Winter nicht zu stark verausgaben sollten. Der Winter ist die Zeit der Ruhe und des Rückzugs. Dieses Angebot der kalten und ungemütlichen Jahreszeit sollten wir annehmen.
Zu dem Element Wasser gehört der salzige Geschmack. Er löst Blockaden, befeuchtet den Körper und bewirkt, dass das Qi der Niere sich nach unten richtet – wo es hin soll. Salzig essen bedeutet nicht raffiniertes Kochsalz zu uns zu nehmen, sondern eher Fisch, Meeresfrüchte und Meeresalgen in unsere Ernährung einzubauen. Auch Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und lang gekochte Fleischsuppen stehen während des Winters im Vordergrund. Geröstetes Getreide, Kohl- und Wurzelgemüse und Lauch gehören ebenfalls auf den Speiseplan.
In Asien werden im Winter gerne in den Suppen Meeresalgen wie Wakama, Nori oder Kombu mitgekocht. Die typischen Wintergewürze sind Nelke, Wacholder, Zimt, Anis, Piment und Vanille. Mangelnde Bewegung wird mit diesen Qi-bewegenden Gewürzen ausgeglichen. In dieser kalten Jahreszeit greift lieber zu Obstkompott mit Vanille als Alternative zum frischen Obst und vermeidet Rohkost, lieber warm essen. Ein warmes Frühstück, wie Vollkorngetreidebrei mit Kompott macht Euch fit für den Tag. Trinkt zwischendurch abgekochtes, warmes Wasser, es wärmt den Magen und den gesamten Körper und gibt ein sättigendes Gefühl.

Bleibt gesund!

Stein in Wasser mit Om, Yoga, Tai Chi, Qi gong, Feng Shui mit Wasserlinsen und Schachtelhalm

Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Apfelblüten

Am Dienstag haben wir es endlich in den März geschafft. Die Temperaturen sind noch nicht wirklich frühlingshaft, aber der Frühling, den wir kaum noch erwarten können, wird hundertprozentig kommen. Leider überfällt uns mit ihm auch die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Der Körper, dazu gehören Stoffwechsel, Kreislauf und Hormonhaushalt,  muss sich nun auf wärmere Temperaturen und andere Lichtverhältnisse einstellen.  Das lässt uns matt und antriebsarm werden.

Deshalb hier schon einmal einige Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

  • Viel trinken, pro Tag 2 – 3 l Wasser oder ungesüßten  Tee. Gebt ab und zu einen Schuss Apfelessig oder etwas Zitronensaft in ein Glas Wasser. Das wirkt aktivierend auf den Stoffwechsel und bringt den Körper in Schwung.
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft helfen den Winterschlaf aus den müden Gliedern zu vertreiben und mobilisieren den Kreislauf. Die frische Luft und das Spüren der ersten Sonnenstrahlen im Gesicht aktivieren unsere Glückshormone.
  • Morgendliche Yogaübungen wie der Sonnengruß, herabschauender Hund, Kopfstand oder alternativ der Delphin und der Drehsitz helfen aktiv und motiviert in den Tag zu starten.
  • Atemübungen, wie die tiefe Bauchatmung, die Wechselatmung oder die Schnellatmung (Kapalabhati) führen zur Entspannung und führen aus einem Stimmungstief heraus.
  • 1 Handvoll Nüsse sind gesund, geben Power für den Tag und fördern die gute Stimmung.
  • Morgens ein Glas Holundersaft trinken oder am Vormittag Joghurt mit Holunderkompott essen stärkt das Immunsystem. Holunder enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe, Eisen und Zink und wertvolle ätherische Öle.
  • Nach der traditionellen chinesischen Medizin gehören der saure Geschmack und die Farbe Grün zum Frühling. Daher sind grüne Smoothies mit etwas Zitrone ein perfekter Start in den Tag.  Grüner Smoothie: 1 Orange, 1/4 Schlangengurke, Saft einer 1/2 Zitrone, 1 Stange Sellerie mit Blattgrün, 4 Portionswürfel gefrorener Blattspinat, 1/2 Banane, 250 ml Wasser oder Kokoswasser – mixen.
  • Mit Bärlauch kann man die „Batterien“ des Körpers wieder auffüllen, er fördert die Durchblutung der Arterien und wirkt antibakteriell. Bärlauch schmeckt wunderbar kleingeschnitten in Salaten oder Soßen, in Quark, als Pesto, Brotaufstrich oder zum Würzen in Suppen. Bärlauch enthält viel Vitamin C,  Eisen und Magnesium.
  • Ein Rosmarinbad stärkt Herz und Kreislauf und hat trotzdem eine allgemein beruhigende Wirkung. In der Küche ist er unverzichtbar. Der harzige und leicht herbe Geschmack passt gut zu mediterranem Gemüse (Ratatouille), Kartoffelgerichten, Bohnengerichten, zu Soßen und zu Lamm- und Rindfleisch.
  • Saunagänge und Wechselduschen bringen den Kreislauf in Bewegung.
  • Pfefferminztee ist mit seiner erfrischenden und kühlenden Wirkung ein angenehmer Begleiter für den Tag.
  • Brennnesseltee entgiftet, entschlackt und hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Für eine große Tasse Tee:  1-2 TL getrocknete oder 2 – 4 frische Blätter mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen/ Tag , aber nicht länger als 2 -3 Wochen, trinken.
  • Sprossen auf der Fensterbank selber ziehen. Sprossen sind wahre Vitaminbomben – einfach über einen Frühstücksquark, Suppen, Frühstücksbrote oder Rührei streuen.

Frühblüher und Zitronenmajoran

 

 

 

Tipps für Dips – Heute mit Thymiandip

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Thymiandip
Dips sind einfach und schnell gemacht und sind für viele Gerichte eine sehr schmackhafte Ergänzung.
Für den Dip 100g Schafskäse und 100 g Frischkäse in einer Schüssel mit einer Gabel etwas zerdrücken. 1 Knoblauchzehe fein hacken, Thymianblätter (4- 5 Tymianstiele) von den Stielen zupfen, 2 – 3 Esslöffel Olivenöl, 3 Esslöffel Sahne zu der Schafs-, Frischkäsemischung geben. Alles mit einem Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Nach Geschmack pfeffern und eventuell salzen.
Der Dip passt perfekt zu frischem oder geröstetem Brot, zu gegrilltem Gemüse oder Fleisch, zu Gemüsepuffern oder man bestreicht herzhafte Crêpes mit der Paste. Gut gekühlt hält der Dip 2-3 Tage.
Weitere Rezepte für Dips folgen.