1 Blumenkohl in kleine Röschen brechen, 400g grüne Bohnen (Abschnitte), feine Streifen von einer Spitzpaprika, Saft von zwei Zitronen, 1 Lauchzwiebel oder eine gleiche Menge Schnittlauch in Ringe schneiden, 1 Chili fein schneiden, 1 EL gemahlenen Kurkuma, 1 EL Zucker, Pfeffer, Salz, 50g Pinienkerne vorsichtig angeröstet, 6 EL Raps- oder Olivenöl
Zubereitung
Salzwasser mit Kurkuma in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Röschen in das siedende Wasser geben und ca. 3 Minuten blanchieren. Die Bohnen kochen, auch sie sollten noch bissfest sein. Wenn ihr die Bohnen kalt abschreckt, behalten sie ihre grüne Farbe. Das Gemüse wird mit den anderen Zutaten und Gewürzen vermischt, noch einmal abschmecken und zum Schluss das Öl unterheben und die Pinienkerne darüberstreuen.
Topping für den Salat – Joghurtsoße
500 ml Joghurt (min. 3,5% Fette), 2 TL Kreuzkümmel frisch gemörsert, 1/2 TL Salz und 1/2 TL Zucker
Alles miteinander verrühren, fertig ist das frische Dressing.
Öl in einen Topf geben, die gewürfelte Zwiebel und den kleingeschnittenen Sellerie darin schmoren, ohne dass sie Farbe bekommen, mit dem Wein ablöschen. Die inzwischen abgebrochenen Blumenkohlröschen und die Kartoffelwürfel zugeben und mit dem Fond begießen. Das Gemüse sollte nicht mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Bei kleiner Hitze gart ihr den Blumenkohl ca. 10 Minuten lang, und rührt dabei hin und wieder um. Die Gewürze, bis auf die Muskatnuss, und die Sahne können zwischenzeitlich in den Topf. Nach den 10 Minuten hat der Blumenkohl noch etwas Biss, so soll es sein. Nehmt den Topf vom Herd und püriert das etwas abgekühlte Gemüse im Standmixer. Ein Pürierstab tut es auch, die Suppe wird aber nicht so glatt. Nun kommt die Suppe wieder in den Topf, wird bei kleinster Hitze erwärmt, dabei die Butter unterrühren und die Muskatnuss hineinreiben. Eine schön cremige Konsistenz sollte die Suppe haben. Ist sie zu dick, einfach mit Wasser nachjustieren.
Salsa
Ein dickes Bund Petersilie mit Stielen, 1 Knoblauchzehe, 80ml Olivenöl, 2-3 Salzsardellen, Saft einer Zitrone, Abrieb einer halben Zitrone, Pfeffer und Salz in einem Zerkleinerer für ein paar Sekunden häckseln.
Damit und mit Croutons vom Schwarzbrot garnieren – Guten Appetit.
Blumenkohl gibt es das ganze Jahr über. Er ist relativ günstig, gesund und vielseitig und er ist bekömmlicher als andere Kohlsorten. Blumenkohl ist reich an Vitamin C, K, B-Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Zink, Kupfer, Sulforaphan, Jod und Fluor. Im Gegensatz zu anderen Kohlsorten werden beim Blumenkohl nicht die Blätter gegessen, sondern sein Blütenstand – es sind verdickte Blütensprossen, die sich so wunderbar entwickeln. Die Kohlblume ist ganz von Hüllblättern umschlossen und ist daher nicht dem Licht ausgesetzt, so bleibt die weiße Farbe erhalten.
Blumenkohl – Pizza
Low Carb Variante. Viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamin C, Zink, eine gute Quelle für B-Vitamine, Eiweiß – Käse, Eier, ungesättigte Fettsäuren wie Olivenöl.
Zutaten für 2 Personen, Zubereitungszeit 45 Minuten
Als erstes den Tomatensugo für den Pizzaboden zubereiten, denn der muss etwas einkochen. 1 kleine Zwiebel und 1 klein geschnittene Knoblauchzehe in Olivenöl anrösten, 1 EL Tomatenmark, eine halbe gehackte Chili zugeben, kurz mit anschmoren und mit 100 ml Wein oder Gemüsebrühe ablöschen. Die Dose Tomaten hinzugeben, verrühren und mit Salz, Pfeffer, 2 TL (oder etwas mehr) der mediterranen Kräuter würzen. Einköcheln lassen.
Den Blumenkohl putzen, waschen und den harten Strunk entfernen, den Stiel schälen, den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Stiel und Röschen im Blitzhacker fein hacken, sodass eine griesähnliche Masse entsteht. Dann in kochendes Wasser geben und 1 Minute blanchieren, in einem Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen und das Wasser mit einem Löffel ausdrücken.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
Paprika für den Belag in feine Streifen schneiden. Cocktailtomaten halbieren, Gemüse für den Belag kurz in kochendem Wasser blanchieren- Brokkoli 3 Minuten, Bohnen, Spinat 2 Minuten – wieder eiskalt abschrecken. Zwiebeln in Olivenöl leicht anrösten.
Den Käse reiben.
Die Blumenkohlmasse mit den Eiern, Pfeffer, Salz, Speisestärke, mediterranen Kräutern und der Hälfte des geriebenen Käse und 1 gepressten Knoblauchzehe vermischen. Die Masse auf einem Backblech zu einem Rechteck ausstreichen, auf der mittleren Schiene goldbraun (ca. 15 Minuten) vorbacken.
Die Pizza aus dem Ofen nehmen und den Tomatensugo auf dem Boden ausstreichen, dann mit den gewünschten Zutaten belegen und mit dem übrigen Käse bestreuen. Ich mag eine dicke Käsekruste und nehme daher immer etwas mehr Käse. Die Pizza mit dem Belag weitere 10-15 Minuten backen.
Kurkumaund Ingwer – die gesunden Fitmacher aus der Natur
Kurkuma-Ingwer-Tee ist ein neues Trendgetränk. Kurkuma und Ingwer sind tolle Gewürze, die oft in der asiatischen Küche für eine Vielzahl von Gerichten eingesetzt werden. Zudem sind sie auch noch sehr gesund. Perfekt für die jetzige Zeit, in der wir ein starkes Immunsystem benötigen.
Kurkuma (Gelbwurz, Safranwurzel) und Ingwer sind eng miteinander verwandt, sie gehören zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma wird bei uns, im Gegensatz zum Ingwer, sehr wenig verwendet. Das gelbe Gewürz wurde schon immer in der traditionellen Chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Wissenschaftliche Studien belegen die entzündungshemmende Wirksamkeit des sekundären Pflanzenstoffs Curcumin, z.B. bei rheumatischen Beschwerden. Zudem wirkt es antibakteriell, antiviral und antioxidativ. Unser Immunsystem profitiert von den enthaltenen ätherischen Ölen, Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen. Kurkuma regt den Stoffwechsel und die Verdauung an, lindert Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wirkt entkrampfend, leberschützend und -entgiftend und blutfettsenkend.
Verwendet wird der Wurzelstock der Pflanze – das Rhizom. Die goldgelbe leuchtende Farbe des Kurkumas ist sehr intensiv und wurde früher auch zum Färben von Textilien verwendet. Also Achtung, die frischen Wurzeln nur mit Gummihandschuhen reiben. Ihr könnt frischen geriebenen Kurkuma oder Kurkumapulver in wärmenden Suppen, Aufläufen, Salaten, Linsengerichten und als Tee verwenden.
Kurkuma ist nicht wasserlöslich und für den Körper schwer verfügbar und braucht 3 Stoffe, damit es gut von unserem Körper aufgenommen wird:
1.Wärme
2. Pfeffer (Piperin, der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers)
3. Fett – z.B. Kokosöl, Mandelmilch (Hafermilch ist nicht fettig genug), Kokosmilch, Milch, Sahne, Ghee, Öl
Ein Tee mit Ingwer und Kurkuma vereint Gingerole und Curcumin, d.h. vereinte Kraft von Scharf- und Bitterstoffen.
Das liegt vor allem an der Kombination aus den Hauptwirkstoffen der beiden Rhizome. Beim Ingwer sind das die Gingerole (Schärfe), beim Kurkuma das Curcumin mit seinen zahlreichen Bitterstoffen.
Gemeinsam sorgen Gingerole und Curcumin für die Anregung der Produktion von Verdauungssäften in Magen und Galle, fördern die Fettverdauung, aktivieren den Stoffwechsel, wirken entblähend und beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt – ein wohltuendes Getränk mit vielen Variationsmöglichkeiten
Den Tee könnt ihr mit Minze, Zitrone (sie wirken kühlend und lindern die Schärfe), Nelken und Zimt (unterstützen die wärmende Wirkung des Tees) kombinieren.
Ingwer-Kurkuma Tee
1 Teelöffel Kurkumapulver oder ein paar Scheiben Kurkumawurzel
1 Teelöffel Ingwerpulver oder ein paar Scheiben frischer Ingwer
½ Teelöffel Zimt oder eine kleine Zimtstange
½ Zitrone oder eine ausgepresste Orange
etwas frisch gemahlenen Pfeffer
150 ml heißes Wasser und ein Schuss Kokos- oder Mandelmilch
Mit heißem Wasser übergießen, 10Min ziehen lassen oder kurz aufkochen und abkühlen lassen.
Je nach Geschmack weniger Wasser, mehr Milch verwenden, etwas Orangensaft und Zitronensaft zugeben und mit Honig süßen.
Kurkuma-Paste
Ihr könnt die Kurkuma-Paste zum Würzen einsetzen aber auch zur Wundheilung bei leichten Verbrennungen, Insektenstichen und Schürfwunden, einfach auf die betroffene Stelle auftragen.
Zutaten
20g frischer gemahlener Kurkuma (gibt es im Bioladen oder im gut sortierten Supermarkt), 100 ml Wasser
Zubereitung
Das Kurkuma-Pulver mit dem Wasser in einem Topf unter Rühren einkochen, bis eine zähflüssige Paste entsteht. Nach dem Einkochen noch 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Mit dem Stabmixer kann man die Paste zu einem homogenen Brei verarbeiten, einige Tropfen Kokos- oder Olivenöl und frisch gemahlenen Pfeffer hinzugeben. In saubere Gläser abfüllen und bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern. 1 TL täglich in warmer Milch, als Tee-Aufguss oder zum Würzen von Gerichten verwenden.
Teerezepte (Quelle: Heilen mit Lebensmitteln von Dr.F. Rubin)
Curry-Kurkuma-Zitronen Tee
1 TL Kurkumapulver, 1 TL Curry, 1/2 TL gemahlenen Anis mit ca. 300 ml kochendem Wasser überbrühen. Den Tee auf eine trinkbare Temperatur abkühlen lassen, 1 TL Zitronensaft hinzugeben und eventuell mit etwas Honig süßen.
2-3 im Jahr als Kur über ca. 6 Wochen trinken
Goldene Milch
Die „Goldene Milch“ ist ein Genuss und unterstützt das Immunsystem
Zutaten für 2 Gläser
2 TL Kurkumapaste (ersatzweise 2 TL gemahlener Kurkuma), 400 ml Milch oder Hafer- Mandel- Kokosmilch, ¼ TL frisch gemahlener Pfeffer, 2 TL Kokosöl, mit Honig oder Agavendicksaft nach Belieben süßen.
Zubereitung
Milch mit Kurkumapaste/ -pulver, Pfeffer, Kokosöl in einem Topf verrühren und erwärmen. Bei mittlerer Hitze 4 Minuten köcheln. Nach Belieben süßen. Man kann den Drink aufschäumen und heiß servieren
Kurkumaauflage bei Neurodermitis
Anwendung: 1 EL Mandelöl oder ein anderes neutrales Öl mit 1 TL Kurkumapulver verrühren. Die Mischung auf die betroffenen Hautstellen auftragen und mit Gaze abdecken, 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser abspülen. Gelbverfärbungen mit etwas Öl entfernen.
Es gibt immer mehr wissenschaftliche Arbeiten, die den antioxidativen und entzündungshemmenden Effekt (natürliches Ibuprofen) und neuerdings auch den neuroprotektiven Wirkungsmechanismus (Nervenzellen vor dem Absterben bewahren) zeigen. Diabetiker sollen viele Speisen mit Kurkuma würzen und täglich 1-2 Tassen Kurkumatee trinken.
Es gibt kaum eine leichtere Speise, die ihr zu jeder Jahreszeit genießen könnt. Im Winter eignet sich der Skrei, der Winterkabeljau, wunderbar als Grundlage für dieses Gericht.
Zutaten – Vorspeise für 4 Personen
500 g Kabeljau- oder Dorschfilet von Haut und Gräten befreit, Saft von 3-4 Limetten mit 1TL Salz vermischen, 1-2 Stangen Staudensellerie, 1 Chili, 1-2 rote Zwiebeln (alternativ 2 Frühlingszwiebeln), 1 kleines Bund Koriander , Pfeffer
Zubereitung
Die Zwiebeln werden in sehr feine Ringe geschnitten und kommen für ca. ½ Stunde in 200 ml Wasser, in das ihr 1TL Salz aufgelöst habt. So wird der Zwiebel die Schärfe entzogen.
Die Filets schneidet ihr in 1 cm große Stücke und verteilt sie auf einem flachen Teller. Darauf kommt für mindestens 15 Minuten der Salz-Limettensaft. Dadurch denaturiert das Eiweiß im Fisch (wie Kochen ohne Hitze). Zwischendurch können die Würfel gewendet werden. Nach dieser Zeit kommen die trocken getupften Zwiebelringe, Chili, der sehr fein geschnittene Sellerie und der gehackte Koriander über das Carpaccio. Etwas frischen Pfeffer drüber, fertig.
1 Pulpo 1-1,5kg, 2TLSalz, 3 Wacholderbeeren, 3 Pimentkörner, 10 Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, etwas Rosmarin und Thymian, 1 kleine Chili, 1-2 Knoblauchzehen – wer möchte, kann ergänzend auch etwas Suppengemüse beifügen
Zubereitung
In einem großen Topf Wasser mit den Gewürzen zum kochen bringen. Hier gebe ich euch eine Methode weiter, die mir ein Küchenchef auf Ischia geraten hat, um den Octopus schön zart zu bekommen. Das funktioniert wunderbar, allerdings habe ich das noch nie anders probiert. Der gewaschene Pulpo wird in das kochende Wasser getaucht und wieder über den Topf gehoben. Den Vorgang wiederholt ihr 3-4 mal. Das Wasser soll in den Pausen wieder sprudelnd kochen. Das hört sich aufwändig an, dauert aber kaum 3 Minuten. Anschließend wird der Pulpo für ca. 50 Minuten bei niedriger Temperatur gekocht. Um ihn im Topf unten zu halten, beschwere ich den Octopus immer mit einem kleineren Topf, in den ich kochendes Wasser gebe. Dann hebe ich den Octopus aus dem Topf und lasse ihn abkühlen. In der Zwischenzeit bereite ich die Gremolata zu:
Gremolata
1 kleines Bund Petersilie, Saft einer Zitrone, etwas Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, eine Knoblauchzehe, reichlich Olivenöl
Alles wird zusammen püriert. Die Konsistenz und die Würze könnt ihr nach eigenem Geschmack gestalten.
Nun kommt die Glaubensfrage, mit oder ohne Saugnäpfe? Ich mag das Carpaccio ohne. Dazu nehme ich Küchenkrepp und ziehe die Saugnäpfe und die weiche Haut von den Armen. An den Spitzen wird das nicht gelingen, da stören sie aber auch nicht. Anschließend den Pulpo (Arme und Körper) in dünne Streifen oder Scheiben schneiden. Die Gremolata darauf verteilen und dann könnt ihr diese leichte und frische Vorspeise genießen.
Zuerst alle Streuselzutaten miteinander verkneten und kühl stellen. Pflaumen waschen, entsteinen, und vierteln. Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, der Prise Salz schaumig rühren. Die Eier einzeln nach und nach für ca. 20 Sek. einrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Mandeln separat in einer Schüssel mischen. Joghurt und den Eierlikör mischen. Nun die Mehl-Mischung abwechselnd mit der Eierlikör-Mischung in den Teig rühren. Den Teig in eine gut eingefettet Springform füllen. Backofen auf 175 C vorheizen. Die Pflaumen in und auf dem Teig verteilen, mit der Schale nach unten. Zum Schluss die Streusel darüber streuen. Backzeit: Ca. 60 Min. bei 175 Grad Umluft backen. Die Stäbchenprobe ist wichtig. 10 Min. bei leicht offener Ofentür abkühlen lassen, bevor man ihn aus dem Ofen holt. Gut auskühlen lassen.
Haferflocken und Schokolade getrennt im Blitzhacker oder Mixer fein zerkleinern.
Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz, 2 Eier und die zerkleinerte Schokolade mit dem Handrührer verrühren. Mehl, Backpulver, die zerkleinerten Haferflocken, die gemahlenen Haselnüsse und Schokonibs vermischen und anschließend unter die Ei- Zuckermasse rühren. Die Masse ist recht krümelig, daher ist es gut, den Teig mit den Händen zu verkneten.
Aus dem Teig, mit angefeuchteten Händen, walnussgroße Kugeln formen (ich habe die Plätzchen etwas größer gemacht) und auf, mit Backpapier ausgelegte Bleche, setzen. Die Kugeln etwas platt drücken. Zwischen ihnen etwa 4 cm Platz lassen. Im vorgeheizten Backofen bei Ober- Unterhitze 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 etwa 12 bis 15 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
350 ml Wasser, 1/2 Hefewürfel, 1 Prise Zucker, 11/2 TL Salz, 500 g Dinkelmehl Type 630, 1 EL Olivenöl
Zubereitung
Die Hefe in einer kleinen Tasse mit warmem Wasser auflösen, etwas Zucker hinzugeben und quellen lassen.
In einer Schüssel das Dinkelmehl mit dem Salz vermischen.
Die gequollene Hefe, nach und nach das warme Wasser und das Olivenöl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss sich von der Schüssel lösen können
Decke die Schüssel mit dem Teig mit einem Küchentuch ab und lasse den Teig mindestens eine Stunde bei Raumtemperatur gehen. Den Teig anschließend noch einmal gut durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche drei Baguettes formen und sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Noch einmal 30 Minuten, mit einem Tuch abgedeckt, ruhen lassen.
Jedes Baguette mehrmals mit einem Messer quer einschneiden. Wieder kurz ruhen lassen.
Nun die Baguettes mit etwas Wasser bestreichen und auch in den Backofen eine kleine Schüssel mit Wasser stellen.
Die Baguettes etwa 20 bis 25 Minuten bei 200 Grad im Ofen goldbraun backen.
Das Brot schmeckt köstlich mit einer Olivencreme, Kräuterbutter oder Aioli.
500g grüne Bohnen, 1 Schafskäse, zwei rote Lauchzwiebeln (klein würfeln), 3EL hellen Balsamico Essig, 1EL Zucker, 5EL Olivenöl, Salz und Pfeffer, 1 Bund Bohnenkraut, etwas Thymian
Zubereitung
Die Enden der gewaschenen Bohnen abschneiden und in Stücke geschnitten für 15-20 Minuten, zusammen mit dem Bohnenkraut und dem Thymian, in Salzwasser kochen. Sie sollten noch ein wenig Biss haben. Während die Bohnen kochen, könnt ihr in einer Schüssel die anderen Zutaten miteinander vermischen. Die Bohnen werden abgegossen und kurz kalt abgeschreckt, gut abtropfen lassen und noch warm in die Schüssel mit der Vinaigrette geben, vermischen und kurz ziehen lassen. Zum Schluss den gewürfelten Schafskäse und das Olivenöl unterheben.
Guacamole
Zutaten
1 Avocado, Saft einer ½ Zitrone, 1-2 Knoblauchzehen, 1 große Prise Salz, 1EL Jogurt
Zubereitung
Das Fleisch der Avocado wird zusammen mit allen Zutaten mit einem Pürierstab püriert – fertig.
Bohnen-Linsensalat frisch, lecker und voller Vitamine und Mineralstoffe
Zutaten für 4 Personen
200g gelbe Linsen, 420g gekochte Weiße Riesenbohnen, 250g gekochte Kidneybohnen (Abtropfgewicht), 1 Spitzpaprika, Saft einer Zitrone, 1 EL hellen Balsamico, 6 Tomaten, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe- fein gehackt oder gepresst, 1 kleines Bund frischer Thymian (oder 1EL getrockneter Thymian) ein Strauß Basilikumblätter (viel), 3 EL Agavendicksaft, Salz und Pfeffer und 8 EL Olivenöl
Zubereitung
Gelbe Linsen zerkochen sehr schnell. Ihr kocht die Linsen deshalb nur 5 Minuten in der doppelten Menge Wasser, anschließend noch 2 Min. ziehen lassen, abgießen, gründlich kalt spülen und abtropfen lassen. Die Bohnen abspülen ebenso gut abtropfen lassen, Paprika würfeln, die Tomaten entkernen und würfeln, die Zwiebel sehr fein würfeln, den Thymian zusammen mit sehr fein hacken, das Basilikum nur grob zerkleinern und alle Zutaten vorsichtig miteinander vermischen. Nach dem Abschmecken den Salat 10 Minuten ruhen lassen. Die Aromen ziehen so in die Bohnen ein. Erst dann kommt das Olivenöl dazu.
Frisch zubereitet schmeckt der Salat am besten. Die Kräuter geben den Bohnen und Linsen einen aromatischen Kick.
In Hülsenfrüchten stecken neben Eiweiß auch noch eine ganze Menge anderer Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Bemerkenswert ist auch der hohe Ballaststoffanteil. Bohnen und Linsen sind natürliche Cholesterinsenker.
Ein Risotto ist gut für die Seele. In unzähligen Variationen könnt ihr es als Vorspeise, Hauptspeise oder auch als Beilage zu Fisch und Fleisch reichen. Ihr braucht etwas Geduld, denn ihr müsst dabei bleiben, umrühren, Brühe hinzugießen, weiter rühren. Die Mühe lohnt sich. Da jetzt Spargelzeit ist, stelle ich euch heute mein Spargelrisotto vor.
1,5kg weißer Spargel (wir haben grünen und weißen Spargel verwendet), 2 Stängel Zitronengras, 20g frischer Ingwer, 2 rote Zwiebeln oder Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 2-3 EL Olivenöl, 200g Risottoreis, 150ml Weißwein, 100g geriebener Parmesan (60g für das Risotto, 40g zum Bestreuen), 30g Butter, Zitronensaft zum Abschmecken, Prise Zucker, Petersilie zum Bestreuen.
Zubereitung Schmand
Erbsen in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten kochen. In ein Sieb gießen, kalt abspülen und trocken tupfen. Basilikum abspülen, trocken tupfen, Blätter von den Stielen zupfen und grob schneiden. Etwas Basilikum und einige Erbsen zum Bestreuen beiseitelegen.
Restliches Basilikum, restliche Erbsen, Schmand und 1 Prise Salz in einem hohen Becher mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt kalt stellen.
Zubereitung Risotto
Spargel waschen, gründlich schälen und die Enden abschneiden. Spargelschalen- und abschnitte aufheben. Ich schäle auch den grünen Spargel im unteren Bereich. Das Zitronengras putzen, dritteln und die Stängel mit einem Messer auf der Arbeitsfläche andrücken. Ingwer schälen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Spargelschalen- und abschnitte, 1 l Wasser, 2 TL Salz, 1/2 TL Zucker, Zitronengras und Ingwer bei kleiner bis mittlerer Hitze 20 Minuten ohne Deckel kochen lassen.
Inzwischen die Spargelstangen längs in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Spargelfond durch ein Sieb gießen und erneut aufkochen. Spargelstücke darin etwa 5 Minuten (weißen Spargel 5-7 Min., grüner Spargel 4 Minuten) kochen, mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Den Sud benötigt ihr für das Risotto.
Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen. Schalotten etwa 5 Minuten glasig andünsten. Knoblauch und Reis dazugeben und kurz andünsten. Wein dazugießen und einkochen lassen.
Dann nach und nach den heißen Spargelfond dazugießen und unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. Das Risotto insgesamt 18–20 Minuten (je nach Risottosorte) sanft kochen lassen, bis die Reiskörner fast gar sind, aber noch „Biss” haben. Bei Bedarf noch etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen. 3–5 Minuten vor Ende der Garzeit die Spargelstücke hineingeben und mitköcheln. Den Ofen ausstellen und das Risotto mit Zitronensaft, Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Den geriebenen Käse und die Hälfte des Erbsenschmands unterrühren. 1 Minute ziehen lassen.
Anrichten und mit Basilikum, Petersilie, Erbsen und etwas Pfeffer bestreuen. Den restlichen Erbsenschmand dazu servieren.
Ganz einfach: Ein köstliches Pastagericht mit einem sehr schmackhaften und krossen Fisch.
Zutaten für 4 Personen
Tagliatelle, 1,5 kg Spargel, 1 Welsfilet, 5 EL Sahne, 200 ml Weißwein, Kapknoblauch (alternativ 2 Knoblauchzehen), Saft ½ Zitrone, Schnittsellerie, Petersilie, 3 EL Butter, Zucker, Salz, Pfeffer, Muskat, Pankomehl
Gewürze für den Fisch: Eine Messerspitze Muskat, 2Tl Korianderkörner, ½ Tl Pfefferkörner, Salz, eine Prise Zimt – alles zusammen fein mörsern
Zubereitung
Der Wels wird in Stücke geschnitten, den Zitronensaft und die Gewürzmischung einmassieren und beiseite stellen. Kurz vor dem Braten in dem Pankomehl wälzen. Wenn die Nudeln kochen, auf jeder Seite zwei bis drei Minuten bei hoher Temperatur braten. Länger brauchen die Stücke nicht. Der Spargel wird geschält und mit Salz, Zitronensaft und etwas Zucker eingerieben. Nach ca. 10 Minuten kommt er mit Wasser in eine Pfanne und wird darin gekocht. Eine Pfanne nehme ich, weil der Spargel darin schon mit sehr wenig Wasser bedeckt ist und sein Aroma behält. Für die Soße wird eine Schalotte in 2 EL Butter glasig geschmort, mit Weißwein ablöschen und 200 ml Wasser aufgießen und den Schnittsellerie einlegen – ca. 10 Minuten kochen, dabei mit Salz einer Prise Zucker und etwas Muskat abschmecken. Anschließend wird der Sellerie aus dem Sud genommen. Dafür kommt etwas Sahne dazu und kurz vor dem Servieren werden der Knoblauch und 2 EL Butter untergerührt – jetzt nur noch wärmen, nicht mehr kochen. Die Nudeln nach Anleitung kochen.
Die größte Herausforderung bei der Zubereitung ist, die Komponenten “on time“ fertig zu bekommen. Deshalb empfehle ich, die Soße bis zum letzten Schritt (Butter und Kap Knoblauch) vorab fertig zu machen.