Herbstfarben

Herbstgemüse Kürbis Pilze Weintrauben Feldsalat

Im Herbst biegen sich die Markttische unter dem regionalen Obst- und Gemüseangebot. Alleine schon die Farben der Früchte regen zum Einkaufen und Kochen an.

Salat mit Hokkaidokürbis und Kräuterseitlingen für 4 Personen

Kürbispalten

1 mittelgroßer Hokkaidokürbis, 2 Knoblauchzehen, 5 Stängel Rosmarin, Salz, Pfeffer und Olivenöl

Den Knoblauch und Rosmarin fein hacken und vermischen. Den Kürbis gut waschen, aushöhlen und in 2-3 cm dicke Spalten schneiden, auf ein gut geöltes Backblech legen und mit der Knoblauch-Rosmarin-Mischung bestreuen. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln. Ist der Backofen auf 180 Grad aufgeheizt, wird der Kürbis für etwa 30 Minuten gebacken und anschließend 5 Minuten lang gegrillt.

Kürbisspalten mit Rosmarin auf Backblech

Kräuterseitlinge

400 g Kräuterseitlinge, reichlich Rosmarin und Thymian, Pfeffer, 5 Knoblauchzehen, Salz und Öl (Rapsöl und Olivenöl 1:1)

Die Pilze längs in Scheiben schneiden – etwa 4-5 mm dick. Der Kräuterseitling wird im Handel geputzt angeboten, deshalb nicht waschen, höchstens mit einem Küchenkrepp abreiben. In einer Pfanne werden die Seitlinge gemeinsam mit den Kräutern und den zerquetschten Knoblauchzehen (in der Schale lassen und einmal kräftig mit dem Handballen draufschlagen) so lange gebraten, bis sie beginnen goldbraun zu werden. Nicht komplett bräunen, sonst werden die Pilze zu fest und trocken. Würzen – fertig.

Croutons

4-5 Scheiben Roggenbrot oder Mischbrot, Olivenöl, 2 EL Butter, 3 Knoblauchzehen (ich habe geräucherten Knoblauch genommen, er bringt mehr Aroma), Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz und eine Prise Kümmel

Die Brotscheiben in Würfel (1×1 cm) schneiden und zusammen mit den Kräutern und dem Knoblauch bei mittlerer Hitze in Öl braten, dabei häufig wenden und im letzten Drittel Butter zugeben und würzen, zur Seite stellen.

Rote Zwiebeln

Ich habe zwei große rote Lauchzwiebeln in dünne Scheiben geschnitten, das Zwiebelgrün in Ringe. Die Zwiebeln nur kurz in Rapsöl anschmoren – dabei eine Prise Zucker über die Zwiebeln streuen. Die Lauchringe sind zum Garnieren des Salates.

Pflücksalat und Feldsalat

4 Hände voll Pflück- und Feldsalat

Den Salat gründlich waschen, trockenschleudern, mit dem Kürbis, den Pilzen und den anderen Zutaten auf großen Tellern anrichten. Ein Dressing würde zu stark mit den Kräuter- und Röstaromen konkurrieren, deshalb reichen ein paar Tropfen Balsamicoessig und etwas Olivenöl für die Kürbisspalten und die Salatblätter.

Der orangene Hokkaido-Kürbis wirkt anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig auf natürliche Art. Er hat reichlich Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A umwandeln kann. 100 g Hokkaido-Kürbis decken etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Karotin. Die Schale enthält extra viel Beta-Karotin. Außerdem hat Hokkaido-Kürbis noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten.

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Mangoldklößchen mit Tomatensugo

Mangoldklößchen in Tomatensoße

Mangoldklößchen mit Tomatensugo

Zutaten Mangoldklößchen für vier Personen

300g mehlige Kartoffeln, 150g Mangold, 120g Mehl, 70g Weizengrieß, 150g Parmesan, 2 Eier, 1 Schalotte und 1 Knoblauchzehe (zum Bestreuen der Klöße), beide sehr fein schneiden, Muskat, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Nach ca. 20 Minuten abgießen, gut dämpfen und stampfen oder pressen. Während die Kartoffeln kochen Grieß, Mehl, Eier, Zwiebel und Knoblauch vermischen, die Mangoldblätter fein hacken (alternativ könnt ihr Spinat oder im Frühjahr auch Bärlauch verwenden) und zusammen mit den etwas abgekühlten und gestampften Kartoffeln zu einer Kloßmasse verkneten. Während des Knetens würzen und abschmecken, anschließend beiseitestellen und etwa 15 Minuten quellen lassen.

Zutaten Tomatensugo

500g Tomaten, 450g Tomatenstücke aus der Dose, 1 Knoblauchzehe, 1 große Zwiebel, 1 Handvoll Kräuter (viel Basilikum, Thymian, Oregano, Rosmarin), Salz, 1TL Zucker, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung

Die Zwiebeln grob schneiden und im Öl schmoren, Knoblauch etwas später und danach die kleingehackten Tomaten und die Tomatenstücke zugeben. Wenn die Tomaten richtig heiß sind, kommen die die gehackten Kräuter und die Gewürze in den Schmortopf. Bei kleiner bis mittlerer Hitze wird das Sugo ca. 20 Minuten reduziert, dabei hin und wieder umrühren.

Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Der Topf sollte so groß sein, dass alle Klößchen nebeneinander in den Topf passen. Mit angefeuchteten Händen werden nun kleine Kugeln aus der Kloßmasse geformt und in das kochende Wasser gegeben – sofort die Temperatur herunterregeln und 20 Minuten ohne Deckel ziehen lassen. Das Wasser darf nicht mehr kochen! Die Klößchen schwimmen zum Schluss alle oben. Nun alle Klöße aus dem Wasser heben und abgetropft auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Parmesan darüber hobeln und im Ofen so lange grillen, bis der Parmesan goldbraun wird.

Mit frischem Basilikum anrichten.

Guten Appetit!

 

 

Schnelle, herzhafte Alltagsküche

Stangengemüse Kürbis Zucchini

Frisches aus dem Garten.

Stangenbohnen mit Kartoffelstampf

Für drei – vier Personen

Zutaten

800g Stangenbohnen (flache Bohnen) die Enden abschneiden, 500g Kartoffeln schälen, 4 mittelgroße Tomaten in 1 cm dicke Scheiben schneiden, 2 EL Butter, 50g Mandelspalten, 1/2 Bund Petersilie grob hacken, Olivenöl, Bohnenkraut, Pfeffer, Salz, Muskat, Thymian, Oregano, 3 Zweige Rosmarin

Zubereitung

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, nach drei Vierteln ihrer Kochzeit die Bohnen mit wenig Wasser (kräftig salzen) und dem Bohnenkraut aufsetzen. Die flachen Bohnen benötigen nicht mehr als 8 Minuten bis sie gar sind. Danach die Bohnen abgießen. Sind die Kartoffeln gerade so gar, können sie grob gestampft werden, dann die Butter unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit zwei Löffeln kleine Klößchen formen, sie vorsichtig in die, auf einen Teller gestreuten, Mandelspalten drücken. Es geht nicht darum, eine geschlossene Kruste zu bilden. Die Klößchen bei mittlerer Hitze in Olivenöl bräunen, zum Schluss die restlichen Mandeln mit in die Pfanne geben. Zwischenzeitlich müssen die Tomatenscheiben in Olivenöl geschmort werden, nur einmal wenden. Die Tomaten Salzen, Pfeffern und mit Thymian und Oregano würzen.

Nun kann serviert werden. Wenn ihr unsicher seid alle drei Komponenten zur gleichen Zeit fertig zu bekommen, empfiehlt es sich die Teller vorzuwärmen.

Guten Appetit!

Teller Stangenbohnen Tomaten Kartoffelstampf

 

Gemüsecurry

Gemüsecurry Mangold in Schälchen

Mangold asiatisch

 Zutaten

500 g Mangold, 4 Knoblauchzehen – in Scheiben schneiden, 1 Zwiebel – in Würfel schneiden, 3 EL Sojasauce, 8 EL Wasser, 3 EL Rapsöl, 1 EL Zucker, 1 EL Reisessig, Pfeffer, Salz

 Zubereitung

Den Mangold waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anschmoren, dann den Mangold, Sojasauce, Essig und das Wasser zugeben. Wenn die Mangoldblätter zusammengefallen sind, die Kokosmilch und die Gewürze zugeben und alles ca. 10 Minuten auf mittlerer Stufe (ohne Deckel) köcheln und reduzieren lassen. Jetzt erst mit Salz abschmecken. Wird vor dem Reduzieren schon „richtig“ gewürzt, kann das Gemüse überwürzt sein.

Gemüsecurry Reis in Schälchen

 Asiatisches Gemüsecurry für 6 Personen

 Gemüse

1 kleinen Blumenkohl – in Rosen brechen, 1 kleinen Brokkoli – in Rosen brechen, 1          Aubergine – in Scheiben schneiden und vierteln, 2 große Karotten – Scheiben oder Stifte schneiden, 1 Zuccini – Scheiben schneiden – halbieren, 1 Kohlrabi – ca. 1 cm dicke Streifen schneiden, 2 Stangen Porree – 2 cm dicke Ringe schneiden, 2 Paprika – große Stücke schneiden, 2 runde Rettiche oder 1 spitzen Rettich – in Scheiben schneiden, 1 Glas Bambusstreifen – abgießen, 6 Knoblauchzehen – Scheiben schneiden

5 EL Sojasauce, 4 EL Fischsauce, 8 EL Wasser, 8 EL Öl (Erdnussöl oder Rapsöl), 3 Büchsen Kokosmilch, 3-4 Blätter langblättrigen- oder Vietnamesischen Koriander, 6 Kaffirlimettenblätter, 5 Stängel Zitronengras – vierteln und mit dem Messerrücken aufbrechen, 2 daumengroße Stücke Ingwer – in dünne Scheiben schneiden, 4 TL Curry,  1/2 Tl Cayennepfeffer (alternativ für Curry und Cayennepfeffer) 4 EL rote Currypaste , 1 EL Zucker, 3 EL Reisessig, 1 Bund Koriandergrün rupfen – zum darüber streuen

 Zubereitung

Öl in einem großen Wok (besser in zwei) erhitzen,

Ingwer, Zitronengras, Knoblauch mit dem Curry (Currypaste) anbraten, die Möhren, den Porree und den Kohl zugeben und anschmoren. Dann, bis auf den Rettich, das andere Gemüse zugeben. Nach kurzer Schmorzeit mit Wasser und Reisessig ablöschen, kurz darauf alle Zutaten, Gewürze und die Kokosmilch zugeben. 2 Minuten vor Ende  der Garzeit die Rettichspalten in den Wok geben und unterheben. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen.

Die Garzeit liegt insgesamt etwa bei 12 Minuten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.

Die Korianderblätter darüber streuen – guten Appetit.

Dazu passt Basmati-, Jasmin- oder Duftreis.

Gemüsecurry 1

Koriander

Koriander ist das weltweit meistverwendete Gewürzkraut. Es ist sozusagen die asiatische Petersilie, aber wird auch in Mittelamerika sehr viel verwendet. Koriander stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und verbreitete sich von dort nach Asien. Man nutzt das Koriandergrün und die Korianderkörner. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates nutzte schon Korianderfrüchte bei Magen- und Darmbeschwerden, denn Koriander wirkt verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend und appetitanregend. Beim Stillen überträgt sich die krampflösende Wirkung über die Muttermilch auf den Säugling. Frisches Koriandergrün soll bei Entgiftungskuren die Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper unterstützen.
In der Küche werden Koriandersamen als Gewürz beim Backen von Brot, Weihnachtsgebäck und Apfelkuchen eingesetzt. Die Samen passen genauso gut zu Auberginen, Rote Bete, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten, Fisch- Fleisch- und Geflügelgerichten. Es ist ein Bestandteil des Currypulvers.
Koriandersamen im Mund zerkaut, sollen gegen den unliebsamen Knoblauchgeruch helfen.
Das Koriandergrün hat ein ganz spezielles und intensives Aroma, man mag es, oder man mag es nicht. Daher kommt auch der negative Volksname Wanzendill. In Asien und Südamerika kann man das nicht verstehen, denn hier wird das seifig- ölige Aroma als angenehm empfunden.
Das Koriandergrün eignet sich für Salate, Suppen, Reisgerichte und asiatische Pfannengerichte. Es wird, wie Petersilie, erst ganz zum Schluss unter die Speisen gemischt.

Südamerik Koriander small 019

Vietnam small 015
Koriandersorten
„Aladin“ verbreitete Sorte für die Ernte von Blattkoriander.
„Marino“ verbreitete Sorte für die Ernte von Koriandersamen.
„Thüringer“ an das hiesige Klima gut angepasste Sorte
„Cilantro“ (bezeichnet in Mittelamerika Koriander) und die Koriandersorte „Confetti“ – Ihr Geschmack ist für Koriandereinsteiger geeignet.
„Langer Koriander“ (Sägezahndistel) stammt aus Südamerika, es ist eine kleinwüchsige Sorte und hat ein fantastisches Aroma. Schon wenige Blätter genügen um einem Gericht den intensiven Geschmack zu geben. Diese Koriandersorte kann getrocknet werden, ohne dass sie ihr Aroma verliert.
„Vietnamesischer Koriander“ ist ein robustes Knöterichgewächs und hat ein leichtes Korianderaroma mit einem pfeffrigen Geschmack. Er wird in Vietnam zum Würzen von sauer eingelegtem Gemüse, Salaten und Suppen verwendet. Auch diese Sorte lässt sich gut trocknen.
Die anderen Koriandersorten sollten eingefroren werden oder in Öl konserviert werden nach Pesto-Art.

Koriander small 014

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Bruschetta

Bruschetta mit Basilikum

Nach dem Kuchen brauchte ich etwas Herzhaftes und das sollte schnell gehen. Es gibt jetzt endlich schmackhafte Tomaten, also gab es Bruschetta mit frischen Kräutern. Das ist unkompliziert und schmeckt immer.

Bruschetta

Zutaten für 2-3 Personen
450 g Strauchtomaten, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, ca. 6 ELOlivenöl, 1 Handvoll Basilikumblätter, 5 kleine Thymianzweige (oder 1 gehäufter TL getrockneter Thymian), Fleur de Sel, Pfeffer , 4 Scheiben Mischbrot oder Ciabatta, was im Hause ist.
Zubereitung
Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, so klein wie man sie mag. Die Zwiebel und eine Knoblauchzehe in ganz feine Stücke schneiden und zu den Tomaten in eine Schüssel geben. Die Tomaten mit Meersalz, Pfeffer, dem grob gehackten Basilikum und dem fein geschnittenen Thymian kurz würzen, Olivenöl zugeben und erst jetzt alles vorsichtig vermischen. Anschließend noch einmal abschmecken. Die zweite Knoblauchzehe schälen und zur Seite legen.

Den Grill im Backofen anstellen. Die Brotscheiben mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln, mit der zweiten Knoblauchzehe einreiben und von beiden Seiten rösten oder das Brot auf ein Backblech legen und in ca. 8 Minuten schön kross backen und raus damit.

Alles zusammen auf den Tisch bringen und selbst belegen, wer möchte kann noch Käse dazu nehmen, egal ob Mozzarella oder Parmesan.

Kirschtomaten an Holzdecke hängend zum trocknen

Buntes Backgemüse

Backgemüse mit Holzlöffel

 Buntes Backgemüse

Dieses Gericht ist so einfach. Man muss nur frisches Gemüse, Gewürze und Kräuter nutzen und man hat ein köstliches Essen.

Zutaten für vier Personen

2 kleine Auberginen
2 mittlere Zucchini, für’s Auge – eine gelbe und eine grüne Zucchini
2 rote Paprika
4 große Kartoffeln
1 Dose Tomatenstücke
2 rote Zwiebeln würfeln
1 daumengroßes Stück Ingwer in feine Stücke schneiden oder reiben
5 Knoblauchzehen fein stückeln
1 EL Senfkörner
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Minze
5-6 Blätter Salbei
1 EL Tandoori Masala (Koriander, Cumin, Ingwer, Knoblauch, Chilies)
Pfeffer, Salz, 1 Prise Zucker, 1 gestrichenen TL Zimt
Olivenöl

Zubereitung
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln schälen, Gemüse und Kartoffeln in grobe Würfel schneiden, in eine Backform schichten, mit Pfeffer, Salz und Zimt würzen und Olivenöl über das Gemüse geben. Dann kommt das Backblech für ca. 35 Minuten in den Ofen, bis das Gemüse beginnt zu bräunen.
In einer Pfanne Öl erhitzen und die Senfkörner kurz rösten (2-3 Minuten), die Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer zugeben und solange braten, bis die Zwiebeln zu bräunen beginnen. Jetzt kommen die Tomatenstücke und etwa die Hälfte der grob geschnittenen Kräuter dazu. Alles zusammen 10- 15 Minuten schmoren. Reduziert die „Soße“ zu stark, hilft etwas Wasser oder ein Schuss Wein – rot oder weiß. Das Gemüse sollte später aber nicht in der Soße „schwimmen“. Nach der Backzeit das Gemüse und die Soße vorsichtig miteinander vermischen, dabei die restlichen Kräuter unterheben. Wer mehr Röstaromen mag, übergrillt die Gemüsepfanne noch einmal für einige Minuten im Ofen. Guten Appetit

Backgemüse in Bratpfanne

Bohnen – Quinoa – Salat

Quinoa Bohnen hell

Quinoasalat mit einer anderen Geschmacksvariante. Auch diesen Salat könnt ihr gut zur Arbeit, einem Picknick oder einem Grillabend mitnehmen.

Bohnen-Quinoa-Salat

Auf die Kräuter kommt es an.

Zutaten

250 g Grüne Bohnen putzen und in gleich große Abschnitte schneiden und bissfest in Salzwasser mit Bohnenkraut kochen.

250 g (Abtropfgewicht) weiße Riesenbohnen aus der Dose

200 g Quinoa nach Anleitung gekocht

1 Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden

Saft einer ½ Limette

Saft einer ½ Zitrone

1 El Thymian getrocknet (wenn möglich Zitronenthymian)

1 EL Oregano getrocknet

1 EL Bohnenkraut getrocknet

4 EL Olivenöl

1 TL Zucker

Pfeffer, grobes Meersalz

Zubereitung

Alle Kräuter mit etwas Meersalz und Pfefferkörnern in einem Mörser fein zerstoßen. Die abgespülten und abgetropften weißen Bohnen mit den grünen Bohnen und den anderen Zutaten vorsichtig in einer Schüssel vermischen, die Kräuter zugeben, abschmecken und zum Schluss das Olivenöl unterheben.

Die Kräuter und die Bohnen harmonieren wunderbar miteinander, deshalb verzichte ich bei diesem Salat auf zu viel Säure und Zucker.

Quinoa

Teerezepte – Melisse und Co.

Zitronenmelisse Zitronenverbene im Krug Teegläser Plätzchen

Die Natur stellt uns viele Heilmittel zur Verfügung. Kräuter sind nicht nur schmackhaft im Essen, aus ihnen können Tees, Wickel, Öle und Tinkturen hergestellt werden. Man unterscheidet zwischen einem Aufguss und einem Absud. Ein Aufguss wird mit Blättern und Blüten durchgeführt. Der Absud (Abkochung) wird hauptsächlich zur Extraktion der Inhaltsstoffe von Rinden und Wurzeln angewendet.

Pfefferminzaufguss

1/4 l Wasser aufkochen, kurz abkühlen lassen, 1-2 TL Pfefferminzkraut damit übergießen und das Ganze abgedeckt ca. 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen.

Wirkung

Pfefferminze wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, hilft bei Verdauungsstörungen, wirkt allgemein erfrischend und kühlend, gegen Muskelschmerzen und Schweregefühl in den Beinen.

Rezept für den sogenannten Glückstee

Verbene, Lindenblüten, Kamille und Pfefferminze zu gleichen Teilen mischen. Von der Mischung 2 TL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und 8 Minuten ziehen lassen, abseihen und 2x täglich trinken.

Wirkung

Stimmungsaufhellend, erfrischend und entspannend.

Zitronenverbene im Kräuterbeet

Zitronenverbene (Eisenkraut)

Die Zitronenverbene verströmt einen wunderbar intensiven Zitronenduft, der von den Blättern der Pflanze ausgeht. Sie liebt sonnige Standorte und einen nährstoffreichen und leicht feuchten Boden. Staunässe sollte vermieden werden. Bei ihr braucht man für die Anzucht mehr Geduld als bei der Zitronenmelisse. Aus den Blättern können Tees hergestellt werden. In der Küche passt die Zitronenverbene zu Fisch, Geflügel und sie kann zum Aromatisieren von Marinaden, Essig und Öl genutzt werden. Die Zitronenverbene schmeckt gut in Smoothies, Milchshakes, Limonaden und Likören.

Der Teeaufguss wird genau wie beim Pfefferminztee durchgeführt.

Wirkung

Verdauungsfördernd, antibakteriell, krampflösend für die Muskulatur, entspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend. Die Verbene gilt als „verlässlicher Freund des Magens“.

Zitronenmelisse im Kräuterbeet

Melisse

Auch die Zitronenmelisse duftet angenehme nach Zitrone. Geerntet wird vor der Blütezeit im Juni. Sobald die Mellise anfängt zu blühen schmeckt und riecht sie nicht mehr so aromatisch. Also vor der Blüte genießen oder die Blätter trocken.

Minztee

1-2 TL Minzblätter mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 8 – 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf trinken.

Wirkung

Beruhigend, angstlösend, gegen Blähungen und Völlefühl, in Cremes wirkt sie gut gegen Lippenherpes

Die drei Kräuter:  Pfefferminze, Zitronenverbene und Zitronenmelisse können auch gut in einer Teemischung kombiniert werden.

Grüner Spargel mit Maracuja

Grüner Spargel mit Maracuja

Dieses Spargelgericht ist leicht, lecker und schnell gezaubert.

Grüner Spargel mit Maracuja Vinaigrette

Zutaten für 4 Personen
1 kg grüner Spargel
600 g Kartoffeln
3 Maracuja
150 g Parmesan grob reiben
150 ml Olivenöl
2 milde Chili entkernen und in sehr feine Stücke schneiden
Pfeffer, Salz, Zucker

Die Zubereitung ist einfach und ohne größeren Aufwand umzusetzen.

Vinaigrette
Die Maracuja halbieren, das weiche Innere mit einem Löffel ausschaben, in einer Schale mit dem Olivenöl, den Chilis und 1 EL Zucker verrühren. Anschließend mit Pfeffer und Salz würzen und abschmecken bis eine angenehme Balance von süß und sauer erreicht ist.

Kartoffeln
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, in gleichmäßige Ecken teilen und, wenn der Spargel gebraten wird, in einer Pfanne mit Öl schwenken, bis sie goldbraun sind.

Spargel
Den Spargel vorbereiten: Die Enden abschneiden und den Spargel ab dem zweiten Drittel schälen – im zweiten Drittel sehr dünn und zu den Enden hin dicker. Anschließend den Spargel halbieren und die unteren Hälften in eine Pfanne mit heißem Öl geben. Nach etwa 3 Minuten die oberen Hälften dazugeben und insgesamt etwa 10 Minuten braten. Zwischenzeitlich können sie etwas Wasser zugeben, nicht mehr als 50 ml. Der Spargel gart so besser und braucht weniger Öl. Ist das Wasser verkocht, können die Spargelstücke noch leicht bräunen. Dann etwas Meersalz darüber streuen, mit den Kartoffeln, Parmesan und der Vinaigrette auf vorgewärmten Tellern anrichten, fertig.

Spargelgericht mit Kartoffeln und Parmesan

Spargelsalat

Schüssel mit Spargelsalat

„Wer Spargel isst, der sündigt nicht.“ (Volksmund). Und so ist es. Spargel ist kalorienarm und freundlich zum Blutzucker. Durch seinen hohen Kaliumwert und niedrigen Natriumwert hat er eine harntreibende Wirkung und ist gut gegen Verstopfung. Wir machen uns sehr gerne diesen kalorienarmen, erfrischenden und leichten Spargelsalat. Ihn kann man gut zur Arbeit oder zu einem Picknick mitnehmen.

Spargelsalat

Zutaten
1 kg weißer Spargel
0,5 kg grüner Spargel
1 Bund Radieschen, Radieschen in Scheiben schneiden
1/2 Bund Schnittlauch in kleine Abschnitte schneiden
1/2 Bund Petersilie
1-2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden
2 Stängel Estragon frisch (1/4 TL getrocknet)
1 Zitrone
1 EL hellen Balsamico oder Reisessig
2 EL Zucker
Pfeffer, Salz, 1 Prise Muskatnuss, 2 EL Rapsöl

Den Spargel schälen und in ca. 3 cm Abschnitte schneiden, die Köpfe beiseite stellen. In einem Topf die Spargelstücke, knapp mit kaltem Wasser bedeckt, mit Salz und etwas Zucker zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, kommen die Spargelköpfe dazu, ab dann zusammen für maximal 12 Minuten kochen. Der Spargel soll bissfest sein. Den Spargel abgießen und in einem Durchschlag gut abtropfen und abkühlen lassen bis er nur noch lauwarm ist.
In der Zwischenzeit die Kräuter fein hacken, mit allen anderen Zutaten in eine große Schüssel geben und vorsichtig mit dem Spargel vermischen, abschmecken und das Öl unterheben.
Der Spargel nimmt die Gewürze und Aromen sehr schnell auf, so dass der Salat gleich nach der Zubereitung lauwarm gegessen werden kann. Dazu passen in Butter geschwenkte Salzkartoffeln oder geröstetes Brot.

Quinoa – in 2 Variationen

Heute habe ich zwei verschiedene Quinoasalate im Angebot. Ich bin ein absoluter Fan von den eiweißreichen und gesunden Samen. Quinoa kann man mit allen Gemüsesorten kombinieren.

Quinoa Tomatensalat

Quinoa Tomatensalat

Zutaten

800 g kleine feste Tomaten – vierteln
125 g Quinoa ca. 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen
2 Kugeln Mozzarella in Würfel schneiden
1 kleine Zwiebel fein würfeln
1/2 Zitrone
1/2 TL Zucker
Pfeffer
2 EL Balsamico
1 Prise getrockneten Thymian
1/4 TL getrockneten Oregano
3 EL gutes Olivenöl

Zubereitung

Den Quinoa nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Bis auf das Öl alle Zutaten in eine große Schüssel geben und die Tomaten vorsichtig unterheben. Den Salat etwa 1/2 Stunde ziehen lassen. Danach abschmecken und nachwürzen. Zum Schluss das Olivenöl unterheben.

Quinoasalat mit Matjes

Matjessalat Spezial

Zutaten

250-300 g Matjesfilet oder Heringsfilets in Stücke schneiden
125 g Quinoa nach Anleitung kochen und abkühlen lassen
5- 6 Kartoffen – als Pellkartoffeln kochen, pellen und würfeln
300 g gekochte Rote Bete – in schmale Streifen schneiden
1 festen Apfel – in schmale Streifen schneiden
1 spitze Paprikaschote – in kleine Würfel schneiden
5-6 Cornichons – in kleine Würfel schneiden
1 kleine Zwiebel – in kleine Würfel schneiden
1 Zitrone
2 EL Balsamico
1 Bund Dill – ohne Stiele fein hacken
1/2 Bund Petersilie – hacken
2 TL Zucker
1/2 TL süßen Paprika
Pfeffer aus der Mühle
etwas Salz zum nachwürzen
4 EL Rapsöl

Zubereitung

Alle Zutaten mit dem Quinoa und den noch lauwarmen Pellkartoffeln (so nehmen sie die Gewürze und Aromen besser auf) vorsichtig vermischen. Die Matjesfilets werden, meist in Öl eingelegt, in unterschiedlichen Qualitäten angeboten. Sie sollten fest und ohne Gräten sein. Der Fisch ist salzig, aber je nach Grundwürze muss der Salat noch nachgesalzen werden. Die Kräuter und das Öl zum Schluss unterheben. Im Kühlschrank etwas ziehen lassen und mit geröstetem Vollkornbrot servieren.

Spargel Birnen Gratin

Spargelgratin und Spargel mit Birnen

Spargel Birnen Gratin für 4 Personen

Auch das ist ein leichter Auflauf mit einer fruchtigen Note. Und, die Spargelzeit beginnt gerade.

Zutaten

1 kg Spargel
1 feste Birne
6 Kartoffeln, mittlere Größe
150 ml Gemüsebrühe
200 g Frischkäse
200 g Parmesankäse grob reiben
1 Ei
Pfeffer, 1 Prise Zucker, Muskat

Auflaufform

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Spargel schälen und in ca. 4 cm große Stücke schneiden, die Köpfe zur Seite legen und den Spargel in kaltem Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker zum kochen bringen. Nun die Spargelköpfe zugeben und zusammen weitere 10 Minuten kochen. Den Spargel abgießen und gut abtropfen lassen. Inzwischen die Kartoffeln schälen, in feine Scheiben schneiden und in wenig Salzwasser 5 Minuten lang kochen, abgießen und zusammen mit dem Spargel in die Auflaufform geben. Die Birne in Scheiben schneiden und unter die Kartoffeln und den Spargel heben und etwas Muskat darüber reiben. Den Frischkäse und das Ei in der Gemüsebrühe cremig schlagen und ein Drittel des Käses unterrühren. Die Creme auf dem Gemüse verteilen, ein weiteres Drittel Parmesan darüber streuen und die Auflaufform für 20 Minuten (2. Schiene von unten) in den Ofen geben. Danach das restliche Drittel Parmesan über das Gratin streuen und für weitere 5-8 Minuten überbacken (Grillstufe) bis der Käse goldbraun ist.