Saftiger Zucchinikuchen

Zucchinicake

Saftiger Zucchinikuchen

Auch dieses Rezept stammt von meiner Mutter. Der Rührteig ist schnell gemacht und der Kuchen schmeckt köstlich.

Zutaten Teig

3 Eier, 1/8 l Öl, 180 g Zucker, 1 Vanillezucker, 150 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 300 g gemahlene Haselnüsse, 1 EL Speisestärke, 1 EL Kakao, 250 – 280 g geraspelte Zucchini, Prise Salz

Zutaten Glasur

Puderzucker, Zitronensaft oder Rum, Kakao

Zubereitung

Zucchini raspeln und mit einer Prise Salz in einem Sieb etwa eine Stunde stehen lassen. Die Zucchini ziehen etwas Wasser. Die Zucchini mit den Händen ausdrücken, um die Flüssigkeit zu reduzieren.

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen

Mehl, Kakao, Backpulver, Speisestärke, gemahlene Haselnüsse vermischen. Die 3 Eier mit dem Öl, dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Mehlmischung langsam hinzugeben und gut unterrühren. Die geraspelten Zucchini mit den Händen vorsichtig auswringen und unter den Teig rühren. Teig in die Backform geben.

Backzeit

65 – 75 Minuten bei 170 Grad Umluft

Glasur

2-3 TL Zitronensaft (oder Rum) mit Puderzucker und Kakao zu einer glatten Masse verrühren.

Nach dem Backen den Kuchen etwas abkühlen lassen und den noch  warmen Kuchen mit der Glasur bestreichen.

Der Kuchen schmeckt auch toll mit Preiselbeeren und Sahne.

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Zucchinisalat- simpel und schnell

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Zucchinisalat

Zucchinisalat- so simpel und schnell

Es ist mal eine andere Art der Zubereitung von Zucchinis.

Zutaten für 4 Personen

2 Zucchini, 1 Dose Kidneybohnen, 1 Paket Zuckerschoten, 200 g Mini- Mozzarellakugeln, ca. 100g Basilikumpesto, je ca. 25g Pinien- und Kürbiskerne, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Pinienkerne und Kürbiskerne in der Pfanne getrennt anrösten. Die Zuckerschoten kurz blanchieren, kalt abschrecken und halbieren. Mit einem Spiralschneider die Zucchinnudeln herstellen. Die „Nudeln“ in einer Schüssel salzen und pfeffern und mit den übrigen Zutaten mischen. Der Salat sollt nicht mehr als zwei Stunden im Voraus vorbereitet werden, da die Zucchinis sonst Wasser ziehen und der Salat zu matschig wird.

Zutaten Basilikumpesto

75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150 ml Olivenöl, Meersalz

Zubereitung Pesto

Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

Kinder Tafel web

Gemüsecurry

Gemüsecurry Mangold in Schälchen

Mangold asiatisch

 Zutaten

500 g Mangold, 4 Knoblauchzehen – in Scheiben schneiden, 1 Zwiebel – in Würfel schneiden, 3 EL Sojasauce, 8 EL Wasser, 3 EL Rapsöl, 1 EL Zucker, 1 EL Reisessig, Pfeffer, Salz

 Zubereitung

Den Mangold waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anschmoren, dann den Mangold, Sojasauce, Essig und das Wasser zugeben. Wenn die Mangoldblätter zusammengefallen sind, die Kokosmilch und die Gewürze zugeben und alles ca. 10 Minuten auf mittlerer Stufe (ohne Deckel) köcheln und reduzieren lassen. Jetzt erst mit Salz abschmecken. Wird vor dem Reduzieren schon „richtig“ gewürzt, kann das Gemüse überwürzt sein.

Gemüsecurry Reis in Schälchen

 Asiatisches Gemüsecurry für 6 Personen

 Gemüse

1 kleinen Blumenkohl – in Rosen brechen, 1 kleinen Brokkoli – in Rosen brechen, 1          Aubergine – in Scheiben schneiden und vierteln, 2 große Karotten – Scheiben oder Stifte schneiden, 1 Zuccini – Scheiben schneiden – halbieren, 1 Kohlrabi – ca. 1 cm dicke Streifen schneiden, 2 Stangen Porree – 2 cm dicke Ringe schneiden, 2 Paprika – große Stücke schneiden, 2 runde Rettiche oder 1 spitzen Rettich – in Scheiben schneiden, 1 Glas Bambusstreifen – abgießen, 6 Knoblauchzehen – Scheiben schneiden

5 EL Sojasauce, 4 EL Fischsauce, 8 EL Wasser, 8 EL Öl (Erdnussöl oder Rapsöl), 3 Büchsen Kokosmilch, 3-4 Blätter langblättrigen- oder Vietnamesischen Koriander, 6 Kaffirlimettenblätter, 5 Stängel Zitronengras – vierteln und mit dem Messerrücken aufbrechen, 2 daumengroße Stücke Ingwer – in dünne Scheiben schneiden, 4 TL Curry,  1/2 Tl Cayennepfeffer (alternativ für Curry und Cayennepfeffer) 4 EL rote Currypaste , 1 EL Zucker, 3 EL Reisessig, 1 Bund Koriandergrün rupfen – zum darüber streuen

 Zubereitung

Öl in einem großen Wok (besser in zwei) erhitzen,

Ingwer, Zitronengras, Knoblauch mit dem Curry (Currypaste) anbraten, die Möhren, den Porree und den Kohl zugeben und anschmoren. Dann, bis auf den Rettich, das andere Gemüse zugeben. Nach kurzer Schmorzeit mit Wasser und Reisessig ablöschen, kurz darauf alle Zutaten, Gewürze und die Kokosmilch zugeben. 2 Minuten vor Ende  der Garzeit die Rettichspalten in den Wok geben und unterheben. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen.

Die Garzeit liegt insgesamt etwa bei 12 Minuten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.

Die Korianderblätter darüber streuen – guten Appetit.

Dazu passt Basmati-, Jasmin- oder Duftreis.

Gemüsecurry 1

Koriander

Koriander ist das weltweit meistverwendete Gewürzkraut. Es ist sozusagen die asiatische Petersilie, aber wird auch in Mittelamerika sehr viel verwendet. Koriander stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und verbreitete sich von dort nach Asien. Man nutzt das Koriandergrün und die Korianderkörner. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates nutzte schon Korianderfrüchte bei Magen- und Darmbeschwerden, denn Koriander wirkt verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend und appetitanregend. Beim Stillen überträgt sich die krampflösende Wirkung über die Muttermilch auf den Säugling. Frisches Koriandergrün soll bei Entgiftungskuren die Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper unterstützen.
In der Küche werden Koriandersamen als Gewürz beim Backen von Brot, Weihnachtsgebäck und Apfelkuchen eingesetzt. Die Samen passen genauso gut zu Auberginen, Rote Bete, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten, Fisch- Fleisch- und Geflügelgerichten. Es ist ein Bestandteil des Currypulvers.
Koriandersamen im Mund zerkaut, sollen gegen den unliebsamen Knoblauchgeruch helfen.
Das Koriandergrün hat ein ganz spezielles und intensives Aroma, man mag es, oder man mag es nicht. Daher kommt auch der negative Volksname Wanzendill. In Asien und Südamerika kann man das nicht verstehen, denn hier wird das seifig- ölige Aroma als angenehm empfunden.
Das Koriandergrün eignet sich für Salate, Suppen, Reisgerichte und asiatische Pfannengerichte. Es wird, wie Petersilie, erst ganz zum Schluss unter die Speisen gemischt.

Südamerik Koriander small 019

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Koriandersorten
„Aladin“ verbreitete Sorte für die Ernte von Blattkoriander.
„Marino“ verbreitete Sorte für die Ernte von Koriandersamen.
„Thüringer“ an das hiesige Klima gut angepasste Sorte
„Cilantro“ (bezeichnet in Mittelamerika Koriander) und die Koriandersorte „Confetti“ – Ihr Geschmack ist für Koriandereinsteiger geeignet.
„Langer Koriander“ (Sägezahndistel) stammt aus Südamerika, es ist eine kleinwüchsige Sorte und hat ein fantastisches Aroma. Schon wenige Blätter genügen um einem Gericht den intensiven Geschmack zu geben. Diese Koriandersorte kann getrocknet werden, ohne dass sie ihr Aroma verliert.
„Vietnamesischer Koriander“ ist ein robustes Knöterichgewächs und hat ein leichtes Korianderaroma mit einem pfeffrigen Geschmack. Er wird in Vietnam zum Würzen von sauer eingelegtem Gemüse, Salaten und Suppen verwendet. Auch diese Sorte lässt sich gut trocknen.
Die anderen Koriandersorten sollten eingefroren werden oder in Öl konserviert werden nach Pesto-Art.

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Buntes Backgemüse

Backgemüse mit Holzlöffel

 Buntes Backgemüse

Dieses Gericht ist so einfach. Man muss nur frisches Gemüse, Gewürze und Kräuter nutzen und man hat ein köstliches Essen.

Zutaten für vier Personen

2 kleine Auberginen
2 mittlere Zucchini, für’s Auge – eine gelbe und eine grüne Zucchini
2 rote Paprika
4 große Kartoffeln
1 Dose Tomatenstücke
2 rote Zwiebeln würfeln
1 daumengroßes Stück Ingwer in feine Stücke schneiden oder reiben
5 Knoblauchzehen fein stückeln
1 EL Senfkörner
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Minze
5-6 Blätter Salbei
1 EL Tandoori Masala (Koriander, Cumin, Ingwer, Knoblauch, Chilies)
Pfeffer, Salz, 1 Prise Zucker, 1 gestrichenen TL Zimt
Olivenöl

Zubereitung
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln schälen, Gemüse und Kartoffeln in grobe Würfel schneiden, in eine Backform schichten, mit Pfeffer, Salz und Zimt würzen und Olivenöl über das Gemüse geben. Dann kommt das Backblech für ca. 35 Minuten in den Ofen, bis das Gemüse beginnt zu bräunen.
In einer Pfanne Öl erhitzen und die Senfkörner kurz rösten (2-3 Minuten), die Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer zugeben und solange braten, bis die Zwiebeln zu bräunen beginnen. Jetzt kommen die Tomatenstücke und etwa die Hälfte der grob geschnittenen Kräuter dazu. Alles zusammen 10- 15 Minuten schmoren. Reduziert die „Soße“ zu stark, hilft etwas Wasser oder ein Schuss Wein – rot oder weiß. Das Gemüse sollte später aber nicht in der Soße „schwimmen“. Nach der Backzeit das Gemüse und die Soße vorsichtig miteinander vermischen, dabei die restlichen Kräuter unterheben. Wer mehr Röstaromen mag, übergrillt die Gemüsepfanne noch einmal für einige Minuten im Ofen. Guten Appetit

Backgemüse in Bratpfanne

Kochen mit Minze

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Gegrillte Mediterrane Gemüse-Tofu-Spieße
Rezept für 3-4 Personen

Zutaten
200g Tofu (natur oder geräuchert)
100g Schafskäse
½ Aubergine
1 mittelgroße Zucchini
ca. 10 mittelgroße Champignons halbieren
10 Schalotten für etwa 5 Minuten blanchieren

Marinade
Olivenöl
2 TL mittelscharfen Senf
1 TL Tomatenmark
1 mittelscharfe Chili fein würfeln
Saft einer ½ Zitrone
2 EL Balsamico
jeweils 1 TL getr. Oregano, getr. Thymian, getr. Rosmarin, Paprikapulver
1 EL Rohrzucker
etwas Kreuzkümmel, Curry, Pfeffer, Salz

Zubereitung
Alle Zutaten für die Marinade miteinander verrühren. Ruhig etwas mehr vorbereiten, da die Spieße beim Grillen damit bepinselt werden können.
Tofu ist ohne Gewürze kein geschmackliches Highlight. Er nimmt aber gut die Aromen von Kräutern und Gewürzen an. Mit einer Marinade erreicht man das am besten. Dazu wird der Tofu in Streifen oder Würfel geschnitten, vorsichtig ausgedrückt und für mindestens 2 Stunden in der Marinade im Kühlschrank mariniert.
Die vorab in Wasser eingeweichten Holzspieße abwechselnd mit den Gemüse-, Tofu -, und Käsewürfeln bestücken. Festeres Gemüse schön eng an den Schafskäse schieben, dann bleibt er beim Grillen auf dem Spieß. Die Gemüsespieße mit etwas Marinade bepinseln und mit wenig Hitze grillen. Wenn ihr einen Grill mit Deckel habt, brauchen die Gemüsespieße etwa 15 Minuten bei 120-140 Grad. Hin und wieder das Grillgut mit etwas Wasser befeuchten und mit der restlichen Marinade bepinseln.

Petersilienkartoffeln mit Olivenöl
Pro Person 3-4 mittelfeste Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und mit 2/3 Gemüsebrühe und einem Drittel Olivenöl ca. 15 Minuten mit Deckel kochen. Die Flüssigkeit darf die Kartoffeln dabei höchstens nur zu 2/3 bedecken. Zum Ende der Kochzeit, wenn die Kartoffeln noch bissfest sind, den Deckel wegnehmen und bei kleiner Hitze die Flüssigkeit verdampfen lassen, dabei hin und wieder umrühren. Wenn noch zu viel Wasser im Topf ist, etwas abgießen. Bekommen die Kartoffeln eine „cremige“ Oberfläche, 1 Bund geschnittene Petersilie unterheben. Sollten die Kartoffeln in den letzten Minuten zu trocken werden, einfach etwas Olivenöl zugeben.

Joghurt – Minze – Dip

Zutaten

300 g Naturjoghurt, 1/2 Handvoll frische Melissenblätter – kleingeschnitten , 1/4 Handvoll frische Petersilie – kleingeschnitten, abgeriebene Schale 1/2 Bio- Zitrone, 1/4 Schlangengurke – kleine Stücke, 1/2 TL  zermörserten Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten mischen, bis auf die Schlangengurke. Den Dip ca. 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen, damit der Joghurt die Minzaromen annehmen kann. Kurz vor dem Servieren die kleingeschnittene Schlangengurke unterheben.

Dieser sommerlich, frische Geschmack passt gut zu den gegrillten Gemüsespießen.

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Die Minzen gehören mit ihrem kühlenden und leicht scharfen Aroma zu den beliebtesten Kräutern. Schon in der Antike war der Duft der grünen Minze (Spearmint) sehr beliebt. Die grüne Minze stammt ursprünglich aus Südeuropa, aber hat sich schon lange unserem Klima angepasst.  Heute unterscheidet man grob zwischen Pfefferminze und grüner Minze. Die Pfefferminze entstand rein zufällig in einem Pfefferminzfeld in der Nähe von London, wo sich mithilfe einer Biene die dort angebaute grüne Minze mit einer wilden Wasserminze kreuzte. Der Botaniker John Ray beschrieb 1696 diese erste Pfefferminze, aus der alle heutigen Pfefferminzzüchtungen hervorgegangen sind. Heutzutage gibt es eine große Vielfalt von Minzsorten: Pfefferminze, Apfelminze, Erdbeerminze, Schokominze, arabische Minze usw.

Die mehrjährige Minze liebt feuchte Standorte, einen Humusboden in halbschattiger bis sonniger Lage.

Ein Minzbeet sollte alle drei Jahre seinen Platz wechseln, denn Minzen sind mit sich selbst unverträglich und fühlen sich nicht lange am selben Standort wohl. Die Minze breitet sich gerne überall aus, daher ist es gut sie in Töpfe zu verbannen oder eine Wurzelsperre einzurichten.

Grüne Minze ist erfrischend und schmeckt süßlich scharf. Pfefferminze hat einen hohen Mentholgehalt und ist schärfer, süß, herb mit einem kühlenden Nachgeschmack.  Es werden die Blätter frisch oder getrocknet verwendet. Sie kann man auch gut einfrieren- klein hacken und in Eiswürfelbehälter mit etwas Wasser vermischen.

Küche

In der Küche verfeinert die Minze Süßspeisen wie Obstsalate, Quarkdesserts, Wassermelone und Eis. Vor allem Schokolade verträgt sich wunderbar mit der kühlenden Minzschärfe. Pfefferminzblätter mit geschmolzener Schokolade überzogen schmecken zum Beispiel köstlich.

Pfefferminze und arabische Minze passen gut zu Bulgur oder Couscoussalaten, Hülsenfrüchte, Auberginen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Zucchini,  Lamm und Huhn, kalte Gurkensuppe und Joghurtspeisen.

Pfefferminze eignet sich gut für Tee und Sirup und aromatisieren Bowlen, Liköre, Cocktails und andere Getränke. In Gelees ist die Pfefferminze auch eine perfekte Ergänzung.

Naturheilkunde

Es werden frische, getrocknete Pfefferminzblätter sowie das Pfefferminzöl genutzt. Pfefferminzöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch geernteten, blühenden Zweigspitzen der Pfefferminze hergestellt.

Pfefferminze wirkt krampflösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend und anregend auf die Gallensaftproduktion. Das im ätherischen Öl enthaltende Menthol wirkt leicht betäubend und vermittelt auf der Haut das Gefühl von Kälte. Pfefferminze wird bei Magen- Darm- Beschwerden, Schwangerschaftserbrechen, bei Übelkeit und äußerlich bei Kopfschmerzen eingesetzt. Bei Dauergebrauch kann Pfefferminze aber auch den Magen reizen. Die mentholfreien Sorten wie grüne Minze, Apfelminze sind magenfreundlicher.

Bei Kopfschmerzen und Migräne hilft es, mit Pfefferminzöl die Schläfen zu massieren.

Einreibungen mit Pfefferminzöl wirken lindernd bei Muskel- und Nervenschmerzen.

Kinder

Kinder ab 4 Jahren sollten die Einnahme von 3-5 g Minze, zwischen 10-16 Jahren 3-6 g Minze täglich nicht überschreiten und sollten Pfefferminze nur bei Bedarf einnehmen.

Kontraindikation

Pfefferminzöl nicht auf Brust oder in das Gesicht von Babys und Kleinkindern  auftragen, es kann zum Glottiskrampf bis hin zum Ersticken führen. Pfefferminze bitte nicht bei Gallenblasenentzündungen, Verschluss der Gallenwege und bei schweren Leberschäden anwenden. Bei Einnahme von Pfefferminzöl kann Sodbrennen auftreten. Bei äußerer Anwendung können Hautreaktionen auftreten oder es kann zu Atembeschwerden kommen.

Ganz viel Zucchini

Zucchini

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Zucchini

Zucchini gehören zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Sie im Garten selber ziehen macht Spaß, denn ist recht einfach und man hat schnell schöne grüne oder gelbe Erfolgserlebnisse. Das Problem ist nur, wenn die Dinger wachsen, dann muss man auf einmal sehr viele von ihnen verarbeiten. Oft bekommt man auch noch weitere Früchte von ebenfalls stolzen Hobbygärtnern geschenkt und man steht mit einem Berg Zucchini da. So wie wir zur Zeit. Also ran an den Ofen. Hier nun einige leckere Rezepte und ihr seht, es ist ein Gemüse mit dem man viel machen kann.

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Zucchinipuffer

Zutaten für den Teig
1 große oder zwei mittelgroße Zucchini
2 Kartoffeln (mgl. mehlig)
1 Ei
1 mittelgroße Zwiebel fein würfeln
1/2 Schafskäse (100-120g)
5 EL Semmelmehl
Muskat, Pfeffer, Salz, eine Teelöffelspitze Zucker
Rosmarin, Thymian, Oregano fein hacken
Pankomehl zum Panieren (Mehlieren)

Zutaten für den Dip
250 g Magerquark
4 EL Saure Sahne oder Schmand
Schnittlauch, glatte Petersilie fein hacken
Pfeffer, Salz, 1/2 TL Zucker

Die Zucchini grob, die Kartoffel fein reiben. Bei großen Zucchinies das Kerngehäuse vorab herausschneiden. Das geriebene Gemüse in einen Durchschlag (Sieb) geben etwas Salz dazu und ca. eine Stunde das Wasser abtropfen lassen. Wenn die Masse noch zu nass ist, könnt ihr sie in einem Leinentuch auspressen. Das Salz hilft das Wasser zu entziehen. Aber Vorsicht, der Schafskäse ist recht salzig.
Nach dem Entwässern die Zutaten untermischen, abschmecken und ca. 10 Min. ruhen lassen.

In dieser Zeit kann der Dip zubereitet werden – alle Zutaten mit einem Schneebesen aufschlagen.

In einer großen Pfanne Öl erhitzen, kleine flache (8cm große) Zucchinipuffer formen, vorsichtig mit Pankomehl
mehlieren und gleich in die heiße Pfanne geben. Die Temperatur reduzieren und auf jeder Seite ca. 5-8 Min. goldbraun braten. Die Pfanne darf nicht „trocken“ werden, also zwischendurch Öl zugeben.
Fertige Puffer auf Küchenpapier legen, so dass das Öl aufgenommen wird. Die Zeit habt ihr, da die Puffer recht lange die Wärme halten und heiß verzehrt euch einen verbrannten Gaumen bescheren.

Mit dem Dip auf einem Teller anrichten – Lasst es euch schmecken.

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Zucchinikuchen

2 Eier
125g weißer Zucker
125g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250ml neutrales Öl
200g Zucchini, grob geraspelt
1/2 TL Salz
250g Mehl, 1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
100g Walnusskerne, sehr fein gehackt

Puderzucker zum Besieben

Backen: 50 Minuten bei 180 Grad Celsius
Kastenform gefettet

Zuerst die Zucchini raspeln und in einem Sieb ca. 1 Stunde lang abtropfen lassen.
Ofen vorheizen. Die Eier mit dem gesamten Zucker, Vanillezucker und Öl verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, danach Zucchini und Walnüsse unterheben. Anschließend diese Mischung zu der Eiermasse dazugeben und unterrühren. In die Backform füllen und goldbraun backen.

Nach dem Abdämpfen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker besieben.

Eingelegte Zucchinies

Zutaten
4 kleine Zucchinies
6 Schalotten ganz
1 Chili in Ringe schneiden
1TL Senfkörner
2-3 EL Zucker
ca. 1 TL Salz
250ml Wasser
8 Pfefferkörner
8 Koreanderkörner
40ml Reisessig (alternativ Balsamico)

Alle Zutaten in einem Topf ca. 10 Minuten kochen.
Inzwischen die Zucchinies in Scheiben oder Stifte schneiden ( je 1cm dick).
Den Sud abschmecken und bei Bedarf nach Gusto nachwürzen.
Zucchinistücke in den Topf geben und maximal 5 Minuten kochen.
Nun entweder in einer Schüssel abkühlen lassen und kalt servieren oder in ein, mit kochendem Wasser ausgespültes, Schraubglas geben und fest verschließen. Im Kühlschrank halten die Zucchinies dann mindestens 1-2 Wochen.