Süß-saurer Lauch

lauch scholle 2 sm

Süß-Saurer Lauch mit Ziegenfrischkäse

Das ist mal eine ganz andere Art Lauch zu garen. Es hat mir unglaublich gut geschmeckt. Das Rezept ist aus dem Buch: “Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi. Wir haben es leicht abgeändert.

Als „Beilage“ gab es frisches Schollenfilet und Petersilienkartoffeln.

Zutaten für 4 Personen

8 relativ dünne Lauchstangen – nur der weiße Teil, 3 Lorbeerblätter, 3-4 Knoblauchzehen – in dünne Scheiben geschnitten, 250 ml trockener Weißwein, 4 EL Olivenöl, 30 g Korinthen, 1 rote Zwiebel, 1-2 EL Apfelessig oder weißer Balsamicoessig, 2 TL Brauner Zucker, 2 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl, 100g Ziegenfrischkäse- oder Ziegenquark, 1 EL Kerbelblätter oder Petersilie (wir haben gemischt), Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Lauchstangen quer in etwa 10 cm lange Abschnitte schneiden und gründlich waschen, dann die Lorbeerblätter und den Knoblauch hinzufügen. Den Wein, das Olivenöl sowie ca. 250 ml Wasser angießen, sodass die Lauchstücke zur Hälfte in der Flüssigkeit liegen. ¾ TL Salz, eine Prise braunen Zucker und etwas schwarzen Pfeffer zugeben und bei mittlerer Temperatur etwa 30 Minuten garen, bis kein Widerstand mehr spürbar ist, wenn man den Lauch mit einem Messer einsticht. Die Lauchstücke ein bis zweimal wenden, damit sie gleichmäßig garen.

Den Lauch aus dem Sud nehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Die Lorbeerblätter entfernen, dann die Korinthen, die Zwiebel, Essig, Zucker, 1 kräftige Prise Salz und Pfeffer in den Sud geben und bei hoher Temperatur einkochen lassen bis er andickt. Das dauert 12-15 Minuten. Vom Herd nehmen, zum Marinieren beiseitestellen.

Das Raps-oder Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne mit mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Den Lauch vorsichtig hineingeben und auf jeder Seite 2 Minuten anbraten, bis er eine leicht goldbraune Färbung annimmt. Auf einen Teller legen und abkühlen lassen.

Zum Servieren die Lauchstücke auf Tellern anrichten. Den Ziegenkäse oder Ziegenquark in Klecksen darauf verteilen, alles mit Zwiebel-Korinthen-Dressing beträufeln und mit Kerbel oder Petersilie garnieren.

lauch scholle 1 sm

 

Gebackene Rote Zwiebeln

Gebackene Zwiebeln

GEBACKENE ROTE ZWIEBELN MIT WALNUSS-SALSA

Da der Frühling nicht so richtig in Schwung kommt und die Temperaturen im Keller sind, gibt es heute noch einmal ein Gericht, das im Backofen zubereitet wird. Aufgeschrieben wurde es von Yotam Ottolenghi, der uns schon viele geniale Gaumenfreuden kreiert hat. Ich habe sein Rezept jedoch etwas abgewandelt, weil in unserer Speisekammer ein paar Zutaten fehlten, wie z.B. Rucola, den ich durch Salat ersetzt habe. Ohne die Frikadellen sind die milden und süßlichen Zwiebeln eine wunderbare Vorspeise, mit ihnen, eine vollständige Mahlzeit.

Rote Zwiebeln

Zutaten

4 mittelgroße rote Zwiebeln (600 g), 1 EL Olivenöl, 1 Salatherz – quer in schmale Streifen schneiden, ½ Bund Petersilienblätter, 60 g weicher Ziegenkäse – in 2 cm große Stücke zerteilt, 50g Cranberries oder Granatapfelkerne, Salz und schwarzer Pfeffer

Salsa

Zutaten

65 g Walnusskerne – grob gehackt, 1 rote Chilischote, von den Samen befreit und fein gehackt, 1 Knoblauchzehe – zerdrückt, 3 EL Rotweinessig, 1 EL Olivenöl

Zubereitung

Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Zwiebeln schälen, von Stiel- und Wurzelansätzen befreien. In Scheiben von etwa 2cm Dicke schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die Scheiben mit Olivenöl bestreichen, Salz, einer Prise Zucker und etwas schwarzem Pfeffer würzen und etwa 40 Minuten im Ofen rösten, bis sie weich und goldbraun sind. Haben sie nicht ausreichend Farbe genommen, für einige Minuten unter den Grill schieben. Während die Zwiebeln im Ofen sind, sämtliche Zutaten für die Salsa in eine kleine Schüssel geben, mit 1 kräftigen Prise Salz würzen und sorgfältig verrühren. Beiseitestellen. Zum Servieren Salatstreifen und Petersilie in einer großen Schüssel vermengen Die warmen Zwiebeln, den Käse und die Hälfte der Salsa hinzufügen und ganz behutsam durchheben, damit die Zwiebeln nicht zerfallen. Auf flachen Tellern anrichten, mit der restlichen Salsa überziehen und servieren.

Bulgurfrikadellen

Bulgurfrikadellen

Zutaten

250g Bulgur in 650 ml Wasser kochen, 1 Zwiebel – fein gehackt, 2 Eier, 2 TL Mehl, 1 EL Senf, 1 EL Tomatenmark, 50g getrocknete Tomaten – gehackt, Salz, Pfeffer, ½ TL Kreuzkümmel, 1 EL Oregano oder Majoran, 1TL Paprika, Olivenöl zum Braten

Zubereitung

Den abgekühlten Bulgur mit allen Zutaten verkneten, abschmecken nicht vergessen, flache Frikadellen formen und bei niedriger Hitze in ausreichend Olivenöl braten, bis sie eine goldene Farbe bekommen. Vor dem Servieren die Frikadellen nebeneinander auf ein Küchenpapier legen, so dass überschüssiges Öl aufgesaugt wird.

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Linsenfrikadellen

Linsen Frikadellen angerichtet mit Brokkoli

Linsenfrikadellen

Vorab, es ist nicht mein Ziel ein Imitat der klassischen Frikadelle, Bulette oder Pflanzerl zu braten. Bis auf die Basis sind die Zutaten und Gewürze aber fast identisch und da man sie auch mit Ketchup oder Senf, kalt oder warm essen kann, gibt es im Geschmack und im Aussehen durchaus Ähnlichkeiten.

Auch die Linsenfrikadellen gibt es morgen bei uns im Zeitfenster zum Probieren – nach der Yogastunde.

Zutaten für mindestens 6 Personen

500 g Linsen (bis auf die roten Linsen, die zu schnell zerkochen, eignen sich alle Sorten) nach Anleitung kochen, abgießen und gut auskühlen lassen – sie sollten nicht zerfallen.

2 Brötchen, in Wasser eingeweicht und anschließend gut ausgepresst, 3 Eier, ca.100 g Semmelbrösel, 2 EL Thymian, 1 TL Rosmarin, 2 EL Oregano ooder Majoran, 150 g geriebenen Parmesan, 3 Stücke weiche getrocknete Tomaten- fein gehackt, 2 rote Zwiebel- fein gewürfelt, 2 Knoblauchzehen pressen, 2 EL Senf, 2 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Rapsöl und Olivenöl zum Braten, Panko-Mehl

Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Das geht mit der Hand am besten, da die Linsen zwar gar sein, aber dennoch ihre Form behalten sollen. Die Masse nun etwa 15 Minuten ruhen lassen und anschließend in nicht zu große Bällchen formen. Sollte der Teig zu nass sein, könnt ihr den Teig mit Semmelbrösel leichter formbar machen. Auf kleiner (!) Flamme werden die leicht flach gedrückten Frikadellen von beiden Seiten gebraten, bis sie schön gebräunt sind.

Die Linsenfrikadellen harmonieren zum Beispiel mit einem Pflücksalat und einer fruchtigen Vinaigrette, einem Chutney, oder wie oben schon erwähnt mit den üblichen Zutaten der Berliner Bulette: Senf oder Ketchup.

Noch zwei Tipps: Die Frikadellen werden fester, wenn ihr beim Braten der ersten Seite einen Deckel auf die Pfanne setzt. Wenn ihr seht, dass diese Seite braun genug ist, kann der Deckel weg, kurz den Dampf verdunsten lassen und auf der zweiten Seite fertig braten. Ich habe einen Teil der Frikadellen vor dem Braten in Panko-Mehl gewälzt. Das ergibt schöne goldbraune und knusprige Außenseiten.

Mango-Apfel-Chutney

1 große Mango, 2 säuerliche Äpfel, 1 große rote Zwiebel, 2 EL weißen Balsamicoessig, Saft einer Zitrone, 3 EL braunen Zucker,  2 EL milden Curry, 1 kleines Stück Ingwer, 1 TL süßen Paprika, 1 Chili-Schote, 1 Prise Zimt, 1 Prise Kurkuma, Salz

Essig, Zitrone, die fein gewürfelte Zwiebel, Zucker, die fein gehackte Chili und den geriebenen Ingwer in einem Topf erhitzen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend kommen die gewürfelten Äpfel, die Mangowürfel und die Gewürze dazu. Während das Chutney noch weitere 8 Minuten auf kleiner Flamme köchelt mit Salz abschmecken und kalt stellen.

Direkt vom Herd in abgekochte Schraubgläser gefüllt, hält das Chutney mindestens 1/2 Jahr. Tipp: Nach dem Abfüllen das Glas auf den Kopf stellen.