Rhabarberquarkkuchen

Rhabarberqurakkuchen

Rhabarberquarkkuchen

Quarkkuchen mit Rhabarber – ein süß- saurer Leckerbissen. Das ursprüngliche Rezept war für Sauerkirschen gedacht, aber man muss die kurze Rhabarberzeit ausnutzen. Ich habe weniger Zucker verwendet und den Rhabarber mit Kokosblütenzucker gesüßt, in Klammern steht meine Zuckermenge. Außerdem hatte ich das Backpulver vergessen, der Klassiker, aber es hat trotzdem gut funktioniert.

Zutaten Teig

150 g (120 g) Zucker, 300 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 Ei, 100 g weiche Butter

Zutaten Obst

600–800 g Rhabarber (geschält) oder 1 Glas Kirschen, 1 Paket Vanillepuddingpulver (mit Kirschen 1/2 Paket), 3 EL Zucker (3 EL  Kokosblütenzucker)

Zutaten Quarkmasse

150 g Zucker (85 g Zucker), 3 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 500 g Magerquark, 1 Spritzer Zitronensaft, 3 EL Vanillepuddingpulver

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, kleinschneiden und im Topf mit dem Zucker weichkochen. Mit einem Paket Vanillepuddingpulver (nach Packungsbeilage) aufkochen, erkalten lassen. Oder 1 Glas Kirschen mit 1/2 Päckchen Puddingpulver aufkochen und erkalten lassen.

Eine Springform einfetten und mit Semmelbrösel bestreuen.

Den Backofen auf 200 Grad Umlauft vorheizen (Ich fand die Temperatur sehr sportlich und habe den Ofen anfangs auf 200 Grad eingestellt dann nach der Hälfte der Backzeit auf 180 Grad reduziert und den Kuchen mit Backpapier abgedeckt, damit er nicht zu dunkel wurde)

Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker verrühren, 1 Ei gut unterrühren, anschließend das mit dem Backpulver vermischte Mehl. So lange rühren, bis ein krümeliger Teig entsteht. 2/3 davon in die gefettete Springform drücken mit einem kleinen Rand. Darauf den erkalteten Rhabarber geben.

Alle Zutaten für die Quarkmasse verrühren und auf die Früchte geben und zum Schluss die restlichen Teigkrümel auf der Masse verteilen.

Backzeit: ca. 1 Stunde (wie schon oben beschrieben den Teig abdecken, sobald er zu dunkel wird)

Rhabarberquarkkuchen

 

Omas Quarkkuchen mit Erdbeermarmelade

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Marmeladen selber machen ist ganz einfach und geht sehr schnell. Das tolle ist, man weiß genau was drin ist. Nach dem Holunderblütengelee gibt es nun eine Erbeermarmelde mit Vanille. Normalerweise beliefert mich meine Mutter mit ihren Marmeladenkreationen, aber durch die Entfernung Bochum – Berlin ist der Nachschub etwas stockend. Da meine Marmeladenvorräte aufgebraucht sind, stelle ich mich selber an den Herd. Meine Mutter gehört schon zur Königsklasse der Marmeladenhersteller. Sie mixt  verschiedene Früchte oder Fruchtsäfte miteinander, arbeit mit verschiedenen Zuckersorten. Ich halte es da doch noch ganz einfach und konzentriere mich auf eine Frucht und auf einen Gelierzucker 2 :1.

Herstellung:

Marmeladengläser und Deckel zur Desinfektion abkochen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. Zu 1kg Erdbeeren das Mark von 3 Vanilleschoten (Vanilleschoten längs aufschneiden und das Mark rauskratzen) und den Saft von 2 Limetten hinzugeben. Gut verrühren. Dann 2 Pakete Gelierzucker (Packungsanleitung beachten) 2:1 unterrühren und 5 Minuten lang aufkochen. Die Marmelade heiß in Marmeladengläser einfüllen, etwas Luft zum Deckel lassen, verschließen, kopfüber abstellen und abkühlen lassen.

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Die Marmelade schmeckt ganz toll auf einem Quarkstuten. Den Quarkstuten gab es schon bei meiner Oma und Mutter am Sonntagmorgen zum Frühstück.

Hier nun das Rezept von Omas Quarkstuten:

1/4 Pfund Butter, 1/4 Pfund Zucker, 2 Eier (kleine Eier dann 3 Stück), 1/2 Pfund Magerquark, Saft einer 1/2 Zitrone und etwas geriebene Zitronenschale, 1 Pfund Mehl, 1Päckchen Backpulver.

1/4 Pfund Butter mit einem 1/4 Pfund Zucker schaumig schlagen, nacheinander die 2 Eier unterschlagen. Die Masse 30 – 40 Sekunden gut schlagen.

1/2 Pfund Quark (die Flüssigkeit vom Quark abgießen) unterrühren und anschließend den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Zum Schluss 1 Pfund Mehl, vermischt mit 1 Päckchen Backpulver, nach und nach unterkneten. Den Teig in eine gebutterte Kastenbackform einfüllen.

Den Kuchen 40 Minuten (so steht es im Rezept, die Öfen waren früher wohl etwas anders, mein Ofen braucht 50 – 60 Minuten) mit Ober- Unterhitze bei 180° backen.

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