Tomatenketchup und Basilikumpesto

Tomatoes

Tomaten Currysoße

Zutaten

1 Kg reife Tomaten, 1 Tube Tomatenmark für eine schöne rote Farbe, 3 EL weißen Balsamico, 3 EL Curry, 2 EL Zucker, braun, 1 große Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 ELmittelscharfen Senf, 2 EL Worcestersauße, 2 EL Paprikapulversüß, 2 TLPaprikapulverscharf, Salz und Cayennepfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Knoblauch und die Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl glasig schmoren, die Tomaten grob zerkleinern und zugeben. Nach etwa 20 Minuten kommen die anderen Zutaten dazu. Mit kleiner Hitze weiter reduzieren, dabei fleißig umrühren. Die Tomaten können nun püriert werden, mit dem Mixstab oder einfacher und feiner mit dem Mixer. Abschließend mit Zucker, Balsamico und Curry abschmecken (hier ist der individuelle Geschmack entscheidend) und noch einmal aufkochen.

Abgefüllt wird in, mit kochendem Wasser gespülte, Gläser, die dann fest verschraubt auf den Kopf gestellt auskühlen müssen. Die Temperatur der Currysoße sollte beim Abfüllen über 60°C liegen. Achtet darauf, dass die Gläser so gefüllt sind, dass zum Schluss etwas Luft zwischen Soße und Deckel bleibt.

Viel Spaß beim Grillen.

Basilikumpesto

Zutaten
75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150ml Olivenöl, Meersalz

Zubereitung

Pinienkerne, alternativ gehen auch Mandeln, in einer fettfreien Pfanne rösten. Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

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Brotkranz mit Basilikumpesto

Hefebrot

Brotkranz mit Basilikumpesto

Der Brotkranz ist eine schöne Beilage für kräftige Grillgerichte oder mediterranes Schmorgemüse. Der Hefeteig ist gut vorzubereiten und das Basilikumpesto hält sich einige Zeit im Kühlschrank. Ein Tomatensalat oder Insalata Caprese ergänzen ihn perfekt.

Zutaten Teig

500 g Mehl Typ 550, 1 Würfel frische Hefe, 1 TL Zucker, 2-3 EL Olivenöl, ca. 250 ml warmes Wasser, 1-2 TL Salz

Zutaten Basilikumpesto

2 Bund Basilikum (kann auch mehr sein), 50 g frischen Parmesan, 1 Knoblauchzehe, 50-80 g Pinienkerne, nach Geschmack Salz und Pfeffer

Zubereitung

Den Würfel frische Hefe mit dem Zucker und etwas Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte die aufgelöste Hefe. Mit etwas Mehl „zudecken“ und einen Moment stehen lassen. Olivenöl und Salz zugeben, alles miteinander verkneten. Nach und nach das warme Wasser zugeben, nicht alles auf einmal. Manchmal benötigt man weniger, manchmal mehr Wasser. Der Teig sollte gut verknetbar sein, sich von der Schüssel und den Händen lösen können. Den Teig mindestens 60 Minuten ruhen lassen. Inzwischen das Pesto vorbereiten.

Die Pinienkerne in einer Pfanne, ohne Fett, rösten. Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln funktionieren auch) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten. Aber hier wollen wir es natürlich für das Brot verwenden.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche erneut gut durchkneten und 1 cm dick zu einem Quadrat ausrollen. Noch einmal mindestens 45 Minuten ruhen lassen. Das Pesto anschließend auf dem Teig dick verstreichen. Den Teig von der Seite aufrollen. Die Rolle von oben längs einschneiden, dann die Teigrolle verdrehen und so zu einem Kranz formen. Die Enden vorsichtig aufeinander drücken.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. 30 – 40 Minuten backen (stand im Rezept, ich musste ihn gute 50 Minuten backen).

 

 

 

Rote Bete Pesto

Rote Rübe

Rote Bete esse ich für mein Leben gern. Ich mag sie in allen Variationen. Heute habe ich mich für Rote Bete Pesto entschieden. Beim Kochen verflüchtigen sich einige wertvolle Inhaltsstoffe, deshalb ist es besser die Knollen im Ofen zu backen. Dennoch habe ich sie heute für das Pesto 15 Minuten in Wasser gekocht, weil mir einfach Zeit  fehlte und auch beim Kochen bleiben noch genügend  gesunde Inhaltsstoffe übrig.

Rote Bete Pesto

Zutaten

500 g gekochte Rote Bete, 80 geröstete Pinienkerne, 3 Knoblauchzehen, 1 Zweig Rosmarin, 1 Handvoll Petersilie, Saft einer Zitrone, 5 EL Olivenöl (ich habe mehr genommen), 50 – 100g Parmesan (auch mag ich mehr Parmesan), 1 TL Salz (nach Geschmack mehr oder weniger), 1/2 TL Zucker, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst wird die Rote Bete 15 Minuten gekocht und danach geschält. Dann den Knoblauch schälen, die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, Parmesan reiben, Petersilie und Rosmarin von den Zweigen zupfen und den Zitronensaft auspressen. Öl, Salz, Pfeffer und Zucker bereitstellen.

Alles zusammen zerkleinern. Ich mache es portionsweise in einem Universalzerkleinerer und gebe die Portionen in eine Schüssel, dann kann ich zum Schluss in Ruhe nachwürzen und nach Bedarf Olivenöl unterrühren. Olivenöl darf nicht zu sehr und zu lange geschlagen werden, sonst wird es bitter!

Sehr gut schmeckt das Pesto auf gerüstetem Brot, zu Pasta und Kartoffeln.

Rote Bete, auch bekannt als Rote Rübe, hat von September bis März Saison. Die rote Rübe gibt es im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Beim Einkauf solltet Ihr darauf achten, dass die Rüben schön fest, nicht zu groß und dick sind. Rote Bete kann gut und lange an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort gelagert werden. Zum Einfrieren ist die rohe Rübe nicht geeignet, sie sollte vorher gekocht werden. Wichtig, dass die Rübe mit unversehrter Schale gekocht wird, ansonsten würde die Rote Bete „ausbluten“ und die strahlende Farbe verlieren. Mann kann die Rote Bete auch im Ofen backen, statt im Wasser zu kochen. Nach dem Kochen können Sie die Schale leicht mit einem Messer entfernen. Auch roh schmeckt Rote Bete hervorragend.

Rote Bete ist reich an Be­tain, einem se­kun­dä­ren Pflan­zen­stoff, der die Funk­ti­on der Le­ber­zel­len sti­mu­liert, die Gal­len­bla­se kräf­tigt und dabei hilft, die Gal­len­gän­ge ge­sund und frei zu hal­ten. Be­tain be­sitzt ausßer­dem die Fä­hig­keit, den Ho­mo­cys­tein­spie­gel zu sen­ken und schützt dadurch vor Herz- und Ge­fäß­krank­hei­ten. Zudem wirkt Betain entzündungshemmend und erhöht unseren Serotoninspiegel (unser Glückshormon), damit wir mit guter Laune durch die kalte Jahreszeit kommen.  Rote Bete enthält große Men­gen an Eisen, Vitmanin B, Fol­säu­re und Kalium.

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Kirschen und „Fastfood“ Pasta

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Kirschen sind tolle Früchte, sie schmecken nach Sommer und Sonne. Im Wettbewerb mit den Elstern habe ich im Kirschbaum gestanden und ca. 3 kg gepflückt. Es ist herrlich, einen Moment die Gartenarbeit ruhen lassen, die Früchte knabbern und die warme Jahreszeit genießen. Heute haben wir ordentlich im Garten gewühlt, waren ganz schön erledigt und hatten keine Lust aufwendig zu kochen. Im Schrank fanden wir Pasta, auf dem Küchentisch Tomaten, im Tiefkühlfach Scampi, schnell noch durch’s Kräuterbeet gehüpft – Majoran, Thymian, Rosmarin und Basilikum gepflückt, ein paar Kirschen entsteint, nochmals durch den Kühlschrank „gefegt“ und dabei Ricotta und Schmandreste gefunden. Schon hatten wir genug, um ein leckeres Hauptgericht und ein Dessert zu zaubern. Pasta und Pesto sind immer schnell gemacht.

Pasta mit Tomatensugo, Scampi und Basilikumpesto zum Abschluss ein Kirschdessert
Bereitet erst das Dessert und stellt es kalt. Dann das Pesto und zum Schluss die Pasta.
Das Pestorezept habe ich schon im letzten Sommer unter „Sommer im Glas“ gebloggt. Hier noch einmal zur Erinnerung:

Basilikumpesto

75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150ml Olivenöl, Meersalz

Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

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Pasta, Garnelen und Tomatensugo für 4 Personen

Tomatensugo
2 Zwiebeln, 6-8 Knoblauchzehen, 250g Tomatenstücke (Dose oder frisch), 1/2 Glas Rotwein, eine Handvoll Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran), 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer, gehobelter Parmesan.
3 Knoblauchzehen und die Zwiebeln stückeln und in Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten, mit Rotwein ablöschen nacheinander die Tomaten und die gehackten Kräuter zugeben. Auf kleiner Flamme reduzieren lassen.

Pasta
In einem großen Topf Salzwasser erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln in den Topf geben. Auf unserer Packung waren 11 Minuten angegeben. Stellt die Uhr auf nur 7 Minuten. Danach die Pasta abgießen und gut abgetropft unter das Sugo heben (deshalb die große Pfanne oder ihr verwendet einen Wok).

Scampi
Während die Nudeln kochen in einer Pfanne mit Öl die ganzen, leicht angedrückten, Knoblauchzehen anrösten, die Scampi dazugeben und auf jeder Seite nicht länger als 1 Minute braten, mit Salz und Pfeffer würzen, fertig.

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Basilikum

Basilikum steht für Italien, aber das Kraut ist ursprüngliche eine asiatische Würzpflanze. Seit rund 3000 Jahren wird Basilikum in Indien kultiviert.
Es gibt eine Vielzahl von Variationen des Basilikums, die sich in Aussehen, Geruch und Geschmack deutlich unterscheiden. Da ist der Klassiker – die Basilikumsorte Genoveser, oder die feinblättrige Pflanze – der Pistou- Basilikum und das Buschbasilikum. Letzteres wächst hier gut im Garten oder im Balkonkasten. Es gibt mehrere verschiedene Sorten des rotblättrigen Basilikum. Deren Geschmack ist etwas herber und leicht schärfer. Die drei verschiedenen Sorten des Thai- Basilikums sind für die asiatische Küche geeignet.
Verwendet werden meist frische Blätter. Frische Blätter und auch das getrocknete, gerebelte Kraut können in Öl eingelegt werden, da die Aromastoffe des Basilikums fettlöslich sind.
Frische Basilikumblätter lassen sich gut einfrieren, wenn sie vorab mit etwas Speiseöl eingerieben werden.
Basilikum hat eine appetitanregende, verdauungsfördernde und harntreibende Wirkung. Ihm wird eine desinfizierende Wirkung zugeordnet, es wirkt antibakteriell. Basilikum kann auch Schäden, die durch freie Radikale entstehen, vorbeugen.
In meinem Lieblingskraut stecken reichlich ätherische Öle und Saponine. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken, über die Zellwände des Darms, reinigend. Sie helfen bei Verstopfung und gegen Blähungen.
Anwendung: Basilikum möglichst immer frisch verwenden. Kauft also einen Topf. Oft sind zu viele Pflanzen in den Töpfen, also ruhig einige Stängel unten ausschneiden (und verwenden). Später immer die oberen Blätter abschneiden, bis zum darunter wachsenden Blattpaar. Das Basilikum am besten erst kurz vor dem Essen schneiden.
Teeaufguss:
Dafür braucht ihr 1 TL gehacktes Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) für 1 Tasse Wasser. Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, ca. 3 Minuten abkühlen lassen, dann über die Blätter gießen und 5 Minuten ziehen lassen.
2-3 Tassen täglich (morgens, mittags und abends), langsam und ungesüßt.
Wie schon gesagt, es wirkt antibakteriell und man kann es bei der Einnahme von Antibiotikern unterstützend einsetzen. Es ist reich an Vitamin A und C, hat einen hohen Anteil an Eisen. Im Ayurveda wird die reinigende Kraft des indischen Basilikums geschätzt. Basilikum besitzt dieselben Enzyme, die auch in entzündungshemmenden Medikamenten enthalten sind, wie zum Beispiel in Ibuprofen oder Tylenol. Ich versuche immer erst einmal einen Basilikumtee zu trinken bevor ich zu Medikamenten greife.

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Schnelles Kirschdessert für 3 Personen

Zutaten
100 g Haferplätzchen oder Amaretti (ital. Mandelgebäck), 300 g entsteinte Kirschen (kurz aufgekocht oder Kirschen aus dem Glas), etwas Kirschlkör (wir hatten nur Obstler, es geht auch ohne Schnaps), 100 g Schmand, 100 g Ricotta, 1 Becher Sahne, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Päckchen Sahnesteif, 1/2 TL Zimt, 2-3 TL Kakaopulver, 1 Päckchen Tortenguss
Zubereitung
Die Plätzchen in der Küchenmaschine zerkleinern und in die Gläser geben, sie bilden den Boden des Desserts. Mit etwas Kirschlikör beträufeln, festdrücken. Auf den Plätzchenboden die Kirschen geben und mit dem Tortenguss bedecken (Tortenguss nach Anleitung aufkochen), abkühlen lassen. Schmand, Zimt und Ricotta verrühren. Die Sahne mit Vanillezucker und dem Sahnesteif schlagen, anschließend unter die Schmand – Ricotta – Mischung heben. Die Masse auf die abgekühlten Kirschen schichten. Ihr könnt die Schichten nach Belieben variieren – noch eine zweite Plätzchenschicht oder Kirschschicht – wie ihr möchtet. Anschließend garnieren. Dazu habe ich Kakaopulver, Kirschen und Sahne genommen, es gehen auch Schokostreusel, geröstete Mandeln, gehackte Walnüsse usw. Schaut einfach nach was in euren Schränken zu finden ist. Joghurt mit Kirschen ist auch eine leckere Sache.

 

 

Bärlauchbrot und Bärlauchpesto

Bärlauchbrot auf Holzbrett mit Pesto und Tomaten

Mit Bärlauch eröffnen wir das Frühlingsprogramm in unseren Rezeptvorschlägen. Im Frühjahr hat er die höchste Wirkstoffkonzentration, weshalb man seine Blätter von März bis Mai pflückt.
Bärlauch werden Bärenkräfte zugeschrieben. Er ist reich an Eisen, Magnesium, Vitamin C und Mangan. Seine schwefelhaltigen Verbindungen unterstützen die Entgiftung des Körpers und sind in der Lage freie Radikale im Körper zu neutralisieren.
Er regt den Stoffwechsel an, wirkt gegen Arteriosklerose und ist Blutdruck senkend. Wenn die Blätter noch klein sind haben sie den intensivsten Knoblauchgeschmack. Man verwendet die Blätter frisch in Salaten, in Suppen, als Pesto oder in Aufstrichen und Kräuterbutter. Verarbeitet den Bärlauch am besten noch am gleichen Tag, wenn ihr ihn gekauft oder gepflückt habt, da er schnell welk wird.
Das Rezept für das Bärlauchbrot fand ich in der Zeitschrift „Küchenzauber“, habe es jedoch etwas verändert. Das Brot ist perfekt für das Osterfrühstück, noch leicht warm mit Butter oder frischem Quark ist es ein Gedicht. Bärlauch schmeckt sehr würzig und intensiv nach Knoblauch, ohne dass man nach dem Genuss riecht, als hätte man sich mit Knoblauch eingerieben.

Bärlauchbrot für eine Kastenform

Zutaten
100 g Bärlauch, 1/2 Würfel frische Hefe, 500 g Mehl, 2 TL Salz, 1 TL Zucker, 250 – 275 ml lauwarmes Wasser, 3 EL Olivenöl, 4 EL grob gehackte Walnusskerne, Butter um die die Form einzufetten, 3 EL geriebenen Peccorino oder alter Bergkäse
Zubereitung
Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl in die Rührschüssel geben. Das lauwarme Wasser abmessen. Die Hefe zerbröckeln und in einer Tasse mit lauwarmen Wasser auflösen (das geht von der Wassermenge ab), den Zucker zugeben. Die aufgelöste Hefe zum Mehl gießen und mit etwas Mehl zudecken. Die Schüssel gut abdecken und den Vorteig eine halbe Stunde gehen lassen. Erst jetzt das Salz, Olivenöl, die Walnüsse und den Bärlauch zufügen. Die Hälfte des Wassers zugeben und verkneten. Auf keinen Fall alles auf einmal hinzugeben, denn wieviel Wasser nötig ist, hängt u.a. von der Mehlbeschaffenheit oder von der Luftfeuchtigkeit ab. Weiter nach und nach das Wasser zugeben und gut verkneten. Der Teig muss sich glatt vom Schüsselrand lösen, darf nicht zu feucht oder zu trocken sein. Zugedeckt nun an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen (es geht auch über Nacht in der kühlen Speisekammer). Den Backofen vorheizen (180 Grad, Umluft) und die Kastenform einfetten. Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel herausnehmen, nochmals gut durchkneten, in die Kastenform füllen und mit Käse bestreuen.
Das Brot im Ofen ca. 30 – 40 Minuten backen. (Stäbchenprobe).

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Bärlauchpesto

Zutaten

120 g Bärlauch, 60 g Pinienkerne, 30 g Parmesan, ca. 8 EL Olivenöl, etwas Salz

Zubereitung

Den Bärlauch waschen und trocken tupfen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, den Parmesan reiben. Bärlauch, die gerösteten Pinienkerne und Parmesan in einem Mixer pürieren, dabei nach und nach das Olivenöl zugeben. Die Menge des Olivenöls richtet sich danach wie cremig ihr das Pesto haben möchtet. Salz nach Geschmack zugeben.

Es schmeckt sehr lecker auf geröstetem Baguettebrot.

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Sommer im Glas – Pesto selbermachen

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Pesto Rezepte

Oliven- Tomatenpesto
125g schwarze Oliven, 100g getrocknete Tomaten, 70g geröstete Pinienkerne, 2 Knoblauchzehen, ½ Chilischote, ca.180ml Olivenöl, 80g geriebenen Parmesan, 1TL Kapern, etwas Meersalz

Basilikumpesto
75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150ml Olivenöl, Meersalz

Korianderpesto
1 großes Bund Koriander, 100g geschälte Mandeln, ca. 150ml Olivenöl, Saft von ½ Limette, 2 Teelöffel Honig, ½- 1 Chilischote, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, 50g Pecorino, Salz, Pfeffer

Pinienkerne, alternativ gehen auch Mandeln, in einer fettfreien Pfanne rösten. Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

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