Kräuter- Knoblauchschnecken

Kräuter- Knoblauchschnecken

Käse- Knoblauchschnecken

Diese Kräuter- Knoblauchschnecken sind während eines gemütlichen Abends mit Familie und Freunden schnell verputzt.

Zutaten Kräuter- Knoblauchbutter

120 g Butter, 4 Knoblauchzehen, 1/2 Bund frische, glatte Petersilie, 3 Stängel frischen Thymian, etwas frischen Oregano, Salz, schwarzer Pfeffer, geriebene Schale einer Bio- Zitrone, etwas Muskatnuss

Zutaten Hefeteig

500 g Weizenmehl Typ 550, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1-2 TL Salz, 1-2 EL Olivenöl, ca. 200 ml warmes Wasser

Zubereitung

Die Trockenhefe mit dem Zucker und etwas Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte die aufgelöste Hefe. Mit etwas Mehl „zudecken“ und einen Moment stehen lassen. Olivenöl und Salz zugeben, alles miteinander verkneten. Nach und nach das warme Wasser zugeben, nicht alles auf einmal. Manchmal benötigt man weniger, manchmal mehr Wasser. Der Teig sollte gut verknetbar sein, sich von der Schüssel und den Händen lösen können. Den Teig mindestens 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Die weiche Butter mit 1 TL Salz und Pfeffer cremig schlagen. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse in die Butter geben. Kräuter hacken und mit der abgeriebenen Zitronenschale unter die Butter rühren. Noch weiter die Butter cremig schlagen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (30 x 40 cm groß und 1 cm dick). Den Teig abgedeckt kurz ruhen lassen. Zwei Drittel der Butter auf dem Teig verstreichen. Den Teig an der unteren Seite beginnend vom Körper weg langsam aufrollen, eng aber nicht quetschen.

Ein Backblech einfetten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss bestreuen. Die Schnecken mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen. Mit einem Tuch abdecken und noch weitere 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Kräuter- Knoblauchschnecken 20 bis 25 Minuten backen. Sie sollen goldbraun und durchgegart sein. Ich habe sie zum Ende hin noch mit etwas Salzwasser eingepinselt.

 

Kräuter- knoblauchschnecken

 

 

Abnehmen mit Kräutern

Tee kochen

Verschiedene Kräuter unterstützen das Abnehmen und kurbeln den Stoffwechsel an.

Gänseblümchen reinigen

Gänseblümchen enthalten viele Biostoffe, die den Stoffwechsel aktivieren. Ein Gänseblümchen-Tee wirkt blutreinigend und regt Leber und Galle an.

Anwendung

Für 1 Tasse Tee 2 Teelöffel frisch gepflückte Gänseblümchen (Blüten und Blätter) mit 1/4 Liter Wasser aufbrühen. 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen. 2 Tassen täglich langsam und schluckweise trinken. Blüten und Blätter schmecken auch prima im Salat, sind eine preiswerte Gute-Laune-Dekoration auf dem Teller. Wichtig: Nicht an befahrenden Straßen, Feldern, die gespritzt werden, oder Wiesen, auf denen Hunde rumlaufen sammeln!

Petersilie verbrennt Fett

Petersilie ist ein Vitamin-C-Wunder und Vitamin C ist wichtig für die Fettverbrennung. 1 Esslöffel gehackte Petersilie deckt schon den Tagesbedarf. Das Kraut stärkt das Bindegewebe, regt den Stoffwechsel an.

Anwendung

Anwendung: Täglich etwas frische Petersilie auf Gemüse, Salat oder im Kräuterquark essen. Wichtig: Kraut nicht mit kochen, denn dadurch gehen die Vitamine verloren. Streuen Sie die fein gehackte Petersilie erst ganz zum Schluss über die Gerichte.

Birkenblätter entwässern sanft

Birkenblätter wirken sanft entwässernd, sind deshalb auch bei schwachen Nierengeeignet. Aber bitte nur kurweise anwenden, nicht über 2-3 Wochen hinaus.

Anwendung

Für 1 Tasse 1 gehäuften Teelöffel mit 1/4 Liter Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt 2-3 Tassen trinken.

Basilikum

Basilikum gegen Verstopfung

In dem Lieblingskraut aller Mozzarella-Fans stecken reichlich ätherische Öle und Saponine. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken über die Zellwände des Darms reinigend. Basilikum hilft bei Verstopfung und gegen Blähungen.

Anwendung

 1 TL gehacktes Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) auf 1 Tasse Wasser. Wasser kochen, vom Herd nehmen, ca. 3 Minuten abkühlen lassen, dann über die Blätter gießen und 5 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie 2-3 Tassen täglich (morgens, mittags und abends), langsam und ungesüßt.

Natürlich schmeckt frisches Basilikum im Salat oder mediterranen Gerichten.

Brennnesseln kurbeln Stoffwechsel an

Brennnesseln liefern so viel Biostoffe, wie kaum ein anderes Unkraut. Kalzium, Kalium, Kieselsäure, Aminosäure (Eiweißbausteine) und Flavonoide, die den Stoffwechsel ankurbeln. Außerdem viel Vitamin C für den Fettabbau. Tee aus Brennesselblättern wirkt harntreibend, überschüssiges Wasser wird abtransportiert.

Anwendung

1/4 Liter kochendes Wasser auf 1-2 TL getrocknete Brennnesselblätter gießen. Zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. Abseihen und täglich 1-2 Tassen trinken. Oder jeden Tag ein Glas Brennnesselsaft. Vorsicht: Brennnesseln wegen ihrer stark entwässernden Wirkung nicht anwenden bei schwacher Herz- und Nierentätigkeit und nur kurweise anwenden. Nicht länger als 1-2 Wochen.

Frische Brennnesseln schmecken auch im Salat oder als Gemüse. Die jungen Blättchen kurz überbrühen, hacken und einfach mit Salz und Pfeffer würzen.

Kapuzinerkresse kräftigt

Wirkt allgemein kräftigend, leicht abführend, verdauungsfördernd

Anwendung

Blätter und Blüten als Salat anrichten. Fein geschnitten schmecken die Blätter auch im Quark als Brotaufstrich. Sie sind etwas scharf, nur sparsam verwenden! Der frische Saft aus Wurzeln und Blättern wirkt wassertreibend, man kann ihn im Reformhaus kaufen.

Kerbel entschlackt

Kerbel regt den Stoffwechsel an, wirkt entschlackend und entzündungshemmend.

Anwendung

Für Tee aus frischen oder getrockneten Kerbelkraut Wasser kochen, vom Herd nehmen, ca 3 Minuten abkühlen lassen, dann über 1 TL Blätter gießen und 5 Minuten ziehen lassen. Täglich 2-3 Tassen trinken. Oder Kerbelsaft aus dem Reformhaus trinken.

Nur die zarten Blätter vor der Blüte verwenden. Mit Kerbel könnt ihr Suppen, Soßen und Salate würzen. Kerbel nicht lange kochen, dann verliert er seinen bittersüßen Geschmack. Besser kurz vorm Anrichten über das Essen streuen

Tee kochen

 

Herzhafte Käse- Kräuterschnecken

Kräuterschnecken 1web

Herzhafte Käse-Kräuterschnecken

Wieder habe ich ein neues Kochbuch gekauft: „Eine kleine Küche in New York“ – das Kochbuch zum Blog „Smitten Kitchen“. Im Buch gibt es eine große Auwahl an herzhaften und süßen Rezepten. Beim Herumblättern fiel mein hungriger Blick auf das Rezept für die Kräuterschnecken, die wunderbar warm und kalt schmecken. Das Gebäck verströmt einen herrlichen Duft in der ganzen Küche.
Das ursprüngliche Rezept habe ich etwas abgewandelt.

Rezept für 12 Schnecken
Zutaten Teig

3 Tassen (375 g) Weizenmehl, 1 TL Salz, Pfeffer, 1 EL Zucker, 2 TL (1 Päckchen 7 g) Trockenhefe, 1 Tasse (235 ml) Milch, 4 EL zerlassene (55 g) Butter, lauwarm, sowie 1 EL Butter zum Einpinseln
Zutaten Füllung
1 EL geschmolzene Butter, 1 EL Frischkäse, 1 mittelgroße Zwiebel, 200 -250 g geriebenen Cheddar oder alten Gouda, 2 TL fein gehackter frischer Dill, 2 TL fein gehackte Petersilie, 1/4 TL Salz, schwarzen frisch gemahlenen Pfeffer
Zubereitung Teig
Mehl, Salz, Pfeffer und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Hefe mit der Milch in einem Schälchen verquirlen, bis sie sich aufgelöst hat und diese Hefe-Milch-Mixtur zusammen mit der zerlassenen Butter dem Mehl zugeben. Alles gründlich, ca. 5-8 Minuten, verkneten bis ein glatter, leicht klebriger Teig entstanden ist. Teig in eine leicht eingeölte Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat, etwa 2 Stunden. Alternativ kann man den Teig auch über Nacht in den Kühlschrank stellen, dann wieder auf Zimmertemperatur bringen und nach Wunsch weiterverarbeiten.
Den Teig ausrollen (30 x 40 cm). 1 EL zerlassene Butter und 1 EL Frischkäse auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig braten. Zwiebeln und Kräuter mischen und auf dem Teig verteilen, den Käse reiben und darüber streuen. Salzen und Pfeffern. An den kurzen Enden einen Rand von 1,0 cm frei lassen. Teig von einem kurzen Ende bis zum anderen fest zusammenrollen. Die 30 cm lange Teigrolle mit einem scharfen Messer vorsichtig in 12 gleich dicke Scheiben schneiden. Zwei kleine Backformen (rund, 22 cm oder quadratisch. 20 x 20 cm) oder eine größere, 22 x 33 cm, mit Backpapier auslegen. Je sechs Schnecken in die kleineren Backformen geben bzw. zwölf in die größere, mit ausreichendem Abstand. Die Schnecken mit weiterer zerlassener Butter einpinseln, die Formen bzw. Form mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur 1 – 2 Stunden gehen lassen. Wenn sich das Volumen der Schnecken etwa verdoppelt hat, Backofen auf 180 C Umluft vorheizen. Schnecken 20 bis 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Kräuterschnecken 2web

 

Kräuterbrot für den Osterbrunch

Brot mit Kräutern

Tipp für den Osterbrunch

Dieses Rezept habe ich aus dem Buch „Staatsgeheimnisse Mediterrane Küche“ von Stephan Staats. Ich mag seine Rezepte sehr, da sie gut beschrieben und daher gut nachzukochen oder- zubacken sind.

Das Kräuterbrot aus Libyen ist perfekt für den Osterbrunch, für ein Picknick oder eine Gartenparty. Den Hefeteig ohne Füllung bereite ich meist morgens oder am Abend vorher zu – er kann ruhig länger gehen.

Zutaten

Olivenöl für die Backform und zum Bestreichen

Backform 20×30 cm groß

Zutaten Hefeansatz (das Brot reicht für 4-6 Portionen)

270 ml handwarme Milch, 1 Tütchen Trockenhefe, 1 TL Zucker

Zubereitung

Für den Hefansatz die Zutaten mischen und ca. 10 Minuten ruhen lassen.

Zutaten Teig

400g Mehl, 200 ml Olivenöl, 2 TL Zucker, 2 TL Salz, 1 TL Natron, Hefeansatz

Zubereitung

Für den Teig das Hefegemisch mit den weiteren Zutaten in einer großen Schüssel (mit den Händen) gut durchkneten. Es sollte ein weicher, aber zusammenhaltender Teig entstehen. Ich nehme manchmal 2-4 EL Mehl mehr, so bekommt der Teig die richtige Konsistenz, er ist mir sonst zu flüssig.

Zutaten Füllung

1 EL grob gehackte Thymianblätter, 1 EL grob gehackte Rosmarinnadeln, 50 g grob gehackte Petersilie, 1 EL grob gehackte Zitronenmelisse, 1 EL grob gehackte Minze, je 16 grüne und schwarze Oliven (ohne Stein) in Scheiben geschnitten, 1/2 gelbe Paprika + 1/2 rote Paprika – in sehr feine Würfel geschnitten, 2 Chilischoten – die Samen entfernt und fein geschnitten (ich nehme nur 1 Chili, da ich nicht gerne scharf esse), 250 g Fetakäse (ich empfehle bulgarischen Fetakäse, er ist mild und schön cremig), 2 Frühlingszwiebeln grob gehackt.

Zubereitung

Für die Füllung alle Zutaten in den Teig einarbeiten. Den Teig in eine gut geölte Back- oder Lasagneform füllen und abgedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.

Kurz vor dem Backen wird der Teig gut mit Olivenöl eingepinselt. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Umluft 20 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und weitere 20-30 Minuten backen. Ich decke das Brot für die letzten 10 Minuten mit Backpapier ab, damit es nicht zu dunkel wird.

Nach der Backzeit das Brot aus den Ofen nehmen und abkühlen lassen. Es riecht fantastisch in der Küche – frisch gebackenes Brot und Kräuter sind ein Genuss. Das Kräuterbrot schmeckt toll, sehr saftig und ist ein Geschmackserlebnis.

Guten Appetit!

Kräuterbrot aufgeschnitten

 

 

Gesünder leben mit der Traditionellen Chinesischen Medizin

composition zen, Bouddha, yin yang, bambou

Gesünder leben mit der Traditionellen Chinesischen Medizin mit Heike Armonat im Zeitfenster in Berlin Pankow
Sonnabend, 28. Januar 2017 von 17.00 – 19.30 Uhr

Vortrag: Einführung in die traditionelle chinesische Medizin – Heike Armonat
Die traditionelle chinesische Medizin resultiert aus Beobachtungen der Natur und des Lebens. Der Schwerpunkt der TCM lag schon immer in der Vorbeugung von Krankheiten durch gesunde Lebensführung. Heute hat der Präventionsgedanke wieder große Bedeutung erlangt. Es ist wichtig Verantwortung für seinen Körper zu übernehmen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird nach den Ursachen von Erkrankungen gesucht und dementsprechend therapiert. Der ganzheitliche Gedanke trägt die TCM, bei dem Körper und Geist immer eine Einheit bilden.
In diesem Vortrag möchte ich Ihnen die Grundlagen der TCM anschaulich und leicht verständlich darstellen. Thematisiert werden einige Schwerpunkte der TCM wie Meridiane (Energieleitbahnen), Akupressurpunkte, die 5 Elemente und Ernährungsgrundlagen.

Der Kaiser fragt: Ich möchte wissen, durch was für Qi die einhundert Krankheiten hervorgerufen werden?

  • bei Wut steigt das Qi auf
  • bei Freude fließt das Qi frei
  • bei Traurigkeit schwindet das Qi
  • bei Angst sinkt das Qi
  • bei Schreck gerät das Qi in Unordnung
  • bei Ermüdung wird das Qi geschädigt
  • bei Grübeln verknotet sich das Qi

(aus dem Buch des gelben Kaisers Huang Di)

Wir werden die Antworten in dem Vortrag finden.
Kosten pro Termin 15 €

Wok Gemüse

Gebratenes Wok Gemüse in Grün aus Bohnen, Brokkoli und Zucchini, dekoriert mit Cashewnüssen.

Fotos: Fotolia.com  1.Foto© Unclesam

Mini Focaccia

Minifocaccia auf Holzbrett Weinglas Pfeffer

Mini Focaccia mit Kartoffeln, Ziegenkäse und Thymian

Das Rezept ist, von mir leicht verändert, aus dem Koch- und Backbuch: Picknick (Umschau Verlag).

Die kleinen Focaccia empfehle ich für einen Weinabend mit Freunden. Am Tage vorbereitet, kann man sie, wenn die Gäste da sind, kurz in den Ofen schieben, aber sie schmecken auch kalt.

Im Rezept wurde die Backzeit mit 10 Minuten angegeben, unsere Fladenbrote brauchten 20 Minuten.

Ihr könnt die Focaccia nur mit Rosmarin würzen, oder mit Thymian und Rosmarin (diese Kräuterkombination hat uns besser geschmeckt).

Zutaten für 8 Stück

400 g Weizenmehl, ca. 200 ml warmes Wasser, 80 ml Olivenöl + ca. 30 ml zum Bestreichen, 2 EL Ahornsirup, 2 1/2 TL Salz, 1 Würfel frische Hefe, 1 große Kartoffel, 400 g schnittfeste Ziegenrolle, 5 Rosmarinzweige, 5 Thymianzweige

Zubereitung 

Von den 200 ml Wasser etwas abnehmen und die Hefe hineinbröseln und mit 2 EL Ahornsirup auflösen. Diese Mischung zu dem Mehl geben + 2 1/2 TL Salz + 80 ml Olivenöl. Mit einer Küchenmaschine oder per Hand gut verkneten, nach und nach das warme Wasser hinzugeben und weiter kneten. Man braucht nicht immer die ganze Wassermenge. Der Teig darf nicht zu klebrig sein, sonst noch etwas Mehl hinzugeben oder ist er zu trocken, etwas Flüssigkeit zugeben. Er muss sich gut vom Schüsselrand lösen können.

Den Teig abdecken und mindestens 45 Minuten gehen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal gut durchkneten und zu 8 Kugeln formen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen, das Papier mit Olivenöl bestreichen. Die Teigkugeln drauflegen und mit der Handfläche auf eine Höhe von ca. 1,5 cm flach drücken. Mit dem Küchentuch abdecken und erneut mind. 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Die Kartoffel mit dem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden, den Ziegenkäse würfeln. Die Teigfladen in der Mitte etwas tiefer eindrücken, so dass sich ein Rand bildet, damit der Käse nicht runter läuft. Kartoffelscheiben mit dem Ziegenkäse und den Kräutern auf dem Teig verteilen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und für 10 – 20 Minuten backen.

Ihr könnt die Focaccia auch anders belegen: Zum Beispiel mit Oliven, frischen oder getrockneten Tomaten, Parmesan.

Guten Appetit!

Focaccia Ziegenkäse Rosmarinzweige

 

 

 

 

Sommerdrinks

Gläser mit Früchten Wasser Zitronen Erdbeeren Kräuter Dekoration

Sommerdrinks

Jeder weiß es, nicht jeder tut es – Wir sollen ausreichend trinken. Unser Körper besteht zu einem großen Anteil aus Wasser, ohne das lebenswichtige Prozesse im Körper nicht möglich sind. Von diesem Wasser verlieren wir im Laufe des Tages und der Nacht über die Haut ca. 1,5-2,5 l. Besonders im Sommer, sollten wir darauf achten unseren Flüssigkeitsspiegel aufzufüllen. Wichtig ist regelmäßiges Trinken, etwa 2 l über den Tag verteilt, zum Beispiel stündlich ein Glas Wasser oder ungesüßten Tee. Zum richtigen Durstgefühl kommt es meistens erst, wenn schon ein beträchtlicher Flüssigkeitsmangel vorliegt. Etwa 3/4 unseres Gehirns bestehen aus Wasser. Daher ist es verständlich, dass ein Flüssigkeitsmangel zu Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Schwindelgefühlen führen kann. Unsere Haut und Schleimhäute trocknen aus. Unser Blut wird zu „dick“, es kann die Organe dadurch schwerer versorgen, Kreislaufprobleme können die Folge sein. Wenn im Darm Flüssigkeit fehlt, wird der Stuhl hart und kann nur schwer ausgeschieden werden, es kommt zu Verstopfungen. Und natürlich ist es auch wichtig für unsere Nieren genügend zu trinken. Über die Nieren werden Stoffwechselabfälle und für den Körper schädliche Stoffe ausgeschieden, daher benötigen sie zum durchspülen ausreichend Flüssigkeit.

Reines Wasser schmeckt aber oft zu fad und langweilig. Deshalb gibt es hier ein paar Anregungen um das Wasser gesund aufzupeppen, um wieder mehr Spaß am Trinken zu bekommen.

500 ml Mineralwasser werden jeweils mit Obst und Kräutern aromatisiert.

Ihr könnt viele Variationen ausprobieren:

In die Gläser Mineralwasser füllen und gewaschenes, kleingeschnittenes Obst, Kräuterzweige hineingeben und gut verschlossen ein paar Tage oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag ein paar Eiswürfel hinzu und fertig.

Buntes Glas Wasser Zitrone Rosmarin

Beispiele:

1. 500 ml Wasser, 4 Erdbeeren – vierteln, 1 halber Pfirsich (in kleine Stücke schneiden), 1 Zweig Zitronenverbene oder Zitronenmelisse

2. 500 ml Wasser, 1/2 unbehandelte Zitrone in feine Scheiben schneiden, 1/4 Apfel in feine Scheiben schneiden, 4 Weintrauben halbieren, 1/2 Stange Zitronengras

3. 1 Beutel grüner Tee mit heißem Wasser (ca. 80 Grad heiß) übergießen und 5   Minuten ziehen lassen. Den Beutel entfernen und das Teewasser abkühlen lassen. Die Zitrone gut abwaschen und eine halbe Zitrone in feine Scheiben schneiden. Die Zitronenscheiben mit 3 Thymianzweigen zu dem Teewasser geben und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

4. 500 ml Wasser, 1 Aprikose vierteln, 4 ganze Himbeeren, 1 Zweig Pfefferminze

5. 500 ml Wasser, 4 feine Limettenscheiben und 4 feine Zitronenscheiben, 2 Zweige Rosmarin

6. 500 ml Wasser, 3 Erdbeeren vierteln, 4 ganze Himbeeren, 4 feine Gurkenscheiben, 2 Zweige Erdbeerminze

Wasserglas Erdbeeren Gurke Pfefferminzblätter

Wasserglas Aaprikosen Erdbeeren

Gemüsecurry

Gemüsecurry Mangold in Schälchen

Mangold asiatisch

 Zutaten

500 g Mangold, 4 Knoblauchzehen – in Scheiben schneiden, 1 Zwiebel – in Würfel schneiden, 3 EL Sojasauce, 8 EL Wasser, 3 EL Rapsöl, 1 EL Zucker, 1 EL Reisessig, Pfeffer, Salz

 Zubereitung

Den Mangold waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anschmoren, dann den Mangold, Sojasauce, Essig und das Wasser zugeben. Wenn die Mangoldblätter zusammengefallen sind, die Kokosmilch und die Gewürze zugeben und alles ca. 10 Minuten auf mittlerer Stufe (ohne Deckel) köcheln und reduzieren lassen. Jetzt erst mit Salz abschmecken. Wird vor dem Reduzieren schon „richtig“ gewürzt, kann das Gemüse überwürzt sein.

Gemüsecurry Reis in Schälchen

 Asiatisches Gemüsecurry für 6 Personen

 Gemüse

1 kleinen Blumenkohl – in Rosen brechen, 1 kleinen Brokkoli – in Rosen brechen, 1          Aubergine – in Scheiben schneiden und vierteln, 2 große Karotten – Scheiben oder Stifte schneiden, 1 Zuccini – Scheiben schneiden – halbieren, 1 Kohlrabi – ca. 1 cm dicke Streifen schneiden, 2 Stangen Porree – 2 cm dicke Ringe schneiden, 2 Paprika – große Stücke schneiden, 2 runde Rettiche oder 1 spitzen Rettich – in Scheiben schneiden, 1 Glas Bambusstreifen – abgießen, 6 Knoblauchzehen – Scheiben schneiden

5 EL Sojasauce, 4 EL Fischsauce, 8 EL Wasser, 8 EL Öl (Erdnussöl oder Rapsöl), 3 Büchsen Kokosmilch, 3-4 Blätter langblättrigen- oder Vietnamesischen Koriander, 6 Kaffirlimettenblätter, 5 Stängel Zitronengras – vierteln und mit dem Messerrücken aufbrechen, 2 daumengroße Stücke Ingwer – in dünne Scheiben schneiden, 4 TL Curry,  1/2 Tl Cayennepfeffer (alternativ für Curry und Cayennepfeffer) 4 EL rote Currypaste , 1 EL Zucker, 3 EL Reisessig, 1 Bund Koriandergrün rupfen – zum darüber streuen

 Zubereitung

Öl in einem großen Wok (besser in zwei) erhitzen,

Ingwer, Zitronengras, Knoblauch mit dem Curry (Currypaste) anbraten, die Möhren, den Porree und den Kohl zugeben und anschmoren. Dann, bis auf den Rettich, das andere Gemüse zugeben. Nach kurzer Schmorzeit mit Wasser und Reisessig ablöschen, kurz darauf alle Zutaten, Gewürze und die Kokosmilch zugeben. 2 Minuten vor Ende  der Garzeit die Rettichspalten in den Wok geben und unterheben. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen.

Die Garzeit liegt insgesamt etwa bei 12 Minuten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.

Die Korianderblätter darüber streuen – guten Appetit.

Dazu passt Basmati-, Jasmin- oder Duftreis.

Gemüsecurry 1

Koriander

Koriander ist das weltweit meistverwendete Gewürzkraut. Es ist sozusagen die asiatische Petersilie, aber wird auch in Mittelamerika sehr viel verwendet. Koriander stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und verbreitete sich von dort nach Asien. Man nutzt das Koriandergrün und die Korianderkörner. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates nutzte schon Korianderfrüchte bei Magen- und Darmbeschwerden, denn Koriander wirkt verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend und appetitanregend. Beim Stillen überträgt sich die krampflösende Wirkung über die Muttermilch auf den Säugling. Frisches Koriandergrün soll bei Entgiftungskuren die Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper unterstützen.
In der Küche werden Koriandersamen als Gewürz beim Backen von Brot, Weihnachtsgebäck und Apfelkuchen eingesetzt. Die Samen passen genauso gut zu Auberginen, Rote Bete, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten, Fisch- Fleisch- und Geflügelgerichten. Es ist ein Bestandteil des Currypulvers.
Koriandersamen im Mund zerkaut, sollen gegen den unliebsamen Knoblauchgeruch helfen.
Das Koriandergrün hat ein ganz spezielles und intensives Aroma, man mag es, oder man mag es nicht. Daher kommt auch der negative Volksname Wanzendill. In Asien und Südamerika kann man das nicht verstehen, denn hier wird das seifig- ölige Aroma als angenehm empfunden.
Das Koriandergrün eignet sich für Salate, Suppen, Reisgerichte und asiatische Pfannengerichte. Es wird, wie Petersilie, erst ganz zum Schluss unter die Speisen gemischt.

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Koriandersorten
„Aladin“ verbreitete Sorte für die Ernte von Blattkoriander.
„Marino“ verbreitete Sorte für die Ernte von Koriandersamen.
„Thüringer“ an das hiesige Klima gut angepasste Sorte
„Cilantro“ (bezeichnet in Mittelamerika Koriander) und die Koriandersorte „Confetti“ – Ihr Geschmack ist für Koriandereinsteiger geeignet.
„Langer Koriander“ (Sägezahndistel) stammt aus Südamerika, es ist eine kleinwüchsige Sorte und hat ein fantastisches Aroma. Schon wenige Blätter genügen um einem Gericht den intensiven Geschmack zu geben. Diese Koriandersorte kann getrocknet werden, ohne dass sie ihr Aroma verliert.
„Vietnamesischer Koriander“ ist ein robustes Knöterichgewächs und hat ein leichtes Korianderaroma mit einem pfeffrigen Geschmack. Er wird in Vietnam zum Würzen von sauer eingelegtem Gemüse, Salaten und Suppen verwendet. Auch diese Sorte lässt sich gut trocknen.
Die anderen Koriandersorten sollten eingefroren werden oder in Öl konserviert werden nach Pesto-Art.

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Kochen mit Minze

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Gegrillte Mediterrane Gemüse-Tofu-Spieße
Rezept für 3-4 Personen

Zutaten
200g Tofu (natur oder geräuchert)
100g Schafskäse
½ Aubergine
1 mittelgroße Zucchini
ca. 10 mittelgroße Champignons halbieren
10 Schalotten für etwa 5 Minuten blanchieren

Marinade
Olivenöl
2 TL mittelscharfen Senf
1 TL Tomatenmark
1 mittelscharfe Chili fein würfeln
Saft einer ½ Zitrone
2 EL Balsamico
jeweils 1 TL getr. Oregano, getr. Thymian, getr. Rosmarin, Paprikapulver
1 EL Rohrzucker
etwas Kreuzkümmel, Curry, Pfeffer, Salz

Zubereitung
Alle Zutaten für die Marinade miteinander verrühren. Ruhig etwas mehr vorbereiten, da die Spieße beim Grillen damit bepinselt werden können.
Tofu ist ohne Gewürze kein geschmackliches Highlight. Er nimmt aber gut die Aromen von Kräutern und Gewürzen an. Mit einer Marinade erreicht man das am besten. Dazu wird der Tofu in Streifen oder Würfel geschnitten, vorsichtig ausgedrückt und für mindestens 2 Stunden in der Marinade im Kühlschrank mariniert.
Die vorab in Wasser eingeweichten Holzspieße abwechselnd mit den Gemüse-, Tofu -, und Käsewürfeln bestücken. Festeres Gemüse schön eng an den Schafskäse schieben, dann bleibt er beim Grillen auf dem Spieß. Die Gemüsespieße mit etwas Marinade bepinseln und mit wenig Hitze grillen. Wenn ihr einen Grill mit Deckel habt, brauchen die Gemüsespieße etwa 15 Minuten bei 120-140 Grad. Hin und wieder das Grillgut mit etwas Wasser befeuchten und mit der restlichen Marinade bepinseln.

Petersilienkartoffeln mit Olivenöl
Pro Person 3-4 mittelfeste Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und mit 2/3 Gemüsebrühe und einem Drittel Olivenöl ca. 15 Minuten mit Deckel kochen. Die Flüssigkeit darf die Kartoffeln dabei höchstens nur zu 2/3 bedecken. Zum Ende der Kochzeit, wenn die Kartoffeln noch bissfest sind, den Deckel wegnehmen und bei kleiner Hitze die Flüssigkeit verdampfen lassen, dabei hin und wieder umrühren. Wenn noch zu viel Wasser im Topf ist, etwas abgießen. Bekommen die Kartoffeln eine „cremige“ Oberfläche, 1 Bund geschnittene Petersilie unterheben. Sollten die Kartoffeln in den letzten Minuten zu trocken werden, einfach etwas Olivenöl zugeben.

Joghurt – Minze – Dip

Zutaten

300 g Naturjoghurt, 1/2 Handvoll frische Melissenblätter – kleingeschnitten , 1/4 Handvoll frische Petersilie – kleingeschnitten, abgeriebene Schale 1/2 Bio- Zitrone, 1/4 Schlangengurke – kleine Stücke, 1/2 TL  zermörserten Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten mischen, bis auf die Schlangengurke. Den Dip ca. 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen, damit der Joghurt die Minzaromen annehmen kann. Kurz vor dem Servieren die kleingeschnittene Schlangengurke unterheben.

Dieser sommerlich, frische Geschmack passt gut zu den gegrillten Gemüsespießen.

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Die Minzen gehören mit ihrem kühlenden und leicht scharfen Aroma zu den beliebtesten Kräutern. Schon in der Antike war der Duft der grünen Minze (Spearmint) sehr beliebt. Die grüne Minze stammt ursprünglich aus Südeuropa, aber hat sich schon lange unserem Klima angepasst.  Heute unterscheidet man grob zwischen Pfefferminze und grüner Minze. Die Pfefferminze entstand rein zufällig in einem Pfefferminzfeld in der Nähe von London, wo sich mithilfe einer Biene die dort angebaute grüne Minze mit einer wilden Wasserminze kreuzte. Der Botaniker John Ray beschrieb 1696 diese erste Pfefferminze, aus der alle heutigen Pfefferminzzüchtungen hervorgegangen sind. Heutzutage gibt es eine große Vielfalt von Minzsorten: Pfefferminze, Apfelminze, Erdbeerminze, Schokominze, arabische Minze usw.

Die mehrjährige Minze liebt feuchte Standorte, einen Humusboden in halbschattiger bis sonniger Lage.

Ein Minzbeet sollte alle drei Jahre seinen Platz wechseln, denn Minzen sind mit sich selbst unverträglich und fühlen sich nicht lange am selben Standort wohl. Die Minze breitet sich gerne überall aus, daher ist es gut sie in Töpfe zu verbannen oder eine Wurzelsperre einzurichten.

Grüne Minze ist erfrischend und schmeckt süßlich scharf. Pfefferminze hat einen hohen Mentholgehalt und ist schärfer, süß, herb mit einem kühlenden Nachgeschmack.  Es werden die Blätter frisch oder getrocknet verwendet. Sie kann man auch gut einfrieren- klein hacken und in Eiswürfelbehälter mit etwas Wasser vermischen.

Küche

In der Küche verfeinert die Minze Süßspeisen wie Obstsalate, Quarkdesserts, Wassermelone und Eis. Vor allem Schokolade verträgt sich wunderbar mit der kühlenden Minzschärfe. Pfefferminzblätter mit geschmolzener Schokolade überzogen schmecken zum Beispiel köstlich.

Pfefferminze und arabische Minze passen gut zu Bulgur oder Couscoussalaten, Hülsenfrüchte, Auberginen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Zucchini,  Lamm und Huhn, kalte Gurkensuppe und Joghurtspeisen.

Pfefferminze eignet sich gut für Tee und Sirup und aromatisieren Bowlen, Liköre, Cocktails und andere Getränke. In Gelees ist die Pfefferminze auch eine perfekte Ergänzung.

Naturheilkunde

Es werden frische, getrocknete Pfefferminzblätter sowie das Pfefferminzöl genutzt. Pfefferminzöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch geernteten, blühenden Zweigspitzen der Pfefferminze hergestellt.

Pfefferminze wirkt krampflösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend und anregend auf die Gallensaftproduktion. Das im ätherischen Öl enthaltende Menthol wirkt leicht betäubend und vermittelt auf der Haut das Gefühl von Kälte. Pfefferminze wird bei Magen- Darm- Beschwerden, Schwangerschaftserbrechen, bei Übelkeit und äußerlich bei Kopfschmerzen eingesetzt. Bei Dauergebrauch kann Pfefferminze aber auch den Magen reizen. Die mentholfreien Sorten wie grüne Minze, Apfelminze sind magenfreundlicher.

Bei Kopfschmerzen und Migräne hilft es, mit Pfefferminzöl die Schläfen zu massieren.

Einreibungen mit Pfefferminzöl wirken lindernd bei Muskel- und Nervenschmerzen.

Kinder

Kinder ab 4 Jahren sollten die Einnahme von 3-5 g Minze, zwischen 10-16 Jahren 3-6 g Minze täglich nicht überschreiten und sollten Pfefferminze nur bei Bedarf einnehmen.

Kontraindikation

Pfefferminzöl nicht auf Brust oder in das Gesicht von Babys und Kleinkindern  auftragen, es kann zum Glottiskrampf bis hin zum Ersticken führen. Pfefferminze bitte nicht bei Gallenblasenentzündungen, Verschluss der Gallenwege und bei schweren Leberschäden anwenden. Bei Einnahme von Pfefferminzöl kann Sodbrennen auftreten. Bei äußerer Anwendung können Hautreaktionen auftreten oder es kann zu Atembeschwerden kommen.

Zeit für Kräuter

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Die Kräuter wachsen endlich wieder, es kann geerntet werden und ich kann meiner Kräuterleidenschaft frönen, kann sammeln, trocknen und kochen. Vielleicht habt Ihr Lust die Welt der Kräuter auf diesem Blog mit mir zu teilen.

Es gibt so viel zu Kräutern und Gewürzen zu berichten. Ich versuche es kurz und informativ zu halten. Die Geschichte von Gewürzen und Kräutern ist sehr, sehr lang. Schon die Sammler und Jäger haben gewusst, dass Kräuter, Samen und Wurzeln unterschiedliche Geschmäcker, Aromen und Schärfen haben. Bereits in der Steinzeit wurden Speisen mit Kümmel gewürzt. Die Menschen entdeckten, dass bestimmte Kräuter nicht allein gegessen werden konnten, zusammen aber mit Wildgemüse und mit Fleisch erstaunlich gut schmeckten und diese verfeinerten.

Im römischen Reich waren Gewürze kostbar wie Gold und nur die Oberklasse konnte sie sich leisten.
Im Mittelalter entwickelt sich Europa zu einer Welthandelsmacht in Sachen Gewürze. Entdecker suchten nach den besten Routen in Richtung China, Indien oder Indonesien. Auch mit vielen anderen Ländern unterhielten die Europäer ausgiebige wirtschaftliche Verbindungen. Es gab Kriege um die Kontrolle des Gewürzhandels. Von Anfang an beherrschten die mächtigsten Staaten den Gewürzhandel und so ist es bis heute geblieben.

Heilkräuter

Die Geschichte der Heilkräuter ist lang und interessant, aber auch hier versuche ich mich kurz zu halten.
Die heilsame Wirkung von Pflanzen wurde schon in der Steinzeit entdeckt. Man fand im heutigen Irak ein Grab der Neandertaler, das zwischen 50.000 und 70.000 Jahre alt sein soll, in dem sieben verschiedene Heilkräuter gefunden wurden. Man fand Tabletten der alten Sumerer, die zeigen, dass sie ihre Medikamente aus pflanzlichen und mineralischen Verbindungen mit Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln gemischt haben, wie zum Beispiel mit Wein, Bier, Honig oder mit pflanzlichen Ölen.

400 v. Chr. erstellte der griechische Arzt Hypokrates eine Liste von über 400 Heilkräutern und Gewürzen, was ungefähr der Hälfte der uns heute bekannten Würzkräuter entspricht.
Hildegard von Bingen gilt als erste deutsche Naturforscherin und Heilerin: Sie schrieb Bücher über Pflanzen, über Krankheiten und wie sie entstehen. Ein Mensch war für sie nicht einfach krank. Für sie stand jede Krankheit im Zusammenhang mit dem Geist und dem Körper.

Durch die Entwicklung der damaligen Kräuterheilkunde bildete sich eine neue Berufssparte, die der Apotheker. Apotheker legten sich eigene Apothekergärten an, sie stellten aus den Pflanzen Tees, Salben und Öle her.
Wer sich den Apotheker nicht leisten konnte, der ging zur Kräuterfrau. Die Kräuterfrauen heilten die gesundheitlichen Probleme der armen Menschen und kannten sich gut mit den heilenden Kräften von Pflanzen aus. Vielen waren diese klugen, selbständigen Frauen unheimlich, oder es kamen Neid oder Rache auf. Oft wurden sie als Hexen verschrien und verfolgt. Die Kräuterfrauen waren häufig die letzte Rettung für die Menschen, z.B. für Frauen bei einer schweren Geburt. Oder wenn Verletzungen und Schmerzen zu groß wurden, dann kannte die Kräuterfrau auch Betäubungsmittel und Mittel zur besseren Wundheilung und gegen Entzündungen.
Paracelsus, einer der Kräuterkundler der jüngeren Zeit, sagte im 16. Jahrhundert, dass er selbst einen Großteil seines Wissens diesen Kräuterfrauen verdanke.
Je mehr Menschen lesen lernten, desto weiter drang das Wissen über die Kräuter und vor allem das Wissen, dass das keine Hexerei ist, in das Volk vor. Kräuter wurden ausprobiert und studiert und mit dem Buchdruck wurde dieses Wissen immer weitegetragen.

Kräuter haltbar machen

Kurz vor der Blüte haben die meisten Kräuter den höchsten Aromagehalt. Die beste Ernte ist vormittags, bevor die Mittagssonne auf die Pflanzen brennt.

Trocknen

Kräuter lassen sich gut trocknen, besonders die mit festen Stängeln und herben Aromen – Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Salbei, Minze usw.  Aber ich trockne in meinem Trockengerät auch Dill, Koriander und Fenchelgrün. Trockengeräte gibt es in verschiedenen Größen und Preisklassen zu kaufen. Die günstigere Variante ist: Man bindet lockere Kräutersträuße, die kopfüber an einem dunklen und warmen Ort zum Trocknen aufgehangen werden. Je nach Umgebungstemperatur dauert das Trocknen 5 Tage bis 3 Wochen.

Kräuter können auch im Backofen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 40 Grad C, getrocknet  werden. Dabei die Backofentür einen Spalt breit offen lassen (Holzlöffel dazwischen klemmen), damit der Wasserdampf entweichen kann. Die Blätter müssen ganz trocken sein, d.h. beim Anfassen rascheln und die Stängel leicht brechen. Das Aroma der Kräuter hält sich gut 1 Jahr.

Tiefkühlen

Kräuter eignen sich zum Einfrieren, wie z.B. Schnittlauch, Petersilie, Koriander oder Dill. Die frischen Kräuter waschen, abtropfen lassen und klein hacken. Anschließend kleine Portionen in einen Eiswürfelbehälter füllen, etwas Wasser darübergießen und ab ins Tiefkühlfach. Die Kräuter können auch kurz püriert und in Eiswürfelbehälter gefüllt werden. Das geht gut mit Kräutern, die größere, feste Blätter haben, wie mit Minze oder Basilikum. Die gefrorenen Kräuterwürfel nicht auftauen, sondern direkt am Ende des Kochvorgangs ins Essen geben. Auch die gefrorenen Würfel kann man bis ca. 1 Jahr aufbewahren.

Kühlschrank

Frische Kräuter sollten im Kühlschrank, feucht eingewickelt, maximal eine Woche lang lagern.

Kräuter in Öl einlegen

Die fettlöslichen Aromastoffe werden von Speiseölen gut aufgenommen und so konserviert. Am besten gehen Olivenöl, das noch einen Eigengeschmack mitbringt, oder das geschmacksneutrale Rapsöl. Geeignete Kräuter dafür sind Rosmarin, Thymian oder Salbei. Feste Kräuter wie Rosmarin sollte man vor dem Aufgießen etwas andrücken, so geht das Aroma intensiver in das Öl über. Die Kräuter müssen vollständig mit Öl bedeckt werden, sodass kein Schimmel entsteht. Das Öl mit den Kräutern für 2-3 Wochen an einen warmen Ort stellen. Dann kann es gefiltert werden. Es hält sich fest verschlossen, kühl und dunkel gelagert, einige Monate lang.

Kräutersalz herstellen. In dem Bericht Sommerlaune findet ihr alles über die Herstellung von Kräutersalzen.

Kochen mit Kräutern

Kochen kann man mit frischen oder getrockneten Kräutern. Bei einigen Kräutern, wie Rosmarin und Oregano werden durch das Trocknen die Aromen konzentriert. Wer die Bitterstoffe einiger Kräuter nicht mag, gibt die Kräuter erst zum Ende des Kochvorgangs zu den Speisen. Ansonsten gilt, gibt man die Kräuter frühzeitig hinzu, geben Sie ihre Aromen intensiver an das Gericht ab. Zum Schluss des Kochvorgangs kann man noch einmal fein gehackte Blätter des entsprechenden Krauts zugeben. Basilikum, Schnittlauch, Koriander, Kerbel, Dill, Zitronenmelisse fügt man immer erst kurz vor dem Servieren hinzu. Sie verlieren während des Kochvorgangs ihre ätherischen Öle und sehen nach dem Kochen unansehnlich aus.

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Viel Grün – Kräuterdips

dreierlei Kräuterpasten mit Beschreibung

Gestern gab es bei uns im Zeitfenster den Vortrag: Tipps und Rezepte aus der Kräuterheilkunde und Kräuterküche. Zur Stärkung gab es dazu drei Kräuterdips, Sechskornbrot und Kräuterfladenbrot zum knabbern. Die Dips sind sehr schnell gemacht.

Bunte Kräutermischung

Zutaten                                                                                                                                                 

200g Frischkäse, 100g Schafskäse, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kresse, Salz, Pfeffer Zubereitung                                                                                                                                   

Frisch- und Schafskäse mit einer ordentlichen Kräutermenge  mit einem Stabmixer pürieren, pfeffern und nach Geschmack salzen – Vorsicht, der Schafskäse bringt schon viel Salz mit. Kleingeschnittene Kräuter unterheben.

Honig-Dill- Dip

Zutaten                                                                                                                                                    

100 g Ziegenfrischkäse, 2 EL Schmand, viel Dill, Petersilie (die Hälfte der Dillmenge), 1 TL Quittengelee, 1 TL Honig, Saft 1/2 Limette,  Salz und Pfeffer                                                   Zubereitung                                                                                                                                      

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Etwas Dill und Petersilie kleinschneiden und unter die Paste heben.

Scharfer Kräuterdip

Zutaten 

200g Sahnequark, 100 g Schafskäse, 2 Stangen Frühlingszwiebeln, viel Schnittlauch, 1/2 Packung Kresse, 1/4 Packung Rote Rettich Kresse, Salz und Pfeffer.                                 Zubereitung                                                                                                                                          

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Auch hier noch einmal kleingeschnittene Kräuter unter die Paste heben.

Vollkorn- Kräuterfladen

Die Vollkorn- Kräuterfladen hatte meine liebe Freundin Andrea mitgebracht. Die schmecken super zu den Dips.

Zutaten für 10 Stück

Teig: 500 g Weizenvollkornschrot, 10 g frische Hefe, 300 bis 350 ml lauwarmes Wasser, 1 gestrichener EL Salz, 100 g Butter.                                                                                                Weitere Zutaten: 5 EL Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 1/2 TL Salz, je 1 EL frisch gehackter Rosmarin und Oregano

Zubereitung

Für die Vollkorn-Kräuterfladen aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig zubereiten. Diesen zu einer Kugel formen und zugedeckt gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.                                                                                                                                          Den Teig in 10 gleiche Stücke teilen. Jedes zu einem Fladen von 12-15 cm Durchmesser ausrollen. Mit Öl bestreichen. Knoblauch schälen und zusammen mit dem Salz mit der breiten Seite der Messerklinge zerdrücken. Die Fladen mit dem Knoblauch und Kräutern würzen und bei 210° C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.

(Die besten Rezepte aus aller Welt – Brot  von Christian Teubner)

Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Apfelblüten

Am Dienstag haben wir es endlich in den März geschafft. Die Temperaturen sind noch nicht wirklich frühlingshaft, aber der Frühling, den wir kaum noch erwarten können, wird hundertprozentig kommen. Leider überfällt uns mit ihm auch die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Der Körper, dazu gehören Stoffwechsel, Kreislauf und Hormonhaushalt,  muss sich nun auf wärmere Temperaturen und andere Lichtverhältnisse einstellen.  Das lässt uns matt und antriebsarm werden.

Deshalb hier schon einmal einige Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

  • Viel trinken, pro Tag 2 – 3 l Wasser oder ungesüßten  Tee. Gebt ab und zu einen Schuss Apfelessig oder etwas Zitronensaft in ein Glas Wasser. Das wirkt aktivierend auf den Stoffwechsel und bringt den Körper in Schwung.
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft helfen den Winterschlaf aus den müden Gliedern zu vertreiben und mobilisieren den Kreislauf. Die frische Luft und das Spüren der ersten Sonnenstrahlen im Gesicht aktivieren unsere Glückshormone.
  • Morgendliche Yogaübungen wie der Sonnengruß, herabschauender Hund, Kopfstand oder alternativ der Delphin und der Drehsitz helfen aktiv und motiviert in den Tag zu starten.
  • Atemübungen, wie die tiefe Bauchatmung, die Wechselatmung oder die Schnellatmung (Kapalabhati) führen zur Entspannung und führen aus einem Stimmungstief heraus.
  • 1 Handvoll Nüsse sind gesund, geben Power für den Tag und fördern die gute Stimmung.
  • Morgens ein Glas Holundersaft trinken oder am Vormittag Joghurt mit Holunderkompott essen stärkt das Immunsystem. Holunder enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe, Eisen und Zink und wertvolle ätherische Öle.
  • Nach der traditionellen chinesischen Medizin gehören der saure Geschmack und die Farbe Grün zum Frühling. Daher sind grüne Smoothies mit etwas Zitrone ein perfekter Start in den Tag.  Grüner Smoothie: 1 Orange, 1/4 Schlangengurke, Saft einer 1/2 Zitrone, 1 Stange Sellerie mit Blattgrün, 4 Portionswürfel gefrorener Blattspinat, 1/2 Banane, 250 ml Wasser oder Kokoswasser – mixen.
  • Mit Bärlauch kann man die „Batterien“ des Körpers wieder auffüllen, er fördert die Durchblutung der Arterien und wirkt antibakteriell. Bärlauch schmeckt wunderbar kleingeschnitten in Salaten oder Soßen, in Quark, als Pesto, Brotaufstrich oder zum Würzen in Suppen. Bärlauch enthält viel Vitamin C,  Eisen und Magnesium.
  • Ein Rosmarinbad stärkt Herz und Kreislauf und hat trotzdem eine allgemein beruhigende Wirkung. In der Küche ist er unverzichtbar. Der harzige und leicht herbe Geschmack passt gut zu mediterranem Gemüse (Ratatouille), Kartoffelgerichten, Bohnengerichten, zu Soßen und zu Lamm- und Rindfleisch.
  • Saunagänge und Wechselduschen bringen den Kreislauf in Bewegung.
  • Pfefferminztee ist mit seiner erfrischenden und kühlenden Wirkung ein angenehmer Begleiter für den Tag.
  • Brennnesseltee entgiftet, entschlackt und hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Für eine große Tasse Tee:  1-2 TL getrocknete oder 2 – 4 frische Blätter mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen/ Tag , aber nicht länger als 2 -3 Wochen, trinken.
  • Sprossen auf der Fensterbank selber ziehen. Sprossen sind wahre Vitaminbomben – einfach über einen Frühstücksquark, Suppen, Frühstücksbrote oder Rührei streuen.

Frühblüher und Zitronenmajoran