Kräuter- Knoblauchschnecken

Kräuter- Knoblauchschnecken

Käse- Knoblauchschnecken

Diese Kräuter- Knoblauchschnecken sind während eines gemütlichen Abends mit Familie und Freunden schnell verputzt.

Zutaten Kräuter- Knoblauchbutter

120 g Butter, 4 Knoblauchzehen, 1/2 Bund frische, glatte Petersilie, 3 Stängel frischen Thymian, etwas frischen Oregano, Salz, schwarzer Pfeffer, geriebene Schale einer Bio- Zitrone, etwas Muskatnuss

Zutaten Hefeteig

500 g Weizenmehl Typ 550, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1-2 TL Salz, 1-2 EL Olivenöl, ca. 200 ml warmes Wasser

Zubereitung

Die Trockenhefe mit dem Zucker und etwas Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte die aufgelöste Hefe. Mit etwas Mehl „zudecken“ und einen Moment stehen lassen. Olivenöl und Salz zugeben, alles miteinander verkneten. Nach und nach das warme Wasser zugeben, nicht alles auf einmal. Manchmal benötigt man weniger, manchmal mehr Wasser. Der Teig sollte gut verknetbar sein, sich von der Schüssel und den Händen lösen können. Den Teig mindestens 60 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Die weiche Butter mit 1 TL Salz und Pfeffer cremig schlagen. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse in die Butter geben. Kräuter hacken und mit der abgeriebenen Zitronenschale unter die Butter rühren. Noch weiter die Butter cremig schlagen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (30 x 40 cm groß und 1 cm dick). Den Teig abgedeckt kurz ruhen lassen. Zwei Drittel der Butter auf dem Teig verstreichen. Den Teig an der unteren Seite beginnend vom Körper weg langsam aufrollen, eng aber nicht quetschen.

Ein Backblech einfetten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss bestreuen. Die Schnecken mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen. Mit einem Tuch abdecken und noch weitere 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Kräuter- Knoblauchschnecken 20 bis 25 Minuten backen. Sie sollen goldbraun und durchgegart sein. Ich habe sie zum Ende hin noch mit etwas Salzwasser eingepinselt.

 

Kräuter- knoblauchschnecken

 

 

Orient Express in der Küche

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Wir waren zum Neujahrsessen in dem sympathischen Berliner Restaurant Osmans Töchter und haben uns von den dort so fantastisch zubereiteten Speisen inspirieren lassen.

Bulgursalat – einfache und schnelle Zubereitung

400g Bulgur in 800ml Wasser aufkochen, 10 Min. ziehen lassen (die Packungsanleitung beachten, die Kochzeit variiert je nach Sorte). Den noch lauwarmen Bulgur in eine große Schüssel geben und die folgenden Zutaten unterheben:

1 Paprikaschote (fein würfeln), 2 Frühlingszwiebeln (feine Ringe schneiden), 1 kleiner Apfel (fein würfeln), 1 Stange Staudensellerie (in feine Abschnitte schneiden), 2 Mohrrüben (gerieben), Saft von 1,5-2 Zitronen, 2 EL Zucker, 125 g Sultaninen oder Rosinen oder Cranberries, 1/2 Handvoll Petersilie, 1/2 Handvoll Minze, 2 Tandoori Gewürzmischung, 2 TL getrockneter Thymian oder 1 EL frischen gehackten Thymian, 2 EL Zucker, salzen und pfeffern nach Belieben, 5 -6 EL Olivenöl

Den Salat ca. 2 h ziehen lassen.

Den Salat könnt ihr am nächsten Tag prima mit zur Arbeit nehmen.

Kichererbsenhummus

1 kleine Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 240g), 2 Knoblauchzehen, 1 TL süßer Paprika, 1 gestrichener TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Zucker, 1/2 TL Salz, Saft 1/2 Zitrone, 1/2 TL Tandoori Gewürzmischung, 1 Msp. scharfer Paprika, 3/4 Tropfen Tabasco, 2 gestrichene EL Sesammus, 4-5 EL Olivenöl

Mit einem Stabmixer pürieren, abschmecken – die Balance von Salz und Zucker sollte jeder nach dem eigenen Geschmack finden.

Kidneybohnenmus

1 kleine Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 240g), 2 Knoblauchzehen, 1 EL Sesammus, 1/2 TL Tandoori Gewürzmischung, 2 -3 TL mildes Currypulver, 1/4 TL Sumach (ein aromatisches türkisches Gewürz zum Säuern von Speisen wie Fisch, Fleisch oder Backgemüse), 1/2 TL Salz, 1/2 TL süßer Paprika, 1 EL Ahornsirup, Saft 1/2 Zitrone, 3-4 EL Olivenöl, Pfeffer

Wenn kein Tandoori da ist, dann Kreuzkümmel, Kurkuma, Korianderkörner, Kardamom, eventuell Senfkörner zusammen mit grobem Salz mörsern. Aber auch da kann man seiner Fantasie freien Spielraum lassen und variieren.

Mit einem Stabmixer pürieren, abschmecken, verrühren und in eine Schale geben.

Avocadocreme

2 reife Avocado, 1/4 TL Salz, 2 kleine Knoblauchzehen, 1 große Prise Zucker, Saft von einer kleinen Zitrone.

Mit einem Stabmixer pürieren, abschmecken, verrühren und in eine Schale geben.

Joghurtsoße

500 ml griechischer Joghurt (etwa 10% Fett), 2 EL Frischkäse, 4 EL Olivenöl, 1,5 TL Salz, 1 gehäufter TL Kreuzkümmel, 2-3 TL frische Minze

Den Kreuzkümmel im Mörser fein zerstoßen, mit allen anderen Zutaten vermischen und mit dem Stabmixer vermischen – fertig.

Kreuzkümmel

Kreuzkümmel, der orientalische Namensvetter unseres hiesigen Kümmelgewürzes, war schon in der Antike ein beliebtes Gewürz und Heilmittel. Die aus den weiß oder rosa blühenden Blütendolden entstehenden Spaltfrüchte sehen dem echten Kümmel sehr ähnlich, haben ansonsten aber keine weiteren Gemeinsamkeiten. Der Name des Kreuzkümmels resultiert aus der kreuzförmigen Blattstellung der Pflanze.

Kreuzkümmel findet man in verschiedenen Gewürzmischungen und passt gut zu Couscous, Chutneys, Falafel, asiatischen Currygerichten, Suppen, Eintöpfen, Fleisch und Fisch.

Kreuzkümmel wirkt gut gegen Blähungen und Verstopfung, es reguliert die Darmperistaltik und die Darmflora.

Um schwere Verdauungsstörungen zu lindern werden in der ayurvedischen Behandlung die Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne angeröstet. Man lässt sie abkühlen und mahlt sie zu Pulver. Dieses Pulver wird jetzt mit Wasser oder Honig vermischt und auf leeren Magen eingenommen. Weiterhin soll Kreuzkümmel erhöhten Bluthochdruck regulieren, vor Magenkrebs schützen und die Stressanfälligkeit reduzieren.

Pfefferminze

Linsenfrikadellen

Linsen Frikadellen angerichtet mit Brokkoli

Linsenfrikadellen

Vorab, es ist nicht mein Ziel ein Imitat der klassischen Frikadelle, Bulette oder Pflanzerl zu braten. Bis auf die Basis sind die Zutaten und Gewürze aber fast identisch und da man sie auch mit Ketchup oder Senf, kalt oder warm essen kann, gibt es im Geschmack und im Aussehen durchaus Ähnlichkeiten.

Auch die Linsenfrikadellen gibt es morgen bei uns im Zeitfenster zum Probieren – nach der Yogastunde.

Zutaten für mindestens 6 Personen

500 g Linsen (bis auf die roten Linsen, die zu schnell zerkochen, eignen sich alle Sorten) nach Anleitung kochen, abgießen und gut auskühlen lassen – sie sollten nicht zerfallen.

2 Brötchen, in Wasser eingeweicht und anschließend gut ausgepresst, 3 Eier, ca.100 g Semmelbrösel, 2 EL Thymian, 1 TL Rosmarin, 2 EL Oregano ooder Majoran, 150 g geriebenen Parmesan, 3 Stücke weiche getrocknete Tomaten- fein gehackt, 2 rote Zwiebel- fein gewürfelt, 2 Knoblauchzehen pressen, 2 EL Senf, 2 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Rapsöl und Olivenöl zum Braten, Panko-Mehl

Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Das geht mit der Hand am besten, da die Linsen zwar gar sein, aber dennoch ihre Form behalten sollen. Die Masse nun etwa 15 Minuten ruhen lassen und anschließend in nicht zu große Bällchen formen. Sollte der Teig zu nass sein, könnt ihr den Teig mit Semmelbrösel leichter formbar machen. Auf kleiner (!) Flamme werden die leicht flach gedrückten Frikadellen von beiden Seiten gebraten, bis sie schön gebräunt sind.

Die Linsenfrikadellen harmonieren zum Beispiel mit einem Pflücksalat und einer fruchtigen Vinaigrette, einem Chutney, oder wie oben schon erwähnt mit den üblichen Zutaten der Berliner Bulette: Senf oder Ketchup.

Noch zwei Tipps: Die Frikadellen werden fester, wenn ihr beim Braten der ersten Seite einen Deckel auf die Pfanne setzt. Wenn ihr seht, dass diese Seite braun genug ist, kann der Deckel weg, kurz den Dampf verdunsten lassen und auf der zweiten Seite fertig braten. Ich habe einen Teil der Frikadellen vor dem Braten in Panko-Mehl gewälzt. Das ergibt schöne goldbraune und knusprige Außenseiten.

Mango-Apfel-Chutney

1 große Mango, 2 säuerliche Äpfel, 1 große rote Zwiebel, 2 EL weißen Balsamicoessig, Saft einer Zitrone, 3 EL braunen Zucker,  2 EL milden Curry, 1 kleines Stück Ingwer, 1 TL süßen Paprika, 1 Chili-Schote, 1 Prise Zimt, 1 Prise Kurkuma, Salz

Essig, Zitrone, die fein gewürfelte Zwiebel, Zucker, die fein gehackte Chili und den geriebenen Ingwer in einem Topf erhitzen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend kommen die gewürfelten Äpfel, die Mangowürfel und die Gewürze dazu. Während das Chutney noch weitere 8 Minuten auf kleiner Flamme köchelt mit Salz abschmecken und kalt stellen.

Direkt vom Herd in abgekochte Schraubgläser gefüllt, hält das Chutney mindestens 1/2 Jahr. Tipp: Nach dem Abfüllen das Glas auf den Kopf stellen.

Herbstfarben

Herbstgemüse Kürbis Pilze Weintrauben Feldsalat

Im Herbst biegen sich die Markttische unter dem regionalen Obst- und Gemüseangebot. Alleine schon die Farben der Früchte regen zum Einkaufen und Kochen an.

Salat mit Hokkaidokürbis und Kräuterseitlingen für 4 Personen

Kürbispalten

1 mittelgroßer Hokkaidokürbis, 2 Knoblauchzehen, 5 Stängel Rosmarin, Salz, Pfeffer und Olivenöl

Den Knoblauch und Rosmarin fein hacken und vermischen. Den Kürbis gut waschen, aushöhlen und in 2-3 cm dicke Spalten schneiden, auf ein gut geöltes Backblech legen und mit der Knoblauch-Rosmarin-Mischung bestreuen. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln. Ist der Backofen auf 180 Grad aufgeheizt, wird der Kürbis für etwa 30 Minuten gebacken und anschließend 5 Minuten lang gegrillt.

Kürbisspalten mit Rosmarin auf Backblech

Kräuterseitlinge

400 g Kräuterseitlinge, reichlich Rosmarin und Thymian, Pfeffer, 5 Knoblauchzehen, Salz und Öl (Rapsöl und Olivenöl 1:1)

Die Pilze längs in Scheiben schneiden – etwa 4-5 mm dick. Der Kräuterseitling wird im Handel geputzt angeboten, deshalb nicht waschen, höchstens mit einem Küchenkrepp abreiben. In einer Pfanne werden die Seitlinge gemeinsam mit den Kräutern und den zerquetschten Knoblauchzehen (in der Schale lassen und einmal kräftig mit dem Handballen draufschlagen) so lange gebraten, bis sie beginnen goldbraun zu werden. Nicht komplett bräunen, sonst werden die Pilze zu fest und trocken. Würzen – fertig.

Croutons

4-5 Scheiben Roggenbrot oder Mischbrot, Olivenöl, 2 EL Butter, 3 Knoblauchzehen (ich habe geräucherten Knoblauch genommen, er bringt mehr Aroma), Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz und eine Prise Kümmel

Die Brotscheiben in Würfel (1×1 cm) schneiden und zusammen mit den Kräutern und dem Knoblauch bei mittlerer Hitze in Öl braten, dabei häufig wenden und im letzten Drittel Butter zugeben und würzen, zur Seite stellen.

Rote Zwiebeln

Ich habe zwei große rote Lauchzwiebeln in dünne Scheiben geschnitten, das Zwiebelgrün in Ringe. Die Zwiebeln nur kurz in Rapsöl anschmoren – dabei eine Prise Zucker über die Zwiebeln streuen. Die Lauchringe sind zum Garnieren des Salates.

Pflücksalat und Feldsalat

4 Hände voll Pflück- und Feldsalat

Den Salat gründlich waschen, trockenschleudern, mit dem Kürbis, den Pilzen und den anderen Zutaten auf großen Tellern anrichten. Ein Dressing würde zu stark mit den Kräuter- und Röstaromen konkurrieren, deshalb reichen ein paar Tropfen Balsamicoessig und etwas Olivenöl für die Kürbisspalten und die Salatblätter.

Der orangene Hokkaido-Kürbis wirkt anregend auf Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig auf natürliche Art. Er hat reichlich Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A umwandeln kann. 100 g Hokkaido-Kürbis decken etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Karotin. Die Schale enthält extra viel Beta-Karotin. Außerdem hat Hokkaido-Kürbis noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten.

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