Gedanken zur Gesundheit

Healthy Food

Gedanken zur Gesundheit und Teerezepte

Im Moment ist die sogenannte Fastenzeit angebrochen oder Zeit für Detox (den Körper entgiften). Fasten ist eine gute Entlastung für den Körper und bei bestimmten Erkrankungen sehr hilfreich. Aber es ist nicht für jeden passend. Gerade wenn man sich nicht aus dem Alltag herausziehen kann, fällt das Fasten schwer. Aber man kann die Zeit nutzen um seine Ernährung grundsätzlich zu überdenken. Mit einer guten Ernährung bleibt man nicht nur körperlich gesund, sondern auch geistig fit und stark. Denn es gibt eine direkte Verbindung zwischen dem Zustand des Körpers und den Emotionen. Das Gehirn hat u.a. die Aufgabe den Körper zu kontrollieren. Das Gehirn bestimmt mit wohin bestimmte Nährstoffe im Körper gehen. Ernähren wir uns mit Fast Food, fertigen „Lebensmitteln“, schlechten Fetten, zu viel Koffein, zu viel raffiniertem Zucker, fällt es unserem Gehirn schwer eine Lösung für all den Schrott zu finden. Denn wer benötigt ihn im Körper, wo soll er hin? Das Gehirn hat keine richtige Lösung parat, also wird Überflüssiges ausgeschieden und belastet dabei enorm die Schleimhäute von Magen und Darm. Diese Pseudolebensmittel können zu Unruhe, Unzufriedenheit, Unkonzentriertheit, Entzündungen und Blähungen im Körper führen. In diesen Produkten sind viele überflüssige Fette und Zucker (Zucker wird im Körper in Fett umgewandelt) enthalten, sie werden im Köper gespeichert und führen so zu Übergewicht.

Ernähren wir uns ausgewogen, gesund mit natürlichen Lebensmitteln fühlen wir uns leichter, sind konzentrierter, besser gelaunt. Convenience Food wird von Lebensmittelingenieuren hergestellt, die genau wissen, wie unsere Neurotransmitter im Körper funktionieren und wie sie unser Essverhalten damit beeinflussen können. Wenn man diese Lebensmittel isst, fühlt man sich nur kurzfristig besser, sie haben für uns eine Art Suchtfaktor, man möchte weiteressen, sie beeinflussen unseren Geschmack und schädigen langfristig unseren Körper mit ihrem hohen Fett- oder/und Zuckeranteil und Geschmacksverstärkern.

Also lasst euch nicht von den Convenience Industrie beeinflussen – kocht selber, eine Pastasoße oder ein Salatdressing z.B. sind ohne die Tüten diverser Firmen schnell gemacht. Backt selber, ihr habt dadurch Einfluss auf die Zuckermenge, Mehlsorte in eurem Gebäck. Ein Rührkuchen mit Obst braucht nicht viel Zeit. Es ist eine Sache der Einstellung, nicht der Zeit.

Yogahaltungen

Wichtig ist neben der Ernährung ein guter Schlaf und viel Bewegung. Es wurde festgestellt, dass Menschen, die regelmäßig Yoga praktizieren schneller und effektiver zur Ruhe kommen, aufgrund der Kombination aus körperlicher Aktivität, langsamer Atmung und Entspannung. Geht spazieren, walken, fahrradfahren, schwimmen, etwas was euch Spaß macht. Auf der Coach liegen und regelmäßig die Fernbedienung zu aktivieren macht unglücklich, depressiv unzufrieden und dick.

Eine gesunde Lebensweise macht glücklicher und zufrieden. Man kann seine Gewohnheiten nicht von heute auf morgen umstellen, beginnt in kleinen Schritten. Überlegt wo ihr besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad hinkommen könnt, betrachtet kritisch das Innenlebens eures Kühlschranks. Aktiviert euer Umfeld, Familie und Freunde, mitzumachen. Versucht 10.000 Schritte am Tag zu laufen zu gehen……. Es gibt so viele Möglichkeiten, man muss es nur tun. Jeder ist für sich selber verantwortlich.

Bewegung, selber kochen, backen machen Spaß. Ausgeglichen, vital und gesund geht es Dir gut!

Teatime

Gesunde Teerezepte

Ingwer-Kardamon- Tee

Regt den Stoffwechsel an und unterstützt das Immunsystem

Zutaten

1 Stück frischen Ingwer (Knolle) und Kurkuma (Knolle) (ca. 2cm), 1 Prise schwarzer Pfeffer, 1 EL Rapsöl oder Distelöl oder Sonnenblumenöl

Zubereitung

Ingwer und Kurkuma in Scheiben schneiden und in ein Gefäß geben, Pfeffer und Öl zugeben, mit 500 ml heißem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Zitronensaft einer Zitrone zugeben. Nach Geschmack mit Honig süßen.

Beruhigender Basentee

Zutaten

2 EL Melissenblätter, 2 EL Himbeerblätter, 2 EL Rosenblütenblätter, 2 EL Hopfendolden, 2 EL Zitronenverbenenblätter, zerreiben und vermischen.

Zubereitung

1 TL der Mischung mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Dann abseihen.

 

 

 

Gesund kochen

seafood

Kochen am Wochenende

Am Samstag und Sonntag gab es für mich zwei Mahlzeiten – ein spätes Frühstück mit Käse-Vollkornbrot und Spiegelei und etwas Obst. Am frühen Abend haben wir lecker gekocht.
Samstag: Muscheln, Salat und Garnelen
Sonntag: Lachsforellenfilet mit Rosenkohl und Kartoffeln

Wichtig ist, dass man langsam esst und auf das Sättigungsgefühl hört. Wenn ihr euch den Teller zweimal füllt sind es auch doppelt so viele Kalorien.

Lachsforelle

Zutaten
Lachs (ca. 250-300g pro Person), Kartoffeln, Rosenkohl
Zutaten für die Sauce
1 Avocado, 200ml Weißwein, 300 ml Gemüsefond, eine Charlotte fein schneiden, Zitronenabrieb, 1/2 Bund Petersilie grob hacken, Salz, eine Prise Zucker und Pfeffer

Zubereitung
Den Rosenkohl und die Kartoffeln vorbereiten und kochen.
Die Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig schmoren, mit Wein ablöschen und den Gemüsefond zugeben — einreduzieren lassen. Die Avocadostücke und die Petersilie in die Soße geben, alles pürieren, abschmecken, aufkochen lassen, die Konsistenz mit Gemüsefond trimmen und zum Schluss etwas Zitronenabrieb zugeben.
Nach der halben Garzeit der Kartoffeln, die gewaschenen und gut abgetrockneten Filets auf jeder Seite 2 Minuten anbraten (mit der Hautseite beginnen), in der Pfanne mit Salz und Pfeffer würzen, die Pfanne vom Herd nehmen und den Fisch in der Pfanne gar ziehen lassen.
Lasst es euch schmecken.

Tipp zum Rosenkohl: Der Kohl wird schön zart, wenn ihr die Stielseite kreuzweise einschneidet. Hat der Kohl noch kein Frost bekommen, schüttet das erste Kochwasser weg, und setzt den Kohl erneut mit Salzwasser auf. Vorsicht, Rosenkohl braucht in der Regel nur 10 Minuten Kochzeit — und Muskat nicht vergessen.