Pasta mit Fenchel, Orangensauce und Lachs

Fenchel mit Orangensoße

Pasta mit Fenchel, Fenchel-Orangensauce und Wildlachs

Zutaten

4 Fenchelknollen, Saft von 3 Orangen, 400g Wildlachs, 3 Knoblauchzehen, 3 Zwiebeln, 100ml Sahne, etwas Zitronenabrieb, 6cl Pastis, 100ml Weißwein, 200ml Gemüsefond, Salz, Pfeffer, ½ TL Zucker, Tagliatelle, Petersilie, Olivenöl, 1EL kalte Butter

Zubereitung Sauce

1 Fenchelknolle, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden in Öl schmoren, bis der Fenchel etwas bräunt. Nacheinander mit Pastis, Weißwein und dem Saft von zwei Orangen ablöschen, den Fond zugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken und etwas einreduzieren lassen, die Sahne zugeben. Ist der Fenchel weich, kommt alles zum Pürieren in den Mixer. Sauce beiseitestellen.

Kurz vor dem Anrichten die Sauce erhitzen, zum Binden die kalte Butter unterrühren – nicht mehr kochen.

Zubereitung Fenchel

Die übrigen Fenchelknollen quer in Streifen schneiden, das Fenchelgrün aufheben. Olivenöl in eine Pfanne geben und darin Fenchelstreifen, Knoblauch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze etwa 15 min schmoren. Dabei mit Salz, Pfeffer und etwas Pastis würzen und den Saft einer Orange und etwas Fond zugeben. Der Fenchel sollte noch Biss haben.

Zubereitung Lachs

Lachs in Würfel schneiden, mit Pfeffer und Salz würzen, kurz in einer Pfanne braten für (zwei Minuten), die Pfanne vom Feuer nehmen und ziehen lassen.

Zubereitung Tagliatelle

Die Pasta nach Kochanleitung kochen, anrichten und mit Fenchelgrün garnieren.

 

Kirschen und „Fastfood“ Pasta

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Kirschen sind tolle Früchte, sie schmecken nach Sommer und Sonne. Im Wettbewerb mit den Elstern habe ich im Kirschbaum gestanden und ca. 3 kg gepflückt. Es ist herrlich, einen Moment die Gartenarbeit ruhen lassen, die Früchte knabbern und die warme Jahreszeit genießen. Heute haben wir ordentlich im Garten gewühlt, waren ganz schön erledigt und hatten keine Lust aufwendig zu kochen. Im Schrank fanden wir Pasta, auf dem Küchentisch Tomaten, im Tiefkühlfach Scampi, schnell noch durch’s Kräuterbeet gehüpft – Majoran, Thymian, Rosmarin und Basilikum gepflückt, ein paar Kirschen entsteint, nochmals durch den Kühlschrank „gefegt“ und dabei Ricotta und Schmandreste gefunden. Schon hatten wir genug, um ein leckeres Hauptgericht und ein Dessert zu zaubern. Pasta und Pesto sind immer schnell gemacht.

Pasta mit Tomatensugo, Scampi und Basilikumpesto zum Abschluss ein Kirschdessert
Bereitet erst das Dessert und stellt es kalt. Dann das Pesto und zum Schluss die Pasta.
Das Pestorezept habe ich schon im letzten Sommer unter „Sommer im Glas“ gebloggt. Hier noch einmal zur Erinnerung:

Basilikumpesto

75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150ml Olivenöl, Meersalz

Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

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Pasta, Garnelen und Tomatensugo für 4 Personen

Tomatensugo
2 Zwiebeln, 6-8 Knoblauchzehen, 250g Tomatenstücke (Dose oder frisch), 1/2 Glas Rotwein, eine Handvoll Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin, Majoran), 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer, gehobelter Parmesan.
3 Knoblauchzehen und die Zwiebeln stückeln und in Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten, mit Rotwein ablöschen nacheinander die Tomaten und die gehackten Kräuter zugeben. Auf kleiner Flamme reduzieren lassen.

Pasta
In einem großen Topf Salzwasser erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Nudeln in den Topf geben. Auf unserer Packung waren 11 Minuten angegeben. Stellt die Uhr auf nur 7 Minuten. Danach die Pasta abgießen und gut abgetropft unter das Sugo heben (deshalb die große Pfanne oder ihr verwendet einen Wok).

Scampi
Während die Nudeln kochen in einer Pfanne mit Öl die ganzen, leicht angedrückten, Knoblauchzehen anrösten, die Scampi dazugeben und auf jeder Seite nicht länger als 1 Minute braten, mit Salz und Pfeffer würzen, fertig.

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Basilikum

Basilikum steht für Italien, aber das Kraut ist ursprüngliche eine asiatische Würzpflanze. Seit rund 3000 Jahren wird Basilikum in Indien kultiviert.
Es gibt eine Vielzahl von Variationen des Basilikums, die sich in Aussehen, Geruch und Geschmack deutlich unterscheiden. Da ist der Klassiker – die Basilikumsorte Genoveser, oder die feinblättrige Pflanze – der Pistou- Basilikum und das Buschbasilikum. Letzteres wächst hier gut im Garten oder im Balkonkasten. Es gibt mehrere verschiedene Sorten des rotblättrigen Basilikum. Deren Geschmack ist etwas herber und leicht schärfer. Die drei verschiedenen Sorten des Thai- Basilikums sind für die asiatische Küche geeignet.
Verwendet werden meist frische Blätter. Frische Blätter und auch das getrocknete, gerebelte Kraut können in Öl eingelegt werden, da die Aromastoffe des Basilikums fettlöslich sind.
Frische Basilikumblätter lassen sich gut einfrieren, wenn sie vorab mit etwas Speiseöl eingerieben werden.
Basilikum hat eine appetitanregende, verdauungsfördernde und harntreibende Wirkung. Ihm wird eine desinfizierende Wirkung zugeordnet, es wirkt antibakteriell. Basilikum kann auch Schäden, die durch freie Radikale entstehen, vorbeugen.
In meinem Lieblingskraut stecken reichlich ätherische Öle und Saponine. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken, über die Zellwände des Darms, reinigend. Sie helfen bei Verstopfung und gegen Blähungen.
Anwendung: Basilikum möglichst immer frisch verwenden. Kauft also einen Topf. Oft sind zu viele Pflanzen in den Töpfen, also ruhig einige Stängel unten ausschneiden (und verwenden). Später immer die oberen Blätter abschneiden, bis zum darunter wachsenden Blattpaar. Das Basilikum am besten erst kurz vor dem Essen schneiden.
Teeaufguss:
Dafür braucht ihr 1 TL gehacktes Basilikumkraut (frisch oder getrocknet) für 1 Tasse Wasser. Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, ca. 3 Minuten abkühlen lassen, dann über die Blätter gießen und 5 Minuten ziehen lassen.
2-3 Tassen täglich (morgens, mittags und abends), langsam und ungesüßt.
Wie schon gesagt, es wirkt antibakteriell und man kann es bei der Einnahme von Antibiotikern unterstützend einsetzen. Es ist reich an Vitamin A und C, hat einen hohen Anteil an Eisen. Im Ayurveda wird die reinigende Kraft des indischen Basilikums geschätzt. Basilikum besitzt dieselben Enzyme, die auch in entzündungshemmenden Medikamenten enthalten sind, wie zum Beispiel in Ibuprofen oder Tylenol. Ich versuche immer erst einmal einen Basilikumtee zu trinken bevor ich zu Medikamenten greife.

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Schnelles Kirschdessert für 3 Personen

Zutaten
100 g Haferplätzchen oder Amaretti (ital. Mandelgebäck), 300 g entsteinte Kirschen (kurz aufgekocht oder Kirschen aus dem Glas), etwas Kirschlkör (wir hatten nur Obstler, es geht auch ohne Schnaps), 100 g Schmand, 100 g Ricotta, 1 Becher Sahne, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Päckchen Sahnesteif, 1/2 TL Zimt, 2-3 TL Kakaopulver, 1 Päckchen Tortenguss
Zubereitung
Die Plätzchen in der Küchenmaschine zerkleinern und in die Gläser geben, sie bilden den Boden des Desserts. Mit etwas Kirschlikör beträufeln, festdrücken. Auf den Plätzchenboden die Kirschen geben und mit dem Tortenguss bedecken (Tortenguss nach Anleitung aufkochen), abkühlen lassen. Schmand, Zimt und Ricotta verrühren. Die Sahne mit Vanillezucker und dem Sahnesteif schlagen, anschließend unter die Schmand – Ricotta – Mischung heben. Die Masse auf die abgekühlten Kirschen schichten. Ihr könnt die Schichten nach Belieben variieren – noch eine zweite Plätzchenschicht oder Kirschschicht – wie ihr möchtet. Anschließend garnieren. Dazu habe ich Kakaopulver, Kirschen und Sahne genommen, es gehen auch Schokostreusel, geröstete Mandeln, gehackte Walnüsse usw. Schaut einfach nach was in euren Schränken zu finden ist. Joghurt mit Kirschen ist auch eine leckere Sache.

 

 

Lieblingsrezept Nr.2

Heute stelle ich euch das Lieblingsrezept von Sven Dietrich und Susanne Ratz vor. Susanne ist eine treue Yogaschülerin und mittlerweile auch eine liebe Freundin. Mit Sven und Susanne haben wir erst vor kurzem zusammen gekocht und freuen uns auf weitere gemeinsame Kochabende.

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Ganz einfach: Pasta und Salat

Gemüsemischung Salat Paprika Auberginen Radiccio

Was gibt es Besseres, als sich  an einem Regentag wie heute, eine schöne Pasta zu gönnen. Dazu einen Salat und ein Glas Rotwein und die Mahlzeit ist perfekt. Von dem Gemüsesugo kann man gleich eine größere Menge herstellen. Er passt nicht nur zum heutigen Gericht, ihr könnt ihn einfrieren oder ihn im Kühlschrank bis zu drei Tagen aufbewahren. Er eignet sich als Pizzabelag oder als Soße zu dunklen Fleischsorten und kräftig schmeckendem Fisch, wie Schwertfisch, Steinbeißer und Dorade.

Salat und Rohkost soll man nicht zu spät am Abend essen, da in der Nacht die Darmbakterien auch ruhen und keine Cellulase produzieren. Dadurch liegt die Rohkost unverdaut im Darm rum und fängt an zu gären. Es entstehen giftige Alkoholverbindungen, die von der Leber abgebaut werden müssen. Nach der Organuhr arbeitet die Leber zwischen 1 Uhr und 3 Uhr nachts. Wenn sie mehr arbeiten muss als üblich, wird sie etwas sauer, weckt uns und dadurch kommt es zu Schlafstörungen. Daher essen wir heute brav um 17.00 Uhr zu Abend.

Tomaten ganz und geschnitten

Zutaten für 6 Personen

Für den Salat:

Bataviasalat, Lollo Rosso oder/und Feldsalat, 1 kleiner Radicchio, 1 Paprika, Tomaten.

Das Dressing wurde schon in dem Rezept, Feldsalat mit Wildgarnelen, aufgeführt.

Wer möchte, kann  den Salat noch mit Croûtons von geräuchertem Tofu toppen.

Geeignete Pasta-Sorten:

Linguine, größere Fusilli, Pappardelle

geriebener Parmesan

Gemüsesugo

Olivenöl, 500 g Tomaten, 1 Stange Sellerie, 1 große Aubergine, 1 -2 Paprikaschoten, 4 kleine Zwiebeln, 2 Koblauchzehen, 200 ml Wein oder 100 ml Portwein, Thymian, Rosmarin, Oregano , Sellerielaub (jetzt im Winter gerne getrocknete Kräuter verwenden), Basilkum und Petersilie (frisch), Pfeffer, Salz, 2 TL Zucker.

Zubereitung

Die Aubergine, die Tomaten, Sellerie, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch in kleine Stücke schneiden. Der Sellerie muss sehr fein geschnitten werden.  Im Olivenöl anbraten und dabei nicht mit dem Öl geizen. Salzen, pfeffern und 2 TL Zucker und die getrockneten Kräuter (kleingemörsert) zugeben. Mit 200 ml Rotwein ablöschen und mit einem halben Bund Petersilie (kleingeschnitten) mit geschlossenen Deckel 20 -30 Minuten bei kleiner Hitze einkochen lassen. Das Basilikum und die restliche Petersilie erst zum Schluss über das Gericht streuen, nicht mitkochen.  Wenn das Gemüse in der Pfanne zu trocken wird oder ansetzt, 100-150 ml Wasser hinzugeben und weiter kochen lassen.

Die Pasta in einem großen Topf mit dem Sugo vermischen, dazu eine Kelle des Nudelwassers zugeben (es bindet), dabei kochen die Nudeln noch weiter. Deshalb die Nudeln vorher nur 5 Minuten kochen lassen.

Die Pasta mit dem Gemüsesugo, geriebenen Parmesan, Petersilie und Basilikum anrichten.

Pastateller

 

Gedeckter Tisch Pasta Salat Pfeffer Weingläser

Sommer im Glas – Pesto selbermachen

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Pesto Rezepte

Oliven- Tomatenpesto
125g schwarze Oliven, 100g getrocknete Tomaten, 70g geröstete Pinienkerne, 2 Knoblauchzehen, ½ Chilischote, ca.180ml Olivenöl, 80g geriebenen Parmesan, 1TL Kapern, etwas Meersalz

Basilikumpesto
75g Basilikum, 75g geröstete Pinienkerne, 100g Parmesan, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, ca. 150ml Olivenöl, Meersalz

Korianderpesto
1 großes Bund Koriander, 100g geschälte Mandeln, ca. 150ml Olivenöl, Saft von ½ Limette, 2 Teelöffel Honig, ½- 1 Chilischote, 1 China-Knoblauch oder 2 Knoblauchzehen, 50g Pecorino, Salz, Pfeffer

Pinienkerne, alternativ gehen auch Mandeln, in einer fettfreien Pfanne rösten. Die Kräuter und den Knoblauch zuerst im Mixer grob zerkleinern, dann nach und nach das Olivenöl, die Pinienkerne (oder Mandeln) und den Käse zugeben. Vorsichtig salzen und pfeffern. Zerkleinern bis eine homogene Masse entsteht. Das Pesto in saubere Gläser mit Schraubverschluss einfüllen, Olivenöl ca. 1 cm über das fertige Pesto geben und fest verschließen. Im Kühlschrank hält das Pesto mehrere Wochen, frisch schmeckt es aber am besten.

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