Gemüsecurry

Gemüsecurry Mangold in Schälchen

Mangold asiatisch

 Zutaten

500 g Mangold, 4 Knoblauchzehen – in Scheiben schneiden, 1 Zwiebel – in Würfel schneiden, 3 EL Sojasauce, 8 EL Wasser, 3 EL Rapsöl, 1 EL Zucker, 1 EL Reisessig, Pfeffer, Salz

 Zubereitung

Den Mangold waschen und gut abtropfen lassen. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch anschmoren, dann den Mangold, Sojasauce, Essig und das Wasser zugeben. Wenn die Mangoldblätter zusammengefallen sind, die Kokosmilch und die Gewürze zugeben und alles ca. 10 Minuten auf mittlerer Stufe (ohne Deckel) köcheln und reduzieren lassen. Jetzt erst mit Salz abschmecken. Wird vor dem Reduzieren schon „richtig“ gewürzt, kann das Gemüse überwürzt sein.

Gemüsecurry Reis in Schälchen

 Asiatisches Gemüsecurry für 6 Personen

 Gemüse

1 kleinen Blumenkohl – in Rosen brechen, 1 kleinen Brokkoli – in Rosen brechen, 1          Aubergine – in Scheiben schneiden und vierteln, 2 große Karotten – Scheiben oder Stifte schneiden, 1 Zuccini – Scheiben schneiden – halbieren, 1 Kohlrabi – ca. 1 cm dicke Streifen schneiden, 2 Stangen Porree – 2 cm dicke Ringe schneiden, 2 Paprika – große Stücke schneiden, 2 runde Rettiche oder 1 spitzen Rettich – in Scheiben schneiden, 1 Glas Bambusstreifen – abgießen, 6 Knoblauchzehen – Scheiben schneiden

5 EL Sojasauce, 4 EL Fischsauce, 8 EL Wasser, 8 EL Öl (Erdnussöl oder Rapsöl), 3 Büchsen Kokosmilch, 3-4 Blätter langblättrigen- oder Vietnamesischen Koriander, 6 Kaffirlimettenblätter, 5 Stängel Zitronengras – vierteln und mit dem Messerrücken aufbrechen, 2 daumengroße Stücke Ingwer – in dünne Scheiben schneiden, 4 TL Curry,  1/2 Tl Cayennepfeffer (alternativ für Curry und Cayennepfeffer) 4 EL rote Currypaste , 1 EL Zucker, 3 EL Reisessig, 1 Bund Koriandergrün rupfen – zum darüber streuen

 Zubereitung

Öl in einem großen Wok (besser in zwei) erhitzen,

Ingwer, Zitronengras, Knoblauch mit dem Curry (Currypaste) anbraten, die Möhren, den Porree und den Kohl zugeben und anschmoren. Dann, bis auf den Rettich, das andere Gemüse zugeben. Nach kurzer Schmorzeit mit Wasser und Reisessig ablöschen, kurz darauf alle Zutaten, Gewürze und die Kokosmilch zugeben. 2 Minuten vor Ende  der Garzeit die Rettichspalten in den Wok geben und unterheben. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen.

Die Garzeit liegt insgesamt etwa bei 12 Minuten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.

Die Korianderblätter darüber streuen – guten Appetit.

Dazu passt Basmati-, Jasmin- oder Duftreis.

Gemüsecurry 1

Koriander

Koriander ist das weltweit meistverwendete Gewürzkraut. Es ist sozusagen die asiatische Petersilie, aber wird auch in Mittelamerika sehr viel verwendet. Koriander stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und verbreitete sich von dort nach Asien. Man nutzt das Koriandergrün und die Korianderkörner. Der berühmte griechische Arzt Hippokrates nutzte schon Korianderfrüchte bei Magen- und Darmbeschwerden, denn Koriander wirkt verdauungsfördernd, entblähend, entkrampfend und appetitanregend. Beim Stillen überträgt sich die krampflösende Wirkung über die Muttermilch auf den Säugling. Frisches Koriandergrün soll bei Entgiftungskuren die Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper unterstützen.
In der Küche werden Koriandersamen als Gewürz beim Backen von Brot, Weihnachtsgebäck und Apfelkuchen eingesetzt. Die Samen passen genauso gut zu Auberginen, Rote Bete, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten, Fisch- Fleisch- und Geflügelgerichten. Es ist ein Bestandteil des Currypulvers.
Koriandersamen im Mund zerkaut, sollen gegen den unliebsamen Knoblauchgeruch helfen.
Das Koriandergrün hat ein ganz spezielles und intensives Aroma, man mag es, oder man mag es nicht. Daher kommt auch der negative Volksname Wanzendill. In Asien und Südamerika kann man das nicht verstehen, denn hier wird das seifig- ölige Aroma als angenehm empfunden.
Das Koriandergrün eignet sich für Salate, Suppen, Reisgerichte und asiatische Pfannengerichte. Es wird, wie Petersilie, erst ganz zum Schluss unter die Speisen gemischt.

Südamerik Koriander small 019

Vietnam small 015
Koriandersorten
„Aladin“ verbreitete Sorte für die Ernte von Blattkoriander.
„Marino“ verbreitete Sorte für die Ernte von Koriandersamen.
„Thüringer“ an das hiesige Klima gut angepasste Sorte
„Cilantro“ (bezeichnet in Mittelamerika Koriander) und die Koriandersorte „Confetti“ – Ihr Geschmack ist für Koriandereinsteiger geeignet.
„Langer Koriander“ (Sägezahndistel) stammt aus Südamerika, es ist eine kleinwüchsige Sorte und hat ein fantastisches Aroma. Schon wenige Blätter genügen um einem Gericht den intensiven Geschmack zu geben. Diese Koriandersorte kann getrocknet werden, ohne dass sie ihr Aroma verliert.
„Vietnamesischer Koriander“ ist ein robustes Knöterichgewächs und hat ein leichtes Korianderaroma mit einem pfeffrigen Geschmack. Er wird in Vietnam zum Würzen von sauer eingelegtem Gemüse, Salaten und Suppen verwendet. Auch diese Sorte lässt sich gut trocknen.
Die anderen Koriandersorten sollten eingefroren werden oder in Öl konserviert werden nach Pesto-Art.

Koriander small 014

Merken

Teerezepte – Melisse und Co.

Zitronenmelisse Zitronenverbene im Krug Teegläser Plätzchen

Die Natur stellt uns viele Heilmittel zur Verfügung. Kräuter sind nicht nur schmackhaft im Essen, aus ihnen können Tees, Wickel, Öle und Tinkturen hergestellt werden. Man unterscheidet zwischen einem Aufguss und einem Absud. Ein Aufguss wird mit Blättern und Blüten durchgeführt. Der Absud (Abkochung) wird hauptsächlich zur Extraktion der Inhaltsstoffe von Rinden und Wurzeln angewendet.

Pfefferminzaufguss

1/4 l Wasser aufkochen, kurz abkühlen lassen, 1-2 TL Pfefferminzkraut damit übergießen und das Ganze abgedeckt ca. 10 Minuten ziehen lassen. Abseihen.

Wirkung

Pfefferminze wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, hilft bei Verdauungsstörungen, wirkt allgemein erfrischend und kühlend, gegen Muskelschmerzen und Schweregefühl in den Beinen.

Rezept für den sogenannten Glückstee

Verbene, Lindenblüten, Kamille und Pfefferminze zu gleichen Teilen mischen. Von der Mischung 2 TL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und 8 Minuten ziehen lassen, abseihen und 2x täglich trinken.

Wirkung

Stimmungsaufhellend, erfrischend und entspannend.

Zitronenverbene im Kräuterbeet

Zitronenverbene (Eisenkraut)

Die Zitronenverbene verströmt einen wunderbar intensiven Zitronenduft, der von den Blättern der Pflanze ausgeht. Sie liebt sonnige Standorte und einen nährstoffreichen und leicht feuchten Boden. Staunässe sollte vermieden werden. Bei ihr braucht man für die Anzucht mehr Geduld als bei der Zitronenmelisse. Aus den Blättern können Tees hergestellt werden. In der Küche passt die Zitronenverbene zu Fisch, Geflügel und sie kann zum Aromatisieren von Marinaden, Essig und Öl genutzt werden. Die Zitronenverbene schmeckt gut in Smoothies, Milchshakes, Limonaden und Likören.

Der Teeaufguss wird genau wie beim Pfefferminztee durchgeführt.

Wirkung

Verdauungsfördernd, antibakteriell, krampflösend für die Muskulatur, entspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend. Die Verbene gilt als „verlässlicher Freund des Magens“.

Zitronenmelisse im Kräuterbeet

Melisse

Auch die Zitronenmelisse duftet angenehme nach Zitrone. Geerntet wird vor der Blütezeit im Juni. Sobald die Mellise anfängt zu blühen schmeckt und riecht sie nicht mehr so aromatisch. Also vor der Blüte genießen oder die Blätter trocken.

Minztee

1-2 TL Minzblätter mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 8 – 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf trinken.

Wirkung

Beruhigend, angstlösend, gegen Blähungen und Völlefühl, in Cremes wirkt sie gut gegen Lippenherpes

Die drei Kräuter:  Pfefferminze, Zitronenverbene und Zitronenmelisse können auch gut in einer Teemischung kombiniert werden.

Kochen mit Minze

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Gegrillte Mediterrane Gemüse-Tofu-Spieße
Rezept für 3-4 Personen

Zutaten
200g Tofu (natur oder geräuchert)
100g Schafskäse
½ Aubergine
1 mittelgroße Zucchini
ca. 10 mittelgroße Champignons halbieren
10 Schalotten für etwa 5 Minuten blanchieren

Marinade
Olivenöl
2 TL mittelscharfen Senf
1 TL Tomatenmark
1 mittelscharfe Chili fein würfeln
Saft einer ½ Zitrone
2 EL Balsamico
jeweils 1 TL getr. Oregano, getr. Thymian, getr. Rosmarin, Paprikapulver
1 EL Rohrzucker
etwas Kreuzkümmel, Curry, Pfeffer, Salz

Zubereitung
Alle Zutaten für die Marinade miteinander verrühren. Ruhig etwas mehr vorbereiten, da die Spieße beim Grillen damit bepinselt werden können.
Tofu ist ohne Gewürze kein geschmackliches Highlight. Er nimmt aber gut die Aromen von Kräutern und Gewürzen an. Mit einer Marinade erreicht man das am besten. Dazu wird der Tofu in Streifen oder Würfel geschnitten, vorsichtig ausgedrückt und für mindestens 2 Stunden in der Marinade im Kühlschrank mariniert.
Die vorab in Wasser eingeweichten Holzspieße abwechselnd mit den Gemüse-, Tofu -, und Käsewürfeln bestücken. Festeres Gemüse schön eng an den Schafskäse schieben, dann bleibt er beim Grillen auf dem Spieß. Die Gemüsespieße mit etwas Marinade bepinseln und mit wenig Hitze grillen. Wenn ihr einen Grill mit Deckel habt, brauchen die Gemüsespieße etwa 15 Minuten bei 120-140 Grad. Hin und wieder das Grillgut mit etwas Wasser befeuchten und mit der restlichen Marinade bepinseln.

Petersilienkartoffeln mit Olivenöl
Pro Person 3-4 mittelfeste Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und mit 2/3 Gemüsebrühe und einem Drittel Olivenöl ca. 15 Minuten mit Deckel kochen. Die Flüssigkeit darf die Kartoffeln dabei höchstens nur zu 2/3 bedecken. Zum Ende der Kochzeit, wenn die Kartoffeln noch bissfest sind, den Deckel wegnehmen und bei kleiner Hitze die Flüssigkeit verdampfen lassen, dabei hin und wieder umrühren. Wenn noch zu viel Wasser im Topf ist, etwas abgießen. Bekommen die Kartoffeln eine „cremige“ Oberfläche, 1 Bund geschnittene Petersilie unterheben. Sollten die Kartoffeln in den letzten Minuten zu trocken werden, einfach etwas Olivenöl zugeben.

Joghurt – Minze – Dip

Zutaten

300 g Naturjoghurt, 1/2 Handvoll frische Melissenblätter – kleingeschnitten , 1/4 Handvoll frische Petersilie – kleingeschnitten, abgeriebene Schale 1/2 Bio- Zitrone, 1/4 Schlangengurke – kleine Stücke, 1/2 TL  zermörserten Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten mischen, bis auf die Schlangengurke. Den Dip ca. 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen, damit der Joghurt die Minzaromen annehmen kann. Kurz vor dem Servieren die klein geschnittene Schlangengurke unterheben.

Dieser sommerlich, frische Geschmack passt gut zu den gegrillten Gemüsespießen.

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Die Minzen gehören mit ihrem kühlenden und leicht scharfen Aroma zu den beliebtesten Kräutern. Schon in der Antike war der Duft der grünen Minze (Spearmint) sehr beliebt. Die grüne Minze stammt ursprünglich aus Südeuropa, aber hat sich schon lange unserem Klima angepasst.  Heute unterscheidet man grob zwischen Pfefferminze und grüner Minze. Die Pfefferminze entstand rein zufällig in einem Pfefferminzfeld in der Nähe von London, wo sich mithilfe einer Biene die dort angebaute grüne Minze mit einer wilden Wasserminze kreuzte. Der Botaniker John Ray beschrieb 1696 diese erste Pfefferminze, aus der alle heutigen Pfefferminzzüchtungen hervorgegangen sind. Heutzutage gibt es eine große Vielfalt von Minzsorten: Pfefferminze, Apfelminze, Erdbeerminze, Schokominze, arabische Minze usw.

Die mehrjährige Minze liebt feuchte Standorte, einen Humusboden in halbschattiger bis sonniger Lage.

Ein Minzbeet sollte alle drei Jahre seinen Platz wechseln, denn Minzen sind mit sich selbst unverträglich und fühlen sich nicht lange am selben Standort wohl. Die Minze breitet sich gerne überall aus, daher ist es gut sie in Töpfe zu verbannen oder eine Wurzelsperre einzurichten.

Grüne Minze ist erfrischend und schmeckt süßlich scharf. Pfefferminze hat einen hohen Mentholgehalt und ist schärfer, süß, herb mit einem kühlenden Nachgeschmack.  Es werden die Blätter frisch oder getrocknet verwendet. Sie kann man auch gut einfrieren- klein hacken und in Eiswürfelbehälter mit etwas Wasser vermischen.

Küche

In der Küche verfeinert die Minze Süßspeisen wie Obstsalate, Quarkdesserts, Wassermelone und Eis. Vor allem Schokolade verträgt sich wunderbar mit der kühlenden Minzschärfe. Pfefferminzblätter mit geschmolzener Schokolade überzogen schmecken zum Beispiel köstlich.

Pfefferminze und arabische Minze passen gut zu Bulgur oder Couscoussalaten, Hülsenfrüchte, Auberginen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Zucchini,  Lamm und Huhn, kalte Gurkensuppe und Joghurtspeisen.

Pfefferminze eignet sich gut für Tee und Sirup und aromatisieren Bowlen, Liköre, Cocktails und andere Getränke. In Gelees ist die Pfefferminze auch eine perfekte Ergänzung.

Naturheilkunde

Es werden frische, getrocknete Pfefferminzblätter sowie das Pfefferminzöl genutzt. Pfefferminzöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch geernteten, blühenden Zweigspitzen der Pfefferminze hergestellt.

Pfefferminze wirkt krampflösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend und anregend auf die Gallensaftproduktion. Das im ätherischen Öl enthaltende Menthol wirkt leicht betäubend und vermittelt auf der Haut das Gefühl von Kälte. Pfefferminze wird bei Magen- Darm- Beschwerden, Schwangerschaftserbrechen, bei Übelkeit und äußerlich bei Kopfschmerzen eingesetzt. Bei Dauergebrauch kann Pfefferminze aber auch den Magen reizen. Die mentholfreien Sorten wie grüne Minze, Apfelminze sind magenfreundlicher.

Bei Kopfschmerzen und Migräne hilft es, mit Pfefferminzöl die Schläfen zu massieren.

Einreibungen mit Pfefferminzöl wirken lindernd bei Muskel- und Nervenschmerzen.

Kinder

Kinder ab 4 Jahren sollten die Einnahme von 3-5 g Minze, zwischen 10-16 Jahren 3-6 g Minze täglich nicht überschreiten und sollten Pfefferminze nur bei Bedarf einnehmen.

Kontraindikation

Pfefferminzöl nicht auf Brust oder in das Gesicht von Babys und Kleinkindern  auftragen, es kann zum Glottiskrampf bis hin zum Ersticken führen. Pfefferminze bitte nicht bei Gallenblasenentzündungen, Verschluss der Gallenwege und bei schweren Leberschäden anwenden. Bei Einnahme von Pfefferminzöl kann Sodbrennen auftreten. Bei äußerer Anwendung können Hautreaktionen auftreten oder es kann zu Atembeschwerden kommen.

Bärlauchbrot und Bärlauchpesto

Bärlauchbrot auf Holzbrett mit Pesto und Tomaten

Mit Bärlauch eröffnen wir das Frühlingsprogramm in unseren Rezeptvorschlägen. Im Frühjahr hat er die höchste Wirkstoffkonzentration, weshalb man seine Blätter von März bis Mai pflückt.
Bärlauch werden Bärenkräfte zugeschrieben. Er ist reich an Eisen, Magnesium, Vitamin C und Mangan. Seine schwefelhaltigen Verbindungen unterstützen die Entgiftung des Körpers und sind in der Lage freie Radikale im Körper zu neutralisieren.
Er regt den Stoffwechsel an, wirkt gegen Arteriosklerose und ist Blutdruck senkend. Wenn die Blätter noch klein sind haben sie den intensivsten Knoblauchgeschmack. Man verwendet die Blätter frisch in Salaten, in Suppen, als Pesto oder in Aufstrichen und Kräuterbutter. Verarbeitet den Bärlauch am besten noch am gleichen Tag, wenn ihr ihn gekauft oder gepflückt habt, da er schnell welk wird.
Das Rezept für das Bärlauchbrot fand ich in der Zeitschrift „Küchenzauber“, habe es jedoch etwas verändert. Das Brot ist perfekt für das Osterfrühstück, noch leicht warm mit Butter oder frischem Quark ist es ein Gedicht. Bärlauch schmeckt sehr würzig und intensiv nach Knoblauch, ohne dass man nach dem Genuss riecht, als hätte man sich mit Knoblauch eingerieben.

Bärlauchbrot für eine Kastenform

Zutaten
100 g Bärlauch, 1/2 Würfel frische Hefe, 500 g Mehl, 2 TL Salz, 1 TL Zucker, 250 – 275 ml lauwarmes Wasser, 3 EL Olivenöl, 4 EL grob gehackte Walnusskerne, Butter um die die Form einzufetten, 3 EL geriebenen Peccorino oder alter Bergkäse
Zubereitung
Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken. Das Mehl in die Rührschüssel geben. Das lauwarme Wasser abmessen. Die Hefe zerbröckeln und in einer Tasse mit lauwarmen Wasser auflösen (das geht von der Wassermenge ab), den Zucker zugeben. Die aufgelöste Hefe zum Mehl gießen und mit etwas Mehl zudecken. Die Schüssel gut abdecken und den Vorteig eine halbe Stunde gehen lassen. Erst jetzt das Salz, Olivenöl, die Walnüsse und den Bärlauch zufügen. Die Hälfte des Wassers zugeben und verkneten. Auf keinen Fall alles auf einmal hinzugeben, denn wieviel Wasser nötig ist, hängt u.a. von der Mehlbeschaffenheit oder von der Luftfeuchtigkeit ab. Weiter nach und nach das Wasser zugeben und gut verkneten. Der Teig muss sich glatt vom Schüsselrand lösen, darf nicht zu feucht oder zu trocken sein. Zugedeckt nun an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen (es geht auch über Nacht in der kühlen Speisekammer). Den Backofen vorheizen (180 Grad, Umluft) und die Kastenform einfetten. Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel herausnehmen, nochmals gut durchkneten, in die Kastenform füllen und mit Käse bestreuen.
Das Brot im Ofen ca. 30 – 40 Minuten backen. (Stäbchenprobe).

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Bärlauchpesto

Zutaten

120 g Bärlauch, 60 g Pinienkerne, 30 g Parmesan, ca. 8 EL Olivenöl, etwas Salz

Zubereitung

Den Bärlauch waschen und trocken tupfen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, den Parmesan reiben. Bärlauch, die gerösteten Pinienkerne und Parmesan in einem Mixer pürieren, dabei nach und nach das Olivenöl zugeben. Die Menge des Olivenöls richtet sich danach wie cremig ihr das Pesto haben möchtet. Salz nach Geschmack zugeben.

Es schmeckt sehr lecker auf geröstetem Baguettebrot.

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