Lieblingsrezept Nr.2

Heute stelle ich euch das Lieblingsrezept von Sven Dietrich und Susanne Ratz vor. Susanne ist eine treue Yogaschülerin und mittlerweile auch eine liebe Freundin. Mit Sven und Susanne haben wir erst vor kurzem zusammen gekocht und freuen uns auf weitere gemeinsame Kochabende.

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Viel Grün – Kräuterdips

dreierlei Kräuterpasten mit Beschreibung

Gestern gab es bei uns im Zeitfenster den Vortrag: Tipps und Rezepte aus der Kräuterheilkunde und Kräuterküche. Zur Stärkung gab es dazu drei Kräuterdips, Sechskornbrot und Kräuterfladenbrot zum knabbern. Die Dips sind sehr schnell gemacht.

Bunte Kräutermischung

Zutaten                                                                                                                                                 

200g Frischkäse, 100g Schafskäse, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kresse, Salz, Pfeffer Zubereitung                                                                                                                                   

Frisch- und Schafskäse mit einer ordentlichen Kräutermenge  mit einem Stabmixer pürieren, pfeffern und nach Geschmack salzen – Vorsicht, der Schafskäse bringt schon viel Salz mit. Kleingeschnittene Kräuter unterheben.

Honig-Dill- Dip

Zutaten                                                                                                                                                    

100 g Ziegenfrischkäse, 2 EL Schmand, viel Dill, Petersilie (die Hälfte der Dillmenge), 1 TL Quittengelee, 1 TL Honig, Saft 1/2 Limette,  Salz und Pfeffer                                                   Zubereitung                                                                                                                                      

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Etwas Dill und Petersilie kleinschneiden und unter die Paste heben.

Scharfer Kräuterdip

Zutaten 

200g Sahnequark, 100 g Schafskäse, 2 Stangen Frühlingszwiebeln, viel Schnittlauch, 1/2 Packung Kresse, 1/4 Packung Rote Rettich Kresse, Salz und Pfeffer.                                 Zubereitung                                                                                                                                          

Alle Zutaten mischen, mit einem Stabmixer pürieren, nach Geschmack salzen und pfeffern. Auch hier noch einmal kleingeschnittene Kräuter unter die Paste heben.

Vollkorn- Kräuterfladen

Die Vollkorn- Kräuterfladen hatte meine liebe Freundin Andrea mitgebracht. Die schmecken super zu den Dips.

Zutaten für 10 Stück

Teig: 500 g Weizenvollkornschrot, 10 g frische Hefe, 300 bis 350 ml lauwarmes Wasser, 1 gestrichener EL Salz, 100 g Butter.                                                                                                Weitere Zutaten: 5 EL Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 1/2 TL Salz, je 1 EL frisch gehackter Rosmarin und Oregano

Zubereitung

Für die Vollkorn-Kräuterfladen aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig zubereiten. Diesen zu einer Kugel formen und zugedeckt gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.                                                                                                                                          Den Teig in 10 gleiche Stücke teilen. Jedes zu einem Fladen von 12-15 cm Durchmesser ausrollen. Mit Öl bestreichen. Knoblauch schälen und zusammen mit dem Salz mit der breiten Seite der Messerklinge zerdrücken. Die Fladen mit dem Knoblauch und Kräutern würzen und bei 210° C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.

(Die besten Rezepte aus aller Welt – Brot  von Christian Teubner)

Herzhaft und wärmend

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Gestern haben wir spontan mit und für Freunde gekocht. Einmal in den Kühlschrank geschaut fanden wir Champignons, Sellerie und einen Räuchertofu. Kartoffeln und Zwiebeln sind immer da. Guter Wein sowieso!

Selleriepüree mit Champignons

Rezept für 5 Personen

1 1/2 mittlere Sellerieknollen
6-8 Kartoffeln
400 g Räuchertofu gut abtrocknen und in Würfel schneiden
600 g Champignons
3 Zwiebeln
1 Bund Schalotten
3 Zehen Knoblauch
1 Bund Petersilie
200 ml Milch
100 ml Rotwein
Majoran, Rosmarin, Thymian fein schneiden oder wenn es getrocknete Kräuter sind,
grob im Mörser zerkleinern
Muskatnuss, Pfeffer, Salz, 1 TL Zucker, 1 TL Mehl

Zubereitung in Arbeitsschritten – chronologisch

Die geschälten Kartoffeln vierteln und mit Salz und nur leicht mit Wasser bedeckt kochen.
Den Sellerie schälen, in Würfel (ca. 3×3 cm) schneiden und in Salzwasser kochen –
Kartoffeln haben eine längere Garzeit, deshalb in verschiedenen Töpfen garen.

Inzwischen die Pilze mit einem Pinsel putzen und in Stücke schneiden, eine große Zwiebel in Ringe und die anderen beiden in Stücke schneiden.

Die Zwiebelringe in einer Pfanne mit Öl langsam braten. Wenn sie glasig sind mit Zucker und Mehl bestäuben, so dass die Zwiebelringe karamellisieren, dann auf einem Küchentuch zur Seite stellen.

Tofu in eine große Pfanne mit Rapsöl geben, und die Würfel von allen Seiten bräunen mit etwas Sojasoße ablöschen, einkochen lassen, aus der Pfanne nehmen, zur Seite stellen und in der selben Pfanne Zwiebeln, Knoblauch und Pilze gleichzeitig schmoren.

Während die Pilze schmoren, die gegarten Kartoffeln und den Sellerie abgießen und in einem Topf unter Zugabe der erwärmten Milch bei minimaler Hitze stampfen. Dabei mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Die Pilze haben inzwischen Farbe bekommen, diese jetzt mit Wein ablöschen, kurz darauf Schalotten, Kräuter und den Tofu zugeben, kurz einkochen lassen und mit dem Püree anrichten.

Auf das Püree die Zwiebelringe geben, mit der gehackten Petersilie garnieren – lasst es euch schmecken.

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Sellerie ist ein tolles Gemüse. Früher war er ein wichtiger Bestandteil der Hausapotheke, denn Sellerie wirkt entzündungshemmend, entwässert und enthält einen Wirkstoff, der die Muskeln der Blutgefäße entspannt. Dadurch wirkt er blutdrucksenkend. Staudensellerie enthält Kalium, Kalzium, Eisen und auch Vitamin E, C und Vitamine der Gruppe B. Sellerie schützt durch seine antioxidativen Eigenschaften den  Magen.

 

 

 

Welsfilet mit Rosenkohl

Wels und Rosenkohl

Im Moment haben wir schmuddeliges Herbstwetter und mein Appetit auf wärmendes Essen wächst. Es gab schon den ersten Rosenkohl zu kaufen und das Welsfilet beim Fischhändler war verlockend. Hier seht ihr das Ergenbis.

Welsfilet mit Rosenkohl, schwarzem Reis und Petersiliensoße

Zutaten für zwei Personen
1 Welsfilet ca. 600g
500g Rosenkohl
200g schwarzen Reis

Für die Petersiliensoße
200 ml Fischfond (es lohnt sich, diesen selber zu kochen und in einzelnen Portionen einzufrieren)
1 Bund Petersilie
2 Schalotten
1 TL Mehl
50 ml Weißwein
50 ml Sahne
50 g Butter

Gewürze
1 EL Fenchelsamen, 1 TL Pfeffer gemeinsam im Mörser zerkleinern
Ca. 1/2 TL Limettensalz
1/4 Zitrone

Als erstes den Rosenkohl putzen und waschen. Dabei die Stielansätze kreuzweise einschneiden. So gart der Kohl gleichmäßig durch. Den Kohl kurz aufkochen, abgießen und mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser bedeckt zur Seite stellen. Den Reis nach Kochanleitung kochen. Der braucht etwa 40min, genug Zeit für die Soße und den Fisch.
Für die Soße Schalotten in kleine Stücke schneiden und in Öl glasig braten aber nicht bräunen, mit dem Mehl bestäuben und anschwitzen. Auch hier darauf achten, dass die „Mehlschwitze“ hell bleibt, mit Wein ablöschen und den Fischfond zugeben. 3/4 der gehackten Petersilie (mit den Stielen) einstreuen und kochen lassen. Mit etwas Salz und Zitronensaft, ca. 1 TL der Fenchel-/Pfeffermischung und einer Prise Zucker abschmecken, mit leichter Hitze ohne Deckel reduzieren lassen. Zwischenzeitlich mit dem Stabmixer glätten.
Der Reis hat jetzt die Hälfte seiner Kochzeit hinter sich. Den Kohl aufkochen und bei kleiner Hitze max. 18min garen. Dadurch, dass das erste Kochwasser abgegossen wurde, verliert der Rosenkohl Bitterstoffe und schmeckt feiner.
Ist der Kohl aufgesetzt, kann mit dem Fisch begonnen werden. Das Filet waschen, trocken tupfen und in 4-6 Teile schneiden, salzen, mit dem Fenchel- Pfeffergemisch würzen und leicht mehlieren. Zum Salzen verwende ich gerne ein tolles Limettensalz, das ich bei „Spice for Life“ in Berlin Weißensee kaufe. Dem Wels bekommt diese frische Note sehr gut, und ich kann auf Zitrone verzichten, die beim Braten sowieso nur spritzt. Jetzt die Filetstücke von beiden Seiten je drei Minuten mit großer Hitze braten, ausstellen, einen EL Butter dazu, Bratfett über den Fisch geben und abgedeckt in der Pfanne ziehen lassen.
Nun den Kohl abgießen, 1EL Butter unterheben und etwas Muskat darüber reiben.
Zum Andicken der Soße einige kalte Butterflocken unterrühren, die Hitze dabei zurücknehmen.
Der Reis ist fertig und es kann serviert werden.
Mit der restlichen Petersilie garnieren – Guten Appetit.

Wels und Rosenkohl 2

Herbstfrüchte

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Herbstfrüchte

Der Herbst eine wunderbare Jahreszeit. Die Natur schenkt uns noch einmal viele Früchte zum Anschauen oder zum Essen. Ich werde immer etwas melancholisch, wenn ich sehe, dass sich die Natur langsam zurück zieht und sich auf den Winter vorbereitet. Die Eichhörnchen sind im Sammelstress, Eicheln und Kastanien liegen auf den Straßen, das Laub verfärbt sich wunderbar bunt. Im sanften Herbstlicht Pilze sammeln ist Meditation.
Diese Woche hatte ich großen Appetit auf Zwiebelkuchen und habe mich die ganze Woche auf das Wochenende gefreut, da ich erst dann Zeit zum Kochen hatte. Die Pilze haben wir selber gesucht.

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Vegetarischer Zwiebelkuchen

Hefeteig

500 g Vollkornmehl, ½ Würfel Hefe, ca. 350 ml lauwarmes Wasser, 1 Prise Zucker, ½  El Salz, 2 EL Olivenöl

  • Das Mehl in eine Rührschüssel geben.
    – Die Hefe zerbröseln und in einer Tasse lauwarmem Wasser auflösen. Den Zucker unterrühren. Zum Mehl geben und mit etwas Mehl vermischen. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen.
  • Erst jetzt Salz und Olivenöl zufügen, verkneten und langsam etwas Wasser zugeben. Auf keinen Fall alles Wasser auf einmal, denn wie viel genau nötig ist, hängt von den unterschiedlichsten Dingen ab: Mehlsorten, Klima, Luftfeuchtigkeit.
  • Der Teig ist fertig, wenn er sich gut vom Schüsselrand löst, weich, aber nicht zu klebrig wirkt. Zugedeckt bei Zimmertemperatur mindestens eine Stunde lang, oder kühl in der Speisekammer die ganze Nacht gehen lassen.
  • Den Teig dann auf der Arbeitsplatte noch einmal durchwalken und auf einer bemehlten Arbeitsfläche halbzentimeterdünn ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech breiten.
    Noch einmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • In dieser Zeit nun den Belag zubereiten.

Belag
4 große Gemüsezwiebeln, 300 ml Saure Sahne, 3 Eier, 300 g Bergkäse, etwas Zucker, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1 Bund Petersilie

  • Die Gemüsezwiebeln in halbe Ringe schneiden und in der Pfanne mit Raps- und Olivenöl ( halb und halb) in der Pfanne glasig ziehen lassen, etwas Zucker hinzu geben.
  • Saure Sahne mit den 3 Eiern, dem Bergkäse, der Hälfte der Petersilie und den Gewürzen vermischen.
  • Die Zwiebeln auf dem Teig geben und anschließend die Sahnemasse auf den Zwiebeln verteilen.

30 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen.
Etwas abkühlen lassen und die restliche Petersilie auf dem fertigen Zwiebelkuchen verteilen.

Wenn der Zwiebelkuchen im Ofen ist, ist es Zeit die Pilze anzuschmoren. Wir haben Maronen und Steinpilze gesammelt.

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Pilze

Pilze säubern, nur abbürsten nicht waschen. Von den großen Maronen die Röhren entfernen, denn die werden zu weich. Zwiebeln nur glasig anschmoren, anschließend die kleingeschnittenen Pilze zugeben. Unter hoher Temperatur 12-15 Minuten schmoren, zum Schluss salzen und pfeffern und die Kräuter zugeben.
Von den Maronen nicht zu viele auf einmal in die Pfanne geben, sonst werden sie zu matschig.

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Quinoasalat und Champignonfrikadellen

Quinoa

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Quinoasalat und Champignonfrikadellen

Im letzten Jahr habe ich Quinoa für mich entdeckt. Es hat eine angenehme Körnigkeit und harmoniert geschmacklich mit vielen Salatbeilagen, da es die Gewürze gut aufnimmt und dabei trotzdem seinen eigenen Geschmack behält. Das sogenannte Inkagold ist kein Getreide. Es gehört zur Pflanzenfamilie der Gänsefußgewächse, wie Rote Bete und Spinat. Quinoa ist sehr eiweißreich, enthält viele Mineralien, alle neun essentiellen Aminosäuren, viel Eisen und Vitamin E und ist glutenfrei. Weitere Inhaltsstoffe sind Magnesium und Vitamin B2 (Riboflavin), die Migränepatienten Erleichterung schaffen sollen, indem diese Zusatzstoffe den Energiestoffwechsel im Gehirn und den Muskeln verbessern.
Wichtig ist aber, Quinoa macht einfach Spaß im Mund.

Quinoasalat mit Avocado

Zutaten

400g Quinoa
1 Avocado in Stücke schneiden
1 Paprika rot in feine Streifen schneiden
200g Rucola
Saft einer Zitrone
1 El Zucker
1 El Balsamico
Salz, Pfeffer
3 Frühlingszwiebeln
1 großes Bund Petersilie
4 El Rapsöl oder Nussöl

Zubereitung

Quinoa abspülen, 15 min kochen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen die Paprikaschote in feine Streifen-, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Fleisch der Avocado würfeln, den Rucola grob- und die Petersilie fein hacken.
Die Avocadowürfel mit Zitrone beträufeln und beiseite stellen. Alle anderen Zutaten (bis auf das Öl) in eine Schüssel geben und vermengen. Nach dem Abschmecken die Avocadowürfel und das Öl vorsichtig unterheben.

Champignonfrikadellen

Diese Champignonfrikadellen sind sehr, sehr lecker.

Zutaten

400g Champignons
150g Semmelbrösel
2 Eier
1 große Zwiebel fein würfeln
1 Knoblauchzehe fein zerkleinern
150g Parmesan reiben
1 EL Senf
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 Priese Zucker
1 große Handvoll frische Kräuter: Rosmarin, Thymian, Majoran, Bohnenkraut und Petersilie fein hacken

Zubereitung

Die Pilze trocken reinigen und fein hacken (das ist etwas mühevoll) und in einer großen Schüssel mit allen Zutaten vermischen – abschmeckend. Keine Angst, die Masse scheint zu Anfang etwas trocken zu sein, die Pilze geben aber bald Wasser ab, deshalb schnell flache Frikadellen formen und in Rapsöl bei mittlerer Hitze (Elektroherd Stufe 6-7) auf jeder Seite ca. 8 Minuten braten, bis die Frikadellen goldbraun sind.
Wenn die Frikadellen zu hoch geraten sind, für kurze Zeit einen Deckel auf die Pfanne legen, dann wird die Mitte besser gegart.

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