Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mit Ingwercreme und scharfem Öl

Spitzkohl mal asiatisch, es ist aktuell ein Lieblingsgericht von mir.

1 Spitzkohl – die äußeren Blätter entfernen und in Stücke oder Streifen schneiden

1 Bund Koriander – kleinschneiden

Zutaten Ingwercreme

50g Ingwer – geschält und fein gerieben, 250g Frischkäse, 1 Knoblauchzehe – zerdrückt, Saft 1 Limette (abschmecken, vielleicht mögt ihr mehr oder weniger Säure), Salz 

Zutaten für das scharfe Öl

150ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl, 1 Schalotte (fein gewürfelt), 2 Knoblauchzehen (fein gedrückt), 20g Ingwer (geschält und gerieben), 1 Sternanis, Pfeffer (gerne Szechuanpfeffer grob zerstoßen – sehr scharf), ½ rote Spitzpaprika (in feine Streifen geschnitten), 2 EL Tomatenmark, je 1 EL schwarzer und weißer Sesam (in der Pfanne ohne Öl anrösten)

Je nachdem wie scharf ihr es mögt: ½ – 1 TL Chiliflocken, ½ rote Chili und pfeffern

2 – 3 EL Sojasoße 

Zubereitung 

Die Schalotten mit dem Tomatenmark in etwas Öl (von den 150ml ) nur ganz kurz anrösten, dann die restlichen Zutaten hineingeben und sehr sanft 5 -10  Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen. 

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Ingwercreme gut miteinander verrühren. 

Die Spitzkohlstücke in einem Topf blanchieren oder dämpfen (wir nutzen einen Dämpfkorb – 3 – 4 Minuten dämpfen sollten reichen). Der Spitzkohl muss knackig bleiben. Nach dem Blanchieren den Kohl sehr gut abtropfen lassen und abkühlen lassen.

Das abgekühlte ÖL mit der Sojasoße vermischen.  

Die Ingwer-Frischkäsecreme auf eine Platte streichen, die Spitzkohlblätter darauf anrichten, mit dem scharfem Öl beträufeln, Koriander (wer es mag) darüber streuen und genießen.

Dazu schmecken Tofu, gebratener Fisch, Hühnchen und Reis.

Mit dem scharfen Öl könnt ihr auch viele andere Gemüsesorten verfeinern, probiert es aus. Es hält sich zwei Wochen im Kühlschrank.

Asiatische Kürbissuppe

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Herzhafte Verpflegung für die Teilnehmer unseres CoYoN Workshops.

Asiatische Kürbissuppe

Zutaten 5-6 Personen

1 mittelgroßer Hokaidokürbis, 2 Kartoffeln, 2 Möhren, 1 Stange Lauch oder 1Gemüsezwiebel, 0,5L Gemüsefond (könnt ihr auf Vorrat kochen und portionsweise einfrieren), 1 Büchse Kokosmilch, Saft von zwei Orangen, 20g frisch geriebenen Ingwer, zwei Stängel fein gehacktes Zitronengras, 4 Kaffirlimettenblätter (gibt es gefroren in jedem Asiageschäft zu kaufen), ½TL Kurkuma- frisch gerieben oder gemahlen, 1/TL Kreuzkümmel, 1/2 Chili, Salz, 1TL Zucker

Zubereitung

Karotten und Lauch werden kleingeschnitten in Olivenöl geschmort und mit Gemüsebrühe abgelöscht (ich nehme zum Ablöschen auch gerne auch 100ml Weißwein). Nun kommen der ausgehöhlte und geschnittene Kürbis (mit Schale) und die Kartoffelwürfel dazu. Das Gemüse wird mit allen Gewürzen und den anderen Zutaten (bis auf die Kokosmilch) für 10-12 Minuten mit wenig Flüssigkeit gekocht. Achtet darauf, dass das Gemüse nicht mit dem Fond bedeckt ist. Die Wunsch-Konsistenz wird ganz zum Schluss, nach dem Pürieren, mit Fond oder Wasser eingestellt. Nach der Kochzeit püriere ich das Gemüse (vorzugsweise im Mixer) fein auf, gebe es zusammen mit der Kokosmilch wieder in den Topf und koche die Suppe kurz auf. Abschmecken, Kürbiskernöl darüberträufeln und servieren, fertig. Die roten Flocken, die ihr auf dem Bild sehen könnt, sind gefriergetrocknete Cranberries, ein fruchtiges Topping.

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